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Einführung der Pflege

Klasse: M5
Lehrkraft: Huu Lai Nguyen
Was bedeutet Pflege ?
WHO : Weltgesundheitsorganisation
„Der gesellschaftliche Auftrag der Pflege ist es, einzelnen
Menschen, Familien und ganzen Gruppen dabei zu helfen, ihr
physischen, psychisches und soziales Potenzial zu bestimmen
und zu verwirklichen, und zwar in dem für die Arbeit
anspruchsvollen Kontext ihrer Leben- und Arbeitsumwelt.
Dabei müssen die Pflegenden Funktionen aufbauen und
erfüllen, welche die Gesundheit fördern, erhalten und
Krankheit vermeiden. Zur Pflege gehört auch die Planung und
Betreuung bei Krankheit und während der Rehabilitation, und
sie umfasst zudem die physischen, psychischen und sozialen
Aspekte des Lebens in ihrer Auswirkung auf Gesundheit,
Krankheit, Behinderung und Sterben. Pflegende gewährleisten,
dass der Einzelne und die Familie, seine Freunde, seine soziale
Bezugsgruppe und die Gemeinschaft gegebenenfalls in alle
Aspekte der Gesundheitsversorgung einbezogen werden, und
unterstützen damit Selbstvertrauen und Selbstbestimmung.
Pflegende arbeiten auch partnerschaftlich mit Angehörigen
anderer, an der Erbringung anderer gesundheitlicher oder
ähnlicher Dienstleistungen beteiligter Gruppen zusammen.“
INC: International Council of Nurses

„Pflege umfasst die eigenverantwortliche Versorgung und


Betreuung - allein oder in Kooperation mit anderen
Berufsangehörigen - von Menschen aller Altersgruppen, von
Familien oder Lebensgemeinschaften, sowie von Gruppen und
sozialen Gemeinschaften, ob krank oder gesund, in allen
Lebenssituationen (settings). Pflege schließt die Förderung der
Gesundheit, die Verhütung von Krankheiten und die
Versorgung und Betreuung kranker, behinderter und
sterbender Menschen ein. Weitere Schlüsselaufgaben der
Pflege sind Wahrnehmung der Interessen und Bedürfnisse,
Förderung einer sicheren Umgebung, Forschung, Mitwirkung in
der Gestaltung der Gesundheitspolitik, sowie im Management
des Gesundheitswesens und in der Bildung.“
Altenpfleger bzw. Altenpflegerin ist ein
Pflegeberuf, der sich mit der Betreuung
und Pflege hilfsbedürftiger älterer
Menschen beschäftigt. Altenpfleger/innen
unterstützen diese bei der
Alltagsbewältigung, beraten sie,
motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung
und Freizeitgestaltung und nehmen
pflegerisch-medizinische Aufgaben wahr.
Erst Ende der 1950er-Jahre begannen erste Einrichtungen, die
Altenpflegerinnen in internen Schulungen fortzubilden. Da die
Zahl der Heime immer weiter zunahm, wurde diese Idee
aufgegriffen und die ersten Ausbildungsstätten entstanden.
Eine offizielle, klar geregelte Ausbildung zum*r Altenpfleger*in
gab es aber noch nicht. Diese entstand erst Ende der 1960er-
Jahre. Am 10. Juli 1969 trat die bundesweit erste staatliche
Ausbildungsordnung in der Altenpflege in Kraft und definierte
damit erstmalig Dauer, Inhalte und Ziele der Ausbildung. Schon
bald gab es diese Ausbildung in allen Bundesländern und der
erste deutsche Berufsverband der Altenpfleger*innen (DBVA)
entstand. Der Ausbildungsgang entwickelte sich schnell weiter
und wurde mehrmals inhaltlich erweitert und zeitlich
verlängert – in den 1980ern zunächst auf zwei, Mitte der
1990er dann auf drei Jahre.
Quellen:

https://www.sbk.ch/pflegethemen/definition-der-pflege#:~:text=%22Professi
onelle%20Pflege%20umfasst%20die%20eigenverantwortliche,in%20allen%20
Lebenssituationen%20(Settings)
.
https://de.wikipedia.org/wiki/Altenpfleger
https://www.euroakademie.de/magazin/geschichte-der-altenpflege/#:~:text=
Am%2010.%20Juli%201969%20trat,*innen%20(DBVA)%20entstand
.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pflege
https://www.google.de/books/edition/I_care_Pflege/HjLgDwAAQBAJ?hl=de
&gbpv=1