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DAS DEUTSCHE

SCHULSYSTEM
SERBAN FECHET
CEZAR FOIA
DER KINDERGARTEN

• nur 30 % aller Kinder bekommen da Platz


• die Mütter bleiben entweder zu Hause oder bezahlen teure private Erzieherinnen
• die Mütter bleiben nach der Geburt nicht lange zu Hause
SCHULEN IN DEUTSCHLAND
GRUNDSCHULE

• Die Grundschule muss jeder besuchen. Die meisten Kinder werden mit sechs Jahren
eingeschult. Dann besuchen sie die Grundschule je nach Bundesland vier oder sechs Jahre. In
den Fächern Mathematik, Deutsch, Sachkunde, aber auch Musik, Religion, Sport und ab dem
dritten Schuljahr auch Englisch werden die Grundkenntnisse oft spielerisch vermittelt. Das Ziel
soll es sein, konzentriertes Arbeiten zu erlernen.
• Nach der 4. bzw. 6. Klasse steht der Wechsel in die Sekundarstufe I an. Meistens erfolgt eine
Empfehlung für eine weiterführende Schule seitens der Lehrenden. Hier gilt, keine
Entscheidung ist endgültig. Auch ein Kind, das in die Hauptschule geht, kann mit Fleiß und
Ehrgeiz später das Abitur machen.
• Für Kinder, die aufgrund verschiedener Beeinträchtigungen
(körperliche oder geistige Behinderungen oder
Lernschwächen) keine normale Schule besuchen können,
gibt es Förder- bzw. Sonderschulen. Es gibt acht, in manchen
Bundesländern sogar zehn verschiedene sonderpädagogische
Richtungen.
• Die Förder- bzw. Sonderschulform ist nicht unumstritten.
Denn Deutschland hat sich durch die Anerkennung der UN-
Behinderungskonvention verpflichtet, ein gemeinsames
Lernen – auch Inklusion genannt – zu garantieren.
SEKUNDARSTUFE I
(KLASSE 5 BIS 10)
• Die Sekundarstufe I bezeichnet die 5. bis 10. bzw. die
7. bis 10. Klasse. Dementsprechend zählen zu diesem
Bereich Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen
und Gymnasien. Welche Schulform für welches Kind
geeignet ist, ist leistungsabhängig.
HAUPTSCHULE

• Bei entsprechenden Voraussetzungen können an der Hauptschule alle in der Sekundarstufe I


angesiedelten Abschlüsse erworben werden. Nach einer abgeschlossenen neunten Klasse
besitzen die Schülerinnen und Schüler automatisch den Hauptschulabschluss, also die
Berufsschulreife.
• Schüler mit guten Noten können mit dem Besuch der zehnten Klasse den Realschulabschluss,
und damit die mittlere Reife, erreichen. Bei entsprechend gutem Realschulabschluss (min. in
allen Fächern befriedigend) kann anschließend die gymnasiale Oberstufe besucht werden.
• In der Hauptschule werden nicht nur die Kenntnisse in den Hauptfächern Mathe, Deutsch und
Englisch vertieft, sondern auch praxisbezogene Fächer angeboten, die auf das Berufsleben
vorbereiten sollen.
In der Realschule werden neben den
üblichen auch naturwissenschaftliche und
technische Fächer unterrichtet. Auch hier
wird viel Wert auf die Praxis und auf eine
erweiterte Grundausbildung gelegt.
REALSCHULE
In der Realschule kann nach der zehnten
Klasse und mit dem Erwerb der mittleren
Reife eine Ausbildung begonnen werden. Mit
einem guten Realschulabschluss kann dann
die Fachoberschule oder die Oberstufe eines
Gymnasiums besucht werden.
SEKUNDARSTUFE I + II
( K L A S S E 5 B Z W. 7 B I S 1 2 B Z W. 1 3 )
Die Gesamtschule vereint die einzelnen Schulformen
der Sekundarstufe I.
Jeder Schüler und jede Schülerin hat unabhängig von der
Schulform aber abhängig von der Leistung die
Möglichkeit, die Schule nach der neunten Klasse mit
einem Hauptschulabschluss, nach der zehnten Klasse
mit der mittleren Reife oder nach der zwölften bzw.
13. Klasse mit dem Abitur zu verlassen.

GESAMTSCHULE Es wird zwischen den kooperativen


Gesamtschulen und integrierten
Gesamtschulenunterschieden:
• In der kooperativen Gesamtschule findet der Unterricht im Klassenverband statt, der auf
den Abschluss ausgerichtet ist.
• In integrierten Gesamtschulen werden zunächst alle Kinder unabhängig ihrer Leistungen in
einem Klassenverband unterrichtet. Erst ab der siebten Klasse wird eine leistungsabhängige
Unterteilung in den Hauptfächern vorgenommen. Die Nebenfächer werden weiterhin in einem
leistungsunabhängigen Klassenverband unterrichtet. Ab der elften Klassen kommen die
Schülerinnen und Schüler mit einem guten Realschulabschluss in die gymnasiale Oberstufe,
also in die Sekundarstufe II, die ebenfalls in der Gesamtschule vorhanden ist. Im Idealfall wird
diese mit dem Abitur abgeschlossen.
GYMNASIUM

• Wie in der Gesamtschule werden im Gymnasium die Schülerinnen und Schüler von der 5. bzw.
7. bis zur 12. bzw. 13. Klasse unterrichtet.
• Die Schülerinnen und Schüler haben automatisch mit der Versetzung in die zehnte Klasse einen
Abschluss, der mit dem Hauptschulabschluss und mit der Versetzung in die elfte Klasse
einen Abschluss, der mit der mittleren Reife gleichzusetzen ist.
• Es gibt Gymnasien mit verschiedenen Ausrichtungen, z. B. humanistische Gymnasien
spezialisieren sich besonders auf Fremdsprachen wie Latein und Griechisch, neusprachliche
Gymnasien auf Fremdsprachen wie Englisch, Spanisch und Französisch und
naturwissenschaftliche Gymnasien auf Fächer wie Mathematik, Physik, Biologie und Chemie.
Häufig kombinieren die Gymnasien den naturwissenschaftlichen und den neusprachlichen
Zweig in einer Schule.
• Am Gymnasium kann die Schülerinnen und Schüler nach zwölf bzw. 13 Jahren je nach
Bundesland die allgemeine Hochschulreife, das Abitur, erlangen und damit an allen
Fachhochschule, Hochschulen und Universitäten studieren. Auch die Chancen auf einen
Ausbildungsplatz mit dem Abitur sind sehr hoch.
SEKUNDARSTUFE II
(AB KLASSE 11) – BERUFSBILDENDE
SCHULEN
BERUFLICHES GYMNASIUM

• Mit der mittleren Reife kann das berufliche Gymnasium besucht werden. Dies ist eine
Schulform des berufsbildenden Schulbereichs. Im Gegensatz zu dem allgemeinbildenden
Gymnasium können sich die Schülerinnen und Schüler auf eine berufsbezogene Fachrichtung
spezialisieren: Wirtschaft, Technik, Hauswirtschaft oder Sozialpädagogik. Ziel ist der Erwerb der
allgemeinen Hochschulreife nach der 13. Klasse. Mit dem Abitur kann dann an allen
Universitäten und Hochschulen studiert, aber auch eine Berufsausbildung gemacht werden.
BERUFSFACHSCHULE

• Schülerinnen und Schüler mit einem Hauptschulabschluss können hier das


Berufsbildungsjahr absolvieren. Dieses kann je nach Bundesland auf eine reguläre Ausbildung
angerechnet werden und führt zur mittleren Reife. Die Schülerinnen und Schüler werden
hier auf verwaltende oder kaufmännische Berufe vorbereitet.
• Wer die mittlere Reife bereits besitzt, kann an der Berufsfachschule eine schulische
Berufsausbildung machen. Die Berufsfachschule ist eine Vollzeitschule und dauert je nach
Bundesland und Ausbildung zwei bis drei Jahre. Die Berufsausbildung umfasst Berufe im
Gesundheitswesen (z. B. Gesundheits- und Krankenpfleger/in), technische, kaufmännische,
soziale und künstlerische Berufe
BERUFSSCHULE

• Die Berufsschule wird innerhalb einer Ausbildung


besucht und kann in Form vom Blockunterricht (z. B. drei
Wochen Ausbildungsbetrieb, eine Woche Schule) oder
aufgeteilt (einen Tag in der Woche Berufsschule) erfolgen.
Nach zwei bis drei Jahren wird die Ausbildung mit einer
Abschlussprüfung beendet. Die Berufsschulen sind in
Deutschland häufig in handwerkliche und kaufmännische
Schulen unterteilt.
FACHOBERSCHULE/BERUFSOBERSCHULE

• Fachoberschulen bieten Jugendlichen mit einem mittleren Schulabschluss die Möglichkeit,


das Fachabitur zu machen. Mit diesem können sie anschließend an Fachhochschulen
studieren. Sie spezialisieren sich dort auf einen Bereich – z. B. Technik, Gesundheit oder
Verwaltung
TERTIÄRBEREICH

• Der Tetriärbereich umfasst Berufsakademien, Fachhochschulen, Hochschulen und


Universitäten.
die Note 1 ist die beste Note

die Note 6 ist die schlechteste Note

EIN PAAR es gibt einige alternative Schulen


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Deutschkurse

unterschiedliches Abitur