Sie sind auf Seite 1von 7

Der Nikolaustag

A M 6 . D E Z E M BE R 2 0 2 0 I S T
N I K O L A U S T A G. A BE R W E L C H E
BEDEUTUNG HAT DIESES
D A T U M ? W E L C H E B RÄ U C H E
G I B T E S - U N D WE R W A R
EI G E N T L I C H D I E S E R N I K O L A U S ?
Wann wird dieses Fest gefeiert?

Der Nikolaustag ist am 6. Dezember. Die Kinder


stellen ihre Stiefel vor die Tür und warten
ungeduldig auf den Nikolaus. In der Nacht zuvor
kommt der Heilige Nikolaus zu den Kindern, um
ihnen Süßigkeiten in die Schuhe zu stecken. Die
unartigen Kinder bekommen eine Rute.
Sankt Nikolaus - Geschichte

Nikolaus hat wirklich gelebt. Es gibt aber nur wenige gesicherte historische Daten
über sein Leben und Wirken. Fest steht, dass es vor vielen hundert Jahren einen
wichtigen Bischof mit diesem Namen gab. In der Überlieferung mischen die
Lebensgeschichten des Bischofs Nikolaus von Myra (4. Jahrhundert, gestorben
vermutlich im Jahr 343) und des Abts Nikolaus von Sion (6. Jahrhundert). Beide
lebten an der Küste Lykiens in der heutigen Türkei. Wann genau der Bischof gelebt
hat, steht nicht genau fest. Er soll aber an einem 6. Dezember gestorben sein.
Deshalb erinnern wir uns an diesem Tag an den besonderen Mann. In Geschichten
von früher wird erzählt, dass Nikolaus ein guter Mensch war. Er war großzügig und
kümmerte sich um arme Leute - wohl besonders um Kinder. Deshalb wird er heute
von gläubigen Christen als Heiliger verehrt. So heißt es etwa, Nikolaus' Eltern haben
ihm ein großes Vermögen hinterlassen, mit dem er Bedürftigen half. Außerdem habe
er unschuldig Verurteilte gerettet und eine Hungersnot abgewendet. Aus den
Legenden schälte sich das Bild eines ungewöhnlich menschenfreundlichen
Kirchenmannes heraus, volksnah und voller Güte, Mut und Zivilcourage. Nikolaus ist
einer der beliebtesten christlichen Heiligen. Heute wird er als Nothelfer und
Schutzpatron der Kinder, der Seeleute und vieler weiterer Berufsgruppen verehrt.
Traditionen in unserem Land

Die Kinder stellen ihre Stiefel vor die Tür und warten
ungeduldig auf den Nikolaus. Manche Kinder lassen für
den Nikolaus und sein Pferd Wasser und Karrotten. In der
Nacht zuvor kommt der Heilige Nikolaus zu den Kindern,
um ihnen Süßigkeiten in die Schuhe zu stecken. Die
unartigen Kinder bekommen eine Rute. In den
rumänischen Weihnachtsliedern die singen sie im Winter,
sie sprechen von weißen Blumen, Apfelblüten. Die alten
Leute wissen auch, dass die Rute von St. Nikolaus ein
Apfelbaum sein muss, und wenn er bis zur Geburt Christi
in Wasser blüht, bedeutet es dass St. Nikolaus das Kind
verziehen hat.
Traditionen in Deutschland

In vielen Regionen wird bei Nikolaus viele Bräuche


praktiziert. Dabei kommt der Nikolaus zu den Kindern und
fragt, ob sie im vergangenen Jahr brav waren. Antworten
liefert ihm auch sein goldenes Buch. Wer artig war, wird
mit Süßigkeiten aus dem Nikolaussack belohnt. Meist trägt
er eine Rute bei sich und nimmt die drohende und
strafende Gegenrolle zum gütigen Nikolaus ein.
Beim Einlegebrauch stellen die Kinder ihre Stiefel vor die
Haustür, damit sie über Nacht mit Nüssen, Süßigkeiten
oder kleinen Geschenken gefüllt werden.
Symbole dieses Festes

Einige Symbole des Nikolaustag sind, zum Beispiel, die


saubere Schuhe, die Mandarine, die Bonbons, etc.
Weitere Attribute, an denen man den heiligen Nikolaus
erkennen kann, sind drei goldene Kugeln, Äpfel oder auch
Brote, die er in den Händen hält.
FROHE WEIHNACHTEN