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DIE

WEICHTIERE Die
Kopffüßer
II.
ÜBER DIE KOPFFÜSSE
Wo?  nur im Meer

e werden auch „Tintenschnecken” genannt


am weitesten entwickelte Gruppe der
Weichtiere.
(Heute: etwa 750 bis 1 000 Arten)
uß  umwandeln zu Kopf- und Fangarmen (8 oder 10  Kopfarme mit zwei Reihen Saugnä

2 Linsenaugen (eine lichtempfindliche Schicht


aus Sinneszellen am Augenhintergrund - die
Netzhaut/Retina.
sackförmiger Körper
Sie sind Räuber.
• Manche Arten geben bei Gefahr ein Sekret aus einem
Tintenbeutel ins Wasser ab. 

• Dadurch bildet sich eine dichte, dunkle Farbwolke, die das


Tier schützt. (Video)

• Gemeine Kraken oder Tintenfische können ihre Farbe zur


Tarnung oder zur Kommunikation (Warnung,
Paarungsverhalten) wechseln. (Video!)
bilateralsymmetrisch

GLIEDERUNG DES KÖRPERS


Körper = Um den Mund: streckbare Fangarme
• Rumpfteil (mit Eingeweidesack) + Am Mund: ein
• Kopfteil + papageienartiger Schnabel mit Ober-
• anhängende Arme + und Unterkiefer + eine Raspelzunge
• Mantel
Nahrung
Bewegung

In dem Hohlraum des Mantels


(=Mantelhöhle): zwei Kiemen
(Atmung) und mündet durch ein Rohr
nach außen.
• Im Eingeweidesack der Schulp (= Schale der Muscheln
und Schnecken)
• Der Schulp wird vom Mantel gebildet.
• Der Schulp ist ein Innenskelett,
• Aufgabe: Stützung des Körpers
Nervensyste
m
hochentwickeltes Gehirn (riesenlange Axone) Die Arme haben autonome
eigene Nervenzentren

Am Kopf: Linsenaugen ( analog zu den Kraken gehören zu


Wirbeltieraugen aufgebaut sind UND den intelligentesten wirbellosen
klassische Beispiele Tieren.
für konvergente Evolution darstellen. sie sind intelligenter als Reptilien
(Kriechtiere) 
Kreislaufsyst
em
schlossenes Kreislaufsystem (mit einem Herzen und blaues Blut - Hämocyanin)

• An den Kiemen  die Anreicherung des Blutes


mit Sauerstoff.

• Das sauerstoffreiche Blut wird durch ein Herz


zum Rest des Körpers gepumpt.
Fortpflanzung

• geschlechtlich mit Sexualdimorphismus


• ausgeprägtes Sexualverhalten (Video)
• nach dem Vorspiel gibt das Männchen seine Spermien mit einem
spezialisierten Arm, in die Mantelhöhle des Weibchens
• Zwei Haupttypen der Entwicklung:
• entweder extrem dotterreiche Eier, aus denen ohne
Larvenstadium fertig entwickelte Kopffüßer schlüpfen (Foto),
• oder dotterarme Eier, aus denen ein planktisches
Larvenstadium hervorgeht
• Kraken betreiben Brutfürsorge und bewachen ihre Gelege
Nem kell megijedni,
Bewegung ez a rakétamozgás
részletesen leírva, a
medúzáknál is ez
történik pl.
Rückstoßantrieb

• Hierbei wird der Zwischenraum zwischen Kopf und Mantelwand durch


das Zusammenziehen der Ringmuskeln des Mantels geschlossen 
• und dadurch auch das Volumen der Mantelhöhle verringert.
• Durch den entstehenden Druck wird das Wasser durch den Trichter
nach außen gezwungen 
• und der Körper in die entgegengesetzte Richtung gestoßen.
• Durch Verändern der Stellung des Trichters kann die
Fortbewegungsrichtung variiert werden
GEMEINER TINTENFISCH
(SEPIA OFFICINALIS)
• lebt in Nordsee, Ostatlantik und im Mittelmeer
• Hat 10 Arme, davon 8 kürzere Kopfarme,
2 längere, einziehbare Fangarme
• Der Schulp ist kalkig
• Flossensaum um den gesamten, abgerundeten
Körper
• Nahrung: Fische, Muscheln, Krebse
• gibt bei Gefahr Tinte ab
• giftiger Speichel (mérgező a „nyála”)
• W-förmige Pupillen
GEMEINER KALMAR (LOLIGO
VULGARIS)
• lebt im Mittelmeer, Nordsee, östlicher
Nordatlantik im freien Wasser
• 10 Arme, davon 8 kürzere Kopfarme und 2
längere Fangarme, die an den Enden
Verbreiterungen aufweisen
• Der Mantel ist keilförmig
• dreieckige Flossen zu beiden Seiten des
schlanken Körpers
• Nahrung: Fische, Krebse und andere
Weichtier
• Länge ca. 50 cm
GEMEINER KRAKE (OCTOPUS
VULGARIS)
• lebt in Mittelmeer, Ostatlantik und Nordsee auf
felsigem Grund
• 8 Kopfarme
• der Körper ist sackförmig
• Schale ganz zurückgebildet, das befähigt das Tier
zu großer Beweglichkeit (kann sich durch sehr
enge Felslücken zwängen)
• ohne Flossensaum (úszószegély)
• passt sich dem Untergrund durch Farbwechsel an
• lebt in Höhlen und gibt bei Gefahr Tinte ab
• Nahrung: Muscheln und Krebse

Weichtiere besiedelten die Meere schon vor etwa 500
Millionen Jahren
Es waren vor allem Vertreter der Tintenschnecken
(Kopffüßer): die Ammoniten (Foto-
links) und Belemniten .
vor etwa 65 Millionen Jahren starben sie
aus.
Nautilus ist ein lebendes Fossil. Das bedeutet, dass
es zwar noch nicht ausgestorben ist, aber viele
Gemeinsamkeiten mit bereits ausgestorbenen Arten
hat. (Foto-unten)

WEICHTIERE
ALS
FOSSILIEN