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KLIMAWANDEL

IST ES BALD ZU SPÄT,


UM DAS KLIMA ZU RETTEN?

TYMOTEUSZ POPŁAWSKI
GLOSSAR
• vonstatten gehen - posuwać • verdampfen – parować
się naprzód
• sich zusammenbrauen –
• verheerend – katastrofalny zanosić się
• der Pol – biegun • das Hoch – wyż
• die Polkappe – czapa • hochstilisieren –
polarna wyolbrzymiać
• der Treibhauseffekt – efekt • die Niederschlagsmenge –
cieplarniany ilość opadów
• die Schicht – warstwa • die Qualle – meduza
• der CO2-Ausstoß – emisja • die Strömung – prąd
CO2
• der Müllstrudel – wir śmieci
• durcheinanderbringen –
robić bałagan, wywracać do • der Verlust – strata
góry nogami
• der Gletscher – lodowiec
WAS IST DER KLIMAWANDEL?
Unser Klima befindet sich schon immer im Wandel – schon Millionen Jahre bevor die
Menschen auf der Erde sind. Eiszeiten wechselten sich mit Warmzeiten ab, doch diese
Temperaturveränderungen gingen so langsam vonstatten, dass die Erde immer genug Zeit
hatte, sich auf die Veränderungen einzustellen. Mit dem durch Menschen gemachten
Klimawandel ist das anders: innerhalb kürzester Zeit erwärmt sich die Erde und das bringt
verheerende Folgen für Umwelt, Tiere und Menschen mit sich.

Bisher gab es im Vergleich zur vorindustriellen Zeit bereits einen globalen


Temperaturanstieg von einem Grad. Was auf den ersten Blick nicht nach viel klingt, ist für
unsere Erde bereits Alarmstufe rot. Die Erderwärmung findet nicht überall gleich schnell
statt – an den Polkappen geht sie dreimal so schnell voran wie in anderen Teilen der Erde.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warnen vor den verheerenden Folgen einer


Erderwärmung um mehr als 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau. Wir sind
also nur noch 0,5 Grad von dieser gefährlichen Grenze entfernt – und Expertinnen und
Experten sehen etwa eine 50/50-Chance, dieses Ziel noch zu erreichen.
Der natürliche Treibhauseffekt
WAS IST DER TREIBHAUSEFFEKT? So ungefähr ist das auch bei der
Erde: Die Sonne strahlt auf die
Erde und erwärmt sie. Ein Teil der
Sonnenstrahlen wird von der Erde
in die sogenannte Atmosphäre
zurückgeworfen. Das ist eine 100
Kilometer dicke Schicht aus Luft,
die unseren Planeten umgibt.
Diese Luftschicht besteht aus
verschiedenen Gasen, zum Beispiel
aus Kohlendioxid, auch CO2
genannt. Sie hält einen Teil der
Strahlen auf und schickt sie wieder
zur Erde zurück, die dadurch
zusätzlich erwärmt wird. Diese
Unsere Erde funktioniert so ähnlich wie ein Gewächshaus im Erwärmung durch die CO2-Schicht
Garten. Die Sonnenstrahlen fallen durch die Glasscheiben in das nennt man den natürlichen
Gewächshaus und erwärmen die Luft und den Boden. Durch das Treibhauseffekt. Ohne diese
Glas bleibt die warme Luft im Gewächshaus eingeschlossen und Schicht wäre die Erde eine
die Tomaten werden schneller reif. Eiskugel.
Mit der Entwicklung von Maschinen vor
mehr als 100 Jahren, haben die Menschen
angefangen, immer mehr zu verbrennen:
Kohle und Holz in den Fabriken und später
Benzin beim Autofahren. Wenn man Dinge
MENSCHEN verbrennt, entsteht CO2, das in die
VERSTÄRKEN Atmosphäre gelangt. Je mehr man
TREIBHAUSEFFEKT verbrennt, desto mehr CO2 entsteht und
desto dichter wird die CO2-Schicht der
Atmosphäre. Das hat zur Folge, dass immer
mehr Sonnenstrahlen wieder zur Erde
zurück geschickt werden und sie dadurch
immer wärmer wird.
UM WIE VIEL GRAD STEIGT DIE
DURCHSCHNITTSTEMPERATUR DER ERDE?

Rund zwei Millionen Jahre lang war der


CO2-Ausstoß der Erde stabil. Dann, vor gut
200 Jahren, begann der Mensch,
Maschinen nicht mehr durch Muskelkraft,
Wind oder Wasser anzutreiben, sondern -
wie erwähnt - durch Verbrennung. Diese
Zeit nennt man Industrialisierung. Seither
hat sich der CO2-Ausstoß erhöht - und mit
ihm die Temperatur der Erdoberfläche um
durchschnittlich 0,8 Grad Celsius. Das klingt
wenig, ist aber genug, um unseren Planeten
durcheinanderzubringen.
WAS PASSIERT, WENN DIE ERDE
IMMER WÄRMER WIRD?
Was uns genau erwartet, weiß niemand mit Sicherheit.
Klimaforscher treffen anhand von Daten aus der
Vergangenheit jedoch Vorhersagen:
Die Jahreszeiten verändern sich. Der Winter beginnt später
und endet früher. Mancherorts werden Hitzewellen im
Sommer häufiger. Das Eis an den Polen schmilzt.
In der Arktis verschwinden Gletscher. Der Meeresspiegel
steigt. Die Ozeane erwärmen sich, mehr Wasser
verdampft. Auch dadurch verstärkt sich der
Treibhauseffekt, da Wasserdampf ebenfalls ein
Treibhausgas ist. Zudem nimmt wärmere Luft mehr
Feuchtigkeit auf. Es wird mehr regnen; stärkere Unwetter
brauen sich zusammen, Sturmfluten zum Beispiel.
HITZEWELLEN
UND DÜRREN
Die Liste der Klimaveränderungen ist leider
lang. Und gleichzeitig gibt es natürlich
regionale Unterschiede, nicht alle
Regionen sind von den Veränderungen
getroffen. So wird es bei einer Erwärmung
um 1,5 Grad auf der einen Seite deutlich
mehr Hitzewellen und Dürren geben, auf
der anderen Seite werden wir aber auch
mehr Starkregen-Ereignisse bekommen.
Dabei gilt in der Regel, dass besonders
Gebiete, die bisher mit solchen
Wetterextremen zu tun haben, in Zukunft
noch stärker davon betroffen wären. So
werden warme und trockene Gebiete, zum
Beispiel in Afrika noch deutlich wärmer
und trockener. Das würde Gebiete, in
denen aktuell gerade noch ebenso Land-
und Viehwirtschaft möglich ist,
vollkommen unbewohnbar machen.
To zdjęcie, autor: Nieznany autor, licencja: CC BY-SA
KLIMAWANDEL SORGT FÜR
„MEGASOMMER“ IN EUROPA

Hitze ist allerdings nicht nur für die Länder im Süden, sondern
auch für die in den gemäßigten Breiten ein Thema. Professor
Hartmut Graßl erwartete in den 1990er Jahren, dass etwa ab
2000 die Klimaveränderungen auch konkret für den
Normalbürger spürbar sein würden – etwa durch mehr und
stärkere Hitzewellen. Genau das trat ein.
Einen Vorgeschmack auf künftige „Megasommer“ gab den
Europäern das Jahr 2003, gefolgt von weiteren
Ausnahmesommern – bis zuletzt 2018 und 2019. Im Jahr 2003
heizte das Dauerhoch „Michaela“ den Menschen ein. Im
August besagten Jahres stiegen die Temperaturen auf bis zu
47,5 Grad (in Portugal). Wälder brannten, Flüsse schwanden zu
Rinnsalen, Ernten verdorrten auf den Feldern. Medial zum
„Märchensommer“ hochstilisiert, in dem man sich selbst im
sonst unterkühlten Hamburg wie in den Tropen fühlte. Laut
Studien gab es bis zu 70 000 vorzeitige Todesfälle, davon 7000
in Deutschland – vor allem unter Älteren und gesundheitlich
angeschlagenen Menschen. Die materiellen Schäden beliefen
sich nach Schätzungen EU-weit auf über zehn Milliarden Euro.
ÜBERFLUTUNGEN
Durch die stärkeren Regenfälle kann es
an anderen Orten wiederum zu
Überflutungen kommen, die auch wieder
Ernten vernichten. Davon besonders
bedroht sind zum Beispiel Europa,
Nordasien, Südostasien und quasi alle
tropischen Gebiete der Erde. Und auch in
Deutschland wird die globale Erwärmung
spürbar: Zum gleichen Beispiel nimmt die
Zahl heißer Tage zu. Ihr habt ja sicher
noch gut die Rekordsommer 2018 und
2019 im Kopf. Solche Sommer bedeuten
aber auch Dürre und eine Austrocknung
der Böden. Und das wirkt nach: Wenn die
Böden bis in die Tiefe austrocknen,
braucht es mehrere „normale“ Jahre, mit
normalen Niederschlagsmengen, um das
auszugleichen.
DAS WASSER
VERSCHLUCKT UNS!

Es ist kein Geheimnis, dass der steigende


Meeresspiegel eine der schlimmsten
Bedrohungen ist, die dem Menschen durch
den Klimawandel droht – dennoch sind es
schockierende Zahlen, die Forscher der US-
amerikanischen Nichtregierungs-
Organisation „Climate Central“ nun in einer
Studie präsentieren. Das Fazit der
Wissenschaftler: Gelingen keine
einschneidenden Veränderungen beim
weltweiten CO2-Ausstoß, könnten bis zum
Jahr 2100 bis zu 640 Millionen Menschen ihre
Heimat verlieren. 
WEITE TEILE DEUTSCHLANDS
UNTER WASSER
Und das sind nur die realistischen Schätzungen, in denen davon
ausgegangen wird, dass der Meeresspiegel bis zum Ende des
Jahrhunderts schlimmstenfalls um bis zu zwei Meter steigt – jedoch
macht Forschern weltweit besonders das in der Antarktis und auf
Grönland rapide abschmelzende Festlandeis große Sorgen. Seit Beginn
von Satellitenmessungen im Jahr 2002 hat die Eisdecke unfassbare 286
Milliarden Tonnen Masse verloren. Würde der gesamte, bis zu 3100
Meter dicke Eispanzer auf Grönland abschmelzen, würde das den
Meeresspiegel gar um sieben Meter anheben. So oder so, laut „Climate
Central“ läge zum Beispiel Shanghai 2100 unter Wasser, genau wie
Kalkutta in Indien und weite Teile von Bangladesch, Vietnam, Thailand
und Indonesien.
Doch auch Europa ist massiv vom steigenden Meeresspiegel bedroht:
Venedig? Spätestens 2100 in den Fluten verschwunden. Die Gegenden
um Lissabon und London: unter Wasser. Städte wie Bordeaux, Le Havre
und Dünkirchen: unbewohnbar. Gent, Antwerpen, Den Haag und
Amsterdam: überflutet. Und auch Deutschland würde es hart treffen,
unter anderem Städte wie Bremen, Oldenburg und auch Hamburg, die
Insel Sylt wäre fast vollständig unter Wasser.
Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt.
Doch heute schwimmen in jedem Quadratkilometer der Meere
hunderttausende Teile Plastikmüll. Seevögel verenden qualvoll
an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastiktüten
für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit
Das kann kein Meer Plankton.
Strände unbewohnter Inseln versinken geradezu im Müll. Und
mehr schlucken: auch direkt vor unserer Haustür, in der Nordsee beispielsweise,
sind Plastikabfälle eine allgegenwärtige Gefahr für Fische, Vögel
Unsere Ozeane und Meeressäuger. Nicht zuletzt können kleine Plastikpartikel,
sogenanntes Mikroplastik und umweltschädliche Stoffe, die im
versinken im Plastik enthalten sind oder daran angereichert werden, über die
Fische auch in die menschliche Nahrungskette gelangen.
Plastikmüll Drei Viertel des Mülls im Meer besteht aus Plastik, konkret
gelangen jedes Jahr 4,8 – 12,7 Millionen Tonnen Plastik in die
Meere. Dieses Plastik ist ein ständig wachsendes Problem und
kostet jedes Jahr zehntausende Tiere das Leben. Denn bis zur
völligen Zersetzung von Plastik können mehrere Hundert bis
Tausende an Jahren vergehen.
WOHER KOMMT
DER GANZE MÜLL?
Aus einem Greenpeace-Report geht hervor, dass rund 20
Prozent des Mülls von Schiffen, Booten und Offshore-
Plattformen stammen. Deren Müll geht absichtlich oder
unabsichtlich, z.B. in Folge eines Sturms, über Bord. Außerdem
kommt es immer wieder vor, dass Schiffe Teile ihrer Ausrüstung
verlieren.
Der Großteil des Plastikmülls stammt jedoch von Land und hier
vor allen Dingen aus fünf Ländern: China, Indonesien, den
Philippinen, Vietnam und Thailand. Die großen
Industrienationen, darunter auch Deutschland, exportieren
einen Großteil ihres Plastikmülls nach Südostasien. Da es diesen
Ländern an funktionierenden Recycling-Systemen mangelt,
landet der Müll oftmals auf Deponien, von wo aus die Abfälle
über den Wind oder die Flüsse irgendwann ins Meer gelangen.
Ein geringerer Teil stammt aus unseren Kläranlagen: Diese sind
nämlich oftmals nicht dazu in der Lage, kleinste
Plastikpartikelchen, das sogenannte Mikroplastik, aus dem
Wasser zu filtern. So gelangt es aus Kosmetikartikeln in den
Abfluss und von dort schließlich in die Ozeane. Auch unsere
Kleidung weist kleine Plastikfasern auf. Beim Waschen in der
Waschmaschine lösen diese sich und dringen so ebenfalls ins
Abwasser ein.
Fünf gigantische
Plastikinseln
Dass in unseren Meeren unzählige Tonnen an
Plastikmüll umhertreiben, wissen die meisten.
Von den großen Müllstrudeln hat hingegen noch
kaum jemand gehört. Dabei handelt es sich um
gigantische Plastikinseln, die sich zu 99 Prozent
aus Kunststoffteilen zusammensetzen.
Angefangen bei Plastiktüten und Plastikflaschen,
über Plastikverpackungen und alten
Fischernetzen bis hin zu Flip Flops und
Einwegrasierern. WissenschaftlerInnen gehen
von der Existenz fünf solcher Müllstrudel aus:
zwei davon befinden sich im Pazifik, zwei im
Atlantik und einer im Indischen Ozean. Die
genaue Größe dieser Plastikinseln lässt sich
jedoch nur schwer abschätzen, da ein Großteil
des Plastikmülls sich nicht an der
Wasseroberfläche befindet, sondern darunter.
Auch am Meeresboden lagert sich immer mehr
Plastikmüll ab. So belegte bereits im Jahr 2012
eines Studie des Alfred-Wegener-Instituts, dass
sich der Plastikmüll am Meeresgrund in der Arktis
innerhalb von nur zehn Jahren mehr als
verdoppelt hat.
DOCH WIE KOMMT ES
ÜBERHAUPT ZUR ENTSTEHUNG
DIESER MÜLLSTRUDEL?
Das hängt mit den Strömungen zusammen,
die den Wärmeaustausch zwischen den
Ozeanen regulieren. Wo verschiedene
Strömungen von Nord und Süd
aufeinandertreffen, entstehen
natürlicherweise riesige Oberflächenstrudel.
Gerät das Plastik zufällig in einen dieser
Strudel, sammelt es sich darin an. Im Laufe
der Zeit wird die Ansammlung an
Plastikteilen immer gewaltiger, so dass
irgendwann ganze Plastikinseln im Zentrum
der Strudel entstehen.
Es gibt keinen Impfstoff
gegen Klimawandel - im
Schatten von Corona
Nach nur wenigen Monaten, in denen aufgrund
der Coronapandemie Einschränkungen galten, hat
sich die Luftqualität in vielen Teilen der Welt
verbessert. Dazu gehörte auch China, wo einige
der größten Fabriken ihren Betrieb einstellten. Die
Kohlendioxid-Emissionen sanken dort um bis zu 25
%. Die Reduzierung des Auto-, Luft- und
Seetransports und die Einschränkung des Konsums
wirkten sich ebenfalls positiv auf die Umwelt aus.
Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Umwelt
haben auch eine andere Seite. Es gab ein Problem
mit medizinischen Abfällen (Einwegmasken und
-handschuhe), die nicht recycelbar sind. Auch der
Stromverbrauch der Haushalte ist gestiegen. Die
finanziellen Verluste, die den Ländern zur
Bewältigung der Auswirkungen der Epidemie
entstanden sind, werden Mittel von
Umweltinvestitionen auf andere Zwecke
verlagern.
DIE UHR TICKT BIS
ZUR
KLIMAKATASTROPHE
Am Union Square in New York
wurde eine digitale Uhr
aufgestellt, die anzeigen soll,
wann der Klimawandel seinen
kritischen Wert erreicht.
Der Menschheit verbleiben
demzufolge noch sechs Jahre und
263 Tage (Stand am 12.04.21), um
entsprechende Gesetze und
Klimastrategien umzusetzen und
somit eine drohende
Klimakatastrophe zu verhindern.
KLIMASCHUTZ KANN JEDER – KLEINE TRICKS MIT GROSSER WIRKUNG
1. Schalte Deinen Fernseher, Computer
oder Deine Konsole richtig aus, wenn
Du Dein Zimmer verlässt.

Einsparpotential: 100 Kilogramm CO2


pro Jahr
2.Tauscht alle Glühbirnen in Eurer Wohnung durch LED-
Lampen oder Energiesparlampen aus. Schon durch diesen
kleinen Schritt wird viel bewegt. Wenn zum Beispiel jeder
Haushalt in Großbritannien eine einzige alte Glühbirne
gegen eine Energiesparlampe austauscht, kann dafür ein
komplettes Kohlekraftwerk abgeschaltet werden!

Einsparpotential: 50 Kilogramm CO2 pro


Energiesparlampe
3. Beim Lüften kann jeder CO2 einsparen. Es reicht, wenn
Fenster nur fünf Minuten geöffnet werden, um frische
Luft herein zulassen. Somit braucht die Heizung nicht so
viel zu heizen. Wenn Du nicht frierst, kannst Du die
Heizkörper ein wenig herunter drehen – das spart nicht
nur Energie, sondern auch Geld.

Einsparpotential: 100 Kilogramm CO2 pro Grad weniger


4. Mehr Gemüse auf dem Teller!
Die Tierhaltung und der Transport des Fleischs tragen
zum Klimawandel bei. Sogar wenn ganz viele Tiere
pupsen ist das nicht gut für unser Klima. Wer weniger
Fleisch isst, kann etwas Gutes für das Klima tun.

Einsparpotential: 200 Kilogramm CO2 pro Jahr


5. Kaufe Milch, Gemüse und Fleisch auf einem Bauernhof
oder einem Markt in Deiner Region. Wenn Du Produkte aus
der Heimat kaufst, schützt Du die Umwelt. Denn diese
Produkte müssen nicht so weit durch die Welt transportiert
werden.

Einsparpotential: 100 Kilogramm CO2 pro Jahr

To zdjęcie, autor: Nieznany autor, licencja: CC BY-SA-NC


6. Am einfachsten kannst Du etwas für die Umwelt tun, wenn
weniger Abfall und Müll bei Euch entsteht. Viele Produkte
wie Äpfel müssen nicht in Plastikfolie verpackt sein. Schaut
mal, ob Ihr solche Produkte auch lose, ohne Verpackung
einkaufen könnt. Es gibt auch besonders umweltfreundliche
Produkte.
7. Lass Dich nicht mit dem Auto zur Schule fahren. Besser ist
es, wenn Du zu Fuß gehst, mit dem Rad fährst oder Bus und
Bahn benutzt. Denn pro mit dem Auto gefahrenem Kilometer
werden etwa 160 Gramm des Treibhausgases CO2 aus dem
Auspuff ausgestoßen.

Einsparpotential bei 200 Schultagen: 300 Kilogramm CO2


pro Jahr
8. Euer Urlaub ist dann gut für die Umwelt, wenn Ihr nicht
mit dem Auto fahrt oder dem Flugzeug fliegt. Wenn Du mit
der Bahn fährst, ist das besonders gut für das Klima.

Einsparpotential: ungefähr 200 und 300 Kilogramm CO2


pro Hin- und Rückflug innerhalb Deutschlands
Klimawandel stoppen: Das passiert, wenn wir es nicht schaffen (
https://www.youtube.com/watch?v=FoMzyF_B7Bg)
WAS KANNST
DU TUN, UM
DIE UMWELT
ZU SCHÜTZEN?
Quellen:
• https://www.oncampus.de/blog/2018/12/21/klimawandel-ursachen-und-folgen-einfach-erklaert/

• https://www.plastikalternative.de/muellstrudel-im-meer/

• https://klima-arena.de/die-klima-arena/15-grad-ziel/

• https://kinder.wdr.de/tv/neuneinhalb/mehrwissen/lexikon/t/lexikon-treibhauseffekt-100.html

• https://www.bmu-kids.de/wissen/klima-und-energie/klima/klimaschutzaktivitaeten/klimaschutz-kann-jeder/

• https://www.nn.pl/blog/posts/2020/zmiany-klimatu-i-srodowisko-a-epidemia-koronawirusa.html

• https://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-plastikmuell

• https://www.travelbook.de/service/wetter/weltkarte-ueberschwemmungsgebiete

• https://www.fr.de/zukunft/storys/megatrends/die-hitze-falle-90021805.html

• https://www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/2875-rtkl-globale-erwaermung-klimawandel-wie-der-mensch-die
-erde-veraendert

• https://k.at/entertainment/climate-clock-diese-uhr-erinnert-die-menschen-daran-wie-real-der-klimawandel-ist/40
1041211