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Update: Perus Präsidenten und andere Katastrophen

Update: Perus Präsidenten und andere Katastrophen

VonWas jetzt?


Update: Perus Präsidenten und andere Katastrophen

VonWas jetzt?

Bewertungen:
Länge:
7 Minuten
Freigegeben:
Nov 17, 2020
Format:
Podcast-Folge

Beschreibung

Im Rekordtempo wurden in Peru in einer Woche gleich zwei Präsidenten verabschiedet und zwei vereidigt. Erst wurde Präsident Martin Vizcarra wegen Korruptionsvorwürfen seines Amtes entlassen, dann trat sein Nachfolger Manuel Merino nach nur 5 Tage im Amt zurück. Grund für den Rücktritt waren heftige Proteste, die sich gegen die Entlassung des beliebten Vizcarras und gegen Merinos Wahl zum Interimspräsident richteten. Bei den Protesten waren zwei Menschen getötet und über hundert verletzt worden. Nicht nur die politisch zerütteten Lager muss der frisch vereidigte 76-Jährige Francisco Sagasti nun beschwichtigen. Der Mitte-Rechts Politiker muss vor allem einen Weg zu finden, der Peru aus der wirtschaftlichen Instabilität und der anhaltenden Corona Versorgungskrise führen kann. Mit 700.000 Erkrankten gehört das südamerikanische Land zu den traurigen Spitzenreitern der globalen Infektionsraten.

Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung hat heute ihren jährlichen "Weltkatastrophenbericht" herausgegeben. Das Ergebnis: Durch den Klimawandel kommt es zu immer mehr Naturkatastrophen und das stellt auch für zunehemend mehr Menschen eine Bedrohung dar. Fast 98 Millionen Menschen sind von den Folgen des Klimawandels betroffen und knapp 25.000 Menschen kamen dabei im letzten Jahr ums Leben. Der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, Christian Reuter, fordert die Weltgemeinschaft deswegen auf, gemeinsame wirkungsvolle Maßnahmen umzusetzen, die die Erderwärmung stoppen: "Der Klimawandel ist langfristig eine größere Herausforderung als die Coronavirus-Pandemie."

Außerdem: Ein Jahr nach dem spektakulären Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe in Dresden, hat die Polizei bei einer großanglegten Razzia mit 1600 Beamten drei Tatverdächtige festgenommen.

In Äthiopien kündigt Regierungschef Abiy Ahmed weitere Kämpfe gegen die Volksbefreiungsfront TPLF an.

Was noch? Schreien gegen den Frust! Wie man in Island seine Wut in wunderschönem Natur Panorama platzieren kann.

Moderation und Produktion: Elise Landschek

Mitarbeit: Hannah Grünewald

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Alle Folgen finden Sie hier:
https://www.zeit.de/serie/was-jetzt

Weitere Informationen:

Parlament entzieht Präsident Martín Vizcarra das Amt
https://www.zeit.de/video/2020-11/6208558146001/peru-parlament-entzieht-praesident-mart-n-vizcarra-das-amt

Perus Präsident erklärt seinen Rücktritt
https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-11/manuel-merino-peru-praesident-ruecktritt

Kongress wählt Francisco Sagasti zum neuen Präsidenten
https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-11/peru-francisco-sagasti-neuer-praesident-kongress

Klimawandel und Extremwetter lösen immer mehr Naturkatastrophen aus
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-11/rotes-kreuz-studie-naturkatastrophen-klimawandel-extremwetter

Clanmitglieder wegen Verdachts auf Juwelendiebstahl festgenommen
https://www.zeit.de/video/2020-11/6210336347001/berlin-clanmitglieder-wegen-verdachts-auf-juwelendiebstahl-festgenommen

Äthiopiens Regierungschef kündigt letzte Offensive auf Tigray an
https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-11/aethiopien-tigray-offensive-militaer-abiy-ahmed-abtruennige-region-rebellen
Freigegeben:
Nov 17, 2020
Format:
Podcast-Folge