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Mimik: Kommunikation ohne Worte

Nicht nur das, was Sie sagen, sondern auch das, was Sie
nicht sagen, beeinflusst, wie Mitmenschen Sie
wahrnehmen. 
Kommunikation läuft größtenteils nonverbal ab.
Auch wenn es uns nicht bewusst ist, sendet unser Körper
unablässig Signale, auf die unser Gegenüber reagiert.
Dabei spielt das Gesicht eine besondere Rolle, denn über
die Mimik werden Emotionen übertragen.
Oft genug reicht schon ein Blick aus, um zu erkennen, wie
sich ein Mitmensch fühlt.

Der Begriff Mimik umfasst unterschiedliche Bewegungen


der Gesichtsmuskulatur, der Augen, des Mundes, der
Lippen, aber auch der Wangen und der Stirn. 
Bestimmte Emotionen sind überall auf der Welt gleich
und können von jedem Menschen verstanden werden.
die Stirn ist entspannt
FREUDE

die Wangen sind


angehoben

es bilden sich 
Lachfältchen

die Mundwinkel die Nasenflügel sind


gehen nach oben auseinandergezogen
WUT

die Augenbrauen sind


heruntergezogen

die Augen sind


zusammengekniffen
(прищурены)
der Mund ist aufgeschlossen die Nasenflügel stehen
≠ weit auseinander
die Lippen werden
mit Druck geschlossen
die Augen sind weit aufgerissen (раскрыты)
ANGST

die Augenbrauen
gehen nach oben

die Nase leicht


hochgezogen

die Mundwinkel werden


auseinandergezogen
EKEL

die Nase ist
hochgezogen

die Oberlippe ist
hochgezogen

die Unterlippe schiebt sich es kommt zu sichtbaren Falten


nach vorn zwischen Nasenflügeln und Mundwinkeln
TRAUER der Blick ist starr (застывший)

die Oberlider hängen


nach unten

die Mundwinkel hängen


nach unten

die Wangen sind schlaff


der Blick ist starr (застывший)
VERACHTUNG

die Oberlider hängen herunter

die Wangen gehen leicht


nach oben

nur ein Mundwinkel wird angehoben


die Augen sind weit aufgerissen (раскрыты)
ÜBERRASCHUNG

der Mund (leicht) geöffnet

die Wangen sind angespannt


Die Augenbrauen gehen nach oben, die Augen sind weit
FREUDE a) aufgerissen, die Nase leicht hochgezogen, die Mundwinkel
werden auseinandergezogen.

Die Oberlider und die Mundwinkel hängen nach unten, der


WUT b) Blick ist starr, die Wangen schlaff.

Die Augen sind weit aufgerissen, die Wangen angespannt, der


ANGST c) Mund leicht geöffnet.

Die Augenbrauen sind heruntergezogen, die Augen


EKEL d) zusammengekniffen, die Nasenflügel stehen weit
auseinander, die Lippen werden mit Druck geschlossen.

Die Oberlider hängen herunter, der Blick ist starr, die Wangen
TRAUER e) gehen leicht nach oben, nur ein Mundwinkel wird
angehoben.
Die Stirn ist entspannt, es bilden sich Lachfältchen, die
ÜBERRASCHUNG f) Wangen sind angehoben, die Nasenflügel
auseinandergezogen, die Mundwinkel gehen nach oben.

Die Oberlippe ist hochgezogen, die Unterlippe schiebt sich


nach vorn, es kommt zu sichtbaren Falten zwischen
VERACHTUNG g) Nasenflügeln und Mundwinkeln, die Nase ist hochgezogen.
kopfstehen:
- aufgeregt  / völlig überrascht sein; 
- viel los sein;
- durcheinander sein. 
- die Zeit arbeitet für mich
- die Zeit heilt [alle] Wunden
- kommt Zeit, kommt Rat 
- er ruft immer zu den unmöglichsten Zeiten an
- es ist die höchste Zeit (=es ist dringend)
- von Zeit zu Zeit
- alles zu seiner Zeit
- ich kenne ihn aus meiner Berliner Zeit
- uns bleibt noch Zeit, das zu erledigen
- dafür ist mir meine Zeit zu schade, zu kostbar
- die Zeit drängt 
- sie gönnt sich kaum Zeit zum Essen
- noch nicht die Zeit dazu gefunden haben, etwas zu tun
- seine Zeit vergeuden
- eine Zeit raubende, fressende Arbeit
- wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren (müssen uns beeilen)
- sie verloren keine Zeit mit Höflichkeiten
- die Zeit totschlagen (=seine Zeit nutzlos verbringen)
- Zeit gewinnen
- sich <Dativ> [für j-n, etwas] Zeit nehmen 
- Zeit ist Geld (man soll die Zeit nicht ungenutzt lassen; Zeitverlust = materieller Verlust)
- die Zeit, als es noch kein elektrisches Licht gab
- der Schrank hat schon bessere Zeiten gesehen
- in seinen besten Zeiten 
- in der guten alten Zeit
- aus der Zeit sein (altmodisch, rückständig sein)
- mit der Zeit gehen (fortschrittlich sein)