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Franz Liszt: Vier kleine

Klavierstücke Nr.2
Dženeta Džambo
• Franz Liszt war ein ungarischer Komponist,
Pianist, Dirigent, Theaterleiter,
Musiklehrer und Schriftsteller mit
deutscher Muttersprache. Liszt war einer
der prominentesten und einflussreichsten
Klaviervirtuosen.
• Als Performer hat er das Solokonzert
praktisch so erfunden wie wir weiß es
heute und begeisterte das Publikum mit
seiner dramatischen Technik.
• Auf Konzertreisen durch Europa faszinierte
er das Publikum mit seiner Virtuosität,
Musikalität und seinem künstlerischen
Temperament.
• Liszts Klavierwerke sind normalerweise in
zwei Kategorien unterteilt. Einerseits gibt
es "Originalwerke" und andererseits
"Transkriptionen", "Paraphrasen" oder
"Fantasien" zu Werken anderer
Komponisten. Er hat 123 Klavierstücke
komponiert.
• Seine späteren Werke haben eine
interessante Harmonie und Eigenschaften
des Impressionismus, ähnlich wie Claude
Debussy und Maurice Ravel.
• Zu einem späteren Zeitpunkt
experimentierte Liszt mit "verbotenen"
Intervalen wie parallelen Quinten und mit
Atonalität.
Vier kleine Klavierstücke
• Ein Sammlung von vier Klavierstücke die
zwischen 1865-1879 geschrieben wurden.
• Es wurde gesagt, dass Liszt sie nicht
wirklicht fertiggestellt hat, und es waren
vielleicht Skizzen.
• Obwohl er für seine virtuosen
Klavierwerke bekannt war, zeigt dieses
Werk Liszts Fähigkeit, einfach und
dennoch effektiv zu schreiben.
• Alle vier Stücke sind in Dur-Tonart, E-Dur,
As-Dur und Fis-Dur.
Nr. 2, As-Dur
• Es war in Februar 1865 komponiert. Am
Anfang hat es einen melancholischen und
süßen Klang, später entwickelt es sich zu
etwas viel Dramatischerem.
• Es ist eine dreiteilige Liedform= ABA’.
• Teil A ist von 1-26 Takt, und die ersten acht
Takte ist Thema in Form eines Satzes.
• Es ist interessant für seine rhythmische
Begleitung in Form von Synkope sowie
Harmonie, die als komplex bezeichnet
werden kann.
• Dieselbe ist ein Oktav höher wiederholt.
• Obwohl, alles rhytmisch ähnlich ist, wollte
er einen Kontrast mit Harmonie schaffen.
• Hier wird das Thema eine Oktave höher
wiederholt.
• Von Takt 5 ist eine Veränderung, sowohl in
das Thema, als auch in der Harmonie.
• Er moduliert mithilfe der Chromatik in
einen neuen Tonart, Ges-Dur, der im
vorletzten Takt bestätigt wird.
• Hier endet Teil A mit ein Ganzschluss im
Ges-Dur.
• Teil B beginnt in Takt 27 bis 43. Dies ist
sowohl an der Änderung des Tempos "un
poco animato" als auch an der Charakter
zu erkennen.
• Es beginnt mit einem Thema im Bass und
in der rechten Hand gibt es nur eine
Akkordbegleitung.
• Man kann sagen, dass es ein Kanon ist,
weil er sich in beiden Stimmen
abwechselt.
• Dieser ganze Teil ist als Weg zum
Höhepunkt gemacht, der in der Takt 39
liegt, ausgedrückt mit fff und einem sehr
starken Akkord in der linken Hand.
• Teil A` beginnt von Takt 43 und dauert bis
zum Ende, dh bis zum Takt 56.
• Am Anfang gibt es a tempo und 4/4 Takt,
und nicht der gesamte Teil wird
wiederholt, sondern nur der zweite Teil.
• In diesem Teil kann man feststellen, dass
die Harmonie anders ist.
• Auch die Begleitung ist nicht mehr wie
während des gesamten Stück in Form
einer Synkope, sondern jetzt in Form von
Arppegios.
• Am Ende ist es keine typische Kadenz,
sondern kann als VII-T (g, h, des, fes-as, c,
es) beschrieben werden.