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Psychoanalyse nach S.

Freud

• S. Freud Wiener Neurologe (1856-1939)


• Psychoanalyse von S. Freud auch als Tiefenpsychologie bezeichnet
(aufgrund der Beschäftigung mit unbewussten Phänomenen)
• Persönlichkeitsmodell lässt sich einteilen in Struktur (Instanzen-) und
topographisches Modell
Das Instanzenmodell

• Es: Befriedigung der eigenen Triebe (Abhängigkeit, Selbstwertschätzung,


Liebe, Hass); entsteht aus dem Lustprinzip fordert sofortige Befriedigung;
liegt vollständig im Unbewussten
• Ich: trifft Entscheidungen. Folgt dem Realitätsprinzip und vermittelt
zwischen „Es“ und „Über-Ich“. Dient der Selbsterhaltung und der Anpassung
• Über-Ich: moralische Instanz, in der gesellschaftliche Normen und
Vorschriften berücksichtigt werden, die i.d.R. von Außen (Eltern)
übernommen werden
Das topographische Modell

• Unbewusstes: beschreibt Erlebnisse, Gefühle, Gedanken, die im Laufe des


Lebens verdrängt werden. Können nur schwer und gegen den inneren
Widerstand bewusst gemacht werden. Kann durch Deutung erschlossen
werden.
• Bewusstes: Prozesse, die unmittelbar erlebt werden
• Vorbewusstes: Inhalte, die im Moment nicht mehr erinnerlich sind, aber
prinzipiell und meist ohne Schwierigkeiten bewusstseinsfähig sind
Psychoanalytische Mechanismen

• Übertragung: der Klient überträgt Emotionen, Wünsche, Erwartungen, die


ursprünglich einer anderen Person gelten bzw. aus einer früheren
Bezeihungserfahrung stammen, auf den Therapeuten
• Gegenübertragung: Gesamtheit der bewussten und unbewussten
Reaktionen des Arztes/ Therapeuten auf den Patienten. Hängt ab von der
Übertragung des Patienten und mit den Persönlichkeitsmerkmalen des
Therapeuten
• Widerstand: „Ich“ wird mit unbewussten Material konfontriert, dass das
„Über-Ich“ ablehnt Konflikt zwischen den beiden Instanzen.
• Unbewusste Teile des Ichs wehren sich
• Bewusste Anteile des Ichs wollen Fortschritt der Therapie
• Widerstand ist ein gesundes psychische Phänomen (wehr unbewusstes, nicht
verarbeitetes Material des „Es“ ab
• Typische Widerstandformen= Agieren, Verdrängung, Verleugnung, Übertragung
• Regression: Rückkehr zu Formen des Verhaltens, Denkens und Erlebens, die
dem gegenwärtigen Entwicklungsstand nicht entsprechen  Ausweichen
vor den aktuellen Anforderungen des Lebens (Versuch Konflikte mit
infatilen Mitteln zu lösen)
• Therapeut muss hier dem Patienten diese Mechanismen bewusst machen, durch
Deutung der Ursprünge