Augsburg, September 2009

MB-Fortbildung
Erfolgreiches Lernen lehren.
Ein Weg zur individuellen
Förderung
- Neue Methoden für den BWRFörderunterricht
Folie 1

Agenda

“Was du lernen willst zu tun
lernst du, indem du es tust.”
Aristoteles

Tagesordnung
Begrüßung und Vorstellung
Vorstellung der neuen Methoden
Einsatz des Roten Punktes
Einsatz der WELL-Methoden
Austausch von Materialien im Rahmen des WirtschaftslehreUnterrichts, insbesondere BWR-Förderunterricht
Schlussrunde

anwenden / ausprobieren .Unsere Ziele Methoden zur individuellen Förderung .und Nachteile diskutieren Sicherheit gewinnen & Praxiserfahrung sammeln Unterrichtsmaterialien mit diesen Methoden selbst erstellen und via Homepage zur Verfügung stellen Folie 4 .Vor.kennenlernen .

Runde: _______ Summe 2. Runde: _______ Folie 5 .Der Rote Punkt Sortieraufgabe für die heutige Veranstaltung: Begriff Könnte ich einer anderen Person erklären Könnte ich einer anderen Person nicht erklären Lernen = aktiv und konstruktiv Mind Mapping Individueller Lernfortschritt Sandwichprinzip Kognitive Landkarten Strukturlegetechnik Concept Maps WELL-Methoden Partner-/Multiinterview Partner-/Gruppenpuzzle Gruppenrallye Roter Punkt Summe 1.

Runde) 2. keine Leistungsmessung durch Notengebung! 1. Wahl/Weinert/Huber 1984 +8 “Psychologie für die Schulpraxis” Folie 6 . Leistungsstand VOR Beginn der Lerneinheit ermitteln (1. Erfassen des persönlichen Lernfortschrittes (2. Betonung des persönlichen Lernzuwachses Bewusster Einsatz der individuellen Bezugsnorm Ablauf vgl. Lernprozess 3. Runde).Der Rote Punkt Vorkenntnisse erfassen.

kenne ich nicht”. Wissenstest – ähnlich wie eine Klassenarbeit Folie 7 .Der Rote Punkt Wie soll ich den Leistungsstand zu Beginn einer Lerneinheit erheben? Sortieraufgabe: Zuordnung “Ja-Nein”.…. “Kenne ich . “Richtig-Falsch”.

doc Variante: Der Rote Punkt zur Umsatzsteuer Roter Punkt Umsatzsteuer Marion Lautenschlager.doc Folie 8 .Der Rote Punkt Ein Beispiel: Geschäftsbuchführung Roter Punkt für Grundkurs Buchführung Diebolder.

Motivationseinbruch vermeiden durch Transparenz (dem Schüler klar machen. dass Lücken erwünscht sind) - Selbstbetrug - Größte Gefahr: RP als heimliche Benotung - Aufgabenstellung bei erster und zweiter Runde sollte identisch oder vergleichbar Folie 9 .Der Rote Punkt Wichtig für die Praxis: - Erste Runde zielt “auf Lücke”.

Der Rote Punkt Bitte murmeln Sie mit Ihrer Nebenfrau / Ihrem Nebenmann: Wo sehen Sie “Gefahren & Grenzen” in der Praxis? .Halten Sie den Einsatz des Roten Punktes bei Ihren Förderschülern für sinnvoll? - Folie 10 .

Überblick kognitive Landkarten .

Strukturlegetechnik Ein Beispiel: Strukturlegetechnik zur Bilanz (dazu werden 4 Gruppen  durchzählen von 1 bis 4) Strukturlegetechnik zur Bilanz.doc Strukturlegetechnik Verbrauch.doc Strukturlegetechnik Verkauf.doc Arbeitsanweisung Weiteres Beispiel: Strukturlegetechnik zu 5 unterschiedlichen Themen Strukturlegetechnik Einkauf.doc Folie 14 Strukturlege technik Folie 12 .doc Strukturlegetechnik Erfolgskonten.doc Strukturlegetechnik Umsatzsteuer.

Wenn Sie fertig sind: Gehen Sie zu den Mitschülern. Kleben Sie diese Anordnung auf ein Plakat! 5.Strukturlegetechnik – Arbeitsanweisung für Schüler 1. Jedes Team erläutert seine Struktur der Klasse! Folie 13 . welche das gleiche Thema (gleiche Kärtchenfarbe) haben. Hängen Sie dieses Plakat im Klassenzimmer auf! 6. Erklären Sie sich gegenseitig Ihre Anordnungen! 3. Entscheiden Sie sich als Team für eine Anordnung! 4. Legen Sie eine für Sie persönlich schlüssige Struktur (= Anordnung)! 2.

Erklärung evtl. Nachher Begründung.Strukturlegetechnik Vorher Begriffe müssen klar sein Förderung des vernetzten Denkens Vorteil: Flexibler Umgang mit den Begriffskarten. auch leere Kärtchen zur Verfügung stellen für weitere mögliche Schülerantworten .

Übung. Prüfungsvorbereitung…. keine hierarchische Anordnung wie beispielsweise beim Mindmapping Nicht zu aufwändig Nicht zu zeitintensiv vielseitig einsetzbar: Wiederholung. .Vorteile der Strukturlegetechnik Flexibilität.

Strukturlegetechnik Es gibt (fachlich) „Richtig“ und „Falsch“. aber nicht DIE eine Struktur .

…) .Strukturlegetechnik Bitte diskutieren Sie: .… . PA.Welcher Sozialform (EA.Was halten Sie für sinnvoll: vorgegebene Begriffe vom Lehrer vs Schüler finden Begriffe selbst (als HA. als Aufgabe im Unterricht. GA) geben Sie beim Legen von Strukturen den Vorzug? .

PAUSE .

… .

Das Partner-/Multiinterview Partnerinterview – zwei Lernende interviewen sich Gruppeninterview – innerhalb einer festgelegten Gruppe interviewen sich alle Gruppenmitglieder Multiinterview – jeder hat mit jedem im Raum einmal Kontakt … .

u n t e r s t ü t z e n u n d c o a c h e n s i c h d a b e i . F r a g e n u n d P r o b le m e w e r d e n i m P le n u m t h e m a t i s i e r t o d e r w e i t e r f ü h r e n d e A u f g a b e n w e r d e n b e a r b e ite t . V e r a r b e itu n g s p h a s e W ie d e r h o lu n g u n d V e r tie fu n g R ü c k m e ld u n g e n . 3 .Das Partner-/Gruppen-/Multiinterview 1 . A n e ig n u n g s p h a s e L e rn e n d e w e rd e n E x p e r te n d e r „F e r tig k e it“ A L e rn e n d e w e rd e n E x p e r te n d e r „F e r tig k e it“ B 2 . V e r m it t lu n g s p h a s e L e r n e n d e la u f e n i m R a u m u m h e r u n d b i ld e n P a a r e . I n P A la s s e n s i c h d i e P a r t n e r g e g e n s e i t i g i h r e A u f g a b e n lö s e n .

xls Folie 22 .Das Multiinterview Anwendungsaufgabe Kugellagermethode: Buchen mit Belegen Partnerinterview_Belege.xls Partnerinterview_Belege_Lösungen.

a.Das Partner-/Gruppen-/Multiinterview gut für die Wiederholung von bereits erarbeiteten Inhalten mündliche Bearbeitung Aneignungsphase in EA/PA/GA möglich wichtig: Gesprächsregeln + „Pädagogenglöckchen“ Rituale für das Ende von selbstständigen Arbeitsphasen PI/GI/MI v. für das Üben von Fertigkeiten .

Das Gruppenpuzzle .

Das Gruppenpuzzle Anwendungsaufgabe Gruppenpuzzle zum Thema Bilanzveränderungen GruppenpuzzleBilanzveränderungen.doc Folie 25 .

Aneignungsphase Lernen im Expertenpaar: Expertenpaare bereiten sich darauf vor. Vermittlungsphase Lernen im Puzzlepaar: Puzzlepartner erklären sich gegenseitig ihr Thema. Paar 1: Paar 2: 3. Paar mit Thema A Paar mit Thema B 2. ihr Thema dem Puzzlepartner zu erklären. . Verarbeitungs.Lernen im Puzzlepaar: phase Puzzlepartner wiederholen und vertiefen den Lernstoff.Das Partnerpuzzle 1.

nicht zu komplex. in zwei gleichwertige Teile gliederbar Übung: Das Partnerpuzzle Partnerpuzzle_Probleme der Fiskalpolitk.und Arbeitstempo Materialien: Karteikarten als Gedankenstütze (kurze & knappe Formulierung) starke Lenkung möglich (Paareinteilung) Wichtig: klar umgrenztes Thema.doc .Das Partnerpuzzle in allen 3 Phasen Partnerarbeit gemeinsames Lern.

Das Partnerpuzzle Bitte murmeln Sie mit Ihrer Nebenfrau / Ihrem Nebenmann: Wo sehen Sie “Gefahren & Grenzen” in der Praxis? .Halten Sie den Einsatz des Partnerpuzzles bei Ihren Förderschülern für sinnvoll? - Folie 28 .

Ich vertiefe den Lernprozess durch strukturieren. trainieren usw. Folie 29 . Ich erwerbe eine Expertise auf einem überschaubaren Teilgebiet der Thematik (Expertenphase) 2.WELL – Wechselseitiges Lehren und Lernen Person A hat Teil A der Informationen Person Z hat Teil Z der Informationen 1. anwenden. Ich gebe meine Informationen an andere Personen weiter und erhalte Informationen (Austauschphase) 3. (Vertiefungsphase) Dabei werden die Rollen ständig gewechselt.

Was ist WELL? .

Der Vorteil von WELL Tiefe Verarbeitung („deep approach“) durch den Zwang zum Verbalisieren. durch das Stellen von Fragen und durch den Austausch von Positionen. Anregende Verarbeitung durch den Rollen Wechsel. Folie 31 .

zu komplexe Aufgabe.…) Was tun? . durch Roten Punkt) .B.Kontrollmöglichkeiten (z.Die WELL-Methoden – „Gefahren“ es könnte kein ausreichender Expertenstatus erlangt werden (Blinde führen Blinde) (Vorkenntnislücken zu groß. zu wenig Zeit.Aneignung „doppeln“ (Expertenpaare /-gruppen) .

Die Gruppenrallye .

…) Lernstand erneut erfassen Lernfortschritte werden aufaddiert. Gruppe mit dem größten Lernzuwachs (nicht mit dem besten Ergebnis!) stellt ihre Strategie vor . Theorie bekannt Unterricht zum Thema XY über XY Lektionen hinweg – didaktischer Ort ist also am ENDE einer Lektion Lernstand erfassen „Experten“ mit „Laien“ zusammenstellen. 3. 2. 5. 6.Die Gruppenrallye 1. 4. Heft. dann Gruppe üben lassen (Buch. heterogene Gruppen bilden Diskussion der Lernstrategien („Wie machen wir‘s???“). ABs.

Die Gruppenrallye 3 Wirkkomponenten Betonung persönlicher Lernfortschritt „schwache“ Lerner wertvoll für Gruppenergebnis „starke“ Lerner wertvoll für Gruppenprozess Wechselseitige Abhängigkeit – soziale Kontakthypothese Reflexion von Lernstrategien .

Die Gruppenrallye Welche Gruppe hat das Rennen gemacht? WIE HAT DIE GRUPPE DAS BLOß GESCHAFFT? Vorgehen/Strategie vorstellen .

Runde: _______ Folie 37 . Runde: _______ Summe 2.Der Rote Punkt – Runde 2 Begriff Könnte ich einer anderen Person erklären Könnte ich einer anderen Person nicht erklären Lernen = aktiv und konstruktiv Mind Mapping Individueller Lernfortschritt Sandwichprinzip Kognitive Landkarten Strukturlegetechnik Concept Maps WELL-Methoden Partner-/Multiinterview Partner-/Gruppenpuzzle Gruppenrallye Roter Punkt Summe 1.

Impulse für weitere Unterrichtskonzepte Welche Unterrichtsthemen / Inhalte / Einheiten möchten Sie bearbeiten/ausprobieren? Welche Methoden scheinen Ihnen für Ihren Förderunterricht und für Ihre Themen passend? Was können Sie konkret an Material erstellen? Können Sie Ihr Material in Ihrem Unterricht ausprobieren? Senden Sie Ihr Unterrichtskonzept an Johannes Schäfer E-Mail-Adresse: schaefer-neusaess@t-online.de Nach der eigenen Anwendung: Geben Sie uns Feedback zu den Unterrichtsmaterialen per E-Mail .

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Viel Erfolg für Ihre Arbeit .

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