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Willst Du Recht haben oder Lösungen finden?: Warum destruktiver Streit ein Beziehungskiller ist und wie Du Konflikte auch ohne gegenseitige Verletzungen lösen kannst.

Willst Du Recht haben oder Lösungen finden?: Warum destruktiver Streit ein Beziehungskiller ist und wie Du Konflikte auch ohne gegenseitige Verletzungen lösen kannst.

VonLeben Lieben Lassen- Persönlichkeitsentwicklung, Beziehung und Selbstliebe


Willst Du Recht haben oder Lösungen finden?: Warum destruktiver Streit ein Beziehungskiller ist und wie Du Konflikte auch ohne gegenseitige Verletzungen lösen kannst.

VonLeben Lieben Lassen- Persönlichkeitsentwicklung, Beziehung und Selbstliebe

Bewertungen:
Länge:
25 Minuten
Freigegeben:
16. Okt. 2018
Format:
Podcast-Folge

Beschreibung

Recht haben oder
Lösungen finden? Warum destruktiver Streit ein Beziehungskiller ist und wie Du
Konflikte ohne Verletzungen klären kannst.


 


 


Destruktiver Streit


 


Erinnerst Du Dich an den letzten großen Streit mit Deinem
Partner oder einem anderen wichtigen Menschen? Weißt Du noch, wie sauer Du
warst, wie wütend oder verletzt? Wie enttäuscht von diesem Menschen, den Du
doch eigentlich so liebst? Und vielleicht hast Du sogar selbst so richtig
ausgeteilt, hast mal alles rausgelassen was Dich schon lange nervt. Gerecht
oder ungerecht- wen interessiert das schon, wenn man erst mal richtig
hochgefahren ist- dann geht es meist nur noch darum Recht zu haben, den
kritischen Zeigefinger zu erheben, um so die Schuld des Anderen zu beweisen.
Denn eins ist klar: Du bist hier das Opfer! Und deshalb hast Du Recht...


 


Okay, ich hab jetzt ein bisschen übertrieben- aber ich bin
sicher, dass Du diese "Aber Du..." , und "Nie machst
Du...", "Immer muss ich..." Anklagespiele auch recht gut kennst.
Und wenn Du ehrlich bist, geht es Dir in diesem Moment gar nicht mehr darum,
Lösungen zu finden. Wenn wir streiten, wollen wir Recht haben, wir kämpfen- und
zwar gegeneinander und nicht miteinander.


Nicht immer streiten Paare allerdings so temperamentvoll und
lautstark. Manchmal ist es eher ein "kalter Streit", der mit knappen,
sarkastischen Sprüchen einhergeht, oder durch Abblocken, Ignorieren und
Distanziertheit Verletzungen hervorruft. Glaube nicht, dass sich anschweigen
oder die kalte Schulter zeigen, besser ist als sich lautstark zu streiten. Es
ist nur eine andere Spielart.


 


Das Problem nämlich ist immer dasselbe. Es wird keine
wirkliche Lösung gefunden, zumindest keine konstruktive. Verdrängen, nachgeben
und den Ärger runterschlucken,  oder so
tun, als sei nichts ist vielleicht kurzfristig hilfreich. Erst einmal kehrt
Beziehungsfrieden ein. Zumindest scheint es so. Langfristig aber kochen die
immer selben Probleme in der Beziehung hoch und deshalb auch irgendwann über.


 


Der Versöhnungssex ist am schönsten


 


Das mag sein, aber es ändert nichts daran, dass nach jedem destruktiven
Streit Reste von Verletzungen bleiben, auch wenn die Versöhnung noch so schön
war. Man entschuldigt sich vielleicht, verzeiht selbst und doch bleibt da noch
irgendetwas zurück, tief innen. Wie Plaque legen sich bei jedem destruktiven
Streit kleine Ablagerungen auf die Lebendigkeit der Beziehung. Unmerklich oft
entsteht so mit der Zeit eine innere Abhärtung, das Vertrauen bekommt Risse,
und irgendwann ist die Beziehung starr und leblos. Das passiert natürlich nicht
sofort. Manchmal zeigt sich erst nach Jahren, dass die immer und immer
wiederkehrenden gegenseitigen Verletzungen großen Schaden angerichtet haben.
Dann hat man längst aufgehört, zu streiten. Bringt je eh nichts. Resignation
ist angesagt, die Kluft zwischen den Partner ist wie ein Krater, groß und
scheinbar unüberwindlich. Die Beziehung hat sich abgekühlt.


 


Beziehungen sterben nicht aus mangelnder Liebe- sie
sterben an mangelnder Kommunikation


 


Das erlebe ich in der Paarberatung sehr häufig. Es gibt
Paare, die seit Jahren nicht mehr über sich selbst und die Beziehung mit Ihrem
Partner gesprochen haben. Sie sprechen auch während der Sitzung nicht mit dem
Partner, sondern über ihn. Manchmal sogar in der dritten Person. Sie sind
soweit entfernt voneinander wie der Mond und die Sterne. Die Körpersprache ist
abgewandt. Auf die Frage, was sie noch verbindet, werden die Kinder angeführt,
oder das Haus dass man gemeinsam gebaut hat. Auch die Gewohnheit. Das Leben
funktioniert halt irgendwie, man lebt nebeneinander her. Ganz normal. Von
Liebe, Leidenschaft, gemeinsamer Freude oder Zielen keine Spur.
Zweckgemeinschaft. So ist es eben nach vielen Jahren Beziehung. Gemütliche
Langeweile.


 


So muss es aber nicht sein! Genau deshalb ist ja es so
überaus wichtig, zu lernen wie man gelingend Probleme lösen kann und wie man
miteinander im Gespräch bleibt. Und das Gute daran ist, dass
Freigegeben:
16. Okt. 2018
Format:
Podcast-Folge

Titel in dieser Serie (40)

Lösungsimpulse, Inspiration & Motivation für Dich- Audiocoaching mit Herz & Verstand! Kennst Du auch das Gefühl, Dir manchmal selbst im Weg zu stehen? Hast Du schon mal das Bedürfnis gehabt, irgendetwas in Deiner Beziehung oder in Deinem Leben zu verändern? Suchst Du nach Wegen, Deine innere Balance zu finden? Würdest Du Dich selbst gerne etwas besser verstehen, Dich annehmen und akzeptieren so wie Du bist? Schön, dass Du hier bist, denn dieser Podcast ist für Dich. Ich bin Claudia Bechert-Möckel, Persönlichkeits-& Beziehungscoach aus Dresden. Ich lade Dich ein zu entdecken, welche Kraft wirklich in Dir steckt und wie Du Dein ganzes Potenzial entfalten kannst. Auf Leben-Lieben-Lassen stelle ich Dir das Wissen und die praktischen Schritte vor, die Dir helfen Dein Leben zu verändern, um die zu sein was Du wirklich sein willst: von Herzen liebend und geliebt, selbstbestimmt und in emotionaler Balance. Denn Veränderung ist möglich, auch für Dich ;-)  Mehr über mich: https://leben-lieben-lassen.de/