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Ulrich Engel ist ein Germanist und

Philologe der am 20 November 1928


in Stuttgart geboren ist. Er hat in
Tübingen und Göttingen studiert.
Die Grammatik, also dieses Buch, ist
im Jahr 1988 entstanden.
Nach Reihenfolge der
Beschreibung:

Aszendent

Nach Zweck:
Nach Herangehensweise:
normativ-
präskriptiv Rezeptionsgrammatik
Ul
r
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ns
Das Buch soll lesbar sein, auch für
Benützer ohne gründliche
grammatische Vorbildung.
Ulrich Engel denkt, dass das
mündlichem und schriftlichem
Deutsch eine und dieselbe
Grammatik als Grund haben, von
der allenfalls unterschiedlicher
Gebrauch gemacht wird.
Wissenschaftliche
Grundlagen
Engel behauptet, daß die
Hauptwortklassen Verb und
Nomen sind und daß aus
ihre kombinatorische Kraft
die große Einheiten, bzw.
die Sätze, erklären werden
können.
Manche werden ja beh
daß dieses Buch eine
Valenzgrammatik,
Manche werden ja behaupten, daßDependenzgrammatik,
dieses Buch eine Valenzgrammatik,Verbgrammatik ist, abe
Dependenzgrammatik, sagt, daß das nich ganz
Verbgrammatik ist, aber Engel sagt,ist, weil solche Schubla
daß das nich ganz genau ist, weilkünstlich sind.
solche Schubladen künstlich sind.
Man kann allenfalls sagen, daß
dieses Buch auf eine Konzeption
beruht, die als „Dependenz-Verb-
Grammatik“ bekannt geworden
ist, und daß es dem Valenzprinzip
besonderes Gewicht hat.
• L. Tésnieres Strukturturale
Syntax ist die wichtigste
Voraussetzung des Buches.

• Andere Einflüsse sind:



• Der zweiter Prager Schule
• Der Sprechakttheorie
• Der neueren Textlinguistik
• Der Gesprächsanalyse
• Der Textsortenforschung
Engel dachte, dass es doch eine neue Grammatik zu
Schreiben nötig war, weil:

1. In den vorhandenen Grammatiken sind Teilbereiche wie Textstrukturen


und Phrasenstrukturen entweder überhaupt nicht oder unzulänglich
beschrieben.
2. In andere Grammatiken sind manche Teilbereicheche zwar beschrieben,
aber großenteils in wenig einleuchtender und auch didaktisch wenig
hilfreicher Weise.
3. Manche Grammatiken sind wissenschaftlich fundiert, aber schwer zu
verstehen, und manche sind doch verständlich, aber die sind nicht auf
der Höhe der Forschung.
Engel sagt auch, daß der Text die wesentliche Dimension der
Sprache ist, weil es nur im Text sprachliche verständigung gibt.
Was meint Ihr?
Wortklassen
Neue Ältere
Vorschläge Vorschläge
Ältere Vorschlage
Manche Wissenschaftler
behaupten also, daß die
Wortklassen durch die Natur
der Sprache oder durch das
Menschliche Denken schon
gegeben sind, aber Engel ist der
Meinung, daß diese vom
Grammatiker definiert werden
müssen.
 Normalerweise unterscheidenden
Grammatiker drei verschiedene Verfahren:
1. Das flexematische Verfahren: Damit unterscheidet man zwischen
flektierbaren und unveränderlichen Wörter.

2. Das Distributionelle Verfahren: Die Wörter klazifizieren sich nach


ihre Distribution.

3. Das Semantische Verfahren: Jeder Wortklasse eine bestimmte


Bedeutung hat, z.b., Nómina bezeichnen Dinge, Verbe, Vorgänge,
Adjektive Eigenschaften usw.
Für Ulrich
Engel ist es
aber viel
mehr
kompliziert
und man
muss auf
viele
Kritereien
achten.
Noch ein paar
wichtige Begriffe:
• Flexion: Die regelmäßige Verendung
bestimmte Wörter. Innerhalb der Flexion
unterscheidet man:
• Deklination (Nomen, Pronomen,
Determinativ und Adjektiv)
• Konjugation (Verben)
• Komparation (Adjektiven)
Veränderliche oder Flektierbare
Wörter:

• Nomen
• Verb
• Adjektiv
Nichtflektierbare
Wörter:

• Partikeln (Adverbien,
Präpositionen…)
WORTKLASS
EN
1. Verben: sie haben ein
Fnitparadigma.

2. Nomen: sie sind


genuskonstant (sie haben ein
fixes Genus), lassen sich aber
gewöhnlich nach dem Kasus
deklinieren.

3. Determinative: begleiter des


Nomens.
4. Adjektive: können immer
zwischen Determinativ oder
Nomen stehen.

5. Pronomina: sie können


eine Nominalphrase ersetzen.

6. Präpositionen

7. Subjunktoren: leiten
Nebensätze an (als, daß,
weil…).

8. Konjunkturen: (aber, denn,


oder…).
9. Adverbien: können im
Konstativsatz (Aussagesatz)
vor den finiten Verb stehen
und sind immer als
Anworten auf w-Fragen
verwendwar.

10. Modalpartikeln:
können im Konstativsatz vor
den finiten Verb stehen und
als Antworten auf ja-nein
Fragen dienen (sicherlich,
zweifellos…).
11. Rangierpartikeln: können im
Konstativsatz vor den finiten Verb stehen,
aber nicht als Antworten auf irgendwelche
Fragen dienen (eigentlich…).

12. Grandpartikeln: können im


Konstativsatz immer zwischen Konjunktor
und Vorfeldelement stehen, z.b., (Und)
sogar (dies) war mir nicht zuviel.
13. Kopulapartikeln: verbinden
sich mit Kopulavetben, z.b.,
Angst haben.

14. Satzäquivalente: partikeln,


die Sätze vertreten können (ja,
nein, danke…).

15. Abtönungspartikeln: sind


weder „vorfeldfähig“, noch
erfragbar, noch negierbar,
noch häufbar (doch, eben,
wohl…).
• Restliche Partikeln: Es
gibt Partikeln sowie „als“
und „wie“ in bestimmten Manche Wörter
Verwendungen, die keine erfüllen mehrere der
Wortgruppe haben. angegebenen
Definitionen.