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Heilszuspruch nicht an Bedingung

der Umkehr geknüpft


Stellung der Weil Menschen Heil zugesprochen
Seligpreisungen ist, kann er anders handeln
am Anfang der
Bergpredigt Keine „Vertröstung“ auf Jenseits,
sondern Zusage für JETZT
und Intention
Dekalog: „du wirst nicht…“ – der
Mensch kann anders handeln
Feldrede (Lukas) Bergpredigt (Matthäus)

Arme (kein Hab und Gut) Arme vor Gott

Weinende (Ausdruck von Trauer) Trauernde, die Pazifisten

Hungernde ( kein Essen) Die nach Gerechtigkeit hungern


c
 Wendet sich an Menschen mit  Wendet sich an alle, jeder ist „arm
weltlicher/materieller Not vor Gott, jeder will Gerechtigkeit

 Kürzer, konkreter  Erweiterung, Verallgemeinerung

 Entspricht jesuanischer Version: Jesus  Nicht auf konkrete, sondern auf


wendete sich an Randgruppen mit spirituelle Not; ethisches Handeln;
konkreter Not Leben vor Gott bezogen
Zürnen: nicht nur nicht töten (AT), sondern: keine bösen
Worte, kein Opfer am Altar ohne Versöhnung; Böse Taten
beginnen mit Unfriede im Herzen; radikale Nächstenliebe

Antithesen Vergeltung: AT=„Auge um Auge und Zahn um Zahn“;


Jesus= radikaler Gewaltverzicht, andere Wange hinhalten

der
Schwören: AT= wahrer Schwur erlaubt wenn Einhaltung

Bergpredigt möglich; Jesus= klare Entscheidung + ehrlicher Umgang,


man muss immer die Wahrheit sagen

Feindesliebe: jüdische Gruppierung = man muss Feind


hassen; Jesus= Nächstenliebe soll Fein einschließen, alle
Menschen gleich behandeln, so wie Gott
Jesus stellt sein Wort auf dieselbe
Ebene wie das der Tora

Jesus hebt Gebote nicht auf: er


Fazit der radikalisiert sie mit höchster Autorität

Antithesen In Zentrum seiner Ethik:


Nächstenliebe

Verantwortung nicht nur vor Gesetz,


sondern vor Gott und Gemeinschaft
Man veranstaltet Festmahl / lädt Gäste ein

Bildebene Alle Gäste sagen unter Vorwänden ab (Ackerkauf,


Heirat…)
(Gleichnis
vom Herr ist verärgert und lädt Leute von der Straße

Festmahl) ein, als Saal noch nicht voll ist, lädt er Bedürftige
außerhalb der Stadt (= Ausgegrenzte)

Geladene Gäste dürfen nicht mehr am Mahl


teilnehmen
Festmahl: Bild für Freude die das Kommen
des Messias mit sich bringt, Paradies

Sachebene Die geladenen Gäste setzen falsche


Prioritäten (materielles usw.)
(Gleichnis
vom
Festmahl) Auch Randgruppen sind eingeladen

Bei Matthäus: „außerhalb der Stadt“=


Heiden
Element der „Verfremdung“: regt zum
Nachdenken an

Ermahnung/Warnung: materielle
Bedürfnisse nicht dem Reich Gottes
Intention des vorzuziehen
Gleichnisses
vom Festmahl Erkennen, dass jetzt der Zeitpunkt der
Entscheidung ist

Ausweitung der ersten Einladung an sozial


ausgegrenzte
Innerste Mitte, Heiligtum in jedem Menschen

Stimme Gottes
Gewissen
(Orientierung Gesetz das Gott den Menschen ins Herz geschrieben
hat
an Buchstaben
der Vorschrift Erfüllung in der Liebe zu Gott und den Mitmenschen

 Legalismus)
Macht die Würde des Menschen aus

Verbindet die Christen mit allen Menschen


Contra Pro

Ethische
Letztbegründung am
Bsp. Der Hominatio Dei
bei Verfassungstexten
Konkreter Gewissensspruch:
kann irren! Möglichkeiten:
- Erziehung als Fundament
- Korrektur des eigenen
Absoluter Anspruch des Verhaltens
Gewissens: - Eigene Erfahrungen
das Gewissen verliert dadurch reflektieren/bewerten
nicht seine Würde! - Dialogbereitschaft,/
Meinungen einholen
- Sachkenntnis 
Voraussetzung:
informieren
kontinuierliche
Gewissensbildung
Gründe für zivile Ehe
Sorgerecht Tiefere Bedeutung

Gründe für kirchliche Ehe


Besitzt + Erbe „bis dass der Tod
Finanzielle euch scheidet“
Gründe Versprechen vor
Namen annehmen Gott
emotionaler
Ablauf kirchliche Trauung
Voraussetzung: standesamtliche Ehe

Traugespräch= tieferes Kennenlernen mit Priester

Normaler Gottesdienst mit Lesungen + Predigt

Eventuell Eucharistiefeier

Segnung der Ringe, Trauritus


Ringe: Zeichen für
Vollkommenheit,
Geschlossenheit

Bedeutung
Umwicklung der Hände mit der
der Zeichen Stola: Ehe unter Schutz Gottes
der Trauung
Hochzeitskerze: an Osterkerze
angezündet, Christus das Licht,
Verbundenheit mit Christus
Fragen im Trauritus
Reifliche
Überlegung, freier
Entschluss?

Als Christen
Bis zum Tod Treue
Mitverantwortung
halten?
in der Welt?

Kinder kirchlich
erziehen?
Brautleute spenden sich Ehe gegenseitig

Berührungspunkte im Leben mit Gott

Ehe als
Sakrament
Kann nicht geschieden werden

So wie Gott seine Liebe jedem Menschen schenkt,


schenken in der Ehe zwei konkrete Menschen einander
ihre Liebe: bedingungslos, ohne Vorbehalt, auf Dauer.