19 Min. hören
Commerzbank
Bewertungen:
Länge:
35 Minuten
Freigegeben:
18. Nov. 2022
Format:
Podcastfolge
Beschreibung
Teures Gas, teurer Strom, teurer Sprit, teurer Einkauf im Supermarkt: In diesem Jahr wirkt sich insbesondere der Ukraine-Krieg negativ auf die Preise von Energie und Lebensmitteln aus. Das spüren wir alle in unserem Portemonnaie. Wie gehen wir am besten mit unserem Geld um? Darüber diskutiert WAZ-Wirtschaftsredakteur Frank Meßing in der neuen Podcast-Folge „Die Wirtschaftsreporter“ mit Mario Peric. Peric ist Chef der Commerzbank in NRW und Süddeutschland.
Können Menschen noch Kredite für ein Eigenheim aufnehmen? Können Menschen ihre Kredite überhaupt noch abbezahlen? Und brechen jetzt nicht vielleicht bessere Zeiten für Sparerinnen und Sparer an? Wie steht Peric zu Bausparverträgen und Aktienfonds? Bei einem mittel- bzw. langfristigen Anlagehorizont seien Aktien ein "sehr, sehr vernünftiger Bestandteil eines Gesamtvermögens", meint Peric.
Meßing und Peric diskutieren außerdem über die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die für Wirtschaftswachstum und Preisstabilität im Euroraum sorgen soll. In den letzten zehn Jahren lag der sogenannte Leitzins der EZB auf einem relativ geringen Niveau. Dadurch konnten sich Banken günstig Geld bei der EZB leihen, die dieses Geld wiederrum günstig an Unternehmen und Privatpersonen verleihen konnten.
Nun hat die EZB den Leitzins in diesem Jahr bereits dreimal erhöht, im Juli, September und zuletzt Ende Oktober. Aktuell liegt er bei 2%. Die Hoffnung: Durch einen höheren Zinssatz, soll die Inflation gesenkt werden. Der Mechanismus: Unternehmen und Menschen müssen hohe Zinsen zahlen, um sich Geld von den Banken zu leihen. Dadurch entscheiden sich weniger Menschen beispielsweise ein Auto zu kaufen und ein Haus zu bauen. Heißt, der Konsum geht zurück, wodurch die Inflation sinkt.
Ist das Gegensteuern der EZB durch die Erhöhung der Zinsen nicht auch Gift für die Wirtschaft? Wagt Peric eine Prognose wie stark die Zinsen noch steigen werden?
Können Menschen noch Kredite für ein Eigenheim aufnehmen? Können Menschen ihre Kredite überhaupt noch abbezahlen? Und brechen jetzt nicht vielleicht bessere Zeiten für Sparerinnen und Sparer an? Wie steht Peric zu Bausparverträgen und Aktienfonds? Bei einem mittel- bzw. langfristigen Anlagehorizont seien Aktien ein "sehr, sehr vernünftiger Bestandteil eines Gesamtvermögens", meint Peric.
Meßing und Peric diskutieren außerdem über die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die für Wirtschaftswachstum und Preisstabilität im Euroraum sorgen soll. In den letzten zehn Jahren lag der sogenannte Leitzins der EZB auf einem relativ geringen Niveau. Dadurch konnten sich Banken günstig Geld bei der EZB leihen, die dieses Geld wiederrum günstig an Unternehmen und Privatpersonen verleihen konnten.
Nun hat die EZB den Leitzins in diesem Jahr bereits dreimal erhöht, im Juli, September und zuletzt Ende Oktober. Aktuell liegt er bei 2%. Die Hoffnung: Durch einen höheren Zinssatz, soll die Inflation gesenkt werden. Der Mechanismus: Unternehmen und Menschen müssen hohe Zinsen zahlen, um sich Geld von den Banken zu leihen. Dadurch entscheiden sich weniger Menschen beispielsweise ein Auto zu kaufen und ein Haus zu bauen. Heißt, der Konsum geht zurück, wodurch die Inflation sinkt.
Ist das Gegensteuern der EZB durch die Erhöhung der Zinsen nicht auch Gift für die Wirtschaft? Wagt Peric eine Prognose wie stark die Zinsen noch steigen werden?
Freigegeben:
18. Nov. 2022
Format:
Podcastfolge
Titel in dieser Serie (40)
Die Wirtschaftsreporter - ab dem 20. November: Der neue Podcast der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) von Die Wirtschaftsreporter