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Wie Corona die Immobilienpreise in die Höhe treibt
Wie Corona die Immobilienpreise in die Höhe treibt
Bewertungen:
Länge:
14 Minuten
Freigegeben:
21. Juli 2021
Format:
Podcastfolge
Beschreibung
Wer sich heute in der Schweiz ein Haus oder eine Wohnung kaufen will, braucht viel Geld und viel Geduld. Als der Immobilienmarkler Patrick Oppliger im Januar ein Einfamilienhaus in der Stadt Zürich zum Verkauf ausschrieb, meldeten sich innert zwei Stunden über 500 Interessenten bei ihm. Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus in Zürich: Über 3 Millionen Franken.«Die Leute sind bereit solch unglaubliche Preise zu bezahlen», sagt Patrick Oppliger, der das Inserat für das Einfamilienhaus sogleich wieder vom Netz nehmen musste, um nicht überrannt zu werden. Die Nachfrage reguliere der Markt. «Und da es genug Menschen gibt, die sich das leisten können und wollen, treibt das die Immobilienpreise immer weiter nach oben.» Laut einer Studie der ZKB sind die Eigenheimpreise allein in den letzten 15 Monaten um 5,6 Prozent gestiegen, in der Stadt Zürich sogar um 7,4 Prozent. Der Trend zeichnet sich schon länger ab: Schweizweit haben sich die Immobilienpreise in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Wer kann sich das noch leisten? Warum ist Wohneigentum in der Schweiz gerade eine solche Mangelware? Und was hat die Corona-Pandemie mit der Preisexplosion zu tun? Antworten im täglichen Nachrichtenpodcast «Apropos» mit Daniel Schneebeli, Tages-Anzeiger Redaktor aus dem Ressort Zürich. Gastgeberin ist Mirja Gabathuler.
Freigegeben:
21. Juli 2021
Format:
Podcastfolge
Titel in dieser Serie (40)
TRAILER: Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers: Jeden Tag ein Thema, das aktuell zu reden gibt. Politisch, persönlich, nah. Ab 29. März 2021 auf tagesanzeiger.ch und in allen Podcast-Apps. von Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers