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Filmtipp:

• «Einstein» lässt es beben:


https://www.srf.ch/play/tv/sendung/einstein?i
d=f005a0da-25ea-43a5-b3f8-4c5c23b190b3
Geologie
6.5 Erdbeben

Kantonsschule Baden
Markus Boner

April 2019
Überblick 6. Geologie
6.1 Entstehung des Sonnensystems und der Erde
6.2 Schalenbau der Erde
6.3 Plattentektonik
6.4 Vulkanismus
6.5 Erdbeben
6.6 Erdgeschichte im Überblick
6.7 Entstehung und Kreislauf der Gesteine
6.8 Rohstoffe: Bildung von Lagerstätten
6.9 Geologische Entstehungsgeschichte der Schweiz
6.5. Erdbeben
• Aufgabe: Lesen Sie das oben stehenden Kapitel und
definieren Sie die untenstehenden Schlüsselwörter!
• Schlüsselwörter: Einteilung der Erdbeben nach
Entstehungsart, Einteilung der Erdbeben nach der
Tiefe, Hypozentrum, Epizentrum, P-, S- und
Oberflächenwellen, Seismograph, Bestimmung des
Epizentrums, primäre und sekundäre
Erdbebenschäden, Sach- und Personenschäden,
Tsunami, Erdbebenstärken nach Richter und Mercalli,
Möglichkeiten der Erdbebenvorhersage
Hypo- und Epizentrum
Wellenarten
Wellengeschwindigkeiten
Seismogramm
Mercalli-Skala
• Stärke, Intensität, Auswirkungen werden gemessen
• Abhängig von Besiedlung, Bauweise, Tageszeit;
geeignet für historische Beben und für die
Katastrophenhilfe
• Primäre Schäden (unmittelbare/direkte Schäden):
Einsturz von Gebäuden etc., Tsunamis,
Murgänge/Lawinen, Bodenverflüssigung
• Sekundäre Schäden (mittelbare/indirekte Schäden):
Feuer oft durch Gas/Elektrizität verursacht (evtl. als
primärer Schaden betrachten), Wasserversorgung,
Krankheiten, Gesundheitsversorgung
• Unterscheidung von Personen- und Sachschäden
«Mittelmeerbauweise»
Türkei 2011
Mittelitalien 2016
NZZ, 23. Januar 2017
Bodenverflüssigung
(Niigata, Japan, 1964)
Richter-Skala
• Energie eines Bebens/Bodenbewegung
• logarithmisch
https://www.youtube.com/watch?v=WhfiNalMxGE
Doku zum Tsunami vom 26.12.04
Tsunami-Travel-Time-Map 2004
Chile 2010
Sulawesi 2018
NZZ 01.10.2018: Tsunami fordert Hunderte
Todesopfer
Aus manchen der betroffenen Gebiete auf
der indonesischen Insel Sulawesi gibt es
noch keine Informationen
Risiko
Risiko=Gefahrengrösse x
Eintretenswahrscheinlichkeit
Aufgabe:
Vergleichen Sie die Erdbeben von Haiti
und Chile hinsichtlich der geologischen
Hintergründe und der entstanden Schäden
mit Hilfe der beiden Wikipedia-Artikel und
einer Karte mit den Plattengrenzen
(SWA/Lehrbuch).
• Blattverschiebung/Subduktionszone
• Tiefe: 17km/35km
• Stärke: 7.0/8.8
• Personenschäden: 250’000-300’000/ca.
200>>In Haiti grössere Sekundärschäden,
schlechtere Bausubstanz, Hypozentrum
höher gelegen, dichter besiedelt
• Sachschäden: In Chile trotz geringerer
Anzahl eher höher
• Plünderungen: In Haiti wenig zu plündern
trotz geringer Polizeipräsenz, v.a. Wasser
Erdbeben in Haiti 2010
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Erdbeben in Haiti 2010 war ein schweres Erdbeben, das sich am 12. Januar
2010 um 21:53 UTC (16:53 Uhr Ortszeit)[1] ereignete. Das Epizentrum lag etwa 25
Kilometer südwestlich der Hauptstadt Haitis, Port-au-Prince, das Hypozentrum etwa
17 Kilometer darunter. Die Stärke des Erdbebens wurde vom
United States Geological Survey (USGS) mit 7,0 Mw auf der
Momenten-Magnituden-Skala gemessen.[1]
Gemessen an den Opferzahlen handelt es sich um das schwerste Beben in der
Geschichte Nord- und Südamerikas sowie um das weltweit verheerendste Beben des
21. Jahrhunderts.[2] Nach Schätzung des Leiters der Mission der Vereinten Nationen
in Haiti beträgt die Zahl der Toten zwischen 250.000 und 300.000, [3] etwa 300.000
weitere Personen wurden verletzt und 1,2 Millionen obdachlos. [4] Die Katholische
Kirche in Haiti geht hingegen von 500.000 Toten aus und beruft sich dabei auf die
Berichte verschiedener Hilfsorganisationen[5]. Insgesamt sind laut
United States Agency for International Development 3 Millionen Menschen von der
Naturkatastrophe betroffen.[6] Zehn Tage nach dem Beben wurde die Suche nach
Überlebenden offiziell eingestellt.
Erdbeben in Chile 2010
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Das Erdbeben in Chile 2010 war ein schweres Erdbeben vor der Küste der Region Maule in
Chile. Es ereignete sich am 27. Februar um 3:34 Uhr Ortszeit (6:34 Uhr UTC) etwa 105 km
nordnordöstlich der Stadt Concepción[1]. Dem Beben folgte ein Tsunami, der weite
Küstenstriche Chiles (Maule und Bío-Bío) heimsuchte. Das Beben hatte eine Stärke von 8,8 M w
auf der Momenten-Magnituden-Skala und war das stärkste Erdbeben in Chile seit fast 50
Jahren und das fünftstärkste Beben, das weltweit seit Beginn der seismischen Aufzeichnungen
im Jahr 1900 je gemessen wurde. Chiles Präsidentin Michelle Bachelet rief für die betroffenen
Gebiete den Katastrophenzustand aus.[2] Das Zentrum des Bebens lag nach Schätzungen der
US-Geologiebehörde USGS etwa 35 km unter der Erdoberfläche,[1][3] andere Quellen sprechen
von 47,4[4] bzw. 24 km.[5] Innerhalb von 24 Stunden wurden nach Erkenntnissen der USGS mehr
als 70 Nachbeben mit einer Stärke von mindestens 4,9 registriert, mehrere davon stärker als
6,0.[6] An den folgenden Tagen ereigneten sich weitere mittelstarke bis starke Nachbeben; die
stärksten wurden am 1. März mit 6,2[7] und am 5. März mit 6,6[8] gemessen.
Am 11. März wurde die Mitte Chiles abermals von mehreren schweren Erdstößen erschüttert,
die von der US-Erdbebenwarte (NEIC) mit Stärken zwischen 4,9 und 6,9 gemessen wurden.
Nach den neuerlichen Beben, die sich mittags während der Amtseinführung des neuen
chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera ereigneten, lösten die chilenischen Behörden
vorsorglich eine Tsunami-Warnung aus. Das Epizentrum der drei heftigsten Erdstöße mit
Magnituden von 6,9, 6,7 und 6,0 lag an der Küste der VI. Region (Libertador O’Higgins), etwa
140 km südlich der Stadt Valparaíso, wo die Feierlichkeiten zur Amtsübergabe stattfanden.
Erdbeben in Japan vom 11. März 2011:
Versuchen Sie, das Erdbeben vor Japan auf
ähnliche Weise einzuordnen. Inwiefern war
dieses Beben am stärksten von «weltweiter
Bedeutung»?
Japan (1995)
Aufgabe «Selbsterklärende PPP Erdbeben»
G1a und G1c, März/April 2017
• Erstellen Sie eine selbsterklärende PPP, die ein einzelnes Erdbeben oder eine ganze
Erdbebenzone vorstellt. Sie können die Gruppengrösse selbst bestimmen. In der
PPP muss im Notizfeld oder am Schluss angegeben werden, wer welche Teile erstellt
hat. Die PPP soll je nach Gruppengrösse unterschiedlichen Umfang haben.
Richtwert: Ein aufmerksamer Leser braucht pro Gruppenmitglied ca. 5 Minuten um
die PPP zu erfassen.
• Vorkommen soll die geographische Lage und der geologische Kontext. Die Schäden
und allfällige Massnahmen sollen erklärt werden.
• Bewertet wird die fachliche Korrektheit, die Vollständigkeit und die Attraktivität der
PPP und das Einhalten der Termine und sonstigen Vorgaben, zudem müssen die
Quellenangaben im Notizfeld korrekt und nachvollziehbar angegeben werden. Die
Note zählt ganz.
• Zeit: 2 Schullektionen vor den Frühlingsferien und Heimarbeit
• Abgabetermin: Donnerstag, 27. April um 24.00 Uhr, auf BSCW
Vorschläge für Erdbeben
• Basel (1356, Geothermie)
• Linthal (6.3.2017)
• Mittelitalien (2009 L’Aquila, 2016/2017)
• Kobe 1995
• Türkei 23.10.2011 (G1c: Cem
• Fukushima 11.03.2011 (G1c: Muriel
• Tsunami 26.12.2004 (G1c: Manuel/Gabriel
• Lissabon 1755 (G1a: Noah, Zivorad)
• Messina 1908
• Sichuan 2008 (G1c: Han, Patrick, Maurice, Yannik)
• Pakistan 2005
• Indien 2001
• Chile 1960