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26.07.

2019 1
Kennzeichen des Lebendigen
Aufgabe (GA 4) (5min):
1. Erstellen Sie eine Mindmap zu den Kennzeichen
des Lebendigen, indem Sie die Merkmale für
lebende Organismen nennen.

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Die Kennzeichen des Lebendigen
 der Stoffwechsel
 das Wachstum
 die Reproduktion
 die Ernährung
 die Reaktion
auf Reize
 die Exkretion
 die Homöostase
Alle Kennzeichen müssen vorhanden sein

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 3


Kennzeichen des Lebendigen
Aufgabe:
1. Erklären Sie kurz, warum die Organismen/Objekte
nicht zu den Lebendigen gehören.
 Stoffwechsel
 Wachstum
 Reproduktion
 Ernährung
 Reaktion  Steine und Viren gehören nicht zu
 Exkretion den Lebendigen, da sie z.B. keinen
eigenen Stoffwechsel betreiben
 Homöostase

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 4


Vergleich von Einzeller und Mehrzeller
Der Einzeller: Der Mehrzeller/Vielzeller:
 Die Zelle von einzelligen  Zellen von mehrzelligen
Organismen führen alle Organismen weisen eine
Lebensfunktionen aus Differenzierung
(diferenciación) auf

Die Evolution von mehrzelligen Organismen hat die


Spezialisierung und das Ersetzen von Zellen ermöglicht.

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 5


Lebensfunktionen von Einzellern
 Einzeller Paramecium (Pantoffeltierchen)

 https://www.youtube.com/watch?v=fh_yjLppNAg

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 6


Lebensfunktionen von Einzellern
 Ernährung: Aufnahme von Algen und Bakterien durch Zellmund
 Stoffwechsel: Verdauung von Nahrung in Nahrungsvakuolen
 Wachstum: Wachstum zur vollen Größe
 Reaktion auf Reize: Schwimmen weg von Hindernissen, Giften
 Exkretion: Abgabe von Exkrementen aus Bläschen
 Homöostase: Ausscheiden von überschüssigem Wasser
 Reproduktion: Zweiteilung (asexuell)

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 7


Lebensfunktionen von Einzellern
 Fotosynthetische Einzellerorganismen
 Chlorella und Scenedesmus

 Aufgabe (EA) (5min): Entwickeln Sie zwei


Experimente mit denen Sie nachweisen
können, dass die beiden Einzeller zum
Lebendigen gehören.
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 8
Die Zelltheorie
 Alle lebenden Organismen bestehen aus einer
oder mehreren Zellen
 die Zelle ist die kleinste Einheit (unidad) des
Lebens
 Zellen entstehen immer aus anderen Zellen durch
Zellteilung

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 9


Zelltheorie – fraglich?
Aufgabe (EA) (10 min)
 Lies den Text über die Ausnahmen (excepciones)
der Zelltheorie und unterstreiche die
unbekannten Wörter!

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 10


Zelltheorie – fraglich?
 Wenn ein Trend bei vielen verschiedenen
Organismen und Geweben beobachtet wird, kann
eine Theorie formuliert werden.
 Manchmal gibt es Ausnahmen (excepciones) von
Theorien.

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 11


Ausnahmen der Zelltheorie

Muskelfaser
Skelettmuskel (Muskelfaserzelle)
mit vielen
Zellkernen

 Muskelfaserzellen der Skelettmuskulatur besteht


aus vielen fusionierten Zellen und besitzen viele
Zellkerne
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 12
Ausnahmen der Zelltheorie

 Viele Pilzarten besitzen nicht septierte Pilzfäden


(Hyphen) = keine vollständige Zellwand, viele Zellkerne
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 13
Ausnahmen der Zelltheorie
Erythrozyten (rote Blutkörperchen)
 haben keinen Zellkern  Platz für das Hämoglobin,
welches Sauerstoffbindung dient

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 14


Ausnahmen der Zelltheorie

 Die Riesenalge Caulerpa (rechts) besteht nur aus einer stark


verzweigten großen Zelle (bis 1m) mit vielen Zellkernen
 Weiteres Beispiel: Acetubelaria (links)
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 15
IB-Fragen Zelltheorie
Aufgabe (EA) (8min):
 Löse die IB-Aufgaben!
 Nicht abgucken, teste dich selbst!

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 16


Verhältnis von Oberfläche zum Volumen
Aufgabe (EA):
1. Schneiden Sie ihre Schablone aus und erstelle Sie einen
Würfel daraus, indem Sie die Seiten miteinander
verbinden (Kleber).
2. Berechnen Sie das Volumen ihres Würfels.
3. Berechnen Sie die Oberfläche ihres Würfels.

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 17


Verhältnis von Oberfläche zum Volumen
Aufgabe (GA4) (15 min):
1. Legen Sie die Würfel von 4 Personen zusammen und
erstellen Sie so ein größeres Rechteck.
2. Berechnen Sie das Volumen von diesem Rechteck.
3. Berechnen Sie die Oberfläche von diesem Rechteck.
4. Erläutern Sie die Ergebnisse vom Verhältnis von
Oberfläche zum Volumen.

 Das Volumen hat sich durch die vier Würfel vervierfacht


 Die Oberfläche hingegen nur fast verdreifacht

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 18


Verhältnis von Oberfläche zum Volumen

Aufgabe (EA):
1. Berechnen Sie die Oberfläche, das Volumen und das
Verhältnis von Oberfläche zum Volumen.

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 19


Verhältnis von Oberfläche zum Volumen

Warum sind Zellen klein?


 Zellen sind klein, damit sie ein größeres Verhältnis von Oberfläche zu
Volumen haben
 Größere Oberfläche bietet viel Kontakt mit der Umwelt ( bedeutet
Austausch)
 Bessere Aufnahme und Abgabe von Stoffen (z. B. Sauerstoff,
Kohlenstoffdioxid, Wärme)
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 20
Der große
Wenn man denund
der kleine
großen Würfel
Würfel mit
unterscheiden
vielen kleinen
sich durch
Würfeln füllt,
Volumen
haben und
alle kleinen
Oberfläche.
Würfel Der
kleine Würfel das
gemeinsam hat
ein kleineres
gleiche Volumen
Volumen und
aber eine viel
eine kleinere
größere
Oberfläche.
Oberfläche als der
große Würfel.

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 21


Verhältnis von Oberfläche zum Volumen
Nennen Sie die Form, die sich für ein
vorteilhaftes Oberflächen-Volumen-
Verhältnis eignet?
 Kugelförmige Struktur!

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 22


Praktikum 1
Anwendung eines Lichtmikroskops zur Untersuchung
der Struktur und Feinstruktur von Zellen und
Geweben, Zeichnungen von Zellen und Berechnung
der Vergrößerung der Zeichnungen sowie die
tatsächlichen Größe von Strukturen und Fein-
strukturen in Zeichnungen oder Mikrogrammen.
2 Präparate:
1. Zellen der Mundschleimhaut
2. Zwiebelzellen

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 23


das Okular
Aufbau
Lichtmikroskop der Tubus

der Objektivrevolver
das Stativ
das Objektiv
der Objekttisch
der Kondensor
der Grobtrieb
der Blendenhebel
der Feintrieb

die Lichtquelle
der Fuß der Schalter
der Dimmer

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 24


Größenverhältnisse

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 25


Größenvergleich

Zellen: circa 100 µm = 0,1 mm Organellen: bis zu 10µm = 0,01mm

Viren: circa 0,1 µm = 0,0001mm


Membranen: circa 10nm = 0,01µm
Bakterien: circa 1µm = 0,001mm

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 26


Die Berechnung der Vergrößerung und
der tatsächlichen Größe
Vokabeln:
 die Berechnung -en – calculo
 die Vergrößerung -en – aumento
 die tatsächliche Größe -en – tamaño real
 Die Bildgröße -n – tamaño de imagen

Vergrößerung = Bildgröße / tatsächliche Größe des Objektes

tatsächliche Größe = Bildgröße / Vergrößerung


Bildgröße = tatsächliche Größe x Vergrößerung

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 27


Die Berechnung der Vergrößerung und
der tatsächlichen Größe
Vergrößerung = Bildgröße / tatsächliche Größe des Objektes
tatsächliche Größe = Bildgröße / Vergrößerung
Bildgröße = tatsächliche Größe x Vergrößerung

Wichtig!!!! Immer gleiche Einheiten (unidades) zum


Rechnen!!!

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 28


Die Berechnung der Vergrößerung und
der tatsächlichen Größe
Die Größen-Skala /Skalen - escala de tamaños
 Linie mit Angabe der aktuellen Größe
 Man kann die tatsächliche Größe der Größen-Skala berechnen
 Man kann die Bildgröße der Skala messen (Linial)
200µm

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 29


Die Berechnung der Vergrößerung und
der tatsächlichen Größe
Die Größen-Skala /Skalen - escala de tamaños

Zum Beispiel:
 mikroskopischen Abbildung mit
10 mm lange Größen-Skala (mit
Lineal messen) und Vergrößerung von 10.000x (angegeben)
Wie groß ist tatsächliche Größe der Größen-Skala?
 tatsächliche Größe der Größen-Skala = Bildgröße der Größen-
Skala / Vergrößerung
 tatsächliche Größe = 10.000 µm (10mm) / 10.000 x = 1 µm
  Größen-Skale hat tatsächliche Größe von 1 µm

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 30


Die Berechnung der Vergrößerung und
der tatsächlichen Größe
Aufgabe (Einzelarbeit, 15 min):
Lies den Text auf S. 7 im Buch und löse die Aufgaben!

Vergrößerung = Bildgröße / tatsächliche Größe des Objektes


tatsächliche Größe = Bildgröße / Vergrößerung
Bildgröße = tatsächliche Größe x Vergrößerung

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 31


Maßstabsanzeigen
Aufgabe (EA):
Berechnen Sie die einzelnen tatsächlichen Größen (Breite und
Länge) in den Bildern. Im ersten Bild das Mitochondrium und
im zweiten Bild Paramecium.

0.5 Mikrometer
50 Mikrometer
Mitochondrium: Länge: 0,5µm Paramecium: Länge: 160µm
Breite: 0,25µm Breite: 60µm
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 32
Größenberechnung
Vergrößerung 1 : 10000

 Pflanzenzelle:
 Lösung: siehe Maßstabseinheit und
messe die Größe
 Länge ca. 60 µm; Breite ca. 30 µm
 E.coli (Bakterium):
 Lösung: Auf dem Blatt oder auf dem PC Orginalgröße messen; Ergebnis = 2,5cm =
25000 µm; 25000/10000 = 2,5 µm
 Länge ca. 2,5 µm; Breite ca. 1 µm

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 33


Vergrößerungen

 Aufgabe (EA): Berechnen Sie den Vergrößerungsfaktor des


Chloroplasten!
 Lösung:
 Messen Sie mit dem Lineal die Länge von 1µm
 Beispielsweise ist das 1,5cm auf deinem Arbeitsblatt
 Berechne die Zentimeter in Mikrometer um
 1,5cm = 15mm; 15mm = 15000µm
 Rechnung: 15000/1 = 15000
 Damit ist der Vergrößerungsfaktor x15000
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 34
Größenverhältnisse

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 35


Vergleich von Einzeller und Mehrzeller
Einzeller: Mehrzeller/Vielzeller:
 Die Zelle von einzelligen  Zellen von mehrzelligen
Organismen führen alle Organismen weisen eine
Lebensfunktionen aus Differenzierung auf
 besitzen Eigenschaften, die
aus der Wechselwirkung
(interrelación) ihrer
Zellkomponenten
hervorgehen

Die Evolution von mehrzelligen Organismen hat die


Spezialisierung und das Ersetzen von Zellen ermöglicht.

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 36


Der Unterschied zwischen einem vielzelligen
Organismus und einer Kolonie
Die Kolonie -n
 z.B. Volvox = Alge
 Zellen kooperieren, aber sind nicht verbunden 
bilden keine Zellmasse = viele Einzeller
https://www.youtube.com/watch?v=xEBFFcwrBTU
Der Vielzeller
 Zellen sind kooperative Gruppen ohne Supervisor
 Interargieren miteinander  formen Organismus
mit verschiedenen Fähigkeiten
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 37
Die emergierenden Eigenschaften
Die Emergenz
 ist die Entstehung von neuen Eigenschaften
(aparición de nuevas propiedades) oder
Strukturen eines Systems durch das
Zusammenspiel (actuación en conjunto) seiner
Elemente.

 „Das Ganze ist grösser als die Summe seiner


Einzelteile.“ z.B. Orchester

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 38


Zelldifferenzierung

 In mehrzelligen Organismen kann sich spezialisiertes


Gewebe durch Zelldifferenzierung entwickeln
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 39
Zelldifferenzierung

?
?

 Bei der Differenzierung werden bestimmte Gene im Genom


einer Zelle exprimiert, aber andere Gene nicht.
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 40
Zelldifferenzierung

Aufgabe (PA) (5 min):


1. Beschreiben Sie die Schritte, die von Abbildung (b) zu Abbildung (c) zu sehen
sind.
2. Erklären Sie das Ergebnis.
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 41
Zelldifferenzierung
Für sein bahnbrechendes Experiment verwendete der britische Biologe John
Gurdon Krallenfrösche (Xenopus laevis). Er zerstörte die Zellkerne von
Eizellen der Tiere mit UV-Licht. Die Zellkerne enthalten das Erbgut eines
Organismus. Die Eizellen waren somit nur noch eine Hülle, sie enthielten
keinen Frosch-Bauplan mehr. Anschließend übertrug Gurdon aus Darmzellen
erwachsener Tiere entnommene Zellkerne in die entkernten Eizellen. An
ihrem ursprünglichen Platz hätten die Darmzell-Kerne immer nur weitere
Darmzellen entstehen lassen. Doch nun entwickelten sich aus einigen der
Eizellen mit Darmzell-Kern Kaulquappen. Das aus Darmzellen stammende
Erbgut löste demnach all die komplexen Wachstumsvorgänge aus, die für die
Entwicklung eines Lebewesens nötig sind. Später wiederholte Gurdon seine
Versuche erfolgreich mit Kernen aus anderen Körperzellen erwachsener Tiere.
Er bewies so, dass das Erbgut einer einzelnen Körperzelle alle nötigen
Informationen für die Entwicklung eines vollständigen Organismus trägt. Für
viele Forscher jener Zeit war dies zunächst unvorstellbar.
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 42
Stammzellen
Die Fähigkeit von Stammzellen zur Teilung und
Differenzierung über verschiedene
Stoffwechselwege ist bei der Embryonalentwicklung
erforderlich

 Stammzellen können sich in jede spezifische Zelle


differenzieren
 Interessant für die Nutzung von therapeutischen
Zwecken
26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 43
Stammzellen - Gewinnung
 Stammzellen können aus unterschiedlichen
Bereichen gewonnen werden
 Aus dem eigenen Gewebe eines Erwachsenen
 z. B. aus dem Knochenmark
 Geringere Differenzierungsfähigkeit
 Aus dem Nabelschnurblut eines Neugeborenen
 Aus speziell für den Zweck geschaffene
Embryonen
 Die Stammzellen von Embryonen sind pluripotent, d.h.
sie können sich in jeden Zelltyp differenzieren

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 44


Stammzellen - Gewinnung
 Totipotente Zellen haben die Fähigkeit, einen
vollständigen bzw. eigenständigen Organismus zu
bilden.
 Pluripotente Zellen können zu jedem Zelltyp eines
Organismus differenzieren, da sie noch auf keinerlei
bestimmten Gewebetyp festgelegt sind. Jedoch sind
sie, im Gegensatz zu totipotenten Stammzellen,
nicht mehr in der Lage, einen gesamten Organismus
zu bilden, da pluripotente Zellen
keine extraembryonalen Gewebe bilden können.

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 45


Stammzellen - Einsatz
 Nutzung von Stammzellen zur Behandlung von
Krankheiten
 Beispiel Morbus Stargardt
 Personen verlieren einen großen
Teil ihrer Sehschärfe
 Ursache: Ein wichtiges
Membranprotein funktioniert nicht
 Ablagerung des Sehgelbs im
Pigmentepithel der Netzhaut
 Erste Patienten bekommen
embryonale Zellen des Pigment-
epithels in ihre Netzhaut injiziert

26.07.2019 1.1 Einführung zum Thema Zellen 46


Stammzellen - Einsatz
 Eine Stammzelltransplantation wird häufig bei Leukämie
(Blutkrebs) angewendet
 Aus Blutstammzellen des Knochenmarks bildet der Körper alle
Blutzellen (Erythrozyten, Leukozyten…)
 Bei Leukämie sind direkt diese Blutstammzellen von einem
Tumor befallen
 Eine Chemotherapie hilft dem Patienten gegen den Tumor,
doch es werden auch die Blutstammzellen zerstört
 Patient benötigt daher eine Stammzelltherapie aus einem
Knochenmark von einem Spender
 Neue Blutstammzellen produzieren wieder Blutzellen

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