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Über Offenheit und Verletzlichkeit und warum Sie zusammengehören: Zeig Dich, wie Du bist...

Über Offenheit und Verletzlichkeit und warum Sie zusammengehören: Zeig Dich, wie Du bist...

VonLeben Lieben Lassen- Persönlichkeitsentwicklung, Beziehung und Selbstliebe


Über Offenheit und Verletzlichkeit und warum Sie zusammengehören: Zeig Dich, wie Du bist...

VonLeben Lieben Lassen- Persönlichkeitsentwicklung, Beziehung und Selbstliebe

Bewertungen:
Länge:
10 Minuten
Freigegeben:
Oct 16, 2018
Format:
Podcast-Folge

Beschreibung

Über Offenheit und Verletzlichkeit- Zeig Dich, wie Du
bist...


 


Fragst Du Dich auch manchmal, warum Du so leicht verletzbar
bist? Warum Du so überaus sensibel reagierst, warum Dich ein Wort Deines
Gegenübers innerlich in Abgründe schickt? Denkst Du, Dein Leben wäre einfacher,
wenn Du nur nicht so schrecklich leicht verwundbar wärst, wenn Du Dich besser
schützen könntest? Bewunderst Du Menschen, die sich immer selbst treu bleiben,
souverän reagieren, Stärke zeigen und in jeder Situation die Oberhand behalten?
Wärst Du selbst gern weniger angreifbar, nicht so schnell gekränkt, sondern
unantastbar, stark, überlegen?


 


Ich verrat Dir was: das geht mir genauso. Und ich bin sehr
froh, dass Du nicht unangreifbar bist, so dass Dir nichts und niemand etwas
anhaben kann. Willst Du wissen, warum?


 


Verletzlichkeit ist ein Zeichen Deines Menschseins. Es
zeigt, dass Du Dich öffnen kannst, Dich auf Menschen und Situationen einlässt,
dass Du Vertrauen wagen kannst. Dass Du bereit bist, etwas zu probieren, eine
Erfahrung zu machen, auch auf die Gefahr hin, dass diese Erfahrung mit Schmerz
verbunden sein könnte.


 


Das passt nicht so gut in die Zeit, ich weiß. Es ist sehr
wichtig geworden, ein perfektes Selbst zu präsentieren. Bloß nicht zeigen, die
Scham nicht zu genügen, das Versagen, die Angst.


Perfekt sein, cool sein, schön sein, das ist angesagt- am
besten immer und jederzeit!


 


Ehrlich? Das ist unmöglich!


 


Ohne meine Verletzlichkeit wäre ich nicht so sensibel, das
stimmt. Ich könnte mir manches Leid ersparen, Enttäuschungen, Angst. Aber ich
wäre auch nicht so offen, empathisch, ich könnte mich niemals ganz und gar auf Menschen
und Situationen einlassen. Ich könnte den Schmerz nicht mehr so intensiv
spüren, aber auch die Freude nicht. Weil es das Eine nicht ohne das Andere
gibt. Das ist eine der Gesetzmäßigkeiten des Lebens, die wir finden können wie
wir wollen. Aber Sie sind, wie sie sind.


 


Du glaubst mir nicht? Dann stell Dir doch mal vor, Du
wolltest Dich als Licht erleben. Du willst spüren, wie es ist zu leuchten.
Versuch das mal, wenn Du in der Sonne stehst. Egal, wie hell Du als Licht
strahlst, das kannst Du niemals in der Sonne erleben, sondern eben nur im
Schatten, oder gar im Dunkeln. Die Dualität ist eine Notwendigkeit. Wir wissen
nur, was uns gut tut, weil wir wissen was uns schadet oder traurig macht, weil
es einen Gegenpol, bzw. ein Gegenteil oder Gegenstück gibt.


Auch Offenheit und Verletzlichkeit sind wie zwei Seiten
einer Medaille. Wenn Du die Tür aufmachst, kann der Sturm hereinblasen und Dein
Leben durcheinanderwirbeln. Ja, das stimmt. Aber lässt Du die Tür aus lauter
Vorsicht fest verschlossen, sperrst Du auch das Leben aus und den frischen Wind
des Entdeckens.


 


Manche leben so vorsichtig, dass sie wie neu sterben.


© Dr. phil. Michael Richter


 


 


Das ist der Preis, den man für die Unberührbarkeit zahlt.
Und das möchte ich nicht! Das Leben kann sehr weh tun, glaub mir, ich weiß das
sehr genau. Aber es kann auch unendlich schön sein, sehr lebendig, intensiv und
berührend. Und ich möchte es spüren, immer wieder. Ich möchte entdecken,
begeistern, mich begeistern lassen. Ich möchte vertrauen und mich auf
Unbekanntes einlassen. Ich möchte voll und ganz eintauchen, in Beziehungen,
Erfahrungen, Handlungen. Das ist eine Entscheidung, keine Strategie.


Und deshalb bin ich bereit den Preis zu bezahlen. Ich zeige
mich immer wieder in meinem So-Sein, anstatt ein Schein- Ich zu offenbaren, ich
öffne mich, anstatt mich zu verschliessen, ich fahre meine Schutzmechanismen
bewusst runter, anstatt Mauern des Selbstschutzes aufzubauen. Ich habe gute
Erfahrungen damit gemacht, auch wenn es manchmal Mut braucht. Und auch, wenn
ich dabei mitunter schmerzhafte Erfahrungen mache.


 


Mut ist nicht, keine
Angst zu haben. Mut ist, etwas zu tun, obwohl man Angst hat.


 


Sich verletzlich zu zeigen bedeutet übrigens nicht, dass wir
uns alles gefallen lassen und jede sich bietende Verletzung geduldi
Freigegeben:
Oct 16, 2018
Format:
Podcast-Folge

Titel in dieser Serie (40)

Lösungsimpulse, Inspiration & Motivation für Dich- Audiocoaching mit Herz & Verstand! Kennst Du auch das Gefühl, Dir manchmal selbst im Weg zu stehen? Hast Du schon mal das Bedürfnis gehabt, irgendetwas in Deiner Beziehung oder in Deinem Leben zu verändern? Suchst Du nach Wegen, Deine innere Balance zu finden? Würdest Du Dich selbst gerne etwas besser verstehen, Dich annehmen und akzeptieren so wie Du bist? Schön, dass Du hier bist, denn dieser Podcast ist für Dich. Ich bin Claudia Bechert-Möckel, Persönlichkeits-& Beziehungscoach aus Dresden. Ich lade Dich ein zu entdecken, welche Kraft wirklich in Dir steckt und wie Du Dein ganzes Potenzial entfalten kannst. Auf Leben-Lieben-Lassen stelle ich Dir das Wissen und die praktischen Schritte vor, die Dir helfen Dein Leben zu verändern, um die zu sein was Du wirklich sein willst: von Herzen liebend und geliebt, selbstbestimmt und in emotionaler Balance. Denn Veränderung ist möglich, auch für Dich ;-)  Mehr über mich: https://leben-lieben-lassen.de/