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Das ungarische Alphabet

Lektion 1
Das allererste, was man benötigt, um die ungarische Sprache zu
lernen, ist das ungarische Alphabet. Im Ungarischen ist es nur so
(was ich persönlich übrigens absolut genial finde), dass man jeden
Buchstaben immer auf die gleiche Art und Weise ausspricht. Dies ist,
wenn man mal genau darüber nachdenkt, im Deutschen nämlich
gerade nicht so. Im Ungarischen hingegen muss man also nur einmal
die Aussprache der Buchstaben lernen und kann dann jedes neue
Wort dadurch aussprechen.
Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings auch Folgendes: Spricht
man die Buchstaben falsch aus, kann es schnell passieren, dass
unser Gesprächspartner nicht mehr versteht, was wir meinen.
Manchmal liegt dies auch daran, dass einige Wörter ähnlich
geschrieben werden, dann aber anders ausgesprochen werden und
natürlich etwas anderes bedeuten.
Im Vergleich zum Deutschen gibt es keine neuen Buchstaben,
vielmehr handelt es sich um Abwandlungen oder Kombinationen.
Viele Buchstaben werden gleich ausgesprochen, nachfolgend werden
also nur die Besonderheiten betrachtet.
Grundsätzlich kann man sich eine wichtige Sache für die Vokale
merken: Alle Vokale gibt es in einer kurzen, oftmals leicht
dunkleren Variante und in einer längeren, hellen Variante. Die lange
Variante erhält einen Akut (Beispiel: a und á, e und é).