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Gesundheitslehre

Grundregeln der Hygiene


Sauberkeit schützt vor Krankheiten

Gesunderhaltung Teil 1 1
Gesunde Lebensführung
06.45 Uhr Geregelter Tagesablauf
Dienst, Freizeit und Schlaf

16.25 Uhr 22.00 Uhr

Übermaß an Speisen und


Genußmitteln schadet der
Gesundheit!

Gesunderhaltung Teil 1 2
Unterkun
ft shygiene

So nicht !
Gesunderhaltung Teil 1 3
Unterkunftshygiene

So ist´s richtig!

Gesunderhaltung Teil 1 4
Unterkunftshygiene

Sauberkeit

Ordnung

Frische Luft
Rücksichtnahme

sind Voraussetzungen für das Gemeinschaftsleben


Gesunderhaltung Teil 1 5
Grundregeln der
Unterkunftshygiene
Revierdienst

Stubendienst

Gegenseitige
Rücksichtnahme
Gesunderhaltung Teil 1 6
Grundregeln der Feldhygiene
Wasserentnahme Biwakplatz

Fluß

Persönliche
Hygiene
Abwasser

Kochen Latrine

Hauptwindrichtung

Gesunderhaltung Teil 1 7
Biwakplatz mind. 90 m
Gehörschutz
Mögliche Gehörschäden durch Lärm ab 85 dB

Gehörschutz durch E.A.R


Gehörgang

Ohrmuschel

Trommelfell
Gesunderhaltung Teil 1 8
Verhalten bei Erkrankung
Am Standort
1. Krankmeldung im Kompaniegeschäftszimmer
2. Anmeldung im Sanitätsgeschäftszimmer
3. Behandlung durch Truppenarzt

Außerhalb des Standortes


- Grundsätzlich nächstgelegenen
Truppenarzt aufsuchen
- Bei Unfällen/Notfällen zum
nächsten zivilen Arzt

Bei Auslandsreisen
- Versorgung durch zivile Ärzte
(Abrechnung zunächst selbst)
- Leisten Sie keine Unterschrift!
- Abrechnung im Inland über Truppenarzt
- Auslandskrankenversicherung abschließen
Gesunderhaltung Teil 1 9
Alkoholeinfluß und Suchtmittel im
Straßenverkehr

Nächtlicher Discounfall
ein Todesopfer und neun schwer Verletzte
Personen

Gesunderhaltung Teil 2 10
Der entgegenkommende Mercedes ist mit
7 Personen besetzt.

Unfallursache
überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol
Gesunderhaltung Teil 2 11
Physische
Promillegrenze
ab 0,2 Promille Wahrnehmungsvermögen verschlechtert sich

ab 0,3 Promille Unfallmöglichkeit verfünffacht sich

ab 0,5 Promille Reaktionsfähigkeit und Aufmerksamkeit lassen


erheblich nach

Gesetzliche Promillegrenze
ab 0,3 Promille Ordnungswidrigkeit Bußgeld

ab 0,5 Promille Ordnungswidrigkeit Bußgeld mit Fahrverbot

ab 0,8 Promille Strafsache mit Fahrverbot

Gesunderhaltung Teil 2 12
Beeinflussung der seelischen
Verfassung durch:
• Psychische Belastung • Gerade, monoton
• Laune wirkende Strecken
• Wetter oder Kolonnenfahrt
• • üppige Mahlzeiten
Körperliche Arbeit
• • Alkoholgenuß
Geistige Arbeit
• • Wenig Schlaf
Hohe/tiefe
Temperaturen • Drogen
• Hunger • Medikamente

Gesunderhaltung Teil 2 13
Wie wirken sich Drogen auf das
Fahrverhalten aus?
- Abnahme der Denkfähigkeit
- Abnahme der vernunftgesteuerten Beurteilung
- Hemmungslose Steigerung der Geschwindigkeit

Wirkung von Medikamenten

Keine Drogen!
Achtung lesen Sie die Packungsbeilage oder
fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker!

Gesunderhaltung Teil 2 14
Hilfe bei Rauschzuständen
Jeder, der suchterzeugende Stoffe anwendet, läuft Gefahr, drogenabhängig zu
werden.
Suchtgefährdende Stoffe, mit denen wir konfrontiert werden können, sind Alkohol,
Medikamente, Nikotin und Rauschgift.
Es gibt kein ungefährliches Rauschgift!

Warum sind Drogen so gefährlich?


Weil sie die Gesundheit schädigen und den Menschen physisch und
psychisch zerstören
Weil wir die Gefahr meist gar nicht bemerken
Weil wir uns oft überschätzen und glauben, mit der Gefahr fertig zu
werden
Weil, wenn wir die Gefahr erkennen, wir oft gar nicht wissen, wie wir
ihr erfolgreich begegnen können

Gesunderhaltung Teil 1 15
Hilfe bei Rauschzuständen
Übrigens . . .

Aus ganz normalen Familien kommen ganz normale Süchtige

Eine spezielle Erst Hilfe für den akuten Rauschmittelgiftnotfall gibt


es nicht. Es gelten die während des Erste-Hilfe-Lehrgangs allgemein
erlernten Maßnahmen.
Allerdings sind Besonderheiten zu beachten. Man muß beispiels-
weise damit rechnen, daß die Betroffenen die angebotenen Hilfen
ablehnen oder sich gegen sie wehren. Hier kann unter Umständen
energisches Handeln den notwendigen Erfolg bringen.
Hilfe fängt bei Drogen schon viel früher an, nämlich bei der Vor-
beugung.

Vorbeugung ist möglich.


Gesunderhaltung Teil 1 16
Hilfe bei Rauschzuständen
Die wichtigsten Schritte:

 sich umfassend an kompetenter Stelle informieren

 sich die tatsächlichen Gefahren bewußt machen

 sich nicht überschätzen, also keine „Ich-mache-das-schon-


Stimmung“ aufkommen lassen

 kein Mitläufer werden.

Drogenabhängige Menschen sind kranke Menschen


 Kranke Menschen bedürfen Hilfe.

Gesunderhaltung Teil 1 17
Hilfe bei Rauschzuständen
Wo liegen die Möglichkeiten und Aufgaben dieser Hilfe?
 Es ist sinnvoll, zwischen nicht akuten und akuten Zuständen zu
unterscheiden.
 Unter nicht akuten Zuständen verstehen wir
Langzeitauswirkungen im seelischen und körperlichen Bereich

 Zu den akuten Zuständen zählen wir


 den erwünschten Rauschzustand
 Vergiftungserscheinungen und
 Folgeerscheinungen
Noch ein Tip:
 In allen Telefonbüchern finden Sie unter dem Stichwort
„Drogenberatungsstelle“ die entsprechenden Institutionen.
Gesunderhaltung Teil 1 18