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Schulsysteme in Deutchland,

Österreich und Schweiz


Pinzaru Andreea Alexandra
Schulsysteme in Deutschland
• Das Schulsystem in Deutschland umfasst den primären und den
sekundären Bildungsbereich, also Grundschulen (Klassen 1–4) und die
Schulen der Sekundarstufen I und II. In den letzteren werden Schüler
unterschiedlicher Leistungsstufen entweder unter einem Dach
(Gesamtschule, Klassen 5–12) oder getrennt unterrichtet
(Hauptschule, Klassen 5–9; Realschule, 5–10; Gymnasium, 5–12/13).
Daneben existieren in vielen Bundesländern auch spezielle
Schulformen.
Geschichte
• Die ersten Schulen auf deutschem Boden waren die mittelalterlichen Lateinschulen. Im
Spätmittelalter entstanden die ersten deutschsprachigen Schulen. Beginn des 19. Jahrhunderts
in Preußen haben durch ihre Bildungstheorie besonders das deutsche Gymnasium nachhaltig
geprägt  Mit der Verfassung des Deutschen Reichs wurden Gemeindeschulen 1924 in
„Volksschule“ benannt.
• Die Volksschule war bis in die 1960er Jahre eine Schulform, in der man nach acht Schuljahren
den Abschluss erhielt
• Seit den 1980er Jahren gibt es die Diskussion um die Gleichwertigkeit beruflicher und
allgemeiner Bildung. Diesem Gedanken war schon durch berufliche Gymnasien Rechnung
getragen worden. Mit der Gründung von und der Umwandlung von beruflichen Schulen
in Berufskollegs (NRW) wurde zum ersten Mal der Schritt vollzogen, diese Gleichwertigkeit
auch in Form von Schulabschlüssen zu dokumentieren: Auch Berufskollegs führen
zur allgemeinen Hochschulreife und haben – je nach Berufsfeld – einen beruflichen
Schwerpunkt im Abitur.
Qualität
• Bei Schulleistungsuntersuchungen schneidet Deutschland im weltweiten
Vergleich häufig nur mittelmäßig oder sogar unterdurchschnittlich ab, wobei
einzelne Länder wie Sachsen und Bayern deutlich besser abschneiden als der
Rest Deutschlands.
• Oft steht der mangelnde Erfolg der Wissensvermittlung in der Kritik. 40 % der
Schüler der neunten Jahrgangsstufe machen in den naturwissenschaftlichen
Fächern und in Mathematik nach einem Jahr keine messbaren Fortschritte, so
die PISA-Forscher einer Sonderstudie.
• Der deutsche Hirnforscher Gerald Hüther vertritt die Verschwörungstheorie,
dass Schulen in Deutschland absichtlich so schlecht sind, sodass aus ihnen
möglichst unmündige Wähler hervorgehen und damit die Bedürfnisse
möglichst vieler Menschen missachtet werden, wodurch diese sich so viele
Ersatzbefriedigungen wie möglich suchen, „damit wir genügend Kunden für
den Müll haben, den wir hier ihnen andrehen wollen“.
Klassenraum einer Waldorfschule
Schulsysteme in Österreich

• Das Bildungssystem in Österreich wird durch den Bund geregelt.


Abgesehen von Schulversuchen sind deshalb sowohl Schultypen als
auch Lehrpläne bundesweit vereinheitlicht. Das Bundesministerium
für Bildung, Wissenschaft und Forschung übernimmt wichtige
Aufgaben wie Ausbildung der Lehrer und Erhaltung der Schulen
sowie die Steuerung des Universitäts- und Hochschulsystems.
Bildung durch die Kirche:
• Vor dem Jahre 1774 war die Bildung in den
Habsburgischen Erblanden den oberen
Gesellschaftsschichten vorbehalten. Sie war vor
allem Aufgabe der Kirche, Klosterschulen waren die
einzigen Bildungseinrichtungen. Vor allem die Orden
der Benediktiner, Jesuiten und Piaristen übernahmen
diese Aufgabe. Da in diesen Einrichtungen in der
Regel Schulgeld zu bezahlen war, blieben besonders
Leibeigene auf dem Lande und Angehörige der
ärmeren Bevölkerungsschichten in den Städten Stiftsgymnasium Melk, älteste noch
weitgehend ungebildet und konnten meist nicht lesen bestehende Schule Österreichs

und schreiben. Die älteste heute noch bestehende


Schule Österreichs ist das Stiftsgymnasium Melk, das
im 12. Jahrhundert als Klosterschule gegründet
wurde.
Kritik
Die EU-Kommission stellt dem österreichischen Schulsystem
an sich gute Noten aus. Allerdings verweist der jährliche
Bildungsbericht auch auf deutliche Schwächen: Nämlich eine
starke Benachteiligung von Schülern mit Migrationshintergrund
und eine hohe soziale Selektivität. Sprich: Kinder von schlecht
ausgebildeten Eltern haben in Österreich schlechtere Chancen
auf einen höheren Bildungsabschluss als etwa in den
Niederlanden oder in Irland. Ein möglicher Grund: Die frühe
Selektion der Schüler in Hauptschule und Gymnasium.
Schulsysteme in Schweiz
• Das Bildungssystem in der Schweiz liegt aufgrund des Föderalismus vorwiegend in
der Verantwortung der Kantone und Gemeinden. Nur in Teilen ist die Verantwortung
beim Bund. Man unterscheidet folgende Bereiche des Schweizer Bildungssystems:
• Vorschulstufe (ISCED 0)
• Primarstufe (ISCED 1)
• Sekundarstufe I (ISCED 2)
• Sekundarstufe II (ISCED 3 und 4)
• Tertiärstufe (ISCED 5 und 6)
• Erwachsenen- und Weiterbildung
• Heilpädagogik und Sonderpädagogik
Nachhilfe in der Schweiz
• Wie in Deutschland auch, gibt es in der Schweiz ebenfalls ein System an
Nachhilfe. Dabei haben sich eine Reihe von professionellen Anbietern auf
dem Markt entwickelt, die unter anderem gezielt pädagogisch und
didaktisch geschultes Personal als Nachhilfelehrer einsetzen. Gerade für
die Aufnahmeprüfungen zum Gymnasium gibt es ebenfalls gezielte
Nachhilfeangebote. Perspectivanova.ch ist beispielsweise ein Anbieter im
Züricher Raum, der professionelle Lehrkräfte als Tutoren und
Nachhilfelehrer vermittelt sowie ein breites Spektrum von Primarschule bis
hin zum universitären Bereich abdeckt. Denn anders als in Deutschland ist
es darüberhinaus auch üblicher im universitären Bereich Nachhilfe in
Anspruch zu nehmen. Dafür gibt es entsprechend ausgebildete Tutoren.
Vielen Dank