Martin Waschipky Seminar „Einführung in das journalistische Arbeiten“ WS 2011/12 Dozent: Christian Görzel Aufgabe Benotete Übung 3.

2: Verfassen Sie zur übernächsten Sitzung eine Glosse und einen Kommentar zu jeweils einem bereits für diese Sitzung ausgewählten Thema (siehe 3.1).

Glosse:

Leipzig erwägt Amazon-Verbots-Verfahren
Nachdem die Leipziger Juristen der Stadtverwaltung die Chancen für einen Sieg im Verfahren gegen das geplante Factory-Outlet-Center (FOC) in Wiedemar für überaus positiv betrachten, folgt nun bereits der nächste Coup: die Erwägung der Stadtoberen eines Verbots des weltweit größten Versandhauses Amazon. Hintergrund hierbei ist, dass durch Amazon ein enormer Umsatzeinbruch der Leipziger Einzelhändler eingetreten sei und man in Leipzig – der selbsternannten Hauptstadt der Schildbürger – bereits zahlreiche Erfahrungen im Sammeln von abgewiesen Klagen habe. Unterstützer der erwogenen Klage sind neben Einzelhändlern und Nationaldemokraten – welche eine imperialistischen Einflussnahme amerikanischer Firmen fürchten – vor allem Anwohner, die in der näheren Umgebung der Linie 3 und 13 der LVB wohnen. Durch die Schaffung einer Vielzahl von Arbeitsplätzen durch Amazon sei es zu einer enormen Zunahme der Fahrgastzahlen in besagten Linien gekommen, was zu einer Verknappung der Sitzplätze zwischen 7-8 Uhr und 16-17 Uhr führe. Hauptgrund der Klage sei allerdings die Beeinträchtigung der Leipziger Politik: So würde vor allem der Oberbürgermeister durch ständige Lieferungen des Versandhauses infolge zu verlockender Angebote und Inanspruchnahme dieser in seiner Mittagsruhe gestört, was eine Verstoß gegen das heilige Schrebergartengesetz darstelle und daher von besonderer Bedeutung für die bundesdeutschen Wutbürger sei. Deshalb werde sich die Stadt Leipzig aller Wahrscheinlichkeit nach direkt an das Bundesverwaltungsgericht wenden, um erstens den Verfahrensweg abzukürzen und zweitens die Zahl der Niederlagen und der obligatorischen Revisionen möglichst gering zu halten. Dies sei auch im Sinne der Steuerzahler, so Peter Peinlich Leiter des Sachgebiets Sinnlosigkeiten des Rechtsamts der Stadt Leipzig.

Wörter: 244

ob sie bereit sind in diesen in ihren Augen Luxus zu investieren. relativ jedoch deutlich härter. Schon Bourdieu stellte fest. welches zu „wohlhabend“ für den Leipzig-Pass. weltfremd wie immer. Doch keine der Parteien schafft es. einkommensschwache Familien werden hingegen überlegen. etwas konstruktiver. Diese Mehrheit wird von einer Erhöhung im finanziell absolut gleichen Maße betroffen wie die Finanzkräftigeren. Ganz zu schweigen vom Gro der Leipziger. Im bourdieuschen Sinne bedeutet dies: Wohlhabende Familien werden sich auch weiterhin die Ausstattung ihrer Kinder mit institutionalisiertem Kulturkapital leisten können. jedoch zu arm für die Förderung ihrer Kinder durch Musikunterricht ist. Diese Ermäßigung nun durch Gebührenerhöhung wiederum jenen zumindest teilweise zu nehmen.in Zeiten klammer Kassen eine Farce. eine gerechte Umverteilung der Lasten vorzuschlagen. ist eine schiere Frechheit. Da wünscht man sich doch endlich das Bekenntnis der Parteien hin zu einer Verteilung der Lasten entsprechend dem Einkommen der Eltern. Soziale Gerechtigkeit sieht anderes aus! Wörter: 245 . dass gerade die herrschende Klasse ihren Kindern den Genuss von Kulturerziehung ermögliche und diesen somit einen Vorteil im späteren Leben im Vergleich zur „beherrschten“ Klasse schaffe. Die Grünen hingegen. durch welchen vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien in den Genuss von ermäßigten Kulturangeboten kommen sollen. die Verpflichtung zur Einhaltung des Angebots und nur in Ausnahmefällen die Möglichkeit des Unterrichtsausfalls. die Aufstockung des Etats der Musikschule .Martin Waschipky Kommentar: Zur Gebührenerhöhung der Musikschule Leipzig Bei der Erhöhung der Musikschulgebühren zeigt sich mal wieder das parteipolitische Gebaren: So fordert die LINKE. Nun gibt es in der Stadt Leipzig den Leipzig-Pass.