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Eine Einrichtung der Niedersächsischen Landesmedienanstalt

Die multimediamobile
Die multimediamobile sind eine Einrichtung der
Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM).
Schulen und außerschulischen Einrichtungen der
Jugendbildung in Niedersachsen stehen für die
Fortbildung ihrer Lehrer/-innen und
Mitarbeiter/-innen in Niedersachsen sechs
multimediamobile zur Verfügung.

Ziele
Ziel ist es, Lehrer/-innen und pädagogische
Mitarbeiter/-innen an das kreative Arbeiten mit Multimedia
heranzuführen und dazu beizutragen, den
Themenbereich Multimedia und Internet in den Unterricht
und die pädagogische Praxis zu integrieren.

Angebote
> Seminare für Multiplikatoren im Bereich Audio, Video, Bild und Internet.

> Anschließende Projektbegleitung von Multimediaprojekten in den Einrichtungen.

> Medienpädagogische Beratung und Information für Schulen und außerschulische


Jugendeinrichtungen.

> Alle Angebote sind kostenlos !


Web2.0
Das Mit-Mach-Web
Web2.0

Ausgangslage

Soziale Netzwerke sind bei Jugendlichen sehr beliebt.

Etwa 70 Prozent aller Kinder und Jugendlichen sind Mitglied in


mindestens einer Social Community wie SchülerVZ & Co.

Sie nutzen diese Webseiten um sich mit Freunden online zu


treffen, Bilder auszutauschen oder aus ihrem Leben zu berichten.
Web2.0

Quelle: JIM Studie 2008


Web2.0

Quelle: JIM Studie 2008


Web2.0

Quelle: JIM Studie 2008


Web2.0 – Was soll das sein?
Web2.0 – Was soll das sein?

Informationsaustausch Statt Informationsabruf

Kollektives Wissen Statt Expertisen Einzelner

Persönliche Sichtbarkeit Statt Anonymer Nutzung

Open Content Statt Copyright

Offene Online-Software Statt Einzelplatzlizenzen

User Generated Content


Medienkonsumenten werden zu Medienproduzenten.
Software erhält soziale Eigenschaften.
Internetangebote bekommen offene Schnittstellen zur Vernetzung.
Inhalte werden aufgrund hoher Bandbreiten audiovisueller.
Web2.0 – Funktionen & Werkzeuge

Mashups Blogs

Bild & Foto Wikis


Portale

Podcast Social
Communities
Web2.0 – Blogs

Ein Weblog oder Blog besteht aus vielen einzelnen Beiträgen.


Blogs sind häufig endlos und werden chronologisch geführt.
Blogs sind zwar Webseiten meistens aber nur mit einer Inhaltsebene.
Ein Blog ist für den Autor (Blogger) und die Leser ein einfach zu handhabendes
Werkzeug zur Darstellung von verschiedenen Inhalten und Themen.
Einzelne Beiträge können von Lesern kommentiert werden.

Früher wurden Blogs häufig als Online-Tagebücher verwendet. Die heutige


Verwendung ist sehr vielschichtig geworden.
Web2.0 – Blogs
So funktioniert ein Blog
Web2.0 – Blogs

Beispiele

Bekannte Blogs:
Bildblog - Seit 2004 kritischer Blog über die Berichterstattung
der BILD Zeitung
www.bildblog.de

Blogs in der Schule:


Blog im Deutschunterricht „Romantische Schule“
www.romantischeschule.wordpress.com

Blog der GS Fröndenberg


http://gsfdg.wordpress.com

______________________________

Radio-Beitrag auf Deutschlandradio Kultur


zum Thema „Blogs in der Schule“
Web2.0 – Blogs

Trend Microblogging

Mikro-Blogging ist eine Form des


Bloggens, bei der die Benutzer kurze,
SMS-ähnliche Textnachrichten veröffent-
lichen können. Die Länge dieser Nachrichten
beträgt meist weniger als 200 Zeichen. Die
einzelnen Postings sind entweder privat oder
öffentlich zugänglich und werden wie in einem
Blog chronologisch dargestellt.

Beliebtester Anbieter ist nach wie vor Twitter.


Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein
Mikro-Blogging-Dienst. Benutzer können
Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen senden und die Nachrichten anderer
Benutzer empfangen. Die Nachrichten werden „Updates“ oder „Tweets“ (engl. to
tweet, Deutsch zwitschern) genannt. Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass
man die Nachrichten anderer Benutzer abonniert, wobei Abonnenten als
„Follower“ (engl. „following“) bezeichnet werden.
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Mashups Blogs

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Portale

Podcast Social
Communities
Web2.0 – Wiki

Ein Wiki (Hawaiisch für „schnell“), ist eine Software und Sammlung
von Webseiten, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern
meist auch direkt online geändert werden können. Wikis ermöglichen es
verschiedenen Autoren, gemeinschaftlich an Texten zu arbeiten. Ziel eines Wikis
ist es im Allgemeinen, die Erfahrung und den Wissensschatz der Autoren
gemeinsam auszudrücken.

Stichwort: Kollektives Wissen / Schwarmintelligenz

Berühmtes Beispiel ist die Wikipedia


Web2.0 – Wiki
So funktioniert ein Wiki
Web2.0 – Funktionen & Werkzeuge

Mashups Blogs

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Portale

Podcast Social
Communities
Web2.0 – Social Communities

Auch Online Communities oder Social Communities genannt.


Der Begriff bedeutet übersetzt schlicht „soziale Gemeinschaften“ oder
„soziale Netzwerke“. Social Communities werden insbesondere dazu
genutzt, Freunde oder Gleichgesinnte zu treffen und den Kontakt mit ihnen zu
halten.

Soziale Netzwerke funktionieren vor allem über die Selbstdarstellung


ihrer Nutzer. Auf einer Plattform im lnternet erstellen diese ein
eigenes Profil mit möglichst vielen persönlichen Angaben wie Hobbys,
lnteressen, derzeitiger Lebens-, Familien- und Partnerschaftssituation
etc. Sehr beliebt ist auch das Einstellen von Fotos sowie Musik und
Video-Dateien.

Prinzip des User Generated Content ( Grundprinzip des Web.20)

Die Vernetzung der Mitglieder erfolgt über Freundeslisten; der


Austausch untereinander findet mittels integrierter Chats,
Pinnwänden auf den Profilseiten oder persönlicher Nachrichten
statt.
Quelle: klicksafe.de
Web2.0 – Social Communities

Nutzer sind zumeist junge Menschen.

Neben SchuelerVZ gibt es auch viele regionale Portale wie EL-Community, etc.

Communities werden in der Regel „nebenbei“ genutzt. Man ist „on“ und erledigt
parallel Hausaufgaben, hört Musik, etc.

Communities bestehen in der Regel lediglich aus Informationen über die Benutzer
sowie Fotos und Bildergalerien von Benutzern. Sie dienen oft als Kennenlern-
Portale.

Es gibt in der Regel wenig / keine thematischen Inhalte.

Diese Einträge werden oft unbedarft und freizügig dargestellt. Ein durch Medien
und Idole verzerrtes Bild von Körper, Selbstbewusstsein und Sexualität tut das
Seinige.
Web2.0 – Social Communities

…. in Schule und Jugendarbeit

Jugendliche nutzen verstärkt Internetseiten mit Community- und Web2.0


Funktionen wie SchülerVZ, etc. Ziel ist es, die „guten und sinnvollen Seiten und
Funktionen“ einer solchen Plattform für die eigene Arbeit mit Kindern und
Jugendlichen nutzbar zu machen.

- Interaktion und Kommunikation der Nutzer untereinander

- Aufbau von kollektivem Wissen. Teamgedanke und Kreativität fördern

- Jeder ist Sender und Empfänger / Lehrer und Lehrender.

- Partizipation: Kindern und Jugendlichen ein Sprachrohr geben.

- Content entwickeln und sich mit interessanten Themen auseinandersetzen


Web2.0 – Social Communities

Beispiele
Web2.0 – Social Communities
Web2.0 – Social Communities
Web2.0 – Social Communities

Exkurs: Jugendmedienschutz & Web2.0

Info-Veranstaltung
"Jugendmedienschutz im
World Wide Web –
Schwerpunkt Web 2.0„

Im Rahmen der Aktion


„Sicheres Internet“ bietet die
NLM kostenlose
Info-Veranstaltungen für
Schulen, Einrichtungen der
Jugend- und Erwachsenenbildung
und Elternvertretungen an.

Weitere Informationen gibt es auf der


Internetseite der NLM
unter www.nlm.de
Web2.0 – Funktionen & Werkzeuge

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Portale

Podcast Social
Communities
Web2.0 – Podcast

Podcasting bezeichnet das Produzieren und Publizieren von


Audio- oder Videodateien über das Internet.

Mittlerweile stellt fast jedes Medienunternehmen (Zeitung, Radio, Fernsehen) eigene


Podcast zur Verfügung.

In Podcast stecken die Begriffe iPod und Broadcast. Ein einzelner Podcast ist
somit eine Serie von Medienbeiträgen, die über einen Newsfeed (meist RSS)
automatisch bezogen werden können. Alternativ können Podcast über eine
Webseite geladen werden.

Man unterscheiden zwei Arten der Nutzung:

Passive Nutzung
Reines konsumieren von fertigen Angeboten.

Aktive Nutzung
Produzieren und Publizieren von eigenen
Angeboten.
Web2.0 – Podcast
Funktionsprinzip

Private oder kommerzielle Informationsproduzenten (Podcaster) publizieren ihre


Newsfeeds auf ihren Webseiten. Newsfeeds und Podcasts findet man u. a.
häufig in Weblogs.

Ein Medienkonsument (AbonnentIn) kann diese "Newsfeeds" mit einer


speziellen Software abonnieren. Diese Software überprüft in regelmäßigen
Abständen die abonnierten Newsfeeds der Podcasts auf neue Beiträge und lädt
die Mediendateien herunter.

Die einzelnen Beiträge eines Podcasts werden als "Episoden" bezeichnet.


Web2.0 – Podcast
Technik
Ein großer Vorteil des Podcasting ist der relativ geringe technische
Aufwand.

Benötigt werden:

Notebook/PC/Mac mit entsprechender Software (z.B. Audacity)


Headset bzw. Kopfhörer/Lautsprecher und Mikrofon
Internetanschluß
Podcast Anbieter (Schulinternetradio / Podhost.de)
Web2.0 – Podcast

Podcast in der Schule

Im Unterricht lässt sich Podcasting passiv und aktiv einsetzen.

Passiv
Recherchieren von Inhalten in öffentlichen Medien als
Informationsquelle. Material gibt es reichlich. Die meisten
Radio/TV oder Printmedien bieten eigene Podcasts an.
Auch die Bundeskanzlerin hat einen
eigenen Podcast.

Aktiv
Interaktive Hausaufgabe
Projektdokumentation
Schulradio
Vorlesewettbewerb
Fremdsprachenunterricht
Texte als authentische Hörproben nutzen
Eigene Texte als Podcast aufnehmen
Austausch von Hörtexten mit Schulen in In- und Ausland.
Web2.0 – Podcast

Sonderform: Cellcast

Ein Cellcast ist ein Audio- oder Videobeitrag, der direkt vom Handy bzw.
Festnetztelefon auf cellcast.de übertragen und dort veröffentlicht wird. Bis auf die
herkömmlichen Telefonkosten ist dieser Dienst kostenlos. Anders als beim
Podcast können die Beiträge jedoch weder geschnitten noch bearbeitet werden,
sondern erscheinen genauso, wie sie aufgenommen werden, im Internet.

So funktioniert´s :

Cellcastnummer anrufen
+49-30-55575374

ID eingeben
1459

Text sprechen

Bestätigen
Cellcast vom Multimediamobil Lingen aufrufen

Fertig !
Web2.0 – Funktionen & Werkzeuge

Mashups Blogs

Bild & Foto Wikis


Portale

Podcast Social
Communities
Web2.0 – Video & Fotoportale

Seit dem analoge Kameras fast gänzlich vom Markt


verschwunden sind, verändert sich auch die Darstellungs- und
Archivierungsform von Bildern.

Neben dem klassischen Abzug auf Fotopapier, dem Ausdruck


oder der lokalen Archivierung auf CD, DVD oder der Festplatte
lassen sich Fotos auch in Fotoportalen archivieren und einer
bestimmten Gruppe oder der Öffentlichkeit präsentieren.

Das bekannteste Beispiel hierfür sind Flickr und Youtube.


Web2.0 – Video & Fotoportale

Youtube
Auf Youtube kann man kostenlos Videos anschauen und diese
bewerten und kommentieren. Man hat ferner die Möglichkeit
eigene Videos hochzuladen und Favoriten und Channels mit
Lieblingsvideos anzulegen.
Web2.0 – Video & Fotoportale

Picasa & Picasa Webalben


Picasa schlägt die Brücke zwischen Bildbearbeitungs- und
Verwaltungsprogramm auf dem lokalen Rechner und den Online-
Fotoalben. Mit Picasa archivierte und ggf. bearbeitete Bilder
können sehr einfach in das eigene Online-Fotoalbum überspielt
werden.
Web2.0 – Funktionen & Werkzeuge

Mashups Blogs

Bild & Foto Wikis


Portale

Podcast Social
Communities
Web2.0 – Mashup

Mashup – Der Content-Mix

Mashup bezeichnet die Erstellung neuer Medieninhalte durch die nahtlose


Kombination bereits bestehender Inhalte. Der Begriff stammt aus der Welt der
Musik und bedeutet dort im Englischen soviel wie Remix.
In den deutschen Sprachraum wurde der Begriff rund um das Schlagwort Web 2.0
importiert, da Mashups als ein wesentliches Beispiel für das Neue an Web 2.0
angeführt werden: Inhalte des Webs, wie Text, Daten, Bilder, Töne oder Videos,
werden z. B. collageartig neu kombiniert.

Dabei nutzen die Mashups die


offenen Programmierschnittstellen
(API), die andere Web-Anwendungen
zur Verfügung stellen.
Web2.0 – Mashup

Beispiel: iGoogle
Web2.0

Social Communities
für den Einsatz in Schule und Jugendarbeit
Web2.0

Jugendliche kennen diese Art der Kommunikation, Interaktion


im Internet. Diese Formen sind Ihnen vertraut und im medialen Trend.

Wir wollen das starke Interesse an diesem Medium nutzen und um eine
inhaltliche Komponente erweitern, und Platz für Inhalte und Informationen
für Bildungsarbeit schaffen.

Der Benutzerkreis lässt sich beliebig beschränken und öffnen. Sie bieten
einen geschützten Raum zum Einstieg in die Thematik.

Sie sind einfach zu bedienen und ohne technisches KnowHow zu


verwalten.

Sie sind crossmedial. Audio, Video, Bild und Text können miteinander
kombiniert werden. Die Medienauswahl kann den Stärken und Schwächen
der SchülerInnen angepasst werden.

Sie sind in der Regel kostenlos (mixxt, wordpress)


Web2.0
Web2.0
Das Mit-Mach-Web

Platz für Fragen & Diskussionen

Weitere Infos unter

www.multimediamobile.de / www.multimediamobil-lingen.mixxt.de