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Mein Körper -

Ein Leitfaden
für Anfänger
Grundbegr
iffe über
den
menschlich
en Körper
sind:
Die Zelle (lateinisch
cellula‚ kleine
Kammer, Zelle)
• die kleinste lebende Einheit aller
Organismen.
• Man unterscheidet Einzeller, also
Lebewesen, die nur aus einer Zelle
bestehen, und Mehrzeller, also
Lebewesen, die aus mehr als nur einer
Zelle bestehen.
• Besteht das Lebewesen aus vielen Zellen
(Vielzeller), können Zellen zu
funktionellen Einheiten verbunden sein
und dadurch Gewebe bilden.
• Der menschliche Körper besteht aus
mehreren hundert verschiedenen Zell-
und Gewebetypen.
Gewebe
• Ein Gewebe oder Zellgewebe ist
eine Ansammlung
differenzierter Zellen.
• Die Zellen eines Gewebes
besitzen ähnliche Funktionen
und erfüllen gemeinsam die
Aufgaben des Gewebes.
• Alle Anteile der meisten
Vielzeller lassen sich einem
Gewebe zuordnen, bzw. sie sind
von einem Gewebetyp
produziert worden.
Organe
• Jedes Organ im Körper hat einen
unverwechselbaren Aufbau (z. B. Herz, Lunge,
Leber, Augen und Magen) und erfüllt ganz
bestimmte Aufgaben.
• Ein Organ ist aus verschiedenen Gewebearten
und damit auch aus verschiedenen Zelltypen
zusammengesetzt.
• Das Herz besteht z. B. aus Muskelgewebe, das
sich zusammenzieht und Blut durch die Adern
pumpt, aus Fasergewebe in den Herzklappen
und aus besonderen Zellen, welche die
Herzfrequenz und den Herzrhythmus steuern.
• Im Auge befinden sich Muskelzellen, die die
Pupille öffnen und schließen, klare Zellen, die
die Linse und Hornhaut bilden, Zellen, die die
im Auge enthaltene Flüssigkeit produzieren,
Zellen, die Licht wahrnehmen, und
Nervenzellen, die Impulse zum Gehirn leiten.
Blut und Blutfluss
Das Herz
• Das Herz produziert Blut für alle Organe und
das Organsystem des Körpers.
• Etwa 70 Milliliter Blut pumpt das OrganPro
Minute also fünf bis sechs Liter.
• 300 Gramm wiegt das Herz in etwa.
• 100.000 Mal pro Tag ungefähr und
36 Millionen Mal pro Lebensjahr
schlägt das Herz.
Die Lunge
• Die Lunge liegt von den Rippen umgeben im Brustkorb.
• Sie ist unser zentrales Atemorgan und sorgt dafür, dass
lebenswichtiger Sauerstoff in unser Blut gelangt.
• Denn alle Körperzellen benötigen Sauerstoff, um zu
funktionieren.
• Gleichzeitig entsorgt sie Kohlendioxid, das als
Abfallprodukt im Körper anfällt.
• Über das Blut wird nämlich nicht nur der Sauerstoff
von der Lunge aus im ganzen Körper verteilt, es
befördert auch das Kohlendioxid zurück, das als
Abfallprodukt des Stoffwechsels entsteht.
• Beim Ausatmen wird das Kohlendioxid dann
aus dem Körper entfernt.
Gehirn
• Das Gehirn ist ist die Steuerzentrale für
lebenswichtige Abläufe im Körper.
• Das Gehirn steuert alle wichtigen Fähigkeiten des
Menschen: was wir wahrnehmen und empfinden, was
wir wissen und denken oder wie wir uns verhalten.
• Es stellt aber auch sicher, dass unsere Organe richtig
arbeiten und steuert all unsere Bewegungen.
• Sinneseindrücke gehen ein und werden verarbeitet,
Informationen werden im Lang- und
Kurzzeitgedächtnis gespeichert und bei Bedarf wieder
abgerufen.
Körpertemperatu
r

• Damit alle Stoffwechselprozesse reibungslos


ablaufen können, benötigt der Mensch eine
bestimmte Körpertemperatur.
• Diese ist nie ganz konstant.
• Die Temperatur im Inneren eines
Erwachsenen, die sogenannte
Körperkerntemperatur, liegt normalerweise
zwischen 36,5 und 37,4 Grad Celsius.
Puls und
Herzfrequenz
• Puls und Herzfrequenz sagen beide etwas über den "Takt"
des
• Blutkreislaufs und damit über die Gesundheit eines
Menschen aus.
• Dennoch sollten Sie sie auseinanderhalten.
• Wir erklären, wo der Unterschied liegt und wie die Werte
zusammenhängen.
• Der Puls ist in den Arterien zu spüren, weil das Herz sich
zusammenzieht und Blut hindurchpumpt. Besonders gut
können Sie ihn am Handgelenk oder an der Halsschlagader
ertasten. Der Messwert ergibt sich daraus, wie häufig Sie die
Druckwelle des Blutes innerhalb von 60 Sekunden spüren.
• Die Herzfrequenz gibt hingegen an, wie häufig das Herz
selbst in 60 Sekunden schlägt. Dabei kann es durchaus
Herzschläge geben, die recht schwach sind und keine
Druckwelle, also keinen Puls, in den Arterien erzeugen.
Atmung
• Atmung oder Respiration (lateinisch
respiratio) :
• die Zellatmung: enzymatisch katalysierte
Stoffwechselvorgänge, die der
Energiegewinnung in der Zelle dienen und
bei denen gewöhnlich Sauerstoff
verbraucht und Kohlendioxid erzeugt wird,
• den Gaswechsel: Austausch von Sauerstoff
und Kohlendioxid mit der Umgebung und
deren Transport im Organismus
Knochen
• Knochen erfüllen vielfältige Aufgaben.
• Sie tragen das Körpergewicht und sind
schnell wechselnden Kräften ausgesetzt,
wenn wir stehen, sitzen und uns
bewegen.
• Durch ihren inneren Aufbau sind Knochen
stabil und gleichzeitig so elastisch, dass sie
Druck und Zug, leichter Biegung und
Drehung standhalten.
• Fast alle Knochen sind durch Gelenke,
Sehnen, Bänder und Muskeln zum
beweglichen Skelett miteinander
verbunden.
Muskeln
• Muskeln sind kontraktile Organe.
• Die Bezeichnung „kontraktil“ bezieht sich
auf ihre Fähigkeit, sich zusammenziehen
und wieder entspannen zu können.
• Dieses Zusammenspiel aus Kontraktion
und Relaxation ermöglicht sowohl die
bewusst gesteuerten Bewegungen als
auch die unbewusst im Körperinneren
ablaufenden Funktionen.
• Dadurch ermöglichen sie unter anderem
Bewegungen des Skeletts oder das
Ablaufen innerer Körperfunktionen.
Nerven
• Die Nervenzelle ist eine besondere Zelle mit
großer Formenvielfalt und der Möglichkeit, sich je
nach Beanspruchung zu verändern.
• In unserem Gehirn befinden sich Milliarden von
Nervenzellen.
• In einer gereizten Nervenzelle werden zunächst
winzige Ströme von elektrisch geladenen Teilchen
(Ionen) in Gang gesetzt, die sich wie eine Welle
elektrischer Impulse über die ganze Zelle
ausbreiten können.
• Am Ende des Axons – dem Fortsatz der
Nervenzelle – nimmt die Nervenzelle Kontakt mit
anderen Zellen auf, etwa einer Muskelzelle, einer
Drüsenzelle oder einer weiteren Nervenzelle.
Diese Kontaktstelle nennt man Synapse.
Haut
• Die Aufgaben der Haut sind vielfältig.
• Die Haut hält unseren Körper zusammen, sie schützt uns vor Druck und Stößen und vor dem Eindringen von Wasser, UV-
Strahlen, Schmutz und Mikroben – also winzig kleinen Lebewesen wie Bakterien und Viren.
• Sie sorgt auch dafür, dass wir nicht austrocknen: Ohne diese Barrierefunktion würde der Körper etwa 20 Liter Flüssigkeit
pro Tag verlieren.
• Die Haut reguliert den Wärmehaushalt des Körpers.
• Auch Gefühlsregungen drücken wir über unsere Schutzhülle aus: Wir werden rot vor Wut, blass vor Schreck, wir schwitzen
vor Angst.
• Außerdem ist die Haut auch das sensible Sinnesorgan, mit dem wir tastend unsere Umwelt und Mitmenschen erkunden.
Augen
• Das Auge ist ein Sinnesorgan zur Wahrnehmung
von Lichtreizen.
• Weil die Augen so wichtig, aber auch empfindlich
sind, schützt der Körper sie besonders gut.
• Die Augenlider schützen sie vor zu viel Helligkeit
und vor Sachen, die ins Auge kommen könnten.
• Die Tränenflüssigkeit ist dazu da, die Augen immer
feucht zu halten und Schmutz aus dem Auge zu
waschen.
• Auch die Wimpern und die Augenbrauen sind zum
Schutz der Augen da: Sie verhindern, dass Dreck
und Schweiß in die Augen kommen.
Ohren
• Das Ohr ist ein Sinnesorgan, mit dem Schall,
also Töne, Klänge oder Geräusche
aufgenommen werden.
• Zum Ohr als Organ gehört auch das
Gleichgewichtsorgan.
• Das Ohr versorgt das Gehirn permanent mit
Reizen.
• Das erzeugt auch Wachheit, Vitalität und
Kreativität.
Die Nase
• Beim Menschen sowie den meisten anderen
Säugetieren liegt die Nase im Gesichts­
zentrum bzw. an der vorderen Spitze der
Schnauze.
• Anatomisch gehört die Nase zu den äußeren
und oberen Atemwegen.
• Durch die Nase wird Atem­luft ein- und
ausgeatmet, wobei kalte Luft an der
Oberfläche der Nasenschleimhaut erwärmt
und trockene Luft angefeuchtet wird.
• Die Nasenhaare fangen grobe und das
Nasensekret feine Fremdpartikel ab.
Zunge und Mund
• Die Mundhöhle und die darin befindlichen Zähne
sowie die Zunge erfüllen viele wichtige Aufgaben.
• Sie bilden den Anfang des Verdauungsapparates und
sind für die Zerkleinerung, Aufbereitung und den
Weitertransport der Nahrung in die Speiseröhre und
weiter in den Magen verantwortlich.
• Darüber hinaus dienen sie u.a. der Sprache und
Kommunikation.
• Die Mundhöhle wird begrenzt durch Lippen, Wangen,
Mundboden, Gaumen sowie durch das
Gaumenzäpfchen und die seitlich davon
verlaufenden Gaumenbögen.
• In der Schleimhaut der Zungenoberfläche liegen
außerdem die Rezeptoren für den Geschmackssinn.
Zähne
• Die Zähne bestehen aus harter
knochenähnlicher Substanz. Sie stecken
in kleinen Mulden im Ober- und
Unterkieferknochen, den Zahnfächern
oder Alveolen.
• Jeder Zahn ist als kleine Knospe im
Kieferknochen angelegt, aus der sich der
gesamte Zahn entwickelt.
• Wenn er sich durch das Zahnfleisch
schiebt und sichtbar wird, sagt man dazu
auch: „Der Zahn bricht durch“.
• Die Zähne brechen ab dem sechsten
Lebensmonat durch. Das „Zahnen“ kann
für ein Kind schmerzhaft sein. Meist ist
das erste Gebiss in einem Alter von etwa
zwei Jahren vollständig und besteht dann
aus 20 sogenannten Milchzähnen
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit!