You are on page 1of 7

E-Government-Standards

für Wirtschaft und Verwaltung

„Standardisierung als Wirtschaftsfaktor im


nationalen und internationalen Umfeld“

5./6. November 2009

Deutscher Landkreistag
Ulrich-von-Hassell-Haus
Lennéstraße 11
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0) 30 / 59 00 97 - 300


Telefax: +49 (0) 30 / 59 00 97 - 400
E-Mail: Kay.Ruge@Landkreistag.de
Internet: www.Landkreistag.de

© Copyright: Deutscher Landkreistag 2009


E-Government-Standards für Wirtschaft und Verwaltung

Standards im E-Government aus Sicht


der kommunalen Verbände

Dr. Kay Ruge, Deutscher Landkreistag


Lennéstraße 11
10785 Berlin
Tel.: 030 / 59 00 97 – 300
Fax: 030 / 59 00 97 – 400
info@landkreistag.de
www.landkreistag.de

©
© Copyright:
Copyright: Deutscher
Deutscher Landkreistag
Landkreistag 2007
© Copyright:
© Copyright: Deutscher
Deutscher Landkreistag
2009
Landkreistag 2009
2008 22
E-Government-Standards für Wirtschaft und Verwaltung

Gliederung

• I. Standards und kommunale Selbstverwaltung als Widerspruch?


• II. Worauf bezieht sich Standardisierung?
• III. Veränderte Rahmenbedingungen durch Föderalismusreform II?

1. Standardisierungsvorhaben Deutschland Online


2. Art. 91c GG verstärkt Verbindlichkeit bei Standardisierung

© Copyright: Deutscher Landkreistag 2009 3


E-Government-Standards für Wirtschaft und Verwaltung

I. Standards und kommunale Selbstverwaltung als Widerspruch?

 „Kommunale Selbstverwaltung bedeutet Wahrnehmung


örtlicher Angelegenheiten mit eigenen Mitteln“

 „Standards bedeuten Vereinheitlichung“

 ABER: E-Government erfordert ebenenübergreifende


Kommunikation. Dies ist nur möglich, wenn unter-
schiedliche Behörden, Fachverfahren interoperabel sind.

 Standardisierungen können Selbstverwaltung bzw. eigen-


ständige Aufgabenerfüllung befördern

© Copyright: Deutscher Landkreistag 2009 4


E-Government-Standards für Wirtschaft und Verwaltung

II. Worauf bezieht sich Standardisierung?

• Kommunikationsbeziehungen (XÖV)

• Architekturen von Anwendungen (SAGA)

• Fachverfahren / Prozesse

• IT-Infrastrukturen (Netze, IT-Dienstleister)

© Copyright: Deutscher Landkreistag 2009 5


E-Government-Standards für Wirtschaft und Verwaltung

III. Veränderte Rahmenbedingungen durch Föderalismusreform II?

1. Standardisierungsvorhaben Deutschland Online

• Querschnittsvorhaben Aktionsplan

• Semantische Standards, d.h. welche Informationen zu


einer „Person“ und „Anschrift“ im konkreten Prozess
elektronisch übermittelt werden

• Mehr als 20 XÖV-Vorhaben (Ausländer, BaföG, Bau,


Domea, Finanz, Justiz, Kfz, Meld, Umwelt, Vemags,
Vergabe), z.T. als Version 2.0

• Problem ist oft flächenhafter Einsatz, Geschwindigkeit


der Praxisausführung

© Copyright: Deutscher Landkreistag 2009 6


E-Government-Standards für Wirtschaft und Verwaltung

III. Veränderte Rahmenbedingungen durch Föderalismusreform II?

2. Art. 91c GG verstärkt Verbindlichkeit bei Standardisierung

• IT-Planungsrat entscheidet über fachunabhängige oder -über-


greifende IT-Interoperabilitäts- und IT-Sicherheitsstandards

• I.d.R. als Empfehlung; aber verbindlich, soweit sie zum länder-


übergreifenden Datenaustausch oder zur Vereinheitlichung des
Datenaustauschs der öffentlichen Verwaltung mit Bürgern und
Wirtschaft erforderlich sind;

• Umsetzung innerhalb festzusetzender Fristen

• vor Einführung verbindlicher Standards Bedarfs- und Qualitäts-


prüfung unter möglicher Beteiligung von Wirtschaft und
Wissenschaft

© Copyright: Deutscher Landkreistag 2009 7