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Emotionale Abhängigkeit in Beziehungen: warum emotionale Verstrickungen echte Gefühle ersticken und die Liebe sterben lassen

Emotionale Abhängigkeit in Beziehungen: warum emotionale Verstrickungen echte Gefühle ersticken und die Liebe sterben lassen

VonLeben Lieben Lassen- Persönlichkeitsentwicklung, Beziehung und Selbstliebe


Emotionale Abhängigkeit in Beziehungen: warum emotionale Verstrickungen echte Gefühle ersticken und die Liebe sterben lassen

VonLeben Lieben Lassen- Persönlichkeitsentwicklung, Beziehung und Selbstliebe

Bewertungen:
Länge:
12 Minuten
Freigegeben:
16. Okt. 2018
Format:
Podcast-Folge

Beschreibung

Abhängigkeit in
Beziehungen


warum emotionale
Verstrickungen echte Gefühle ersticken und die Liebe sterben lassen.


 


Dieses Thema liegt mir besonders am Herzen. Denn abhängig
verstrickte Beziehungen kommen sehr viel häufiger vor, als man meint. Was es
bedeutet sich vom anderen abhängig zu machen, was dahintersteckt und wie man
sich aus der Falle der Abhängigkeit befreien kann, darum geht in diesem
Artikel.


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Gehörst Du auch zu den Menschen, die nicht allein sein
können? Hast Du das Gefühl, ohne Deinen Partner unvollständig oder irgendwie
nur halb zu sein? Möchtest Du am liebsten 24 Stunden rund um die Uhr mit ihm
oder ihr zusammen sein oder  ihn oder sie
keine Minute aus den Augen lassen? Fällt es Dir schwer zu vertrauen,
kontrollierst Du ihn oder sie vielleicht sogar manchmal heimlich und schämst
Dich dafür?


 


Dann ist dieser Artikel für Dich. Abhängigkeit in
Beziehungen ist ein weit verbreitetes Beziehungsmuster. Man merkt es den
Betroffenen nicht auf den ersten Blick an, denn meist wirken Sie souverän,
tough und außerordentlich selbstbestimmt. Sie wissen was sie wollen, so scheint
es. Doch wenn sich dahinter ein brüchiges Selbstwertgefühl verbirgt, führt das
nicht selten in eine emotionale Bedürftigkeit, dem Gefühl ohne den anderen
nichts wert zu sein.


 


ICH durch DICH


 


Der berühmte amerikanische Sexualtherapeut David Schnarch
spricht von einem geborgten oder gespiegelten Selbstwertempfinden. Gibt es
jemanden, der mich schätzt, für mich da ist und mir seine Aufmerksamkeit und
Bewunderung schenkt, dann kann ich auch mit mir selbst zufrieden sein oder mich
okay fühlen. Zeigt mir mein Partner seine bedingungslose Liebe, dann ist das
meine Quelle der Selbstliebe und der Beweis, dass ich liebenswert bin. Je
weniger ein Mensch zu Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge und Selbstliebe fähig
ist, um so mehr braucht er für seine innere Stabilität die Zuwendung,
Aufmerksamkeit und Liebe des anderen. Der Beziehungspartner ist dann zuständig
für das eigene Selbstwertgefühl.


 


Eine Disbalance entsteht, weil ich mir selbst nicht geben
kann, was ich vom anderen brauche.


Menschen, die sich in eine solche emotionale Abhängigkeit
verstricken, geben die Verantwortung für Ihr eigenes Befinden an Ihren Partner
ab. Dabei leiden sie Höllenqualen. Sie leben in der ständigen Angst, den
anderen zu verlieren. Das große Misstrauen lässt Sie die persönlichen Grenzen
des anderen durchbrechen, aber auch Ihre eigenen. Sie spionieren, fordern und
bitten, manipulieren geschickt und fühlen sich dabei doch innerlich ungenügend,
klein und hilflos. Das Gefühl von Wertlosigkeit vergrößert sich immer weiter. Die
emotionale Abhängigkeit wächst. In der Beratung spreche ich dann gerne von
einem ICH durch DICH. Betroffene erkennen sich darin meist sofort wieder. Ich
bin erst durch Dich vollständig und liebenswert. Ich brauche Dich. Ohne Dich
kann ich nicht sein. Du musst für mich da sein.


 


 


Wenn die Beziehung zum
emotionalen Gefängnis wird


 


Der Partner dagegen fühlt sich nach anfänglicher großer
Verliebtheit bald schon erdrückt, überfordert und unfrei, weil er sich einer
ständigen Erwartungshaltung und Vorwürfen gegenüber sieht. Und wie sehr er oder
sie sich auch bemüht, den Partner oder die Partnerin zufriedenzustellen- es
reicht doch nie. Die Vorwürfe, Erwartungen, die Kritik und das Bitten nehmen
kein Ende. Eifersucht wird immer mehr zum Problem.  Das Schuldgefühl wächst. Jeder Versuch etwas
nur für sich selbst und seine eigene Entwicklung zu tun, wird als Ablehnung und
gegen die Beziehung gerichtet verstanden und mit Schuldgefühlen belegt. Ständige
Diskussionen drehen sich immer und immer wieder um die gleichen Themen.


 


 


Das Selbst des Einzelnen kommt in solchen Beziehungen kaum
noch vor. Das meist unbewusste Ziel ist die Verschmelzung zu einem größeren,
gemeinsamen  ICH, eine symbiotische Verb
Freigegeben:
16. Okt. 2018
Format:
Podcast-Folge

Titel in dieser Serie (40)

Lösungsimpulse, Inspiration & Motivation für Dich- Audiocoaching mit Herz & Verstand! Kennst Du auch das Gefühl, Dir manchmal selbst im Weg zu stehen? Hast Du schon mal das Bedürfnis gehabt, irgendetwas in Deiner Beziehung oder in Deinem Leben zu verändern? Suchst Du nach Wegen, Deine innere Balance zu finden? Würdest Du Dich selbst gerne etwas besser verstehen, Dich annehmen und akzeptieren so wie Du bist? Schön, dass Du hier bist, denn dieser Podcast ist für Dich. Ich bin Claudia Bechert-Möckel, Persönlichkeits-& Beziehungscoach aus Dresden. Ich lade Dich ein zu entdecken, welche Kraft wirklich in Dir steckt und wie Du Dein ganzes Potenzial entfalten kannst. Auf Leben-Lieben-Lassen stelle ich Dir das Wissen und die praktischen Schritte vor, die Dir helfen Dein Leben zu verändern, um die zu sein was Du wirklich sein willst: von Herzen liebend und geliebt, selbstbestimmt und in emotionaler Balance. Denn Veränderung ist möglich, auch für Dich ;-)  Mehr über mich: https://leben-lieben-lassen.de/