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Folge 13: Jahres-PK BVerfG, Jameda, Fahrverbote, weibliche Anrede: Folge 13: Jahres-PK BVerfG, Jameda, Fahrverbote, weibliche Anrede

Folge 13: Jahres-PK BVerfG, Jameda, Fahrverbote, weibliche Anrede: Folge 13: Jahres-PK BVerfG, Jameda, Fahrverbote, weibliche Anrede

VonFAZ Einspruch


Folge 13: Jahres-PK BVerfG, Jameda, Fahrverbote, weibliche Anrede: Folge 13: Jahres-PK BVerfG, Jameda, Fahrverbote, weibliche Anrede

VonFAZ Einspruch

Bewertungen:
Länge:
53 Minuten
Freigegeben:
Feb 21, 2018
Format:
Podcast-Folge

Beschreibung

Herzlich willkommen zur dreizehnten Folge des F.A.Z. Einspruch Podcasts!

Das Bundesverfassungsgericht hat gestern zur Jahrespressekonferenz geladen. Teile der Richterschaft mussten sich von der Festveranstaltung aber entschuldigen, weil parallel die Verfassungsbeschwerde eines bereits zur Abschiebung im Flugzeug sitzenden Ausländers zu entscheiden war. Wir geben einen Einblick in die Schwierigkeiten, mit denen das Bundesverfassungsgericht sich in solchen Fällen auseinandersetzen muss, und eine Vorschau auf die wichtigsten Urteile, die im Laufe des Jahres aus Karlsruhe zu erwarten sind.

Anschließend geht es um Jameda, deren Geschäftsmodell der BGH gestern zurecht gestutzt hat. Das Bewertungsportal darf zwar weiterhin für alle niedergelassenen Ärzte Profile anlegen, aber nur, wenn es sich in seiner Rolle als Informationsmittler neutral verhält und zahlende Ärzte nicht zu prominent gegenüber der nichtzahlenden Konkurrenz hervorhebt.

Ein Urteil von großer Tragweite wird am Donnerstag des Bundesverwaltungsgericht fällen. Dort geht es um die Frage, ob Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten zur Erreichung der europäischen Luftreinheitsvorgaben zulässig sind. Sollte es dazu kommen, wären potentiell mehrere Millionen Fahrzeugbesitzer betroffen. Das Verfahren kurbelt auch die Debatte um die technische Nachrüstung von manipulierten VW-Fahrzeugen und das Angebot eines kostenlosen Nahverkehrs wieder an - und um die Inhaftierung der bayerischen Umweltministerin.

Zuletzt beschäftigt uns noch einmal der BGH, der gestern die Klage einer Frau verhandelt hat, die in den Formularen ihrer Bank nicht etwa als "Darlehensnehmer", "Kunde" usw. bezeichnet werden will, sondern in der weiblichen Form. Aber kann sie das wirklich von einer Spaarkasse verlangen, wenn selbst der Gesetzgeber im generischen Maskulinum formuliert?

Am Ende steht wie stets das gerechte Urteil - diesmal zu einer in Verse gekleideten Beleidigung gegen eine Richterin, mit der sich bald der BGH auseinandersetzen wird.

Shownotes:
"Lügenliste" des BVerfG:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/DE/Verfahren/Jahresvorausschau/vs_2018/vorausschau_2018_node.html

Artikel zu den Jameda-Urteilen des BGH:
http://einspruch.faz.net/einspruch-magazin/2018-02-21/hase-gegen-igel/54337.html

Interview mit Remo Klinger:
http://einspruch.faz.net/einspruch-magazin/2018-02-21/viele-diesel-fahrer-werden-ihre-autos-nicht-mehr-nutzen-koennen/54341.html

Vorbericht zur Fahrverbotsentscheidung:
http://einspruch.faz.net/recht-des-tages/2018-02-19/bloss-kein-fahrverbot/53601.html

Gender-Klage vor dem BGH:
http://einspruch.faz.net/recht-des-tages/2018-02-21/von-meiner-bank-werde-ich-totgeschwiegen/54463.html

Pöbel-Poet:
http://www.bild.de/regional/frankfurt/beleidigung/poebel-poet-beleidigt-richterin-54639068.bild.html
Freigegeben:
Feb 21, 2018
Format:
Podcast-Folge