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Was ist jungen Frauen wichtig?

… und wie sieht die Realität aus?


Rund zwei von drei erwerbstätigen Frauen ohne Kind
haben keine langfristige Existenzsicherung

Vier von fünf erwerbstätigen Frauen mit Kind haben


keine langfristige Existenzsicherung
D.h. sie können für Phasen der Nicht-Erwerbstätigkeit nicht vorsorgen
(z.B. Arbeitslosigkeit, Alter)

Jede dritte erwerbstätige Frau kann aus ihrem


eigenen Erwerbseinkommen nicht einmal ihren
unmittelbaren Bedarf decken
D.h. sie hat für Miete, Lebensmittel, Versicherungen,
Freizeitbeschäftigungen nicht genug Geld im Monat zur Verfügung
Woran liegt das?
Ursachen wirtschaftlicher Abhängigkeit
1. Berufe und Branchen
Ursachen wirtschaftlicher Abhängigkeit
2. Positionen
Ursachen wirtschaftlicher Abhängigkeit
3. Arbeitszeiten und Erwerbsverlauf
Ursachen wirtschaftlicher Abhängigkeit
4. Atypische Beschäftigung
Ursachen wirtschaftlicher Abhängigkeit
5. Vereinbarkeit und Arbeitsteilung zu Hause
Ursachen wirtschaftlicher Abhängigkeit
5. Vereinbarkeit und Arbeitsteilung zu Hause
Gender Pay Gap
Gender Pay Gap in 28 EU-Ländern* 2016
Gender Pay Gap
Wozu führt all das?
Gender Pension Gap
Wozu führt all das?
Gender Pension Gap
Was tun?
Was tun?
Was tun?
Was tun?
Gleichstellungspolitische Forderungen
des DGB zum Schließen der „Gaps“
 Entgelttransparenzgesetz: Auskunftsrecht für alle Beschäftigten unabhängig von der Größe des Betriebes
ausweiten, verbindliche zertifizierte Prüfverfahren, Sanktionsmöglichkeiten, Verbandsklagerecht
 Weiterentwicklung Frauen in Führung: Ausstehende Evaluation, Ausweitung Quote auf Vorstände und
Unternehmen, gleichberechtigte Teilhabe der Geschlechter in Leitungsfunktionen des Öffentlicher Dienst bis 2025
 Ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie Gesetzesfolgenabschätzung auf die Lebenssituation
von Frauen und Männern sowie gleichstellungsorientierter Bundeshaushalt
 Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe solidarisch, paritätisch und
geschlechtergerecht gestalten Steuerfinanziert; Zuschüsse für haushaltsnahe Dienstleistungen
 Gleichberechtigte Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit Arbeitszeitsouveränität, Führen in
Teilzeit, Anreize für partnerschaftliche Aufteilung von Familien und Sorgearbeit
 Aufwertung sozialer Berufe und besondere Förderung des Potentials von Mädchen +
Frauen im MINT-Bereich
Gleichstellungspolitische Forderungen
des DGB zum Schließen der „Gaps“
 Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung und Stärkung der Gesetzlichen
Rentenversicherung
 Reform der Minijobs hin zur sozialen Absicherung ab der ersten Arbeitsstunde

 Eigenständige Existenzsicherung von Frauen als politisches Leitbild

 Abbau aller Fehlanreize im Steuer- und Sozialrecht, die dem Aufbau einer
eigenständigen Existenzsicherung von Frauen entgegenstehen
 Abbau der unmittelbaren und mittelbaren Entgeltdiskriminierung

 Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

 Ausbau der Betreuungsinfrastruktur für Kinder und Pflegebedürftige


Vielen Dank!
Mehr Informationen gibt es unter: was-verdient-die-frau.de und bmfsfj.de

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