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Drehmaschine

Jason Nockemann 06.07.2021


Der Ablauf:

• Definition
• Geschichte des Drehens
• Aufbau einer Drehmaschine
• Funktionsbeschreibung
• Arten des Drehens
• Drehwerkzeuge
• Anwendungsgebiete
Definition

• Drehmaschinen sind Werkzeugmaschinen, welche auf dem Gebiet


der mechanischen Bearbeitung für die Fertigung
rotationssymmetrischer Bauteile zum Einsatz kommen. Dabei
können sowohl einfache zylindrische oder ebene, zur Drehachse
rechtwinklige Flächen, als auch komplexe Formen wie Kegel- und
Kugelflächen präzise gefertigt werden. Im Gegensatz zu
anderen zerspanenden Verfahren führt beim Drehen das
Werkstück durch Rotation die Schnittbewegung aus. Das
Drehwerkzeug ist fest eingespannt und führt die
Vorschubbewegung aus.
Geschichte des Drehens
• Die erste Leitspindeldrehmaschine in Deutschland kam
1810 aus London und wurde von der Maschinenfabrik
Koenig & Bauer in Würzburg angeschafft. Durch Maudslay,
der auch Wechselräder für den Vorschub einsetzte, um
Gewinde unterschiedlicher Steigung drehen zu können,
wird die Werkzeugmaschine ein industrielles Erzeugnis.

• Die erste vollständig aus Metall


gefertigte Drehmaschine wurde Anfang des 19.
Jahrhunderts von Henry Maudslay, einem englischen
Maschinenbauer, entwickelt. Diese Maschine folgte bereits
den auch heute noch bekannten Prinzipien der
Leitspindeldrehbänke mit gekoppeltem Support und
Führungen.
Aufbau einer Drehmaschine

z.B.

- Oberschlitten, und

- Querschlitten

-Längsschlitten

- Meißelhalter

- Reitstock mit Reitstockpinole

- Not-Aus Knopf
Funktionsbeschreibung

• Mit einer Drehbank lassen sich sogenannte Rotationskörper


herstellen. Damit ist ein Element gemeint welches sich während
des Fertigungsprozesses um die eigene Achse dreht. Während
sich das Werkstück in einer Drehbewegung befindet, trägt ein
Werkzeug Material ab. Bei diesem Werkzeug spricht man von
einem Drehmeißel.
Arten des Drehens
Schlichten Schruppen

- Geringer Materialabtrag - Hoher Spanabtrag

- Hohe Maßgenauigkeit - Relativ ungenau

-Hohe Oberflächengüte (Ra) (Längs: 0,2 Plan: 0,4 ) - Schlechte Oberflächengüte


Drehwerkzeuge

HSS-Drehmeißel
- Beliebig schleifbar

- Aus einem Material

- Kühlen unbedingt notwendig

- Geringe Drehzahl
Drehmeißel mit Hartmetallschneide

• Schlechter schleifbar

• Aufgelötete Hartmetallschneide

• Höhere Drehzahlen möglich


Drehmeißel mit Wendeschneidplatten
• Einfach zu wechseln

• Einsatz auch ohne Kühlung möglich

• Hohe Drehzahlen

• Optimale Schneidgeometrie
Anwendungsgebiete

• Antriebstechnik

• Automobilindustrie

• Schmuck- und Uhrenindustrie

• Medizintechnik

• Elektroindustrie

• Verbindungstechnik