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EXISTENZIALISM

US
Existenzialismus - eine philosophische Richtung, die das
Wesen der menschlichen Existenz in den Mittelpunkt stellt:

Der Mensch muss selbst aktiv werden und seinem Leben einen Sinn
geben, in das er durch den Zufall seiner Geburt geraten ist.
 In der Nachkriegszeit wurde der Existentialismus für die Menschen immer wichtiger und fand vor
allem in studentischen und akademischen Kreisen Zuspruch.

 Nach der diktatorischen Unterdrückung fanden die Menschen Befreiung in diesem philosophischen
Denken.
Existenzialismus

 Nicht nur politisch waren die Vorstellungen von der Frage "Was ist der Mensch?" festgefahren.
Denn auch in Religion und Wissenschaft gab man absolutes Wissen vor.

 Es war für sie ein neuer Weg heraus aus der Fremdbestimmung hin zum eigenen freien Handeln und
Denken zu gelangen.

 Die junge Generation wandte sich Verabsolutierungen ab und sah den Existentialismus als die
Freiheit des Menschen, der nun keinen vordefinierten Sinn erfüllen sollte, sondern für den die
Existenz selbst der Sinn des Lebens ausmachte
■ Die Aufgabe des Existentialismus
ist es dem Menschen „in den
Besitz seiner selbst zu bringen und
ihm die totale Verantwortung für
seine Existenz aufzubürden“.

Diese totale Verantwortung trägt der


Mensch allerdings nicht nur für sich
selbst, sondern für alle Menschen.
Freiheit im Existentialismus
"Der Mensch ist seine
• Mensch existiert schon als Mensch/Wesen/Undefinierbares Existenz„
bevor er in die Welt tritt-> definiert sich dann Der Mensch befindet
• Existentialist -> der Mensch ist sein Leben lang nicht sich immer und
definierbar unweigerlich in seiner
• Es gebe keinen Gott, der diese Natur hätte ensinnen können Existenz, in deren
• Also: «Mensch ist dazu verurteilt , frei zu sein» -> kein Gott hat Zentrum und niemals
ihm die Mission gegeben hat außerhalb derselben
• Verurteilt -> hat sich nicht selbst“erschaffen” ,
Frei -> kann entscheiden was er tun will

Religion
Die existenzielle Angst
zeigt uns unsere Freiheit. • Gott spielt im Existentialismus keine Rolle
Es eröffnen sich vielfältige • der Mensch folgt keinem Plan eines Schöpfers
Möglichkeiten der Wahl und • Keine göttliche Bestimmung gegeben
damit der Schrecken der • Man solle sich nicht hinter Traditionen und
Verantwortung für die Folgen Religionen "verstecken"
der eigenen Entscheidungen. • Orientiert sich also allein am Menschen
„DIE EXISTENZ GEHT
DER ESSENZ VORAUS“

„DER MENSCH IST


ALLEIN DAS, WOZU ER
SICH SELBST MACHT“

„EXISTENZ GEHT DER


ESSENZ VORAUS“
Existenz Jeder Mensch sich selbst und sein
Leben so gestalten kann, wie es
für den einzelnen Sinn ergibt.
Verantwortung
Der Mensch zur Freiheit
Natur Im Mittelpunkt steht die verurteilt ist und selbst über
Existenz des einzigartigen sein Denken und Handeln
Entwurf bestimmen muss.
Individuums, also der Mensch

Freiheit Humanismus
Existenzialismus
Wahl
Determination

Werte Mensch wird in eine Welt Zweifelt die Existenz


Atheismus

ohne Sinn "geworfen" in der Gottes oder anderer


wir uns fremd fühlen Instanzen an

Essenz Sieht den leidenschaftlichen,


ängstlichen, schmutzigen
Entscheidung Mensch; nicht das Idealbild
Vorläufer des Existenzialismus:

Kierkegaard
■ Sören Kierkegaard (1813-1855)

Sören
■ Friedrich Nietzsche (1844-1900)

Hauptbegründer und -vertreter des Existenzialismus:


■ Jean-Paul Sartre (1905-1980)

Weitere bekannteste Existenzialisten:


■ Simone de Beauvoir (1908-1986)
■ Albert Camus (1913-1960)
■ Gabriel Marcel (1889-1973)
■ Martin Heidegger (1889-1976)

Existenzialistisch orientierte Autoren und Künstler:


■ Pablo Picasso (1881-1973)
■ Fjodor Dostojewski (1821-1881)
■ Franz Kafka (1883-1924)
■ Samuel Beckett (1906-1989)
DANKE FÜR IHRE
AUFMERKSAMKEIT!