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Die Alpen


Vegetation der Alpen
Die Vegetation der Alpen wird in mehrere Höhenstufen
eingeteilt, für die jeweils bestimmte Pflanzenarten typisch
sind.

1. Hügelstufe (kolline Stufe) bis 500m, Tallage. Obst- und


Ackerbau

2. Montane Stufe: bis 1500m Misch-, Laub- und Nadelwaldstufe,


sowie Waldföhre

3. Subalpine Stufe: bis 2000m, Waldgrenze, Alpenrosenzone

4. Alpine Stufe: bis 2500/3200m Alpweiden von Bergbauern im


Sommer genutzt

5. Nivale Stufe: sehr geringe Vegetation, Eis und Fels


Probleme der
Raumplanung am Beispiel
Transitraum Alpen
Transitverkehr

Definition:

Der Verkehr der durch die Alpenpässe der für den


Transport von Gütern und Personen genutzt wird.
Entstanden durch:
Tourismus

Globalisierte Wirtschaft

Transitwege via
Straßen → LKWs

Schienen → Güterzüge
Probleme
Überlastete Transitwege über die Alpen

Transitverkehr zwischen Anreinerstaaten

Ökologische Auswirkungen + starke Umweltbelastung

hohe Schadstoffemissionen (Vegetation, Boden)

Salzstreuung im Winter (Boden,Grundwasser)

Lärmbelästigung

Verlust erhaltenswerter Naturräume

- Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (1957)

- Globalisierung

- Aus- und Neubau überregionaler Verkehrsstrassen


Hauptverkehrswege durch
die Alpen
Geschichte der
Problematik
Nach dem Zweiten
Weltkrieg → starker
Autobahnbau durch
die Alpen
Hoffnung der
wirtschaftl. Nutzung
des Transitverkehrs

Schnell wuchsen
transalpinen
Autobahnen zu
international
wichtigen
Transitstrecken heran
 1957 – Gründung der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft → verstärkte Nutzung der
transalpinen Verkehrswege
Graphen
Problembekämpfung in der
EU & Österreich

Transitvertrag zwischen Österreich & EU → Einführung


von Ökopunkten

Erhöhung der Maut auf der Brenner Autobahn

Autobahnvignetten (Österreich und Schweiz)

weiterer Aus- und Neubau von Transitwegen

Alpenkonvention fördert Schienenverkehr


Problembekämpfung in der
Schweiz
Verlagerung des Güter-Transitverkehrs auf
die Schiene
Neue Eisenbahn – Alpentransversale
(NEAT)
Strengere techn. und admin.
Einschränkungen für Transitverkehr auf
der Straße
Längeres Nachtfahrverbot
Eingrenzung der Höchstlast von LKWs
Gotthard – Tunnel
Fazit
Schweiz - relativ erfolgreich in Verlegung des
Transitverkehrs auf die Schiene
Ökologische Belastung kann gesenkt werden
Techn. + Admin. Hindernisse → Umwegtransit über
Österreich

Österreich - Maßnahmen zur Eingrenzung der


ökologischen Belastung erfolglos
Anzahl der LKWs weiterhin steigend
Höhere Maut → Proteste EU
Wirtschaftliche
Veränderungen durch
Tourismus

5 Millionen Ferienbetten 500 Millionen


Übernachtungen
¼ des Welttourismus
18 Jh.: Sommerurlaub dominiert gegen
Winterurlaub

•Elitäre Kreis
•Ort des Jagdvergnügens & Erholung
•Gründung von Bergsteigervereine
•Hippe Sportveranstaltung (Mountainbiking,
Canyoning)

Mitte 1950er: Entwicklung zum


Massentourismus

•Ausbau der Verkehrswege & Infrastruktur


(Skilifte, Hotels..)
->Wintersport steigt enorm
•Luxusbedürfnis zu Grundbedürfnis

1980er: Rückgang des Alpentourismus

•Infrastrukturen ausgebaut & neue


Sozioökonomischer Wandel
Tertiärisierung

Bergdörfern ->
Fremdenverkehrsorte

Wirtschaftliche & soziale Situation


verbessern - skeptisch
-> Abwanderung junger Frauen
aus den Bergbauerndörfern
Raumwandel
Faktoren:
•Natürliche Ausstattung
•Raumplanerische Konzepte
•Verkehrsanbindung
•Gäste
•Aufenthaltsdauer...

Tourismus: starker Wohlstand für in Alpen lebenden


Mensch
Abwanderung jungen Bevölkerungsgruppe (gibt keine Firmen, Jobs,
Universitäten
Um der abwanderung der bevölkerung entgegen zu wirken aht mana
angefangen den alpenraum für den tourismus attraktiv zu gestalten.
Mittlerweile erheben viele Bewohner Proteste und warnen vor den
gefahren einer weiteren erschließung. (noch mehr baut für die turis –
pisten, lifte usw)
Folgen des
Massentourismus

Ökologisch:

Humuschicht zerstört

Erosionen

Schlamm- und
Gerölllawinen

Pflanzenarten sterben
aus

Umweltverschutzung
Sozial & Ökonomisch:

Verteuerung der Lebensgrundlagen &
Bodenpreisen

Geräuschpegel steigt

Saisonale Konzentration →
Arbeitslosigkeit

Großer Wasser & Energie verbrauch
Lösung


Touristen geben ihre Autoschlüssel ab und
fahren mit umweltfreundlichen
Transportmittel


Stopp des Ausbaus von Skigebieten
Quellen
 http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=infothek_artikel&extra=FUNDAMENTE-Onli
ne&artikel_id=96099&inhalt=kss_klett01.c.158046.de
emmet.de/g_a_tou.htm#1
http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=geo_infothek&article=Infoblatt+Alpentouri
smus&node=Tourismus%2C+Alpen
http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Wintertourismus
http://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/skitourismus-und-das-%C3%B6kosyst
em-der-berge

 emmet.de/g_a_tou.htm#1

 http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=geo_infothek&article=Infoblatt+Alpentouri
smus&node=Tourismus%2C+Alpen

 http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/WintertourismusDimuth: http://

 www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/skitourismus-und-das-%C3%B6kosystem-d
er-berge