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Nearly Free Electron Model

Präsentation für Solid State Physics

0530982 Andreas Katzensteiner


andreas.katzensteiner@student.tugraz.at
0530720 Roland Schmied
rolsch@sbox.tugraz.at

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Inhaltsverzeichnis

 Modell des freien Elektronengases-Nachteile


 Verbesserungen des Modells
 Elektronen im periodischen Potential
 Blochfunktionen
 Wellenfunktionen und Aufenthaltswahrscheinlichkeit
 Energie-Impuls-Relation
 Betrachtung eines Grenzfalles
 Hereinklappen der höheren Brillouinzonen
 Aufspaltung der Energiewerte
 Energielücke als Folge der Gitterperiodizität
 Quellen

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Modell des freien
Elektronengases - Nachteile
 I: Einelektronennäherung

 II: keine Wechselwirkung zwischen


Elektronen

 III: Kastenpotential

 IV: Energieniveau kontinuierlich


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Verbesserungen des Modells

 Ersatz des Kastenpotentials durch


periodisches Potential der Atomrümpfe

 Festkörper unendlich ausgedehnt

 Abweichungen von der Periodizität und von


Oberflächeneffekten werden vernachlässigt

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Elektronen im periodischen
Potential
 Elektronen im Metall
nicht frei
 Potential der
Schrödingergleichung
periodisch
E pot (r )  E pot (r  R e )
Abb.1: Elektronen im periodischen Potential
 Raumdiagonale
R e  a  b  c.

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Blochfunktionen
 Ansatz für  (r)  u( r) e -ik*R e
Lösungsfunktion

 Blochfunktionen  k (r )  e -ikR * k (r  R e )
e

 Energie des  2k 2
E(k) 
periodischen 2m
Potentials

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Wellenfunktionen und
Aufenthaltswahrscheinlichkeit

   A*e ikx
 B* e -ikx  Überlagerung von
einfallender und
reflektierter Welle
durch Braggreflexion
an den Gitterebenen

Abb.2: stehende Welle an den Gitterebenen


A ix/a -ix/a  Amplituden A und B
  (e e )
2 gleich
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Wellenfunktionen und
Aufenthaltswahrscheinlichkeit
x
    2A² * cos²
*

a
x
    2A² * sin²
*

a
 Aufenthalts-
wahrscheinlichkeits-
Abb.3:
dichten für ein Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichten für
ein Elektron
Elektron
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Energie-Impuls-Relation

 Beschränkung der
Energie-Impuls-  k  G (r)   k (r) * e   k (r)
iGr

Relation auf den


Bereich: - /a  k  /a

 Für Elektronenwellen-
funktionen gilt:

 k G (r )  u( r ) * e * e
ikr iGr
  k (r ) * e iGr

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Betrachtung eines Grenzfalles

 gitterperiodische PotentialpotE (r)


konstant

 Nur diskrete k-Werte erlaubt

 Dispersionskurve eines
freien Teilchens
Abb.4: Dispersionskurve eines freien Teilchens

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Hereinklappen der höheren
Brillouinzonen
 Hereinklappen der höheren Brillouinzonen
und Reduzierung der k-Werte auf erste
Brillouinzone
 Eigenfunktionen genügen den Bedingungen
für Blochfunktionen
 k (r  a)  eika  k (r)
 k (r  a)   k  G(r  a)   k  G(r)ei(k
breit red red
red G ) a
  k red  G(r)eik reda

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Aufspaltung der Energiewerte

 Störung des Elektrons durch periodisches Potential


der Atomrümpfe:
E pot (r )  E 0  e * (r )
 Linearkombination der gestörten Wellenfunktion
 k  c0 k0  cG k G
0

 Näherungsweise Vereinfachung der Lösungen zu:

E  (k)  E 0 (k 0 )  | V (G) |
 Ausbildung einer Energielücke 12
Energielücke als Folge der
Gitterperiodizität
 Je kleiner die
räumliche Periode
ist, desto größer wird
die Energielücke
 Am Zonenrand
verlaufen die Kurven
horizontal

Abb.5: Energielücke als Folge der Gitterperiodizität

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Quellen

 Festkörperphysik,
Ibach u. Lüth, Springer-Verlag, 4.Auflage,
Kapitel 7
 Introduction to Solid State Physics,
Charles Kittel, was weiß ich was das für ein
Verlag ist, 7.Auflage, Kapitel xy
 Experimentalphysik 3,
Wolfgang Demtröder, Springer-Verlag,
3.Auflage, Kapitel 13
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