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Der

Hobbit
Unterschiede zwischen Film und
Buch
FNb-1-17
JZ
• Beim Film „Der Hobbit“ von Peter
Jackson werden sich viele Tolkien-
Fans und Hobbit-Leser immer
wieder erstaunt die Augen gerieben
haben: ist das wirklich das
charmante, 280 Seiten lange Buch
„Der kleine Hobbit„, das sie einst
so verzaubert hat?
Die Eingangssequenz
• Wir werden eingeführt in das Schicksal der Zwerge, sehen die
prächtigen Hallen des Erebor – am Anfang sind die Fahrten in
den Hallen des Erebor dank 3D etwas verschwommen – und
erleben die Ankunft von Smaug, der sich in den ersten
Sequenzen nur erahnen lässt. Immerhin bleiben einige Zwerge,
die sich in den Hallen befanden, am Leben – anders als im
Roman. Dort überleben nur die, die gerade draußen waren –
oder durch geheime Türen fliehen konnten.
Die Teeparty
• Viele der Dialoge sind im Original übernommen. Es gibt ein
paar Abweichungen, die aber wohl dem künstlerischen
Gesamteindruck geschuldet sind. So wird die Vorstellung der
einzelnen Zwerge etwas verkürzt dargestellt, ist aber ähnlich
lebhaft wie im Original. Der Gesang wurde meiner Ansicht
nach schön umgesetzt – sowohl das Lied vom einsamen Berg
als auch das Lied, dass das Abspülen und Aufräumen begleitet.
Bilbo braucht aber nicht so lange wie im Film, um sich zu
entscheiden – eigentlich ist er bereits am Abend überzeugt,
mitzukommen.
• https://www.youtube.com/watch?v=gW9RIoWuWLg
Die erste Wegstrecke
Auf der ersten Reise-Etappe erfahren wir einiges über Thorin
Eichenschild – beispielsweise, wie er zu seinem Namen kam und
dass sein Großvater Thrór vom Ork Azog erschlagen worden war.
Im Film ist Thorin Eichenschild mit von der Partie – es gelingt
ihm, seinen Opa zu retten und Azog zu verwunden – tödlich, wie
er meint (was Azog aber natürlich nicht ist, wie wir schon bald
herausfinden werden). Im Buch wird Azog kurz erwähnt –
allerdings erst ab der Version von 1966. Danach verschwindet der
nicht weiter beschriebene Ork wieder in der Versenkung.
Die Trolle
• Schon bald stoßen die 13 Zwerge und der eine Hobbit auf die berühmten
Trolle. Im Buch sind sie durchfroren und hungrig und sehen Licht. Bilbo wird
dazu auserwählt, die Lage zu checken. Er entdeckt die Trolle und beschließt,
sich als Meisterdieb zu beweisen – und die Geldbörse eines der Trolle zu
stehlen. Doch der Troll bemerkt ihn. Die Zwerge versuchen, Bilbo zu helfen,
in dem sie – schön nacheinander – auf die Lichtung springen. So werden sie
alle gefangen. Die Ehre, die Trolle bis zum ersten Tageslicht aufzuhalten,
gebührt aber nicht – wie im Film Bilbo. Bei Peter Jackson verwickelt Bilbo
die Trolle – zugegebenermaßen höchst raffiniert und eloqent – in ein
Gespräch darüber, wie sich Zwerge am besten zubereiten lassen und stellt die
Theorie auf, dass Zwerge allesamt wurmverseucht sind. Gandalf darf in
letzter Sekunde zu Hilfe eilen und rettet die Hobbits, indem er einen dem
Tageslicht im Weg liegenden Stein zertrümmert.
Die Trolle
• Im Roman ist es Gandalf, der – sich mit verstellter Stimme als einer der
etwas unterbelichteten Trolle ausgebend – immer wieder das Gespräch auf die
Zubereitung der Zwerge lenkt und so Zeit bis zum ersten Tageslicht
herausschindet.
Danke für Ihre
Aufmerksamkeit!