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Universität Paderborn

Sommersemester 2021
Seminar: Komödien
Leitung: Dr. Stefan Elit

DAS GRIECHISCHE THEATER DER ANTIKE

UND DIE DRAMATURGIE DES ARISTOPHANES

Christoph Zeh
DAS GRIECHISCHE THEATER DER ANTIKE

UND DIE DRAMATURGIE DES ARISTOPHANES

BEGRIFF DES THEATERS

Griech. théatron —> „Ort, von wo man Prinzipiell jede Anlage von Sitzreihen, als
schaut“ Versammlungsort für festliche, kultische oder
Fließtext als Einleitung auf erster Ebene // für Fließtext sportliche Vorführungen
normal und diverse Aufzählung >> Menü > Start > Absatz
Theateranlage:
> Listenebne erhöhen
théatron = Sitzreihen der Zuschauer Erbaut als Aufführungsplatz für griechische
Zweite Ebene
orchéstra = Tanzplatz für den Chor
Dritte Ebene
Dramen
Bühnengebäude = skene
Vierte Ebene
Fünfte Ebene Häufigste Bauten der klassischen Antike —>
Später: théatron Name für die ganze
Sechste Ebene Reste von ca. 750 griech. und röm. Theatern
Theateranlage
Siebte Ebene
Achte Ebene Älteste griechische Theater wurden im 6. Jh. v.
Neunte Ebene Chr. erbaut

vgl. Blume und Isler, 2006


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UND DIE DRAMATURGIE DES ARISTOPHANES

ARCHITEKTUR

Fließtext als Einleitung auf erster Ebene // für Fließtext


normal und diverse Aufzählung >> Menü > Start > Absatz
> Listenebne erhöhen
Zweite Ebene
Dritte Ebene
Vierte Ebene
Fünfte Ebene
Sechste Ebene
Siebte Ebene
Achte Ebene
Neunte Ebene

Abb. 1: Struktur eines antiken griechischen Theaters


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UND DIE DRAMATURGIE DES ARISTOPHANES

KULTURGESCHICHTE DES GRIECH. THEATER

Fließtext als Einleitung auf erster Ebene // für Fließtext Abb. 2: Thespis
normalTheatralische
und diverseAufführungen
Aufzählunggab>>esMenü
schon>vor
Start
den>Bauten
Absatzin Form von Tänzen maskierter Chöre
> Listenebne erhöhen
—> aus diesen entstanden während der 2. H. des 6 Jh. v. Chr. in Athen die Tragödie, die Komödie und das Satyrspiel
Zweite Ebene
Dritte Grund
Ebenedafür war Thespis: Machte aus der urspr. improvisatorischen Darstellung eines Vorsängers und eines
Vierte respondierenden
Ebene dionysischen Chores ein myth. Spiel allgemeineren Charakters mit einem zugrundeliegenden Text
Fünfte Ebene
Hohes Ansehen der Aufführungen in Athen, da Organisation der höchste Staatsbeamte (árchōn epónymos) übernimmt
SechsteundEbene
Aufführungen vom Staat bezuschusst werden—> Theater = Akt nationaler Selbstdarstellung
Siebte Ebene
Achte Tragöde
Ebene brachte Probleme der Polisgemeinschaft zur Sprache und nahm Bezug auf aktuelle Ereignisse —> politisches
NeunteTheater
Ebene

vgl. Blume und Isler, 2006


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Ablauf der Aufführungen

Archon bestellen Choregen für die nächste Dionysien


(Dionysien waren
Fließtext als Einleitung im antiken
auf erster EbeneGriechenland Festspiele zu Ehren des Gottes Dionysos, des Gottes der Ekstase)
// für Fließtext
normal und diverse Aufzählung >> Menü > Start > Absatz
Choregen werben
> Listenebne Mitglieder für ihren Chor an und organisieren Probenarbeit (Chormitglieder sind vom Kriegsdienst befreit)
erhöhen
Zweite Ebene
Archon
Dritte wählen Dichter aus, welche anschließend die Regie/Choreographie für ihre jeweiligen Stücke übernehmen
Ebene
Vierte Ebene
Tag 1 & 2: Vorführungen von Männer- und Knabenchören sowie lyrische Wettkämpfe
Fünfte Ebene
Sechste
Tag 3:Ebene
Dramatischer Wettbewerb, von früh morgens bis abends = meist tragische Tetralogie (drei Tragödien und ein
Siebte Ebene oder fünf Komödien die gegeneinander antreten und von Laienrichtern beurteilt werden
Satyrspiel)
Achte Ebene
Neunte Ebene
(vgl. Lehmann 2013, S. 96-97
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ARISTOPHANES (* 445 V. CHR. IN ATHEN, † 386 V. CHR. EBENDA)

Fließtext als Einleitung auf erster Ebene // für Fließtext


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> Listenebne erhöhen
Zweite Ebene
Dritte Ebene
Vierte Ebene
Fünfte Ebene
Sechste Ebene
Siebte Ebene
Achte Ebene
Neunte Ebene

Abb. 3: Aristophanes
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ARISTOPHANES DRAMATURGIE
Komödie, wie Aristophanes sie vertrat: Mischung aus beißendem Kabarett, Märchenspiel, Strip-tease und Operette

Einerseits: Aristophanes macht sich über Dummheit des ungebildeten Volkes lustig, ist abneigend zu Emporkömmlingen, ablehnend
Fließtext als Einleitung auf erster Ebene // für Fließtext
gegenüber dem kriegsfördernden Radikalismus
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> Listenebne erhöhen
Andererseits: Friedensidee in seinen Werken wird vom einfachem Volk propagiert, Heldenfiguren sind Bauern oder Frauen, warnt vor
Zweite Ebene
tyrannischen Bestrebungen
Dritte Ebene
Vierte44
Verfasste Ebene
Komödien von denen 11 erhalten sind
Fünfte Ebene
Sechste
Wichtigste Ebene
Schaffensperiode von Aristophanes fällt in die Zeit des Peloponnesischen Krieges (Krieg zw. Sparta und Athen)
Siebte Ebene
—> Achte Ebeneum die Gefährdung des Staates/Staatsform ist in allen Werken Aristophanes deutlich spürbar
Bewusstsein
Neunte Ebene
(vgl. Lehmann 2013, S. 101-104)
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UND DIE DRAMATURGIE DES ARISTOPHANES

ARISTOPHANES DRAMATURGIE

Frühe Stücke/Periode: Maßregelung von Politikern sowie konkrete Angriffe auf die Bundesgenossenpolitik,
Kriegspolitik,
Fließtext Demagogie
als Einleitung und Gerichtswut
auf erster Ebene // für Fließtext
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Mittlere Periode:
> Listenebne erhöhen3 Stücke mit dem Thema Frieden (Frieden, Vögel, Lysistrata), utopische, phantastische
Zweite Ebeneeiner Rückkehr zum Frieden
Visionen
Dritte Ebene
Vierte Ebene
Letzte Periode: Distanz und Skepsis gegenüber dem Staat. Allgemeine Armut und der platte Materialismus sind
Fünfte Ebene Themen
bestimmende
Sechste Ebene
Siebte Ebene
Setzte sich durchgehend mit den von ihm als zersetzend empfundenen Ideen der Sophisten und den modernen,
Achte Ebene
intellektuellen Dramen des Euripides auseinander
Neunte Ebene
(vgl. Lehmann 2013, S. 104-105)
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UND DIE DRAMATURGIE DES ARISTOPHANES

ARISTOPHANES DRAMATURGIE DER ERSTEN PHASE

1. Phase seiner Bühnenkarriere: 5 Stücke die den Typus der Alten Komödie repräsentieren
Fließtext als Einleitung auf erster Ebene // für Fließtext
normal und diverse
Prominente Rolle Aufzählung
des Chores >> Menü
führt > Startdes
zu Zerfall > Absatz
Stückes in recht selbstständige Teile
> Listenebne erhöhen
Zweite Ebene
Prologteil exponiert die krisenhafte Ausgangslage durch einen Monolog des Haupthelden oder einen Dialog zweier
Dritte Ebene Sekundärer Personen, die anschließend verschwinden
sekundärer
Vierte Ebene
Fünfte Ebene
Mit der Parabase des Chores gelangt eine Gruppe auf die Bühne, die dem Haupthelden geneigt oder abgeneigt ist,
Sechste Ebene
mit der er eine längere verbale Auseinandersetzung bestehen muss
Siebte Ebene
Achte Ebene
—> InEbene
Neunte dieser Auseinandersetzung setzt der Held meist schon das Hauptanliegen des Stückes durch

vgl. Nesselrath, 2006


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UND DIE DRAMATURGIE DES ARISTOPHANES

ARISTOPHANES DRAMATURGIE DER ERSTEN PHASE

Fließtext
In als
derEinleitung
Mitte desauf erster Ebene
Stückes kommt// die
für Fließtext
Handlung zum Stillstand, indem der Chor seine dramatische Rolle
normalabstreift
und diverse
undAufzählung >> MenüSprachrohr
sich als direktes > Start > Absatz
des Dichters an das Publikum wendet
> Listenebne erhöhen
Zweite Ebene
Anschließend an die Parabase werden in locker aneinander gefügten Szenen die Siege des Helden
Dritte Ebene
dargestellt
Vierte Ebene
Fünfte Ebene
SechsteAm Ebene
Ende steht meist eine feierliche Ausschweifung
Siebte Ebene
Achte Ebene
Neunte Ebene

vgl. Nesselrath, 2006


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UND DIE DRAMATURGIE DES ARISTOPHANES

ARISTOPHANES DRAMATURGIE DER ZWEITEN PHASE

Einzelne Komödienteile werden stärker zu einem ganzen zusammengefügt


Fließtext als Einleitung auf erster Ebene // für Fließtext
normal und diverse Aufzählung >> Menü > Start > Absatz
Eine der
> Listenebne Prologfiguren wandelt sich sich zum Haupthelden
erhöhen
Zweite Ebene
In der parabase ergreift der Chor nicht mehr im Namen des Dichters und bleibt in der dramatischen Rolle
Dritte Ebene
Vierte Ebene
Das früh angekündigte Ziel der Handlung wird nicht vor der Parabase sondern erst am Schluss erreicht
Fünfte Ebene
Sechste Ebene
Handlunsergebnis lässt ambivalente Töne anklingen
Siebte Ebene
Achte Ebene
Neunte Ebene

vgl. Nesselrath, 2006


DAS GRIECHISCHE THEATER DER ANTIKE

UND DIE DRAMATURGIE DES ARISTOPHANES

ARISTOPHANES DRAMATURGIE DER DRITTEN PHASE

Fließtext als Einleitung


Schwund auf erster
des Chores —>Ebene // für Fließtext
Parabase fehlt ganz
normal und diverse Aufzählung >> Menü > Start > Absatz
> Listenebne erhöhen
ZielEbene
Zweite der Handlung wird in den Schlussszenen ironisch unterminiert
Dritte Ebene
Vierte Ebene
agonal-verbale Auseinandersetzungen und lockere Szeneführung in der zweiten Stückhälfte sind
Fünfte Ebene
immer
Sechste noch typische Merkmale
Ebene
Siebte Ebene
Achte Ebene
Neunte Ebene

vgl. Nesselrath, 2006


Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis
Blume, Horst-Dieter and Isler, Hans-Peter, “Theater”, in: Der
Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth
Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und
Abb 1: Schmitz, Winfried (Bielefeld) in: Der
Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 14 April 2021 Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert
<http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1206910> Cancik,, Helmuth Schneider (Antike),
Erste Online-Erscheinung: 2006 Manfred Landfester (Rezeptions- und
Wissenschaftsgeschichte). Consulted online
Schmitz, Winfried (Bielefeld), Redies, Michael (Berlin), on 14 April 2021
Nesselrath, Heinz-Günther (Göttingen) and Montanari, Franco <http://dx.doi.org/10.1163/1574-
(Pisa), “Aristophanes”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: 9347_dnp_e136370>
Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester Erste Online-Erscheinung: 2006
(Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on
14 April 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574- Abb. 2: Thespis. Zuletzt abgerufen am 20.
9347_dnp_e136370> April 2021 unter
Erste Online-Erscheinung: 2006
Abb. 3: Aristophanes. Zuletzt abgerufen am
Lehmann, Heinke (2013): Aristophanes´ Komödien, die
20. April 2021 unter
Männergesellschaft von Athen und der Peloponnesische Krieg -
https://www.college.columbia.edu/core/cont
eine Materialsammlung. In: Fried, Erich: Lysistrata. 4. Aufl. Berlin: ent/aristophanes
Verlag Klaus Wagenbach.