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Aufbaukurs Düngetechnik, Daniel Bolte, Kundendienst 2013


Inhalt

Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeines
1.1 Auslieferungszustand
1.2 Kontrollpunkte vor Auslieferung
1.3 Maschinenübersicht

2. ZA-Baureihe

2.1 Aufhängung / Rahmen


2.2 Antrieb
2.3 Anbauhöhe
2.4 Abdrehprobe ZA-M
2.5 Abdrehprobe ZA-M mit Amatron+

3. ZG-Baureihen
3.1 Anhängung
3.2 Ausstattung
3.3 Komponenten
3.4 Ausbringen von granuliertem Dünger
3.5 Abdrehprobe ZG-B Drive
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Inhalt

Inhaltsverzeichnis
4. Arbeitseinstellungen
4.1 Arbeitseinstellung Vorgehensweise
4.2 Arbeitseinstellung Beispiel
4.3 Düngeservice
4.4 Mobiler Prüfstand
4.5 Rand-, Grenz- und Keilstreuen

5. Bedienung
5.1 Terminals
5.2 Amatron 3 - Vorstellung
5.3 Einstellungen Amatron+ Ersteinsatz
5.4 Arbeitsmenü
5.5 Befüllvorgang
5.6 Wiegesystem

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Inhalt

Inhaltsverzeichnis
6. Service
6.1 Setup-Menü
6.1.1 Setup-Menü Übersicht
6.1.2 Diagnose-Menü
6.1.3 Simulierte Geschwindigkeit
6.1.4 Maschinen-Setup
6.2 Wiegesystem ZA-M
6.3 Wiegesystem ZG-B Drive / Ultra Hydro
6.4 Grundeinstellung ZA-Streuwerk
6.4.1 Grundeinstellung Aufgabepunkt
6.4.2 Grundeinstellung Bodenplatte
6.4.3 Grundeinstellung Schieberöffnung
7. Hydraulik
8. Elektronik
9. Neuheiten 2013 / 2014

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1. Allgemeine Infos

1 1. Allgemeines
1.1 Auslieferungszustand

1.2 Kontrollpunkte vor Auslieferung

1.3 Maschinenübersicht

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1. Allgemeine Infos

1 1.1 Auslieferungszustand
Mit Ausnahme von Anbauteilen wie
beispielsweise ein zusätzlicher Aufsatz, die
Abdeckplane oder die Streuscheiben verlassen
alle Maschinen das Werk in arbeitsfähigem
Zustand.
Das bedeutet:
- Alle Grundeinstellungen, insbesondere die
des Streuwerks sind durchgeführt worden.
- Der in der Maschine befindliche Jobrechner
ist auf die Maschine und ihre Komponenten
eingestellt.*
- Das optionale Wiegesystem ist kalibriert.*

ZA-M 1001 mit S500-Aufsatz, mechanisch betätigter


Abdeckschwenkplane M und Limiter links

*Abhängig von Umfang und Ausstattung der


Maschine.

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1. Allgemeine Infos

1 1.2 Kontrollpunkte vor Auslieferung

Maschine
- Überprüfen der Maschine auf Lack- oder
Transportschäden
- Überprüfen der korrekten Montage der
Streuscheiben. In Fahrtrichtung gesehen:
linke Streuscheibe "L" und rechte
Streuscheibe "R".
- Montage der mitgelieferten Baugruppen
(Limiter u.a.)
- Einstellen der Systemumstellschraube
- Schlepper ohne LS  Schraube bis zum
Anschlag rausdrehen, Werkseinstellung ZA-M 4200 Ultra mit hydraulisch betätigter Plane

- Schlepper mit LS  Schraube bis zum


Anschlag reindrehen
- Vor Inbetriebnahme der Maschine muss der
Bediener die Betriebsanleitung gelesen und
verstanden haben.

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1. Allgemeine Infos

1 1.2 Kontrollpunkte vor Auslieferung

Traktor
Voraussetzungen für die Eignung des Traktors
sind insbesondere:
- das zulässige Gesamtgewicht
- die zulässigen Achslasten
- die Reifentragfähigkeiten der montierten
Reifen
- die Hubkraft
- die Breite in Bezug auf eine evtl. notwendige
Frontbeleuchtung der Maschine ZG-B 8200 Ultra Hydro mit Claas Axion 820
Typ Motorleistung Pumpenleistung
Für Einzelheiten siehe Betriebsanleitung
ZA-M 1501 65 kW 15 L bei 150 bar
Kapitel Inbetriebnahme.
ZA-M 1501 Hydro 65 kW 55 L bei 160 bar
Eine Übersicht über die von Typ und ZA-M 3001 112 kW 15 L bei 150 bar
Ausstattung der Maschine abhängigen ZA-M 3001 Hydro 112 kW 55 L bei 160 bar
erforderlichen Motoren- und Pumpenleistung ZA-M Ultra 112 kW 15 L bei 150 bar
des Traktors gibt die Tabelle rechts. ZA-M Ultra Hydro 112 kW 55 L bei 160 bar
ZG-B 5500 60 kW 40 L bei 150 bar
ZG-B 5500 Ultra Hydro 60 kW 80 L bei 150 bar
ZG-B 8200 75 kW 40 L bei 150 bar
ZG-B 8200Ultra Hydro 75 kW 80 L bei 150 bar
Erforderliche Motoren- und Pumpenleistung je nach Typ
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1. Allgemeine Infos

1 1.3 Maschinenübersicht

ZG-B ZA-M Ultra ZA-M

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1. Allgemeine Infos

1 1.3 Maschinenübersicht

ZA-M

Behälterinhalt

Arbeitsbreite
Einfüllbreite
Einfüllhöhe
Nutzlast

Länge
Breite
Typ [l] [ kg ] [m] [m] [m] [m] [m]
ZA-M 1001 Special 1000 1800 1,07 2,15 2,44 1,42 10 bis 36
ZA-M 1001 Special und S500 1500 1800 1,21 2,15 2,44 1,42 10 bis 36
ZA-M 1201 1200 3100 1,07 2,15 2,44 1,42 10 bis 36
ZA-M 1201 und S500 1700 3100 1,21 2,16 2,44 1,42 10 bis 36
ZA-M 1201 und 2 x S500 2200 3100 1,35 2,16 2,44 1,42 10 bis 36
ZA-M 1201 und L1000 2200 3100 1,35 2,76 2,93 1,42 10 bis 36
ZA-M 1201 und S500 + L1000 2700 3100 1,49 2,76 2,93 1,42 10 bis 36
ZA-M 1501 1500 3100 1,14 2,15 2,44 1,42 10 bis 36
ZA-M 1501 und S500 2000 3100 1,28 2,16 2,44 1,42 10 bis 36
ZA-M 1501 und 2 x S500 2500 3100 1,42 2,16 2,44 1,42 10 bis 36
ZA-M 1501 und L1000 2500 3100 1,42 2,76 2,93 1,42 10 bis 36
ZA-M 1501 und S500 + L1000 3000 3100 1,56 2,76 2,93 1,42 10 bis 36
ZA-M 2201 2200 3100 1,35 2,76 2,93 1,42 10 bis 36
ZA-M 2501 2500 3100 1,42 2,76 2,93 1,42 10 bis 36
ZA-M 2701 2700 3100 1,49 2,76 2,93 1,42 10 bis 36
ZA-M 3001 3000 3100 1,56 2,76 2,93 1,42 10 bis 36

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1. Allgemeine Infos

1 1.3 Maschinenübersicht

ZA-M Profis / Ultra

Behälterinhalt

Arbeitsbreite
Einfüllbreite
Einfüllhöhe
Nutzlast

Länge
Breite
Typ [l] [ kg ] [m] [m] [m] [m] [m]
ZA-M 1001 Special Profis 1000 2100 1,06 2,15 2,44 1,48 10 bis 36
ZA-M 1001 Special Profis und S500 1500 2100 1,20 2,16 2,44 1,48 10 bis 36
ZA-M 1501 Profis 1500 3100 1,13 2,15 2,44 1,48 10 bis 36
ZA-M 1501 Profis und S500 2000 3100 1,27 2,16 2,44 1,48 10 bis 36
ZA-M 1501 Profis und 2 x S500 2500 3100 1,41 2,16 2,44 1,48 10 bis 36
ZA-M 1501 Profis und L1000 2500 3100 1,41 2,76 2,93 1,48 10 bis 36
ZA-M 1501 Profis und S500 + L1000 3000 3100 1,55 2,76 2,93 1,48 10 bis 36
ZA-M 2501 Profis 2500 3100 1,41 2,76 2,93 1,48 10 bis 36
ZA-M 3001 Profis 3000 3100 1,55 2,76 2,93 1,48 10 bis 36
ZA-M 3000 Ultra 3000 4100 1,48 2,76 2,93 1,80 15 bis 52
ZA-M 3000 Ultra und S600 3600 4100 1,62 2,76 2,93 1,80 15 bis 52
ZA-M 3000 Ultra und 2 x S600 4200 4100 1,76 2,76 2,93 1,80 15 bis 52

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1. Allgemeine Infos

1 1.3 Maschinenübersicht

ZG-B

Behälterinhalt

Arbeitsbreite
Einfüllbreite
Einfüllhöhe
Nutzlast

Länge

Breite
Typ [l] [ kg ] [m] [m] [m] [m] [m]
ZG-B 5500 5500 5900-7700
2,26-3,10* 3,45 6,7 2,26-2,75* 10 bis 52*
ZG-B 8200 8200 5800-9800
* je nach Ausstattungs- und Streuscheibenvariante

Grenzstreuen
Grunddünger

N-Dünger mit

Keilstreuen

einrichtung
Erdfeuchte

OM-Streu-

Optionale
scheiben
Dünger

Wiege-
Ausstattungsvarianten
ZG-B Special     - 
ZG-B Super     - 
ZG-B Drive     - 
ZG-B Ultra Hydro -     

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2. ZA-Baureihe

2. ZA-Baureihe
2
2.1 Aufhängung / Rahmen

2.2 Antrieb

2.3 Anbauhöhe

2.4 Abdrehprobe ZA-M

2.5 Abdrehprobe ZA-M mit Amatron+

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2. ZA-Baureihe

2.1 Aufhängung / Rahmen


2
ZA-M 1501 ZA-M 1501 Profis (incl. Wiegetechnik)
- 3-Punkt-Aufhängung direkt - 3-Punkt Aufhängung
am Hauptrahmen - Wiegerahmen über die Wiegezelle,
2 Gelenklager und 2 Blattfedern mit dem
Hauptrahmen verbunden

ZA-M 1501 ZA-M 1501 Profis

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2. ZA-Baureihe

2.2 Antrieb
2
Je nach Ausstattungsvariante und Typ werden
die Streuer und speziell die Streuscheiben
unterschiedlich angetrieben. Dabei ist zwischen
folgenden Kraftübertragungen zu
unterscheiden.
- mechanisch über die Gelenkwelle
- hydraulisch über Druckschläuche (Hydro)

Mechanische Verbindung über Gelenkwelle WTS 100 E

Hydraulikblock mit Zulauf und Ölfilter im Vordergrund

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2. ZA-Baureihe

2.3 Anbauhöhe
2
Oberkante Streuscheibe bis
Bodenaufstandsfläche: Strecken
a/b = 80/80 cm (siehe Bild 1).

Da das Einsinken des Schlepperrads mit


eingeplant werden muss, sollten diese
Einstellungen erst auf dem Acker erfolgen.

Die Anbauhöhen a/b können bei bestimmten


Düngersorten von den Standardeinstellungen
abweichen.

Anbauhöhe der Maschine

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2. ZA-Baureihe

2.3 Anbauhöhe
2
Anbauhöhe bei Spätdüngung
Die Maschine über Schlepperhydraulik
anheben, so dass die Streuscheiben
ca. 5 cm über der Pflanzenspitze laufen.

Anbauhöhe bei Spätdüngung

Zusätzlich sind die Schwenkflügel an den


Streuschaufeln hochzuklappen.

Hochklappen des Schwenkflügels

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2. ZA-Baureihe

2.4 Abdrehprobe ZA-M


2
Die Vorgehensweise des Abdrehvorgangs
hängt von Modell und Ausstattung der
Maschine ab.
Die genaue Vorgehensweise kann den
jeweiligen Betriebsanleitungen entnommen
werden.
- ZA-M / ZA-M Special
(siehe MG3306, Kap. Einstellungen)
- ZA-M Ultra
(siehe MG2866, Kap. Einstellungen)
- Amados+ für ZA-M
(siehe MG3214, Kap. Inbetriebnahme)
- Amatron+ für ZA-M
(siehe MG3671, Kap. Inbetriebnahme)

Abdrehprobe im Stand

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2. ZA-Baureihe

2.5 Abdrehprobe ZA-M mit Amatron+


2
Schritt 1: Schritt 2:
Den Anweisungen folgend die Streuscheiben Der Amatron+ wird einen neue Kalibrierfaktor
einschalten, den linken Schieber öffnen und vorgeben, welcher mit ENTER übernommen
warten, bis der Behälter voll ist. Anschließend oder mit ESC verworfen werden kann.
im sich öffnenden Fenster die gewogene
Menge eingeben und mit ENTER bestätigen.

Abdrehprobe auf dem Feld

Kalibriermenü ZA-M Neu errechneter Kalibrierfaktor

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2. ZA-Baureihe

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3. ZG-Baureihe

3. ZG-Baureihe
3.1 Anhängung
3

3.2 Ausstattung

3.3 Komponenten

3.4 Ausbringen von granuliertem


Dünger

3.5 Abdrehprobe ZG-B Drive

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3. ZG-Baureihe

3.1 Anhängung

Obenanhängung mit Zugöse Untenanhängung mit Zugöse und Versatzbock

Lenkdeichsel mit Zugkugelkupplung Untenanhängung Hitch-Deichsel

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3. ZG-Baureihe

3.2 Ausstattung

3
Special Super
- Bandboden- und Streuwerkantrieb über - Streuwerkantrieb über Gelenkwelle
Gelenkwelle - Bandbodenantrieb über Bodenrad
- Ausbringung von erdfeuchten Grunddüngern (fahrgeschwindigkeitsabhängig)
u.a. mit dem Kalkstreuwerk bis zu einer - Bandbodenantrieb auch über Gelenkwelle
Arbeitsbreite von 24 m um Standentleerung zu ermöglichen
- Wiegetechnik optional - Wiegetechnik optional

ZG-B Special ZG-B Super

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3. ZG-Baureihe

3.2 Ausstattung

3
Drive Ultra Hydro
- Streuwerkantrieb über Gelenkwelle - Streuwerk- und Bandbodenantrieb
- Bandbodenantrieb elektrohydraulisch hydraulisch
(fahrgeschwindigkeitsabhängig) - Streuwerk aus ZA-M Ultra Hydro
- Wiegetechnik optional (incl. Doppelschiebersystem)
- Wiegetechnik optional
- GPS-Switch optional

ZG-B Drive ZG-B Ultra Hydro

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3. ZG-Baureihe

3.3 Komponenten

3
Bandboden
- Der Bandboden fördert das Streugut zur
Dosierkammer / zum Streuwerk
- Der Bandboden wird automatisch durch den
Steuerrahmen justiert, falls er nicht mittig läuft
- Die wartungsfreundliche automatische
Bandbodensteuerung gewährleistet einen
konstanten, mittigen Förderbandlauf, auch
bei ungleichmäßiger Beladung.

Schematische Zeichnung des Bandbodens

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3. ZG-Baureihe

3.3 Komponenten

3
Bodenrad
- Mechanische fahrgeschwindigkeitsabhängige
Mengenregelung durch Bandbodenantrieb
über Bodenrad
- Verfügbar für verschiedene Reifentypen
bis Ø 1,70 m
- Der Antrieb durch das Bodenrad ist
hydraulisch abschaltbar
- Bandbodengeschwindigkeit 2 stufig
- Bodenrad wahlweise als Korbrad oder als
Gummirad verfügbar

Bodenrad am ZG-B Super (Korbrad)

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3. ZG-Baureihe

3.3 Komponenten

3
Universalstreuwerk:
Das Universalstreuwerk ist verfügbar für Die Trichterrutsche hat 2 Positionen:
die Ausstattungsvarianten Special, Super Position 1: bis 150 kg/ha
und Drive.
Position 2: über 150 kg/ha
Es ist sowohl mit Kalkstreuscheiben (10-24 m)
als auch mit OM-Streuscheiben (10-36 m)
einsetzbar.

ZG-B Special mit K-Scheiben ZG-B Drive mit OM-Scheiben und Trichterrutsche

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3. ZG-Baureihe

3.3 Komponenten

3
Kettenharke: Kettenharke und Doppelschieber:
Die Kettenharke sorgt für einen gleichmäßigen Kettenharke und Doppelschieber sind
Düngerstrom auf die Streuscheiben kombiniert verfügbar.

Kettenharke in Arbeitsposition Kettenharke und Doppelschieber kombiniert,


Doppelschieber in Arbeitsposition
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3. ZG-Baureihe

3.4 Ausbringen von granuliertem Dünger

3
Super, Special und Drive: Ultra Hydro:
Die Trichterrutsche optimiert den Aufgabepunkt Konzipiert zum Ausbringen von granuliertem
des Düngers auf die Scheibe und ermöglicht so Dünger mit den Möglichkeiten
das Ausbringen von granuliertem Dünger mit - 6-fache Teilbreitenschaltung
OM-Streuscheiben. - Grenz-/ Randstreuen ohne Absteigen
- GPS Switch kompatibel

Angebaute Trichterrutsche ZG-B Ultra-Hydro Streuwerk

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3. ZG-Baureihe

3.5 Abdrehprobe ZG-B Drive

3
Schritt 1: Schritt 2:
Zunächst müssen die Trichterrutsche sowie die Anschließend den Anweisungen des
Streuscheiben demontiert und Kalibriermenüs folgend:
Abdrehvorrichtung montiert werden. 1. Empfohlene Schieberstellung einstellen
2. Vordosieren
3. Kalibrierung starten / Schieber öffnen

Heckansicht ZG-B Drive mit Abdrehvorrichtung Kalibriermenü ZG-B Drive

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3. ZG-Baureihe

3.5 Abdrehprobe ZG-B Drive

3
Schritt 3:
Sobald die Auffangeimer gefüllt sind, die
Schieber schließen, und die aufgefangene
Düngermenge wiegen.
In der sich automatisch öffnenden
Eingabemaske wird die theoretisch
ausgebrachte Menge dargestellt.
Hier die tatsächlich gewogene Menge eingeben
und mit ENTER bestätigen.

Kalibriervormenü ZG-B Drive

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3. ZG-Baureihe

3.5 Abdrehprobe ZG-B Drive

3
Schritt 4:
Der Amatron+ wird gegebenenfalls eine neue
Schieberstellung vorgeben, welche von Hand
eingestellt werden muss.
Dies ist der Fall, sobald die Differenz zwischen
tatsächlich gewogener und theoretischer
Menge mehr als 20 % beträgt. Ist die Differenz
geringer, wird dieses durch eine Veränderung
der Bandbodengeschwindigkeit ausgeglichen.
Falls eine neue Schieberstellung
vorgeschlagen und eingestellt wird, ist
nachfolgend ist eine neue Abdrehprobe
erforderlich.
Abdrehmenü ZG-B Drive - neue Schieberstellung

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3. ZG-Baureihe

3.5 Abdrehprobe ZG-B Drive

3
Schritt 5:
Zu Beginn des Streuens besteht zusätzlich die
Möglichkeit, eine Kalibrierfahrt durchgeführt
werden, sofern die Maschine mit einem
Wiegesystem ausgestattet ist.
Dafür Shift + F8 drücken, es erscheint die kg-
Anzeige, welche die theoretisch ausgebrachte
Menge zählt.

Arbeitsmenü ZG-B Drive

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3. ZG-Baureihe

3.5 Abdrehprobe ZG-B Drive

3
Schritt 6:
Sobald 500 kg ausgebracht sind, erscheint auf
dem Display ein Haken neben der kg-Anzeige.
Die Wiegefahrt kann beendet werden.
Dafür die Maschine auf ebenem Grund zum
Stillstand bringen, die Bremse lösen und ggf.
warten, bis das Waagekreuz erloschen ist.
Anschließend Shift + F8 drücken.
Auch hier gilt:
Ist die Differenz zwischen theoretisch
ausgebrachter und gewogener Menge größer
20 %, wird eine neue Schieberstellung
vorgeschlagen.
Arbeitsmenü ZG-B Drive

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4. Arbeitseinstellungen

4. Arbeitseinstellungen
4.1 Arbeitseinstellung Vorgehensweise

4 4.2 Arbeitseinstellung Beispiel

4.3 Düngeservice

4.4 Mobiler Prüfstand

4.5 Rand-, Grenz- und Keilstreuen

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4. Arbeitseinstellungen

4.1 Arbeitseinstellungen Vorgehensweise


1. Arbeitsvoraussetzungen klären:
- Arbeitsbreite
4 - Streuscheibe
- Düngersorte
- Ausbringmenge
- Fahrgeschwindigkeit

2. Arbeitseinstellung laut
Voraussetzungen wählen:
- Schaufelstellung
- Schieberstellung
- Einstellung für das
Grenzstreuen
(Limiter, Hydro, TS/TQ)
Startseite der Amazone Internetpräsenz  amazone.de
3. Streutabellen sind in
folgenden Versionen verfügbar:
- Online (siehe rechts)
- App (Android, iOS)
- Druck

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4. Arbeitseinstellungen

4.2 Arbeitseinstellungen Beispiel


1. Arbeitsvoraussetzungen klären:
- Arbeitsbreite 24 m
4 - Streuscheibe OM 18-24
- Düngersorte AMFERT / ICL NPK
11+8+16 (+3 +10) gran.
- Ausbringmenge 200 kg/ha
- Geschwindigkeit 12 km/h

2. Arbeitseinstellung entsprechend wählen:


- Schaufelstellung
- Schieberstellung
- Einstellung für das Grenzstreuen
Einstellen der Streuschaufelposition
(Limiter, Hydro, TS/TQ)

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4. Arbeitseinstellungen

4.2 Arbeitseinstellung Beispiel


Schaufelstellung:
Anhand der bekannten Arbeitsvoraussetzungen
4
die korrekte Schaufelstellung in der Streutabelle
finden.

Für eine Arbeitsbreite von 24 m mit der


Streuscheibe OM 18-24 wird in der Streutabelle
folgende Schaufelstellung empfohlen:

16/45
Dabei gibt die erste Ziffer die Stellung der
kurzen Schaufel an.

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4. Arbeitseinstellungen

4.2 Arbeitseinstellung Beispiel


Ablesekante
Die Ablesekante ist die vordere Kante der
4
Streuschaufel.
Dargestellt ist die Einstellung 45 bei der langen
Schaufel einer OM 24-36.

Achtung:
Es wird darauf hingewiesen, dass die
individuellen Streueigenschaften des Düngers
großen Einfluss auf die Querverteilung und
Streumenge haben. Ablesekante der Streuschaufel

Daher können auch die in der Streutabelle


angegebenen Einstellwerte nur Richtwerte
sein.

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4. Arbeitseinstellungen

4.2 Arbeitseinstellung Beispiel


Schieberposition:
Für die korrekte Schieberposition müssen
4
folgende Daten bekannt sein:
- Ausbringmenge 200 kg/ha
- Arbeitsbreite 24 m
- Geschwindigkeit 12 km/h

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4. Arbeitseinstellungen

4.2 Arbeitseinstellung Beispiel


Schieberposition:
Für die korrekte Schieberposition müssen
4
folgende Daten bekannt sein:
- Ausbringmenge 200 kg/ha
- Arbeitsbreite 24 m
- Geschwindigkeit 12 km/h

Die gesuchte Schieberposition beträgt: 36


Ausbringmenge

Arbeitsbreite und Geschwindigkeit Schieberposition

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4. Arbeitseinstellungen

4.3 Düngeservice
Kann der Dünger nicht eindeutig einer bestimmten Sorte in der Streutabelle zugeordnet werden,
- finden Sie unter www.amazone.de  DüngeService die aktuellsten Ergänzungen zur
4
Streutabelle,
- unterstützt Sie der AMAZONE DüngeService telefonisch bei der Zuordnung der Dünger und
der Einstellempfehlungen für Ihren Düngerstreuer. Tel: +49 (0) 54 05 / 501 111
- liefert der AMAZONE DüngeService nach Zusendung einer kleinen Düngerprobe (3 kg)
Empfehlungen zur Einstellung.
- setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner in ihrem Land in Verbindung.

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4. Arbeitseinstellungen

4.4 Mobiler Prüfstand


Mit dem mobilen Prüfstand ist es möglich, das
erzeugte Streubild direkt auf dem Acker zu
4 überprüfen und gegebenenfalls Korrekturen
vorzunehmen.

Aufstellung der Fangschalen in der Fahrgasse

Hierzu müssen 8 bzw. 16 Fangschalen in 2


bzw. 4 Reihen aufgestellt werden, die den
Dünger auffangen. Der Inhalt der einzelnen
Fangschalen gibt die Querverteilung des
Düngers wieder.

Eine genaue Erläuterung der Arbeitsschritte


findet sich in dem Dokument MG0511

Anordnung der 16 Fangschalen von der Fahrgasse (I)

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 43


4. Arbeitseinstellungen

4.4 Mobiler Prüfstand


Die aufgefangenen Düngermengen werden in
die mitgelieferten Messtrichter gefüllt.
4
Der abgelesene Füllstand kann im Amatron+ in
einem eigenen Menü eingegeben werden. Der
Amatron+ gibt daraufhin eine Empfehlung ab, in
welchem Maße die Schaufeleinstellungen zu
verändern sind.
Hier:
kurze Schaufel: -3.0
lange Schaufel: -3.5

Amatron+ Menü für mobilen Prüfstand

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4. Arbeitseinstellungen

4.5 Rand-, Grenz-, Grenzgraben- und Keilstreuen


1. Grenzstreuen:
1
angrenzend an nicht landwirtschaftlich
4 genutzten Flächen wie Straßen

2. Keilstreuen:
2
Teilbreitenschaltung innerhalb des Schlages
(nur mit hydraulisch angetriebenen Streuern)

3. Grenzgrabenstreuen:
angrenzend an Oberflächengewässer wie
Seen oder Flüsse

4. Randstreuen:
angrenzend an landwirtschaftlich genutzte
Flächen
4 3

Streuarten schematisch dargestellt

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 45


4. Arbeitseinstellungen

4.5 Rand-, Grenz-, Grenzgraben- und Keilstreuen

Limiter:
Vorgehensweise:
4
1. Düngersorte zuordnen
2. Entsprechendes Streuverfahren wählen
3. Streuscheibe auswählen
4. Abstand zur Feldgrenze raussuchen
(halbe Arbeitsbreite)

Limiter-Einstellungen (als Aufkleber auf der Maschine)


Einstellungen entsprechend:
Streuscheiben: OM 18-24
Arbeitsbreite: 24 m
Düngersorte: AMFERT / ICL NPK
11+8+16 (+3 +10) gran.
 Grenzstreuen 10
 Randstreuen 02
 Grenzgrabenstreuen 13

Ausgewählte Arbeitsstellung

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4. Arbeitseinstellungen

4.5 Rand-, Grenz-, Grenzgraben- und Keilstreuen

Limiter (Draufsicht):
Die entsprechenden Einstellungen sind auf der gelaserten Skala markiert
4

Grenzgrabenstreuen (13)
Grenzstreuen (10)

Randstreuen (2)

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 47


4. Arbeitseinstellungen

4.5 Rand-, Grenz-, Grenzgraben- und Keilstreuen

Limiter
Der rote Pfeil zeigt die Einstellmöglichkeiten Der Dünger wird durch die Lamellen des
4
entlang der Skala des Limiters. Zusätzlich gibt Limiters in seiner Flugbahn abgelenkt. So
es noch die Einstellmöglichkeiten A/B, welche gelangt er nicht über die Feldgrenze hinaus.
die grundsätzliche Position des Limiters
beschreiben.

Limiter in Normalstreuposition Limiter in Arbeitsstellung (High-Speed Aufnahme)

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 48


4. Arbeitseinstellungen

4.5 Rand-, Grenz-, Grenzgraben- und Keilstreuen


Hydro-Streuer:
Bei hydraulisch angetriebenen Streuern werden
4
die Drehzahlen sowie die jeweiligen
Mengenreduzierungen im Maschinenmenü auf
Seite 4/4 (siehe Abbildung rechts) eingegeben.

Die Einstellungen entsprechen:


Streuscheiben: OM 18-24
Arbeitsbreite: 24 m
Düngersorte: AMFERT / ICL NPK
11+8+16 (+3 +10) gran.

Alle Werte können den Streutabellen Amatron+ - Drehzahleinstellungen Hydro-Streuer

entnommen werden.
Die entsprechenden Drehzahl- und
Mengenreduzierungen für das Keilstreuen sind
im Jobrechner hinterlegt und müssen auch bei
einem Düngerwechsel nicht geändert werden.

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 49


4. Arbeitseinstellungen

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 50


5. Bedienung

5. Bedienung
5.1 Terminals

5.2 Amatron 3 - Vorstellung


5
5.3 Einstellungen Amatron+ Ersteinsatz

5.4 Arbeitsmenü

5.5 Befüllvorgang

5.6 Wiegesystem

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 51


5. Bedienung

5.1 Terminals
Amados+:
Der Amados+ ist ein maschinenspezifisches
Terminal für die angebauten Düngerstreuer.
5 Er bietet eine geschwindigkeitsabhängige
Mengenregulierung und die Möglichkeit externe
Aufträge über die ASD-Schnittstelle
abzuarbeiten.

Auf der folgenden Folie sind die einzelnen


Tasten und ihre Funktionen näher beschrieben.

Amatron+ - Terminal

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 52


5. Bedienung

5.1 Terminals
Amados+:
1. Ein- und Ausschalen des Amados+
2. Korrekturtaste siehe Betriebsanleitung
5 3. Auftrag auswählen 16 17
4. Verkleinern des angezeigten Wertes
5. Erhöhen des angezeigten Wertes 14 15
6. Arbeitsbreite eingeben
7. Eingeben oder Ermitteln der Imp. pro 100m 12 13
8. Impulszahl der Stellmotoren anzeigen 5
9. Modus-Eingabe 6 7 8 9 10 11
10. Dünger-Kalibrierfaktor ermittlen/eingeben
11. ENTER-Taste
12. Anzeige der aktuell bearbeiteten Fläche bzw. 1 2 3 4
ausgebrachten Menge (2. Tastendruck) Amados+ - Terminal
13. Wegstreckenzähler
14. Streumengenreduzierung linker Schieber
15. Streumengenreduzierung rechter Schieber
16. Streumengenerhöhung linker Schieber
17. Streumengenerhöhung rechter Schieber

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5. Bedienung

5.1 Terminals
Amatron3:
1. Ein / Aus 5
2. ESC
5 zurück in Menüansicht
umschalten Arbeitsmenü - Hauptmenü
3. Blättern in weitere Menüblätter
(wenn Funktion im Display erscheint)
4. Bedienfeld mit
- Pfeilen zum Verschieben des Cursors
- Plus / Minus zum Verschieben des
Cursors und für Mengenänderung 1 2 3 4
- ENTER
5. Toggle-Button
6. Funktionstasten F1 – F4: Amatron 3 - Terminal
für die Bedienung des rechten
Anzeigenfeldes
7. Funktionstasten F5 – F8:
für die Bedienung des linken Anzeigenfeldes
8. Shift-Taste
(auf der Rückseite des Terminals)
Hinweis: Die Belegung der Tasten ist identisch zum Amatron+
Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 54
5. Bedienung

5.1 Terminal

Amatron3:
Die Abbildungen des Maschinenmenüs sind
mit einem Amatron 3 erstellt worden, welcher
5 im Amatron+-Modus gestartet worden ist.

Auch im Amatron+-Modus ist das Umschalten


über den Toggle-Button (siehe Markierung) in
GPS-Switch möglich.

Auf den folgenden Folien werden zunächst


die grundlegenden Funktionen des
Amatron 3 vorgestellt.

Amatron 3 im Amatron+-Modus

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 55


5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Übersicht:
Der Amatron 3 vereint die Bedienung der jeweiligen Maschine mit GPS-Switch. Zusätzlich sind im
Setup-Menü die Einstellungen des Terminals einstellbar.
5 Durch drücken des Toggle Buttons wird zwischen den drei dargestellten Menüebenen
gewechselt. In dieser Anleitung wird nur das Servicemenü erklärt.

GPS-Switch Setup-Menü Maschine

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 56


5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung


Setup-Menü:
Im Setup-Menü können Terminaleinstellungen wie Helligkeit, Uhrzeit etc. eingestellt werden.
Die Auswahl des jeweiligen Menüs erfolgt durch Vorwahl mit den Tasten
5
oder und wird dann durch Betätigen der Taste aufgerufen.
Zur Rückkehr in das vorherige Menü wird die Taste F4 ( )verwendet.

Setup-Menü Amatron 3 Seite 1 Setup-Menü Amatron 3 Seite 2

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 57


5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Übersicht Setup-Menü:
1 1 4

5
2

4
2 5
5

3 7 6

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5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Tag oder Nacht Betrieb:


Über den Softkey kann der Wechsel der Bildschirmhelligkeit zwischen Tag und Nachtbetrieb
erfolgen.
5 Die jeweiligen Helligkeitseinstellungen für Tag und Nacht können getrennt voneinander im
Untermenü ‚Terminal Einstellungen konfigurieren‘ und dort im Untermenü ‚Helligkeit‘ voreingestellt
werden.

Setup-Menü Amatron 3 Seite 1

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5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Terminal Einstellungen konfigurieren :


Die Einstellungen im Menü ‚Terminal Einstellungen konfigurieren‘ sind selbsterklärend.
Die Vorgehensweise zur Änderung der Werte wird beispielhaft an der Lautstärke erklärt.
5

Setup-Menü Amatron 3 Seite 1 Untermenü Terminal Einstellungen


konfigurieren

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 60


5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Terminal Einstellungen konfigurieren - Lautstärke:


Die Einstellung der Lautstärke kann folgendermaßen erfolgen:
1. Über die Tasten F8 und F4 wird der Wert je Tastendruck um 1 erhöht oder gesenkt.
5 2. Über die Tasten oder wird eine Dezimalstelle farblich hinterlegt. Dann kann über die
Tasten und die jeweilige Dezimalstelle verstellt werden.

Untermenü Terminal Einstellungen Lautstärke einstellen


konfigurieren

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5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung


Lizenz Management :
Im jeweiligen Untermenü wird ein Code dargestellt. Dieser Code sowie die ME-NR. auf dem
rückseitigen Aufkleber am Terminal sind zum Erwerb einer Softwarelizenz erforderlich. Darüber
5 wird der Schlüssel erstellt und kann dann eingegeben werden. Damit ist das Gerät dauerhaft in
der jeweils gewählten Softwareoption dauerhaft nutzbar.

Der Schlüssel kann nur einmalig an diesem Terminal verwendet werden.

Untermenü Lizenzmanagement Eingabe des Schlüssels

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 62


5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung


Terminal Diagnose:
Im Menü ‚Terminal Diagnose‘ wird nur die Diagnose des Terminals Amatron3 verwaltet, nicht
die Diagnose angeschlossener Maschinenrechner.
5

Setup-Menü Amatron 3 Seite 1 Untermenü Terminal Diagnose

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5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung


Terminal Diagnose - Softwareversionen :
Im Menü ‚Softwareversionen‘ werden die jeweiligen Softwarestände angezeigt. Weitere
Untermenüs gibt es nicht, auch wenn die jeweiligen Felder durch die und Tasten
5 angewählt werden können.

Untermenü Terminal Diagnose Untermenü Software Versionen

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5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung


Terminal Diagnose – USB Verwaltung:
Im Menü ‚USB Verwaltung‘ wird angezeigt, dass ein USB-Anschluss vorhanden ist.
Weitere Untermenüs gibt es nicht..
5

Untermenü Terminal Diagnose Untermenü USB Verwaltung

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5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Terminal Diagnose – Pool Verwaltung :


Im Menü ‚Pool Verwaltung‘ werden verschiedene Datenquellen angezeigt.

Untermenü Terminal Diagnose Untermenü Pool Verwaltung Pool-Verwaltung

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5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Terminal Diagnose – Reset :


Im Menü ‚Reset‘ sind drei weitere Untermenüs zu finden.

Untermenü Terminal Diagnose Untermenü Reset

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5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Terminal Diagnose – Reset:


Bei Anwahl ‚Reset des GPS-Switch/Track‘ werden die Daten der GPS-Switch und GPS-Track
Software auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt (Überlappungsgrad, X- und Y-Werte der GPS-
5 Antenne etc.).
Bei Anwahl ‚Reset der Amatron3 Terminaleinstellungen‘ werden die Daten des Amatron3 auf
Werkseinstellungen zurückgesetzt (Lautstärke, Helligkeit etc.).
Bei Anwahl ‚Werkseinstellungen‘ werden GPS-Switch/Track und Amatron3 auf die
Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Die jeweilige Anwahl muss nochmals durch Auswahl über die und Tasten und der Taste
bestätigt werden.
Ein Reset der
Maschinenrechner kann in
diesem Menü nicht erfolgen.

Untermenü Untermenü Reset

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5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Toggle-Button Einstellungen :
Im Menü ‚Terminal Start-Applikationen konfigurieren‘ wird ausgewählt in welchem Modus das
Terminal hochgefahren wird.
5 Im Boot-Menü kann ausgewählt werden in welchem Modus der Amatron3 startet (Amatron+ -
Modus oder Isobus – Modus). Dazu bleiben 5 Sekunden Zeit. Wird während dieser Zeit nichts
ausgewählt, dann startet der Amatron3 in dem Modus der zuletzt verwendet wurde. Dieser Modus
ist beim Anschalten grün hinterlegt.
Im Amatron+ - Modus wird das Terminal als Amatron+ gestartet.
Im Isobus – Modus wird das Terminal als Isobus-Terminal gestartet.

Setup-Menü Amatron 3 Seite 1 Untermenü Toggle-Button

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5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Terminal Start-Applikation konfigurieren:


Der Toggle Button ist die Taste .
Im Menü ‚Toggle-Button Einstellungen‘ wird ausgewählt, welche Menüs beim Betätigen des
5 Toggle Buttons angezeigt werden. Alle Menüs mit Haken werden der Reihe nach angezeigt.
Wird das Menü Service nicht angehakt, so wird es bei Betätigung des Toggle Buttons nicht mehr
aufgerufen. Um dennoch in dieses Menü zu gelangen muss der Toggle Button für 3 Sekunden
gedrückt werden.

Setup-Menü Amatron 3 Seite 1 Untermenü Terminal Start-Applikation


konfigurieren

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 70


5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Terminal Parallelbetrieb konfigurieren:


Im Menü ‚Terminal Parallelbetrieb konfigurieren‘ wird ausgewählt als welches Terminal der
Amatron3 betrieben werden soll.
5 Terminal als Amatron+ und GPS-Switch starten: Durch den Toggle Button kann zwischen
Maschinen-Menü und GPS-Switch- Menü gewechselt werden.
Terminal als Amatron+ starten: Das Terminal wird nur als Amatron+ verwendet. Zum Beispiel
wenn die Software für GPS-Switch nicht freigeschalten ist oder ein GPS-Switch parallel betrieben
wird (Zwei-Terminal-Lösung).
Terminal als GPS-Switch starten: Das Terminal wird nur als GPS-Switch gestartet. Zum Beispiel
als Zwei-Terminal-Lösung mit einem vorhandenen Amatron+.

Setup-Menü Amatron 3 Seite 1 Untermenü Terminal Parallelbetrieb


konfigurieren

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 71


5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Terminal Programm-Manager:
Im Menü „Terminal Programm-Manager“ werden im Untermenü zwei weitere Menüs dargestellt.

Setup-Menü Amatron 3 Seite 2 Untermenü Terminal Programm-


Manager

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 72


5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Terminal Programm-Manager :
Im Untermenü „Terminal Plugin Konfiguration“ werden alle Module angezeigt.
Hier sind keine Änderungen vorzunehmen.
5 ASD: schaltet die ASD Schnittstelle für Geräte frei, z. B. N-Sensor
DVC Creator: Gerätegeometrie für GPS-Switch im Amatron+ Modus
NavGuide: Positionsverrechnung für GPS-Switch
TaskManager

Untermenü Terminal Programm-Manager Untermenü Terminal Plugin Konfiguration

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5. Bedienung

5.2 Amatron 3 - Vorstellung

Terminal Programm-Manager :
Im Untermenü „Terminal Treiber Konfiguration“ werden weitere Module angezeigt.
Hier sind keine Änderungen vorzunehmen.
5
GPS: Einlesen der Antennensignale
Diagnose: Diagnosemodul des Amatron 3
CanDataInterface: Spritzdatenanzeige im GPS-Switch Modus.

Untermenü Terminal Programm-Manager Untermenü Terminal Treiber Konfiguration

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5. Bedienung

5.3 Einstellungen Amatron+ Ersteinsatz

Hauptmenü mit:
- Auftragsmenü
- Kalibriermenü
5
- Maschinenmenü
- Menü für Mobilen Prüfstand
- Setup-Menü
- Arbeitsmenü

Zusätzlich werden aktuelle


Arbeitseinstellungen angezeigt:
- Maschinentyp
- Auftrags-Nr. (aktiver Auftrag) Hauptmenü Amatron+

- Sollmenge
- Kalibrierfaktor
- Arbeitsbreite
- Vorgegebene Geschwindigkeit

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 75


5. Bedienung

5.3 Einstellungen Amatron+ Ersteinsatz

Auftragsmenü
Im Auftragsmenü können Aufträge mit Namen
und jeweiliger Notiz angelegt werden. Wird hier
5 die Sollmenge geändert, wird dieser Wert
automatisch ins Hauptmenü übernommen.
Mit Hilfe der Sollmenge und der geleisteten
Hektarzahl wird eine theoretische
Gesamtausbringmenge berechnet und im
aktivierten Auftrag gespeichert.

Auftragsmenü Amatron+

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 76


5. Bedienung

5.3 Einstellungen Amatron+ Ersteinsatz

Kalibriermenü
Im Kalibriermenü werden zunächst die
grundlegenden Arbeitsdaten eingestellt:
5
- Arbeitsbreite m
- Ausbringmenge kg/ha
- Vorgesehene Geschwindigkeit km/h

Zusätzlich kann der düngerspezifische


Kalibrierfaktor manuell eingegeben werden
oder per Abdrehversuch ermittelt werden.
Für einen Abdrehversuch den Anweisungen
folgend:
Kalibriermenü Amatron+
- Streuscheiben einschalten
- Linken Schieber öffnen
- Aufgefangene Menge messen und eingeben
- Kalibrierungsfaktor übernehmen oder
verwerfen

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 77


5. Bedienung

5.3 Einstellungen Amatron+ Ersteinsatz


Maschinenmenü
Im Maschinenmenü werden Arbeitsgrundlagen
definiert. Je nach Ausstattung der Maschine
5 müssen hier auf vier Seiten verschiedene
Einstellungen erledigt werden.
Seite 1:
- Düngerfüllstand:
bei Profis-Maschinen wird der Füllstand
angezeigt, andernfalls kann er eingegeben
werden, falls bekannt
- Streuer befüllen:
diese Taste muss vor dem Befüllvorgang
betätigt werden (ebenfalls im Arbeitsmenü
vorhanden)
- Alarmgrenze: Maschinenmenü Amatron+ Seite 1/4

Erreicht der Füllstand die hier eingegebene


Grenze, ertönt ein Alarmsignal
- Behälter leeren:
komplettes Öffnen der Schieber um
Restmengen entleeren oder die Maschine
waschen zu können

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 78


5. Bedienung

5.3 Einstellungen Amatron+ Ersteinsatz

Maschinenmenü
Seite 2:
- Mengenreduzierung konfigurieren:
5
beschreibt die prozentuale
Mengenveränderung pro Tastendruck im
Arbeitsmenü
- Impulse pro 100m:
Für ein fahrgeschwindigkeitsabhängiges
ausbringen müssen die Impulse des
Schleppers eingefahren, angegeben werden.
Hierfür den Anweisungen des Amatron+
folgen.

Maschinenmenü Amatron+ Seite 2/4

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 79


5. Bedienung

5.3 Einstellungen Amatron+ Ersteinsatz

Maschinenmenü
Seite 3:
- Streckenzähler:
5
Ist der Streckenzähler aktiviert, zeigt er ab
dem Schließen der Schieber die
zurückgelegte Strecke an
- Reis / Schneckenkorn streuen:
Einschalten deaktiviert die üblichen Grenzen
des Kalibrierfaktors (Reis), bzw. die
komplette elektronische fahrgeschwindig-
keitsabhängige Regelung der Ausbringmenge
- Streuer tarieren:
setzt den aktuellen Wiegewert gleich 0 kg
Maschinenmenü Amatron+ Seite 3/4
- Abdrehverfahren auf dem Feld:
Wählen zwischen Online- und Offline-
Kalibrierverfahren

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 80


5. Bedienung

5.3 Einstellungen Amatron+ Ersteinsatz


Abdrehverfahren auf dem Feld
- Online-Kalibrierung:
Der Kalibrierwert wird mittels Online-Wiegen
5 und der theoretisch ausgebrachten Menge
kontinuierlich neu errechnet, wodurch die
benötigte Schieberstellung fortlaufend
angepasst wird.
Der Ablauf wird vom Rechner automatisch
getätigt.
Maschinenmenü Seite 3/4: Online-Kalibrierung

- Offline-Kalibrierung:
Die automatische Düngerkalibrierung erfolgt
zu Beginn der Arbeit während des Streuens,
wobei mindestens 200kg Dünger
ausgebracht werden müssen.
Der Ablauf wird manuell vom Fahrer getätigt.

Maschinenmenü Seite 3/4: Offline-Kalibrierung

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 81


5. Bedienung

5.3 Einstellungen Amatron+ Ersteinsatz

Maschinenmenü
Seite 4:
(bei mechanisch angetriebenen Streuern
5
entfällt diese Seite)
Einstellungen der Drehzahlen sowie der
prozentualen Mengenreduzierung beim
- Randstreuen
- Grenzstreuen
- Grenzstreuen am Graben

Außerdem wird hier die Scheibensolldrehzahl


eingestellt.
Maschinenmenü Amatron+ Seite 4/4

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 82


5. Bedienung

5.4 Arbeitsmenü

Arbeitsmenü
Das Arbeitsmenü ist je nach Ausstattung der Im Folgenden werden die Funktionen anhand
Maschine verschieden aufgebaut und enthält des Arbeitsmenüs eines ZA-M mit dem
5 unterschiedliche Bedienmöglichkeiten. Elektronikpaket Profis-Hydro erläutert.

Arbeitsmenü: Elektronikpaket Comfort Arbeitsmenü: Elektronikpaket Profis Hydro

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 83


5. Bedienung

5.4 Arbeitsmenü

Übersicht der Anzeige im Arbeitsmenü:


1
1. Anzeige aktueller Arbeitsdaten:
4
- Fahrgeschwindigkeit km/h
5
- Mögliche Restdistanz m
- Bearbeitete Fläche ha
2. Anzeige aktueller Maschinendaten: 2

- Ausbringmenge kg/ha
- Düngerfüllstand kg
- Scheibendrehzahl U/min
- Zähler Wiegeroutine kg
- Kalibrierfaktor 3

(nur bei Online-Wiegeverfahren) Arbeitsmenü: Elektronikpaket Profis Hydro


3. Anzeige:
- Aktuell gestarteter Auftrag 1
- Derzeitige Menüseite 01/02
4. Belegung der Funktionstasten
- Rechts: Belegung F1-F4
- Links: Belegung F5-F8
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5. Bedienung

5.4 Arbeitsmenü

Bedienfelder Seite 1: F5

F1: Öffnen / Schließen beider Schieber F1

F2: Öffnen / Schließen rechter Schieber


5 F6
F3: Teilbreiten zuschalten rechts
F4: Teilbreiten wegschalten rechts F2

F5: Streuscheiben Ein / Aus


F7
F6: Öffnen / Schließen linker Schieber
F3
F7: Teilbreiten zuschalten links
F8: Teilbreiten wegschalten links F8

F4

Arbeitsmenü: Elektronikpaket Profis Hydro Seite 1/2

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5. Bedienung

5.4 Arbeitsmenü

Bedienfelder Seite 1 (Shift-Ebene): F5

F1: Ausbringmenge erhöhen rechts F1

F2: Ausbringmenge verringern rechts


5 F6
F3: Hydraulische Plane schließen
F4: Streuer befüllen F2

F5: Ausbringmenge erhöhen links


F7
F6: Ausbringmenge verringern links
F7: Hydraulische Plane öffnen F3

F8: Aktivieren der Wiegung F8

F4

Arbeitsmenü: Elektronikpaket Profis Hydro Seite 1/2 (Shift-Ebene)

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5. Bedienung

5.4 Arbeitsmenü

Bedienfelder Seite 2: F5
F1: Öffnen / Schließen beider Schieber F1
F2: Randstreuen aktivieren / deaktivieren
5
rechts F6
F3: Grenzstreuen aktivieren / deaktivieren
F2
rechts
F4: Grenzgrabenstreuen aktivieren / F7
deaktivieren rechts
F3
F5: Streuscheiben Ein / Aus
F6: Randstreuen aktivieren / deaktivieren F8
links
F4
F7: Grenzstreuen aktivieren / deaktivieren
links Arbeitsmenü: Elektronikpaket Profis Hydro Seite 2/2

F8: Grenzgrabenstreuen aktivieren /


deaktivieren links

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5. Bedienung

5.4 Arbeitsmenü
Während des Grenz- und Randstreuens mit
einem Hydro-Streuer wird die Streuscheiben-
drehzahl sowie die Ausbringmenge um die
5 zuvor im Maschinenmenü festgelegten Werte
verringert.
Die Werte sind in den Streutabellen hinterlegt.

Randstreuen links

Grenzstreuen links Grenzgrabenstreuen links


Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 88
5. Bedienung

5.4 Arbeitsmenü
Mit einem hydraulisch angetriebenen Streuer
ist es möglich einzelne Teilbreiten von außen
nach innen wegzuschalten, bzw. von innen
5 nach außen zuzuschalten.
Die Drehzahlreduzierungen sind im Jobrechner
hinterlegt und müssen nicht verändert werden.
Die Ausbringmenge wird nicht verringert.

2 Teilbreiten links / 3 Teilbreiten rechts

1 Teilbreite links / 3 Teilbreiten rechts 0 Teilbreiten links / 3 Teilbreiten rechts


Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 89
5. Bedienung

5.5 Befüllvorgang

Schritt 1: Schritt 2:
Im Arbeitsmenü die Shift-Taste betätigen und Den Streuer befüllen, im erscheinenden
dann F4 für den Befüllvorgang drücken Fenster wird die nachgefüllte Menge angezeigt
5

Befüllvorgang Schritt 1 Befüllvorgang Schritt 2

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 90


5. Bedienung

5.5 Befüllvorgang

Schritt 3: Schritt 4:
Nach abgeschlossenem Befüllvorgang, warten, Der Streuer ist wieder befüllt und, die
bis die Waage sich beruhigt hat (nicht mehr nachgefüllte Mange ist in den Auftragsdaten
5 durchkreuzt) und mit ENTER bestätigen. hinterlegt

Befüllvorgang Schritt 3 Befüllvorgang abgeschlossen

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 91


5. Bedienung

5.6 Wiegesystem

Status Wiegesystem:
Wie bereits beschrieben, kann bei
angehängten Streuern (ZA-Baureihe) mit
5 Wiegesystem zwischen dem Online- und
Offline Abdrehverfahren gewählt werden
(Maschinenmenü Seite 3).
1. Im Arbeitsmenü muss das Wiegesystem 3 2
noch aktiviert werden (Seite 1: Shift + F8)
2. Bei aktiviertem Wiegesystem erscheint im
Arbeitsmenü die kg-Anzeige, welche die
theoretisch ausgebrachte Menge darstellt 1

3. Bei ausgewähltem Online-Abdrehverfahren


wird zusätzlich der sich stetig
Arbeitsmenü ZA-M Profis Hydro
aktualisierende Kalibrierfaktor dargestellt 1 - Aktivieren des Wiegesyetems
2 - kg-Anzeige: Wiegesystem aktiviert
3 - Kalibrierfaktor-Anzeige: Online-Wiegen ausgewählt

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5. Bedienung

5.6 Wiegesystem

Offline Wiegen:
Während beim Online-Wiegen der
Kalibrierfaktor ständig neu ermittelt und im
5 Arbeitsmenü angezeigt wird, muss beim
Offline-Wiegen eine Messfahrt gestartet und
beendet werden um einen neuen
Kalibrierfaktor zu bekommen.

Arbeitsmenü ZA-M Profis Hydro

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5. Bedienung

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6. Service

6. Service
6.1 Setup-Menü

6.2 Wiegesystem ZA-M

6.3 Wiegesystem
6
ZG-B Drive / Ultra Hydro

6.4 Grundeinstellung ZA-Streuwerk

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6. Service

6.1 Setup-Menü
Aufrufen des Setup-Menüs:
Das Setup-Menü ist für die tägliche Nutzung
der Maschine unerheblich, ist jedoch für den
Service und die Wartung der Maschine wichtig.
6 Um es aufzurufen im Hauptmenü F4 drücken
und anschließend mit ESC bestätigen.

F4

Setup-Menü

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6. Service

6.1.1 Setup-Menü Übersicht


Bedienfelder Seite 1:
F5
F1: Diagnose-Menü Ausgabe
F2: Simulierte Geschwindigkeit F1

F4: Maschinen-Setup
6
F5: Diagnose-Menü Eingabe F2
F8: Terminal-Setup
(Für das Terminal-Setup
“Shift“+“Blättern“)
Die einzelnen Untermenüs werden im
Folgenden erläutert. F8

F4
Außerdem werden Gesamtarbeitsdaten
angezeigt, sowie die SW-Version auf dem Setup-Menü (Seite 1)

Jobrechner mit dem jeweiligen Sprachpaket.


Hier:
Software: 2.38.01
Sprachen: Deutsch / Englisch / Französisch /
Niederländisch

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6. Service

6.1.1 Setup-Menü Übersicht


Reset des Jobrechners (Seite 2): F1

Nach einem Software-Update sollte ein


„Reset“ des Jobrechners erfolgen.
Hierzu die zweite Seite des Setup-Menüs
6 öffnen und F1 drücken. Anschließend muss
der „Reset“ noch mit ENTER bestätigt werden.
Nach dem „Reset“ ist der Rechner auf
Werkseinstellung zurückgesetzt, daher
sollten folgende Punkte vorher notiert werden.
- Parameter 1 und 2 der Waage
- Schiebergrundeinstellung links und rechts
- Impulse pro 100m
- Impulse pro Umdr. / Zapfwelle Setup-Menü (Seite 2)

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6. Service

6.1.2 Diagnose-Menü
Diagnose-Menü Ausgabe:
Im Diagnose-Menü Ausgabe können
hydraulische sowie elektrische Funktionen der
Maschine einzeln angesteuert werden.
6 So können Fehler während der Fehlersuche
bereits stark eingegrenzt werden.

Seite 1:
Wird F5 betätigt fährt der linke Dosierschieber
komplett auf und ändert seinen Zustand von 0
auf 1.
Für die hydraulischen Schieber muss zusätzlich
noch das AB-Ventil betätigt werden (F4), um Diagnose-Menü Ausgabe (Seite 1)
die Zylinder in die richtige Richtung
anzusteuern.
Die Funktionen auf Seite 1 können mit den
Funktionstasten F1-F8 geschaltet werden.

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6. Service

6.1.2 Diagnose-Menü
Diagnose-Menü Ausgabe:
Seite 2:
Die hier befindlichen Funktionen können
ebenfalls mit den Funktionstasten F1-F8
6 betätigt werden.
Auf F1 liegt beispielsweise das AB-Ventil.
Schaltet man dieses, ändert sich die Richtung
für die folgend angeschlossen Funktionen, z. B.
die hydraulischen Schieber.

Anmerkung:
Die Hydraulikpläne der Maschinen sowie die
Belegungspläne des jeweiligen Kabelbaums Diagnose-Menü Ausgabe (Seite 2)
können im Info-Portal eingesehen werden.
 amazone.de  Service  Info-Portal

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6. Service

6.1.2 Diagnose-Menü
Diagnose-Menü Ausgabe:
Seite 3:
Auf Seite 3 sind die Motoren angeordnet
welche über ein PWM-Signal
6 (Pulsweitenmodulation) angesteuert werden.
Das PWM-Signal wird in Prozent dargestellt,
die Prozentzahl kann näherungsweise mit der
Öffnungsweite der Proportionalventile
gleichgesetzt werden.
Erhöhen des PWM-Signals
 Ventil öffnet sich weiter
 Höherer Volumenstrom
 Höhere Drehzahl am Motor
Diagnose-Menü PWM (Seite 3)
(Endverbraucher)
Allerdings müssen die Motoren zunächst das
Anlaufdrehmoment überwinden. So läuft der
Bandboden beispielsweise bei einem PWM-
Signal von ca. 40 % an.

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6. Service

6.1.2 Diagnose-Menü
Diagnose-Menü Eingabe:
Im Diagnose-Menü Eingabe werden alle
eingehenden Signale dargestellt. 1
Der Screenshot zeigt beispielsweise, dass der
6 Sensor des linken Schließschiebers bedämpft 2
ist, der Schieber also geschlossen ist (1).
Außerdem werden die aktuellen Impulse der
Stellzylinder für die Dosierschieber angegeben
(2) und der aktuell ausgegebene Wert der
Wiegezelle (3), so weit diese vorhanden ist.
Über F1/F5 und F2/F6 können die Impulse der 3
Stellzylinder erhöht bzw. verringert werden und
damit die Stellung des Dosierschiebers Diagnose-Menü Eingabe
verändert werden.
In diesem Menü kann auf einfache Art und
Weise geprüft werden, ob ein Sensor oder ein
anderes Element noch Werte an den
Jobrechner übermittelt.

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6. Service

6.1.3 Simulierte Geschwindigkeit


Geschwindigkeitssignal:
Für den Fall, dass das Geschwindigkeitssignal
des Traktors ausfällt, kann durch die Eingabe
einer simulierten Geschwindigkeit weiterhin
6 gearbeitet werden.
Allerdings ist die fahrgeschwindigkeits-
abhängige Mengenregelung nicht mehr
möglich. Die eingegebene Geschwindigkeit
muss exakt gehalten werden.
Sobald wieder ein Geschwindigkeitssignal
empfangen wird, wird die simulierte
Geschwindigkeit auf 0,0 km/h gesetzt, bzw.
deaktiviert.
Eingabe einer simulierten Geschwindigkeit

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6. Service

6.1.4 Maschinen-Setup
Maschinen-Setup Seite 1:
Im Maschinen-Setup werden die Basisdaten F1
der Maschine eingegeben. Dieses geschieht ab
Werk und muss lediglich bei Änderungen der
6 Maschine wie beispielsweise dem F2
nachträglichen Anbau eines Limiters oder bei
einem SW-Update neu eingegeben werden.
F3
F1: Einstellen des Maschinentyps
(je nach Typ variiert das Menü sowie die
Auswahlmöglichkeiten)
F2: Wiegezelle: JA/NEIN
F3: Kalibrieren der Wiegezelle Maschinen-Setup (Seite 1)

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6. Service

6.1.4 Maschinen-Setup
Maschinen-Setup Seite 2:
F1: Schiebergrundeinstellung rechts F5

F2: hydraulische Plane JA/NEIN F1

F3: hydraulische Schließschieber: F2


6 mit Feder / ohne Feder
F4: Regelfaktor
F3
F5: Schiebergrundeinstellung links

F4

Maschinen-Setup (Seite 2)

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6. Service

6.2 / 6.3 Wiegesystem ZA / ZG


Auf den folgenden Folien wird eine mögliche Vorgehensweise beschrieben, mit der
man Problemen mit den Wiegesystemen begegnen kann.
Dieses wird sowohl für angebaute (ZA), als auch gezogene (ZG) Streuer aufgezeigt.

ZG-B Achsbock mit Wiegezelle ZA-M Einbau der Wiegezelle in Fahrtrichtung

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 106


6. Service

6.2 Wiegesystem ZA-M


Mögliche Fehlerursachen:
- Bei einem Reset des Jobrechners sind die
Kalibrierwerte der Wiegezelle verloren
worden.
6 Überprüfung:  Setup-Menü
 Wiegezelle kalibrieren
 man. Eingabe
Kalibrierwerte nach dem Reset:
P1 = 8000
P2 = 0025.000 Kalibrierwerte: Parameter 1 & 2 nach Reset

(siehe Bild oben)


Realistisch sind folgende Kalibrierwerte:
P1 ~ 4328
P2 ~ 0008.641
(siehe Bild unten)
Lösung:
Wiegezelle kalibrieren

Kalibrierwerte: Parameter 1 & 2 mit realistischen Werten

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6. Service

6.2 Wiegesystem ZA-M


Mögliche Fehlerursachen
1

- Der Hauptrahmen kann sich nach einigen


Betriebsstunden setzen wodurch das
6 Wiegeergebnis verfälscht werden kann. 2 3
 Lösung: 4
5
Position der Blattfedern prüfen:
Falls Blattfedern in Fahrtrichtung nicht
waagerecht, Hauptrahmen über die
6
Wiegezellenschraube anheben!
7

- Falls zwischen Anschlagschrauben und 8


Streuerrahmen nicht genügend Abstand 1 - Blattfedern (Oberlenker)
besteht, wird evtl. Kraft durch die 2 - Kontaktpunkt Wiegezelle
Anschlagschrauben aufgenommen und das 3 - Anschlagschrauben
4 - Wiegezelle
Wiegeergebnis verfälscht. 5 - Wiegezellenschraube
 Lösung: 6 - Spannlager
Abstand von 2 mm zwischen Rahmen und 7 - Wiegerahmen
Anschlagschrauben wieder herstellen. 8 - Hauptrahmen

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6. Service

6.2 Wiegesystem ZA-M

Wiegezelle kalibrieren Schritt 3:


Schritt 1 & 2: Den Streuer mit einer bekannten Masse von
Streuer entleeren und mit F1 bestätigen und mindestens 500 kg befüllen und mit F2
anschließend ebenfalls mit F1 tarieren bestätigen. Erscheinende Sicherheitswarnung
6 mit ENTER bestätigen.

Maschinen-Setup Seite 1 Maschinen-Setup Seite 2

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6. Service

6.2 Wiegesystem ZA-M

Schritt 4:
Mit F2 die Eingabemaske für die eingefüllte Die genaue Füllmenge eingeben und mit
Füllmenge aufrufen ENTER bestätigen.

Maschinen-Setup Seite 1 Maschinen-Setup Seite 2

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6. Service

6.2 Wiegesystem ZA-M

Abschluss und Kontrolle: Wichtig:


Der Kalibriervorgang ist abgeschlossen. Mit F4 Die Parameter 1 & 2 sollten an dieser Stelle
gelangt man zur manuellen Eingabe der notiert werden um sie nach einem RESET des
Parameter Jobrechners manuell eingeben zu können.
6

Kalibriervorgang abgeschlossen Manuelle Eingabe der Parameter

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6. Service

6.2 Wiegesystem ZA-M

Weitere Vorgehensweise
1. Überprüfung der Wiegezelle auf korrekten
Einbau und Anschluss:
- In die Wiegezellen ist ein Pfeil
6 eingraviert, welcher in Richtung
Erdboden zeigen muss. (siehe Bild
oben)
- Im Diagnose-Menü kann der aktuell
ausgegebene Wert der Wiegezelle
Eingebaute Wiegezelle (in Fahrtrichtung fotografiert)
eingesehen werden. Dieser muss bei
Belastung des Streuers mit einer
beliebigen Masse ansteigen.

Aktueller Wert der Wiegezelle im Diagnosemenü

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 112


6. Service

6.2 Wiegesystem ZA-M

Weitere Vorgehensweise
2. Sichtprüfung:
- Überprüfen der Kabel auf
Beschädigung
6 - Überprüfen der Platine auf
Beschädigung
- Überprüfen von Gehäuse und Platine
auf Trockenheit

Wiegezellenelektronik NL049

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6. Service

6.2 Wiegesystem ZA-M

Weitere Vorgehensweise
1 2 4 5
3. Messen der Wiegezelle:
- Widerstände zwischen einzelnen Adern
messen. Die gemessenen Werte
6 müssen in etwa (+/- 3Ω) gleich denen
in der Tabelle sein.

Ausschnitt NL049

Wiegezellen Widerstandswerte Maschinentyp


1-2 (gn-ge) 5-4 (bn-ws)
TeileNr. Typ min. typ. max. min. typ. max. Isolation Verwendung bei
NH040 10 to 345 350 355 345 350 380 > 10 M? ZA-M Ultra bis 10.07
NH043 5 to 345 350 355 345 350 380 > 10 M? ZA-M profis bis 11.07
ZA-M profis ab 11.07
NH064 8 to 345 350 355 345 350 380 > 10 M? ZA-M Ultra ab 11.07
NH068 16 to, 8loch, lang 170 175 180 170 175 225 > 10 M? ZG-B bis 01.08
NH069 16 to, 8loch, lang 170 175 180 170 175 225 > 10 M? ZG-B ab 01.08
927642 Zugöse 170 175 180 170 175 225 > 10 M? ZG-B
932122 Zugkugelkupplung 170 175 180 170 175 225 > 10 M? ZG-B
zzgl. Unsicherheit im Messfeld
Tabelle mit Widerstandswerten der Wiegezelle
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6. Service

6.2 Wiegesystem ZA-M

Weitere Vorgehensweise Benennung Farbe Spannung Spannungsart

4. Messen der Wiegezellenelektronik: 6 zu 7 br-ws 12 V DC


2 zu 5 ge-br ca. 2,5 V AC
- Spannungen zwischen den einzelnen 2 zu 4 ge-ws ca. 2,5 V AC
Adern messen 2 zu 1 ge-gn 5V AC
6 (siehe Tabelle)
Spannungswerte der Wiegezellenelektronik

1 2 3 4 5

7 6

NL049

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6. Service

6.3 Wiegesystem ZG-B Drive / Ultra Hydro

Vorgehensweise bei Problemen mit dem Wiegeergebnis.

Fehlersuche in 5 Schritten:

6
1. Optische Überprüfung der Wiegezellen und der Wiegezellenelektronik

2. Optische Überprüfung der Auflagefläche im Zugmaul

3. Gezieltes Belasten der einzelnen Wiegezellen

4. Messen der Wiegezellenelektronik

5. Gezieltes Belasten einzeln angeschlossener Wiegezellen

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 116


6. Service

6.3 Wiegesystem ZG-B Drive / Ultra Hydro


1. Optische Überprüfung der Wiegezellen
und der Wiegezellenelektronik

Detaillierte optische Überprüfung der


6 Wiegezellen auf Risse oder andere
Beschädigungen.

Wiegezelle und Achsbock ZG-B

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 117


6. Service

6.3 Wiegesystem ZG-B Drive / Ultra Hydro


1. Optische Überprüfung der Wiegezellen
und der Wiegezellenelektronik

Detaillierte optische Überprüfung der


6 Wiegezelleelektronik auf Beschädigungen,
Feuchtigkeitseintritt oder ähnliches.

Wiegezellenelektronik NL050

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 118


6. Service

6.3 Wiegesystem ZG-B Drive / Ultra Hydro


2. Optische Überprüfung Auflagefläche im
Zugmaul

Durch die Erhebung (rot gekennzeichnet) im


6 Zugmaul besitzt die Zugöse in Ruhelage immer
eine definierte Auflagefläche. Falls die
Erhebung verschlissen ist, kann es durch
verschiedene Auflagepunkte zu verschiedenen
Messwerten kommen.

Auflagefläche im Zugmaul

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 119


6. Service

6.3 Wiegesystem ZG-B Drive / Ultra Hydro


3. Gezieltes Belasten der einzelnen
Wiegezellen

Wenn die einzelnen Wiegezellen gezielt


6 belastet werden, muss der im Diagnosemenü
ausgegebene Rohwert der Wiegezelle steigen.
Tut er dieses nicht, ist die belastete Wiegezelle
defekt.
Ändert sich bei keiner der Wiegezellen der
Wert, muss die Wiegezellenelektronik überprüft
werden (siehe nächste Folie).

Diagnosemenü

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 120


6. Service

6.3 Wiegesystem ZG-B Drive / Ultra Hydro


4. Messen der Wiegezellenelektronik

Zwischen den rechts in der Wiegezellen- 67


elektronik NL050 gekennzeichneten Kontakten
6 müssen die in der Tabelle aufgeführten
Spannungswerte bestehen.
Tun sie dieses nicht, ist die
Wiegezellenelektronik beschädigt.
5 4 3 2 1
Einstellung AC / DC am Messgerät
beachten!

Description Color voltage Type of voltage


6 to 7 br-wh 12 V DC Wiegezellenelektronik NL050

2 to 5 ye-br approx. 2.5 V AC


2 to 4 ye-wh approx. 2.5 V AC
2 to 1 ye-gn 5V AC

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 121


6. Service

6.3 Wiegesystem ZG-B Drive / Ultra Hydro


5. Jeweils nur eine Wiegezelle
anklemmen und erneut belasten

Um die genaue Fehlerursache zu finden


6 sollten die Wiegezellen einzeln
angeklemmt und anschließend belastet
werden.
Steigt der Wert, sind die Wiegezellen in
Ordnung, sinkt er, sind sie falsch herum
eingebaut. Sollte der Rohwert sich nicht
verändern, ist die Wiegezelle defekt.

Wiegezellenelektronik NL050

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 122


6. Service

6.4 Grundeinstellungen ZA-Streuwerk


6.4.1 Grundeinstellung Aufgabepunkt
Die Vorgehensweise für die Einstellung bzw.
Überprüfung des Aufgabepunktes ist bei allen
ZA-M, ZA-M Ultra sowie ZG-B Ultra Hydro
6 Streuwerken identisch. Die entsprechende
Prüflehre kann als Zubehörteil über das
Ersatzteilportal bestellt werden.
- ZA-M Teilenummer 910277
(siehe Abbildung)
- ZA-M Ultra Teilenummer ______
- ZG-B Ultra Hydro Teilenummer ______

Achtung: Einstelllehre für den Aufgabepunkt ZA-M (910277)

Während sämtlichen Einstellvorgängen oder


sonstigen Arbeiten an der Maschine sind die
Sicherheitsbestimmungen aus der
Betriebsanleitung zu beachten!

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 123


6. Service

6.4.1 Grundeinstellung Aufgabepunkt


1. Den Schließ- und Dosierschieber
vollständig öffnen, anschließend die
Halteschrauben (1) sowie die
Zentrierschraube (2) der Bodengruppe
lösen.
6
1

Bodengruppe des ZA-M

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 124


6. Service

6.4.1 Grundeinstellung Aufgabepunkt


2. Die Prüflehre auf die Getriebewelle
aufschrauben. Im Anschluss den Prüfbolzen
(3) an die äußere Wand des 3
Bodenplattenloches führen und die
Bodengruppe verschieben, bis die
6
Markierungen (4) exakt übereinander 5 5
stehen!
4
Ein Maß von 56 +/- 1 mm zwischen den
Zylinderstiften (5) ist zulässig.

Überprüfung des Aufgabepunktes anhand der Lehre

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 125


6. Service

6.4.1 Grundeinstellung Aufgabepunkt


3. Nach dem Ausrichten die Schrauben (1 und
2) anziehen. Wenn lediglich die
Zentrierschraube (2) angezogen wird, kann
noch eine Kontrolle der
Bodenplattenposition durchgeführt werden.
6
4. Beidseitige Kontrolle der Bodengruppe 1

durchführen. 2

Bodengruppe des ZA-M

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 126


6. Service

6.4.2 Grundeinstellung Bodenplatte


Die Vorgehensweise für die Einstellung bzw. Überprüfung der Position der Bodenplatte ist bei
allen ZA-M, ZA-M Ultra sowie ZG-B Ultra Hydro Streuwerken identisch. Die entsprechende
Prüflehre kann als Zubehörteil über das Ersatzteilportal bestellt werden.
- ZA-M Teilenummer 915191
6 - ZA-M Ultra Teilenummer 925862
- ZG-B Ultra Hydro Teilenummer 934531
Zusätzlich ist eine teleskopierbare Einstelllehre für die genannten Streuer verfügbar
- Kombiniert Teilenummer 943452 (siehe Abbildung)

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 127


6. Service

6.4.2 Grundeinstellung Bodenplatte


1. Die Dosierschieber vollständig öffnen,
anschließend die Prüflehre auf die
Getriebewellen aufsetzen und mit der
Flügelkappe fixieren.
6

Einstelllehre 915191 an ZA-M angebaut

2. Den Prüfstift Ø 15 mm einsetzen und die


Position der Bodenplatte kontrollieren.
1) Richtig
2)
2) Falsch 1)

Der Prüfstift muss (wie bei 1) leichtgängig


in die Buchse einzustecken sein.

Richtige Position Falsche Position

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 128


6. Service

6.4.2 Grundeinstellung Bodenplatte


3. Wenn der Prüfstift nicht einzusetzen ist, die
Halteschrauben (1) der Bodenplatte lösen
und diese neu ausrichten. Anschließend die
Halteschrauben anziehen.
6 WICHTIG:
1
Hierbei nicht die Zentrierschraube (2)
lösen! 2

4. Beidseitige Kontrolle der Bodengruppe


durchführen.

Bodengruppe des ZA-M

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 129


6. Service

6.4.3 Grundeinstellung Schieberöffnung


Der von den Dosierschiebern freigegebene
Querschnitt der Durchlassöffnung ist werkseitig
eingestellt. Wenn bei gleicher Schieberstellung
eine ungleichmäßige Entleerung der
Trichterspitzen festgestellt wird, ist die
6
Schiebergrundeinstellung zu überprüfen.
Die Vorgehensweise für die Einstellung bzw.
Überprüfung der Schieberöffnung ist bei allen
ZA-M, ZA-M Ultra sowie ZG-B Ultra Hydro
Streuwerken identisch. Die entsprechende
Prüflehre kann als Zubehörteil über das
Ersatzteilportal bestellt werden.
- alle Typen Teilenummer 915018
(siehe Abbildung)

Einstelllehre für die Schieberöffnung des ZA-M (915018)

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 130


6. Service

6.4.3 Grundeinstellung Schieberöffnung


Mechanische Dosierschieber:
- Den Schließschieber komplett öffnen und den
Dosierschieber auf Skalenposition 41 stellen.
4
- Die Einstelllehre muss in der freigegebenen
6 Durchlassöffnung, mit einer leichten
Berührung des Schiebers im Scheitelpunkt,
schwenkbar sein.
- Ist ein Schwenken nicht wie beschrieben
möglich, so ist die Größe der
Dosierschieber auf Position 41
Durchlassöffnung durch Verstellung des
Dosierschiebers zu ändern.
- Falls nötig, muss anschließend die Schraube
des Zeigers gelöst werden und dieser auf
Position 41 gestellt werden.

Einstelllehre (915018) in der Schieberöffnung

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 131


6. Service

6.4.3 Grundeinstellung Schieberöffnung


Elektrische Dosierschieber mit Amados+
- Tasten und gemeinsam betätigen.
- Bei Betätigung der Taste verfährt der
jeweilige Dosiermotor (links/rechts) auf 1500
6 Impulse.
(entspricht Sollöffnung von 62mm)
- Durchlassöffnung mit Einstelllehre prüfen
(leichte Berührung).
- Falls nötig Befestigungsschrauben des Befestigungsschrauben des Stellmotors an der Bodenplatte
Stellmotors lösen und durch Verschieben
des Motors Durchlassöffnung verändern.

Einstelllehre (915018) in der Schieberöffnung

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 132


6. Service

6.4.3 Grundeinstellung Schieberöffnung

Elektrische Dosierschieber mit Amatron+


1. Hydraulische Schließschieber öffnen, 3. Die Schieberöffnung vollständig schließen
im Setup-Menü Seite 2 aufrufen („auf 0“), anschließend wieder öffnen (auf
2. Elektr. Schiebergrundeinstellung Li./Re. 1500).
6

2 3

Setup-Menü Seite 2 Schiebergrundeinstellung links

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 133


6. Service

6.4.3 Grundeinstellung Schieberöffnung

4. Die Einstelllehre muss in der freigegebenen 5. Ist ein Schwenken, nicht möglich, durch
Durchlassöffnung, mit einer leichten Änderung des Offsets die Durchlassöffnung
Berührung des Schiebers im Scheitelpunkt, anpassen und veränderten Offset mit der
6 schwenkbar sein. Eingabetaste speichern.

Lehre in Schieberöffnung schwenkbar Schiebergrundeinstellung links

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 134


6. Service

6.4.3 Grundeinstellung Schieberöffnung

Hinweis:
6. Ist die notwendige Veränderung des Offsets Eine Feinjustierung ist nur über den
zu groß, besteht die Möglichkeit die Offset-Wert zu empfehlen!
Befestigungsschrauben des Stellmotors zu Die Überprüfung ist beidseitig
6 lösen und diesen zu verschieben. durchzuführen!

Befestigung des Stellmotors an der Bodenplatte

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 135


6. Service

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 136


7. Hydraulik

7. Hydraulik
7.1 ZA-M HyClick

7.2 ZA-M Profis Comfort

7.3 ZA-M Profis Hydro


7

7.4 ZG-B HyClick

7.5 ZG-B Drive

7.6 ZG-B Drive TrailTron

7.7 ZG-B UltraHydro

Wichtig:
Die aktuellsten Hydraulikpläne
sind im Info-Portal unter den
jeweiligen Nummern verfügbar.

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 137


7. Hydraulik

7.1 ZA-M HyClick

Hydraulischer Schaltplan

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7. Hydraulik

7.1 ZA-M HyClick


Legende - Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 139


7. Hydraulik

7.2 ZA-M Profis Comfort


Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 140


7. Hydraulik

7.2 ZA-M Profis Comfort


Legende - Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 141


7. Hydraulik

7.3 ZA-M Profis Hydro


Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 142


7. Hydraulik

7.3 ZA-M Profis Hydro


Legende - Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 143


7. Hydraulik

7.4 ZG-B HyClick


Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 144


7. Hydraulik

7.4 ZG-B HyClick


Legende - Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 145


7. Hydraulik

7.5 ZG-B Drive


Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 146


7. Hydraulik

7.5 ZG-B Drive


Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 147


7. Hydraulik

7.6 ZG-B Drive TrailTron


Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 148


7. Hydraulik

7.6 ZG-B Drive TrailTron


Legende - Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 149


7. Hydraulik

7.7 ZG-B Ultra Hydro


Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 150


7. Hydraulik

7.7 ZG-B Ultra Hydro


Legende - Hydraulischer Schaltplan

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 151


7. Hydraulik

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 152


8. Elektronik

8. Elektronik
8.1 ZA-M HyClick

8.2 ZA-M Control

8.3 Profis Comfort / Profis Hydro

8 8.4 ZG-B HyClick

8.5 ZG-B Drive

8.6 ZG-B Ultra Hydro

Wichtig:
Die aktuellsten Belegungspläne
sind im Info-Portal unter den
jeweiligen Nummern verfügbar.

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8. Elektronik

8.1 ZA-M HyClick

Vorwahlschaltung für die hydraulische


Betätigung der Schließschieber, sowie des NI112
Limiters.

Hy-Click Kabelbaum NL376

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8. Elektronik

8.1 ZA-M HyClick

Belegungsplan NL376
Belegungsplan ZAM Vorwahlschaltung NL376
Limiter Sensor
Signal PIN Magnet Schieber R Schieber L Limiter Sensor Arb R Sensor Arb L
26pol. 4Pol
Stecker Stecker Würfel 4Pol Würfel 4Pol Würfel 3 Pol AMP 3 Pol AMP 3 Pol AMP
Masse Brücke zu Pin 2 A1 5 (1,5mm²) 6 (1,5mm²) 7 (1,5mm²)
Masse Brücke zu Pin 1 A2 1 (0,75mm²) 2 (0,75mm²) 3 (0,75mm²)
Limiter Magnet A3 8 (1,5mm²)
8
Schieber R A4 13 (1,5mm²)
Schieber L A5 14 (1,5mm²)
Sensor Limiter A6 9 (0,75mm²)
A7
A8
A9
A10
A11
A12
A13
12V Sensor B1 12 (0,75mm²) 15 (1,5mm²) 16 (1,5mm²)
B2
B3
B4
B5
B6
Sensor Arbeit R B7 10 (0,75mm²)
Sensor Arbeit L B8 11 (0,75mm²)
B9
B10
B11
B12
B13

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8. Elektronik

8.2 ZA-M Control

Fahrgeschwindigkeitsabhängige Regelung NI075


und Mengensteuerung mit dem Amados+.

Amados Kabelbaum NL240

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8. Elektronik

8.2 ZA-M Control

Belegungsplan NL240

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8. Elektronik

8.3 ZA-M Profis Comfort / Profis Hydro

Steuerung sämtlicher hydraulischer 943403


Funktionen sowie stetige Kontrolle der
Ausbringmenge durch Wiegesystem

NL049
NI031

NL255

Profis/ProfisHydro Kabelbaum NL255

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8. Elektronik

8.3 ZA-M Profis Comfort / Profis Hydro

Belegungsplan NL255 (1/2)

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8. Elektronik

8.3 ZA-M Profis Comfort / Profis Hydro

Belegungsplan NL255 (2/2)

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8. Elektronik

8.4 ZG-B HyClick

Vorwahlschaltung für die hydraulische


Betätigung des Doppelschiebers, des NI102
Limiters sowie des Bodenrads und der
Plane

Hy-Click Kabelbaum NL314

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 161


8. Elektronik

8.4 ZG-B HyClick

Belegungsplan NL314

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8. Elektronik

8.5 ZG-B Drive


Elektrohydraulische Steuerung und Anpassung 943403
der Ausbringmenge mit Hilfe der Wiegetechnik.

NL050

Drive Kabelbaum NL015

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8. Elektronik

8.5 ZG-B Drive

Belegungsplan NL015

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8. Elektronik

8.6 ZG-B Ultra Hydro


Steuerung sämtlicher hydraulischer Funktionen 943403
sowie Kontrolle der Ausbringmenge durch
Wiegesystem.
NI031
NI094
8

NL050

NL016
Ultra Hydro Kabelbäume NL016 und NL263
NL263

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8. Elektronik

8.6 ZG-B Ultra Hydro

Belegungsplan NL016 1/2

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8. Elektronik

8.6 ZG-B Ultra Hydro

Belegungsplan NL016 2/2

Aufbaukurs Düngetechnik - Daniel Bolte - © AMZONE 2013 / Stand 01 Seite 167


8. Elektronik

8.6 ZG-B Ultra Hydro

Belegungsplan NL263

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9. Neuheiten 2013 / 2014

9. Neuheiten 2013 / 2014


9.1 Randstreuschirm ZA-M

9.2 Randstreuschirm ZA-M Ultra

9.3 Aufsatzdichtung ZA-M Ultra

9.4 Wiegeanzeige ZG-B Special / Super


9
9.5 Reparatursatz Bandboden ZG-B

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9. Neuheiten 2013 / 2014

9.1 Randstreuschirm ZA-M

Randstreuschirm:
Für den ZA-M wird ebenfalls ein beidseitiger
Randstreuschirm angeboten. Dieser wird in
handbetätigter Ausführung und in limitierter
Stückzahl angeboten.
Der Randstreuschirm wird durch eine
positionierbare Verlängerung einstellbar (siehe
9
Markierung).
Teilenummer: 942860
Randstreuschirm beidseitig
Montageanleitung: MM275

Befestigung Randstreuschirm

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9. Neuheiten 2013 / 2014

9.2 Randstreuschirm ZA-M Ultra

Randstreuschirm:
Für den ZA-M Ultra wird der beidseitige
Randstreuschirm in die neue Preisliste
aufgenommen. Dieser war bislang nur in
begrenzter Stückzahl verfügbar.
Teilenummer: 934545
9
Montageanleitung: MM208

Randstreuschirm beidseitig

Randstreuschirm beidseitig – angebaut in Arbeitsstellung

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9. Neuheiten 2013 / 2014

9.3 Aufsatzdichtung ZA-M Ultra


In der Praxis hat sich gezeigt, das die neu
eingeführte Aufsatzdichtung Schwächen an der
Nahtstelle aufweisen.
Hier rutschen die beiden Enden des Dichtprofils
teilweise ein wenig heraus. Das Herausrutschen
hat keine funktionale Einschränkung zur Folge,
stellt jedoch einen auffälligen optischen Mangel
9 dar.
Um dem entgegenzuwirken, ist ein Klemmstück
konstruiert worden (siehe Markierung), welches
so schnell wie möglich in die Stückliste
einfließen wird.
Das Werkzeug für die Herstellung ist konstruiert
ZA-M Ultra mit Klemmstück in der Dichtung
und wird derzeit gefertigt.
Teilenummer: 943265

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9. Neuheiten 2013 / 2014

9.4 Wiegeanzeige ZG-B Special / Super


Für die Modelle ZG-B Special sowie ZG-B Super
ist eine Wiegeanzeige eingeführt worden.
Es handelt sich hierbei um eine reine Anzeige
ohne Regelungsfunktion.
Die Anzeige ist schwenkbar und somit auch
beim Beladen sichtbar.
Die Anbauhöhe entspricht 280 mm.
9
Diese Option ist nicht nachrüstbar.
• Teilenummer: 943290
• Preis: 4850 €

Wiegeanzeige

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9. Neuheiten 2013 / 2014

9.5 Reparatursatz Bandboden ZG-B


Aus Australien und Neuseeland sind Fälle
bekannt, bei denen sich der Dünger auf den
Trommeln absetzt und dadurch der Bandboden
seitlich von der Trommel rutscht.
Bislang ist dieses Problem nur aus NZ/AUS
bekannt und hängt vermutlich mit örtlichen
Gegebenheiten oder bestimmten Düngersorten
9 zusammen.
Sollten ähnliche Fälle bekannt werden, ist der
hierfür entwickelte Reparatursatz eine mögliche
Alternative.

Schadensbild

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9. Neuheiten 2013 / 2014

9.5 Reparatursatz Bandboden ZG-B


Teilenummer: 943278
Montageanleitung: MM274

Montageanleitung MM274

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Vielen Dank!

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