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Das Hochschulwesen in

Deutschland
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 Der Hochschulsektor in Deutschland zeichnet sich
gleichermaßen durch Einheitlichkeit und Vielfalt aus. Er
wird von den Universitäten, Fachhochschulen, Kunst- und
Musikschulen sowie kirchlichen Einrichtungen
repräsentiert. Was Umfang und Angebot des
Hochschulbereichs betrifft, so gibt es in Deutschland ca.
1,8 Millionen Studenten, die von über Professoren und
wissenschaftlichen Lehrkräften in über 300 Institutionen
der Hochschulbildung unterrichtet werden.
Universitäten und Fachhochschulen sind die
wichtigsten Einrichtungen des deutschen
Hochschulwesens.

 Die wichtigsten Aufgaben der Universitäten sind


Lehre, Studium, Forschung und seit einiger Zeit
auch Weiterbildung.
Ein besonderer Typ der Universitäten, der zu Beginn
der siebziger Jahre eingerichtet wurde, ist die
Gesamthochschule.

 Sie kombiniert verschiedene Typen von Institutionen des


Hochschulwesens – Universitäten, Pädagogische Hochschulen,
Fachhochschulen und, in einigen Fällen, auch Kunsthochschulen –
entweder in integrierter oder kooperativer Form.
 Die zweite Hauptgruppe der Institutionen des
Hochschulsektors sind die Fachhochschulen, die
gleichwertig, jedoch verschieden von Universitäten sind.

 Sie bieten eine praxis- orientierte


akademische Ausbildung,
modularisierte Studiengänge
und eine relativ kurze
Studienzeit. Die normale
Studienzeit beträgt vier Jahre,
einschließlich eines letzten,
obligatorischen Praxissemesters.
Ein weiterer Typ, der den tertiären Sektor der Bildung
repräsentiert, sind die sogenannten Berufsakademien.
Studiengänge werden in drei Bereichen angeboten:
Wirtschaft, Technologie und Sozialwissenschaften.

 Entsprechend dem dualen Prinzip wird


an der Akademie theoretisches Wissen
vermittelt, während in einer Firma oder
sozialen Einrichtung praktische
Erfahrung gesammelt wird, beides
abwechslend jeweils drei Monate lang.
Der Abschluß, das Diplom BA (für
Berufsakademie) entspricht einem
Fachhochschulabschluß.
Das Studium mit Diplomabschluss dauert in der Regel
zehn bis elf Semester. Ein Studiengang ist in das
Grundstudium und das Hauptstudium eingeteilt.

 Die Studenten in Deutschland


bleiben aber im Durchschnitt
dreizehn Semester an der Uni. Die
Formen der Lehrveranstaltungen
sind an allen Universitäten die
gleichen: Vorlesung, Übung,
Seminar, Praktikum, Exkursion,
Tutorium.
Das Studium ist in Deutschland kostenlos. An den
Universitäten gibt es Stipendien für besonders begabte
Studenten.

 Andere Studenten können durch BaFöG-Gelder


(Bundesausbildungsförderungsgesetz) gefördert
werden. Diese Studenten erhalten ein staatliches
Stipendium. Nach Abschluss des Studiums
müssen sie diese Schulden zurückzahlen. Viele
Studenten müssen deshalb abends und in den
Semesterferien arbeiten.