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BA Mosbach

Seminar Lagerlogistik

9. + 16. Mai 2007

Dr.-Ing. Thomas Rummert

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 1
Firmenprofil

Gegründet: 1980
Hauptsitz: Am Sandfeld 9
D 76149 Karlsruhe

Niederlassung: Agnetenstr. 12
D 39106 Magdeburg

Gesellschafter: Prof. Dr.-Ing. F. Thomas


Dr.-Ing. T. Rummert

Mitarbeiter: 65

www.tup.com

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 2
Tätigkeitsfelder

Informationssysteme Logistik-Planung
Intralogistik und -Beratung
 Komplettsysteme für  Lager- und Fördertechnik
Distributionszentren und  Optimierung logistischer
Produktionslogistik Prozesse
 Lagerverwaltungen  Eurologistik/ Standortplanung
 Kommissioniersysteme
 Aufbau logistischer
 Staplerleitsysteme
Data Warehouses
 Fahrzeugimport-
(incl. technischer Umsetzung)
management

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 3
Adaptive Softwaresysteme

Lager Komm.

WE Konf.
Management Schnittstellen

Kernsystem Packen
Transport
WA

Aufträge
Wegenetz Transporter

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 4
Logistische Informationssysteme:
Leistungsspektrum

 Pflichtenhefterstellung:  Die Hardware:


Die richtige Information am Die auf Ihre Anforderungen
richtigen Ort. Im Focus: zugeschnittene Hardware wird
der durchgängige Ablauf von uns spezifiziert, geliefert
und installiert
 Das Budget:  Inbetriebnahme:
Wir bieten das komplette Wir entwickeln mit Ihnen die
System auf Festpreisbasis an optimale Migrationsstrategie für
einen nahtlosen Übergang.
 Die Umsetzung: Wir schulen Ihre Mitarbeiter
Mit modernsten Werkzeugen
 Support
wird die Applikation auf Ihre
Auch nach der Inbetriebnahme
Anforderungen zugeschnitten
sind wir für Sie da

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 5
Firmenphilosophie

 Unser Ziel:  Qualität:


Größtmögliche Effizienz Ihrer Unser Qualitätsmanagement
logistischen Prozesse ist seit 1994 zertifiziert nach
DIN EN ISO 9001
 Logistik nach Maß:
Wir erarbeiten gemeinsam  Nachwuchsförderung:
mit Ihnen die beste Lösung
Wir sind Ausbildungsbetrieb
und pflegen die Nähe zur
 Planen und Realisieren aus
technischen Universität
einer Hand:
Die Verbindung von Kreativität  Gesundes Betriebsklima:
und Handwerk Funktionierende Teams
führt zu Lösungen aus einem setzen sich für Ihren Erfolg
Guss ein
(Gütezeichen „TOP JOB – Top-
 Kostentransparenz: Arbeitgeber im deutschen Mittelstand“;
Unterteilung großer Projekte in Institut für Mittelstandsökonomie
Universität Trier – Inmit)
überschaubare Phasen
Realisierung zum Festpreis

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 6
Unsere Kunden

Branchenquerschnitt
Unsere Kunden kommen 1984 1992 Versandhandel
aus vielen Branchen mit 1984
„Unsere Kunden
spezifischen verstehen Logistik als
Anforderungen Kernkompetenz“ Stationärer Handel
1999
Kundentreue: 2000 Ersatzteilhandel
Mit der Mehrzahl unserer „Unsere Kunden erwarten
Kunden verbinden uns 1992 schnelle Reaktionen auf neue
langjährige Partner- 1999
schaften logistische Anforderungen“ Logistikdienstleiste
r
Erfolg „Unsere Kunden erhalten
2000
„Unser Ziel ist die unsere 1998
Unterstützung,
1998 Pharmaindustrie
Zufriedenheit Ihrer bei Bedarf rund um die Uhr“
Kunden“
1995
„Der Erfolg unserer Kunden ist Automobilzulieferer
1986
unser Erfolg“
Fahrzeugimporteure
1996 1992

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 7
Agenda

Einführung in das Beispielprojekt


Eurologistikplanung

Reorganisationsplanung

Planung Beispielprojekt
Schwachstellenanalyse

Kommissioniersysteme

Planung Beispielprojekt
Materialflussplanung

EAN Nummernsysteme
Planung Beispielprojekt
Funktionsplanung

Planung Beispielprojekt
Logistik IT

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 8
Das Beispielprojekt

Reorganisation eines Distributionszentrums


im Rahmen
einer neuen Eurologistik.

ODLO Logistik GmbH, Brüggen

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 9
Meilensteine ODLO Sports

•1946 Firmengründung. Herstellung von Damenunterwäsche und


Kinderstrumpfhosen
•1973 Einführung von ODLO THERMIC als vollsynthetische
Sportunterwäsche
•1987 Etablieren des „Schicht-für-Schicht“ Prinzips mit
sportartspezifischen Zwischen- uns Außenschichten bei der
Sportbekleidung
•Heute Holding in der Schweiz mit Tochtergesellschaften in D, NL,
B, I, A, GB, DK, E/P, USA. Logistik GmbH als selbständige
zentrale Gesellschaft innerhalb der Gruppe

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 10
Projektabwicklung

Projektphasen

 Analyse der Ausgangssituation und Entwickeln einer Projektidee


 Festlegen der Projektziele und Randbedingungen
 Planungsdurchführung
 Materialflussplanung
 IT-Technik und Netzwerk
 Prozesse und Abläufe
 Projektrealisierung
 Überprüfen der Zielerreichung
 Folgeprojekt: Offenes Zoll-Lager

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 11
Ausgangssituation Logistik

 Produktion in Portugal und in Rumänien in eigenen


Werken
 Import von Teilsortimenten aus Fernost über
Bremerhafen
 Eigenständige Vertriebsorganisationen in vielen EU-
Ländern
 Eigene Warenlager bei den Vertriebsorganisationen

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 12
Analyse Eurologistik

 Bestände und Umschlagshäufigkeiten in den


einzelnen Ländern
 Sendungen pro Monat
 Lager- und Personalkosten
 Transportzeiten bei zentraler/dezentraler Lagerung
 Transportkosten
 …. weitere Kenngrößen

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 13
10/14/08
0
1000
2000
3000
4000
5000
6000
7000
8000
9000
1000
2000
3000
4000
5000
6000
7000
8000

0
Januar
Januar
Februar
Februar
März
März
April
April
Mai
Mai

DR. THOMAS + PARTNER
Juni
Juni
Juli
Juli
August
August
September
September
Oktober
Oktober
November
November

-
Dezember
Dezember
0
200
400
600
800
1000
1200
1400
1600
1800
2000

5.734
Januar

Februar
-

März
4.256

April
-

0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
4000
595

Mai
Januar
Juni
Februar
Juli
März
August
April
September
Mai
3,97
16.426

Oktober
Juni
November
Juli
Dezember
August
3,00

September
23.220

Oktober

November

Dezember
2000
4000
6000
8000
10000
12000
14000

DR. THOMAS + PARTNER Januar

Februar

März
5,02
3.637

April
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
4000

Mai

Januar
Juni

Februar
Juli
März
August
April
September
Mai
Oktober
Juni
10/14/08

November
Juli
Dezember
August

September

Oktober
Bestände pro Monat

Umschlagshäufigkeit

Jahresumsatz in TDM

14

November
2.400
12.000
24.000

Dezember
10/14/08
0
100
200
300
400
500

100
200
300
400
500
600
700
800
900

0
Januar

Januar Februar

Februar März

März April

Mai

DR. THOMAS + PARTNER
April
Juni
Mai
Juli
Juni
August
Juli
September
August
Oktober
September
November
Oktober
Dezember

289
November
0
200
400
600
800
1000

Dezember

Januar

Februar
442

196

März

1000
1500
2000
2500
3000

500
0
April

Januar
Mai

Februar
Juni

März Juli

April August

Mai September

Juni Oktober
981

Juli November

August Dezember

September
4.338

Oktober

DR. THOMAS + PARTNER


November

Dezember
0
2000
4000
6000
8000
10000

Januar

Februar

März
0
381 200
400
600
800
1000
1200

April
Januar
Mai
Februar
Juni
März
Juli
April
August
Mai
September
Juni
10/14/08

Oktober
Juli
November
August
Dezember
September
2.200
4.400

440

Oktober

November
Sendungsdurchschnitt pro Monat

15
Anzahl Sendungen pro Monat

Dezember
460 m²
€ 22.700
2-4
2200 m²
€ 72.600
€ 61.400
17
400 m² € 427.000
600 BEF
1
1000 BEF

762 m² 150/600 m²
€ 59.200 € 18.200
2 2
800 m²
€ 48.000 € 25.500
€ 62.600
4.5
€ 200.200
Lager- Personalkosten
 Lagerfläche:
 Lagermiete:
 Anzahl Personal:
10/14/08 DR. THOMAS + PARTNER
 Personalkosten:
DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 16
2
1 pro Woche
1 Tag
1- 2
1 Tag
4- 6
2 Tage
2 2- 3 Tage
3
2 Tage
2 Tage

1 2
S: 3/ W: 2 S: 2- 3/ W: 4- 5
1 Tag 1- 2 Tage
1- 2
1- 2 Tage 1- 2 Tage
S: 4 >5/ W: 3 >4
1 Tag Kundenwunsch
> 5 Tage  Soll - Anzahl Lief.
Vororder
 Ist - Anzahl Lief.
Vororder
 Lieferzeit Soll
Nachorder
10/14/08 DR. THOMAS + PARTNER  Lieferzeit Ist
DR. THOMAS + PARTNER Nachorder
10/14/08 17
1,60 %
1,20 %
25 %
0,50 %
0,90 %
-
0,10 %
-
5%

0,73 % 1,70 %
1,07 % 1,05 %
- 1,70 % 40 %
2,50 %
70 %

Transportkosten
 Prod. - Importeur
% Einkaufswert
 Importeur - Kunde
% Verkaufswert
 Importeur-Anteil
10/14/08 DR. THOMAS + PARTNER % Transportkosten
DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 18
Forderungen/Randbedingungen

F CH NL A D B
Bestandsreduktion x x o x x o
Risikominimierung x o o o o o
Wirtschaftlichkeit x x o x x o
Servicequalität x x x x x o
Bestandstransparenz x o o x x o
Lieferfähigkeit x o x o x o
Lieferzeit x x x o x o

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 19
Konzept und Ziele Eurologistik

 Zentrallager am Standort Brüggen

 Belieferung aller europäischen Vertriebsgesellschaften vom


Zentrallager
 Belieferung USA als separater Logistikprozess
 Etablierung der Logistik als eigenständige Gesellschaft
 Vertriebsgesellschaften sind Kunden der Logistik GmbH
 Reorganisation des bestehenden Lagers Brüggen zur Erfüllung der
neuen Anforderungen

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 20
Agenda

Einführung in das Beispielprojekt


Eurologistikplanung

Reorganisationsplanung

Planung Beispielprojekt
Schwachstellenanalyse

Kommissioniersysteme

Planung Beispielprojekt
Materialflussplanung

EAN Nummernsysteme
Planung Beispielprojekt
Funktionsplanung

Planung Beispielprojekt
Logistik IT

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 21
Reorganisationsplanung

Planungsmotivation
• Marktbedingte Gründe
• Veränderte Lieferbedingungen
• Verändertes Käuferverhalten
• Einführung neuer Produkte
• Veränderte Mengenströme
• Neue Verpackungen / Verkaufseinheiten
• Unternehmensbedingte Gründe
• Erweiterung der Produktionskapazität
• Verbesserung der Wirtschaftlichkeit
• Optimierung / Bündelung von Kapazitäten
• Veränderung der innerbetrieblichen Logistik
• Veränderung der Produktionsweise (Serienfertigung / Auftragsfertigung)

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 22
Reorganisationsplanung

• Systembedingte Gründe
• Sinkende Anlagenverfügbarkeit
• Steigende Ausfallkosten
• Fehlendes Fachwissen über Komponenten und Anlagenteile
• Mangelnde Ersatzteilversorgung
• Steigende Betriebskosten
• Veränderte Sicherheitsanforderungen
• Mangelnde Leistungsreserven

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 23
Reorganisationsplanung

Planungsfälle
• Modernisierung
• Reparatur / Austausch
• Generalüberholung
• Vollaustausch
• Erweiterung
• Umbau der vorhandenen Anlage (Anpassung der Anlagenteile oder Aggregate an neue
Anforderungen – z.B. Brandschutz)
• Erweiterung der vorhandenen Anlage (Kapazitäts- und Leistungserweiterung durch
Anbau oder Integration zusätzlicher Komponenten)
• Neubau an die vorhandene Anlage ( Die Neubauten stellen autonome Gewerke dar, die
im Verbund mi der vorhandenen Anlage betrieben werden)
• Erweiterung, Anpassung oder Erneuerung der IT-Systeme( Auslauf der Wartbarkeit von
Hardwarekomponenten, Betriebssystem, Datenbank, Anwendungssoftware)

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 24
Reorganisationsplanung

Maßnahmen zum Risikomanagement


• Phasenweise Einführung
• Rückfallstrategien
• Zeitpuffer
• Entkoppelte Vortests
• Mitarbeitereinbindung
•Tests und Abnahmen in betriebsberuhigten Zeiten

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 25
Agenda

Einführung in das Beispielprojekt


Eurologistikplanung

Reorganisationsplanung

Planung Beispielprojekt
Schwachstellenanalyse

Kommissioniersysteme

Planung Beispielprojekt
Materialflussplanung

EAN Nummernsysteme
Planung Beispielprojekt
Funktionsplanung

Planung Beispielprojekt
Logistik IT

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 26
Schwachstellenanalyse

 Wareneingang
 Doppelte Erfassungsvorgänge bei der Warenvereinnahmung
 Hohe Fehleranfälligkeit bei der manueller Erfassung im Bestellwesen
 Hoher Umpackaufwand für Wareneingänge

 Auftragsabwicklung
 Lieferschein und Rechnung zu jeder Teillieferung (Kunden-
Unzufriedenheit)
 Teillieferscheine durch Kommissionierung in mehreren Standorten
 Tendenziell höhere Transportkosten durch Anbruch-Kartons

 Nachschub
 Arbeitsintensiver Nachschubprozess (2MA pro Stapler)
 Eingeschränkte Nachschubleistung (Durchsatzprobleme)
 Hoher Entnahmeaufwand, da kein wahlfreier Zugriff auf Nachschubkartons

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 27
Schwachstellenanalyse

 Kommissionierung
 Platzbedarf in der Kommissionierung übersteigt vorhandene Kapazitäten
(Festplatzprinzip, Sortimentsbreite)
 Kommissionierung auf manuell organisierten Freiflächen
 Kommissionierung in HRL-Gassen
 Kommissionierung in verteilten Standorten
 Hoher Umlagerungsaufwand bei Saisonwechsel

 Warenausgang
 Hoher Zeitaufwand bei der Endkontrolle in der Packerei
(Durchsatzprobleme)

 Inventur
 Hoher Inventuraufwand (25 MA zählen 3 Tage, 2 MA Erfassung)

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 28
Zusammenfassung Schwachstellen

Know-How
Keine
intensive
Bestandstransparenz
Kommissionierung

Durchsatzprobleme Unpassende
Lagerstruktur

Kunden- Hohe
Unzufriedenheit Fehleranfälligkeit

Hoher
Flächenbedarf

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 29
Projektidee + Projektziele

 Planung und Realisierung eines zentralen


Warenverteilzentrums (WVZ) in Brüggen
 Planung des WVZ mit der Option, es als
Europazentrallager betreiben zu können.
 Optimierung der Logistikprozesse im WVZ zur Steigerung
der Produktivität und Kundenzufriedenheit
 Optimierung der Lagertechnik zur Verbesserung der
Flächennutzung
 Hoher Automatisierungsgrad beim Handling des Materials
 DV – Unterstützung für hohe Bestandstransparenz
 Minimierung des Belegflusses

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 30
Agenda

Einführung in das Beispielprojekt


Eurologistikplanung

Reorganisationsplanung

Planung Beispielprojekt
Schwachstellenanalyse

Kommissioniersysteme

Planung Beispielprojekt
Materialflussplanung

EAN Nummernsysteme
Planung Beispielprojekt
Funktionsplanung

Planung Beispielprojekt
Logistik IT

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 31
Kommissioniersysteme

Abgabe Zentral Dezentral Zentral Dezentral Zentral Dezentral Zentral Dezentral Zentral Dezentral Zentral Dezentral Zentral Dezentral Zentral Dezentral

Bewegung Eindim. Mehrdim. Eindim. Mehrdim. Eindim. Mehrdim. Eindim. Mehrdim. Eindim. Mehrdim. Eindim. Mehrdim. Eindim. Mehrdim. Eindim. Mehrdim.

Entnahme Manuell Manuell Manuell Manuell Automatisch Automatisch Automatisch Automatisch Manuell Manuell Manuell Manuell Automatisch Automatisch Automatisch Automatisch

Bereitstellung
Statisch Statisch Statisch Statisch Statisch Statisch Statisch Statisch Dynamisch Dynamisch Dynamisch Dynamisch Dynamisch Dynamisch Dynamisch Dynamisch

Strukturbaum der Kommissioniersysteme

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 32
Kommissioniersysteme

Basisdaten für die Systementscheidung


• Sortimentsdaten
• Anzahl der Artikel
• ABC Struktur (Absatz, Volumen, Umsatz)
• Artikelgruppen
• Artikelstrukturdaten
• Abmessungen
• Gewicht
• Formkennzeichen (faltbar, rollbar, etc.)
• Gefahrgutkennzeichen
• Stapelfähigkeit
• Temperaturanforderungen

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 33
Kommissioniersysteme

Basisdaten für die Systementscheidung


• Auftragsstrukturdaten
• Auftragsarten (Groß-, Mittel-, Kleinaufträge, Eilauftrage, Terminaufträge)
• Versandart (Paketdienst, Spedition, etc.)
• Auftragsgröße (Positionen, Teile)
• Zugriffshäufigkeit pro Artikel
• Zeitverteilung des Auftragseingangs (Tag, Monat, Jahr)
• Lagerstrukturdaten
• Ladungsträger (Palette, Karton, Behälter, Silo, etc.)
• Gesamtbestand
• Mindestbestand
• Absatz/Zeiteinheit (Teile, Volumen, Gewicht)
• Absatz nach Vertriebswegen/Versandarten

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 34
Kommissioniersysteme

Basisdaten für die Systementscheidung


• Kostenkennzahlen
• Kosten/Lagerplatz (Palette, Karton, etc.)
• Kosten/Artikel
• Kosten/m²
• Personalkosten
• Leistungskennzahlen
• Kommissionierweg/Position
• Nachschubzeit/Einheit
• Pickpositionen/Mitarbeiter und Zeiteinheit
• Nachschubpositionen/Mitarbeiter und Zeiteinheit
• Packaufträge/Mitarbeiter und Zeiteinheit

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 35
Kommissioniersysteme

Randbedingungen und Ziele


• Verfügbare Flächen
• Personalverfügbarkeit
• Erforderliche Erweiterungsfähigkeit (Wachstumsprognosen)
• Automatisierungsgrad
• Qualitätsanforderungen
Planungsablauf in iterativen Schritten mit der Reihenfolge
• Aufbauorganisation
• Materialflusssystem
• Ablauforganisation
• Informationssystem
• Betriebsorganisation
Basis-Informationsquelle kann VDI Richtlinie 3590 Blatt 1-3 sein

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 36
Agenda

Einführung in das Beispielprojekt


Eurologistikplanung

Reorganisationsplanung

Planung Beispielprojekt
Schwachstellenanalyse

Kommissioniersysteme

Planung Beispielprojekt
Materialflussplanung

EAN Nummernsysteme
Planung Beispielprojekt
Funktionsplanung

Planung Beispielprojekt
Logistik IT

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 37
Planungsdurchführung

Materialflussplanung

 Materialflüsse
 Lagerkapazitäten
 Gebäudestruktur und Funktionsflächen
 Lagertechnik
 Fördertechnik

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 38
Variantendarstellung

 Variante 1
 Beibehaltung der heutigen Lagerstruktur (KRL, HRL)

 Variante 2
 Aufbau eines Kartonregallagers im HRL-Gebäude
(3 Kommissionier-Ebenen, freitragende Bühnenkonstruktion)

 Variante 3
 Aufbau eines Kartonregallagers im HRL-Gebäude
(4 Kommissionier-Ebenen, durchgängige Regalkonstruktion )

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 39
Darstellung Variante 1

HRL

Aktion

KRL1 WA
VE-P.
WE
KRL2
Aktion

WA
Pack
Außenlager

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 40
Warenfluss Variante 1
Gebäude 1
Gebäude 2

WE
Aktions-
WA
zone
Aktions-
zone

HRL VE-Puffer

WA

KRL1

PACK
KRL2
Einlagerung / Nachschub
Kommissionierung / Versand

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 41
Diskussion Variante 1

 Bewertung
 Durchsatzprobleme in der Packerei entschärft
 Tendenziell höhere Kommissionierzeiten
 Weiterhin Durchsatzprobleme aufgrund bestehender HRL-Struktur
 Weiterhin hoher Anteil wareneingangs-bezogener Kommissionierung
erforderlich
 Weiterhin der Bedarf auf manuell organisierten Freiflächen zu
kommissionieren und diese wieder zu räumen
 Weiterhin große Aufwände für Nachschub und Umlagerungen
 Weiterhin Nutzung des Außenlagers für Kommissionierung erforderlich
 Durchsatzprobleme bei Steigerung des Nachorderaufkommens

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 42
Variantendarstellung

 Variante 1
 Beibehaltung der heutigen Lagerstruktur (KRL, HRL)

 Variante 2
 Aufbau eines Kartonregallagers im HRL-Gebäude
(3 Kommissionier-Ebenen, freitragende Bühnenkonstruktion)

 Variante 3
 Aufbau eines Kartonregallagers im HRL-Gebäude
(4 Kommissionier-Ebenen, durchgängige Regalkonstruktion )

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 43
Darstellung Variante 2

KRL1

KRL2

KRL3
Pack
KRL4 WA
VE-P.
WE
KRL5
Aktion
Aktion
WA

Außenlager

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 44
Gebäude 1 Warenfluss Variante 2
Gebäude 2

WE
Aktions-
WA
zone

KRL1 PACK

KRL2 VE-Puffer

KRL3 WA

KRL4
Aktions-
zone
KRL5
Einlagerung / Nachschub
VE-Transport

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 45
Diskussion Variante 2

 Bewertung
 Sehr hohe Flexibilität bei der Flächennutzung
 Erweiterungsmöglichkeiten der Packerei
 Optimale Anbindung der Packerei an den Warenausgang
 Tendenziell höhere Kommissionierzeiten
 Wegfall des Nachschubprozesses
 Bereitstellung des gesamten Sortimentes in einem Gebäude
 Kein Umlagerungsaufwand
 Kein zwingender Bedarf auf Freiflächen zu kommissionieren
 Nutzung des Außenlagers als reiner VE-Puffer

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 46
Variantendarstellung

 Variante 1
 Beibehaltung der heutigen Lagerstruktur (KRL, HRL)

 Variante 2
 Aufbau eines Kartonregallagers im HRL-Gebäude
(3 Kommissionier-Ebenen, freitragende Bühnenkonstruktion)

 Variante 3
 Aufbau eines Kartonregallagers im HRL-Gebäude
(4 Kommissionier-Ebenen, durchgängige Regalkonstruktion )

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 47
Darstellung Variante 3

KRL1

KRL2

KRL5 KRL3
KRL4
Pack
WA VE-P.
KRL6 WE

Aktion

WA

Außenlager

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 48
Warenfluss Variante 3
Gebäude 1
Gebäude 2
WE

Aktions-
WA
KRL1 zone

KRL2

KRL3 VE-Puffer

KRL4 WA

KRL4
PACK
KRL5
Einlagerung / Nachschub
VE-Transport

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 49
Diskussion Variante 3

 Bewertung
 geringere Flexibilität bei der Flächennutzung
 Erweiterungsmöglichkeiten der Packerei
 Schlechtere Anbindung Packerei an Warenausgang
 Tendenziell höhere Kommissionierzeiten
 Wegfall des Nachschubprozesses
 Bereitstellung des gesamten Sortimentes in einem Gebäude
 Kein Umlagerungsaufwand
 Kein zwingender Bedarf auf Freiflächen zu kommissionieren
 Nutzung des Außenlagers als reiner VE-Puffer

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 50
Kapazität Varianten

IST Variante1 Variante2 Variante3

Anzahl Kommissionierplätze 13.477 15.350 50.630 53.680

Zuwachs Kommissionierplätze 0% 14% 276% 298%

Anzahl Palettenplätze 1.763 1.763 0 0

Variante 1 : - heutiges HRL: wie IST, Palettenlager


- heutiges KRL: wie IST, teilweise einfachtiefe Regale, 1500 mm Gangbreite

Variante 2 : - heutiges HRL: Vollkartonlager, Bühnenkonstruktion, 3 Kommi-Ebenen, 1130 mm Gangbreite, 6 Ebenen


- heutiges KRL: wie IST, teilweise einfachtiefe Regale, 1500 mm Gangbreite

Variante 3 : - heutiges HRL: Vollkartonlager (Regalkonstruktion, 4 Kommi-Ebenen, 1130 mm Gangbreite, 5 Ebenen)


- heutiges KRL: feste Regale abgebaut, einfachtiefe Regale, 1500 mm Gangbreite

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 51
Realisierte Variante

WE

WA

Retouren

I-Punkt KRL4

KRL5

Packerei
KRL1

KRL2

KRL3

DR. THOMAS + PARTNER
DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 52
Realisierte Variante

Packerei

KRL5 KRL3

Retouren

WA

WE

DR. THOMAS + PARTNER
DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 53
Materialfluss

WE
KRL 1
Avis

WE
KRL 2
Retoure

KRL 3 Packerei WA

Sonder
KRL 4
Packerei

KRL 5

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 54
Investition Lagerverwaltungssystem

 Lagerverwaltungssystem
 Rechnerhardware 50-75 T€
 10 Funkterminals und Infrastruktur 60-75 T€
 Sonstige Peripherie 20-25 T€
 Inbetriebnahme, Schulung,
Softwarelizenz, Anpassungen, Dokumentation 200-300 T€

Gesamtkosten LVS 330 - 475 T€

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 55
Investition Varianten

 Variante 1
 Lagerverwaltungssystem 475 T€
 Mind. 1 zusätzlicher HRL-Stapler 125 T€
 Gesamtkosten 600 T€

 Variante 2
 Lagerverwaltungssystem 475 T€
 Ausbau Kartonregallager (3 Kommi-Ebenen) 595 T€
 Gesamtkosten 1.070 T€

 Variante 3
 Lagerverwaltungssystem 475 T€
 Ausbau Kartonregallager (4 Kommi-Ebenen) 640 T€
 Gesamtkosten 1.115 T€

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 56
Variantenübersicht Fördertechnik

 Variante 0:
 Rollenförderer, Gurtbänder
 Direkte Förderung auf Bahnhöfe
 Variante 1:
 Rollenförderer, Gurtbänder, Scanner und Ausschleuser
 Routing der VE‘s, Ausschleusung auf Bahnhöfe
 Kleinste VE auf Tray
 Variante 2:
 Rollenförderer, Senkrechtförderer, Scanner und Ausschleuser
 Routing der VE‘s, Ausschleusung auf Bahnhöfe
 Kleinste VE auf Tray

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 57
Varianten Fördertechnik

 Variante 0:
 Rollenförderer, Gurtbänder
 Direkte Förderung auf Bahnhöfe

 kein Einsatz von Trays notwendig


 geringste Investition
 Jede VE muss durch jeden Bahnhof (Durchsatz)
 Personalbedarf an jedem Bahnhof
 zusätzliches Abschiebehandling am Bahnhof
 eingeschränkte Ausbaumöglichkeiten

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 58
Varianten Fördertechnik

 Variante 1:
 Rollenförderer, Gurtbänder, Ausschleuser
 Routing der VE‘s, Ausschleusung bei Bedarf
 Kleinste VE auf Tray

 VE läuft Bahnhöfe nur bei Bedarf an (Durchsatz)


 Kein zusätzliches Abschiebehandling am Bahnhof
 Personalbedarf an Bahnhöfen nach Last verteilbar
 gute Ausbaumöglichkeiten
 geringe Anzahl von Pufferstrecken (DeadLock)
 Invest für Trays (evtl. vorhandene Packmittel)
 Handling und Rückführung der Trays an die I-Punkte
 höhere Investition

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 59
Varianten Fördertechnik

 Variante 2:
 Rollenförderer, Senkrechtförderer, Scanner und Ausschleuser
 Routing der VE‘s, Ausschleusung auf Bahnhöfe
 Kleinste VE auf Tray

 VE läuft Bahnhöfe nur bei Bedarf an (Durchsatz)


 Kein zusätzliches Abschiebehandling am Bahnhof
 Personalbedarf nach Last verteilbar
 hohe Anzahl von Pufferstrecken
 Sehr gute Ausbaumöglichkeiten
 geringster Platzbedarf
 Invest für Trays (z.B. vorhandene Packmittel)
 Handling und Rückführung der Trays an die I-Punkte
 höchste Investition

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 60
Agenda

Einführung in das Beispielprojekt


Eurologistikplanung

Reorganisationsplanung

Planung Beispielprojekt
Schwachstellenanalyse

Kommissioniersysteme

Planung Beispielprojekt
Materialflussplanung

EAN Nummernsysteme
Planung Beispielprojekt
Funktionsplanung

Planung Beispielprojekt
Logistik IT

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 61
EAN Nummernsysteme
Standardisierte Nummernsysteme bilden die moderne
Grundlage des Daten- und Warenverkehrs.
Beispiele:
•Bei Bestellungen werden Artikelnummern zur eindeutigen
Beschreibung verwendet. Aus- und Anlieferstellen werden durch
eindeutige Locationsnummern gekennzeichnet.
• Die strichcodierte Artikelnummer an der Ware erleichtert die
Identifikation auf allen Stufen der warenwirtschaftlichen
Versorgungskette und ermöglicht den automatisierten
Kassiervorgang mittels Scannertechnik.
• Die eindeutige Packstücknummer auf Versandeinheiten zielgenau
und rückverfolgbar auf dem oft mehrstufigen Transportweg.

• Die strichcodierte Nummer an Mehrwegverpackungen vereinfacht


die Verwaltung und Verfolgung der Mehrweggebinde in der
logistischen Kette.

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 62
EAN Nummernsysteme

EAN ist der Weltstandard für Identifikationsverfahren und basiert auf einem
eindeutigen Nummernsystem für
• die internationale Locationsnummer (ILN)
• die internationale Artikelnummer (EAN)
• die Nummer der Versandeinheit (NVE)
Weiterhin regelt EAN die
Nachrichtenstandards für die
elektronische Kommunikation (EDI).

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 63
Internationale Location Nummer (ILN)

Die ILN identifiziert eindeutig die Adressen von


• Unternehmen
• Niederlassungen
• organisatorisch relevante Betriebsteile (z.B. Wareneingangsrampen)

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 64
Internationale Location Nummer (ILN)

Es existieren zwei Ausprägungen der ILN:


•Typ 1

• Typ 2

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 65
Europäische Artikelnummer (EAN)

Die EAN ist eine weltweit eindeutige Identnummer, die einen Artikel in
der jeweils spezifischen Ausführung (Farbe, Größe, Verpackungseinheit
etc.) kennzeichnet. Sie bildet beim Scanning im Handel die Grundlage
für die automatisierte Kassenabwicklung.

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 66
Europäische Artikelnummer (EAN)

Die EAN-Artikelnummern basieren auf der ILN Typ 2. Im individuellen


Nummernteil können die Hersteller eigenständig Identnummern für ihre
Artikel generieren.

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 67
Nummer der Versandeinheit (NVE)

Die NVE identfiziert eindeutig Versandeinheiten auf dem Weg vom


Versender zum Empfänger. Die NVE wird einmalig vergeben und kann
damit zur lückenlosen Verfolgung der Versandeinheit auf dem Transportweg
verwendet werden.

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 68
Auto-ID-Technologien

Die Identifikations- und Nummerierungssysteme müssen mittels Datenträgern


zur automatischen Identifikation (Auto-ID) an jedem Punkt der
Materialflusskette verfügbar gemacht werden. Als standardisierte Datenträger
stehen zur Verfügung:
• Barcodes
• EAN 8/13
• EAN 128
• RSS (Reduced Space Symbology)
• RFID (Radio Frequency Identification)

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 69
Barcodes

EAN 13 EAN 128 RSS-14

RSS-14 stacked RSS-14 Matrixcode


stacked omnidirectional

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 70
RFID
Die passiven Transponder bestehen aus
• Sende- und Empfangseinheit
• Energiespeicher
• Informationsspeicher
Das Schreib-/Lesegerät sendet bzw. empfängt Informationen vom
Transponder. Der passive Transponder wird aktiviert, wenn er in das
elektromagnetische Feld des Lesegerätes eingebracht wird, und aus
diesem Feld seinen Energiespeicher lädt.

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 71
Wareneingangsabwicklung

•Alle Wareneingangskartons mit Barcode ausgestattet


•Lieferavise per DFÜ vom Hersteller

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 72
Produktionsetikett

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 73
Agenda

Einführung in das Beispielprojekt


Eurologistikplanung

Reorganisationsplanung

Planung Beispielprojekt
Schwachstellenanalyse

Kommissioniersysteme

Planung Beispielprojekt
Materialflussplanung

EAN Nummernsysteme
Planung Beispielprojekt
Funktionsplanung

Planung Beispielprojekt
Logistik IT

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 74
Planungsdurchführung

Prozesse und Abläufe

 Wareneingangsabwicklung
 Einlagerung
 Auftragsdisposition
 Kommissionierung
 Auftragszusammenführung und Versand

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 75
Wareneingangsabwicklung

•Zuordnung Karton zu Avisposition


•Umpacken nicht einlagerungsfähiger Kartons
•Ermittlung und Vergabe des Einlagerziels
•Bestandsmeldung an das Warenwirtschaftssystem
•Lieferavisrückmeldung an das Warenwirtschaftssystem

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 76
Lagerstruktur

Feld
Gasse

Ebene D

Ebene C
Platz

1 2 3 4

Ebene B

Ebene A
Fach

Regalzeile

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 77
Lagerplatzkoordinaten

20 208 05 03 04 7
05 C 4
20 208 05 03 04 7
Prüfziffer Modulo 10 (3/1)

Platznummer

Ebene (01=Ebene A, 02=Ebene B etc.)

Feldnummer

Gassennummmer (1. Stelle bezeichnet die Kommissionierebene)

Lagerbereich (LB 20=KRL/PRL)

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 78
LHM-Typen

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 79
Einlagerstrategien

Mischkartons:
Einlagerung auf freiem Lagerort

Artikelreine Kartons:
Zulagerung auf Kartons mit
•identischem Artikel
•identischem LHM-Typ
•Kapazität für komplette Zulagerung
Falls keine Zulagerung möglich, Einlagerung auf freiem Lagerort

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 80
Nachschubwagen

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 81
Einlagerung

Ablauf des Einlagerrundgangs mit Nachschubwagen:


•Bestücken des Nachschubwagens
•Erfassen der Kartonnummern mit Funk-MDE
•Bilden des Einlagerrundganges
•Anzeige erste Lagerkoordinate am MDE
•Einlagerung durch Quittierung Lagerort und Kartonnummer
•Zyklischer Prozess bis alle Kartons des Rundganges
eingelagert

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 82
Auftragsbearbeitung (1)

Auftragsübernahme vom Warenwirtschaftssystem mit


 Auftragskopf
 Auftragsnummer
 Kundendaten
 Ausliefertermin
 Versandart
 Auftragsposition
 Auftragsnummer
 Artikelnummer, Größe, Farbe
 Menge

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 83
Auftragsbearbeitung (2)

Bearbeitung freigegebener Aufträge:


•Disposition der Entnahmepositionen nach FIFO
•Bildung von Versandeinheiten
•Volumen
•Artikel/Größe/Farbe
•Artikel/Farbe
•Auftragsstart am I-Punkt und Aufbringen des Routingetiketts

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 84
Routingetikett

NVE-Barcode

Routingbarcode
VE-Nr.

Sonderveredel-
ungs-Typ

Bahnhofs- VE-Typ
kennzeichen
Packereikennzeichen Entnahmepositionen

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 85
Struktur NVE Nummer

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 86
Kommissionierung

Ablauf des Kommissionierrundgangs mit Kommissionierwagen:


•Anmeldung zur Kommissionierung mit Funk MDE
•Aufsetzen von VE´s auf Kommissionierwagen und Erfassen der
VE-Nummer
•Rundgangsbildung
•Anzeige Entnahmefach auf MDE
•Bestätigen Entnahmefach am MDE
•Anzeige Artikel und Menge auf MDE
•Mengenquittierung am MDE
•Zyklischer Prozess bis alle Entnahmepositionen des
Rundganges kommissioniert
•Ggf. Fehlerabwicklung am MDE

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 87
Packplatzabwicklung

•Scannen der VE-Nummer


•Anzeige des VE-Inhalts
•Inhaltskontrolle mit Bestätigung
•Druck Paketinhaltsliste und Versandetikett
•Ggf. Ausdruck Lieferschein/Rechnung
•Aufkleben Versandaufkleber
•Verschließen der VE

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 88
Packplatzabwicklung

ODLO GmbH DPD Denkhaus GmbH & Co.KG


DPD
(00) 3 40 43979 123456789 0
Am Röhrenwerk 9
47259 Duisburg
Weihersfeld 42 Telefon: 0203 / 9988-0

D-41379 Brüggen
Telefax: 0203 / 9988-100
UNFREI

Mitteilungen über äußerlich nicht erkennbare Schäden müssen der DPD


22.10.02
LS-Nr.: 123456
1
1.76 kg

Organisation innerhalb von 7 Tagen schriftlich vorliegen


V2/02
949 87096308 7
Laufsportzentrum
Hans Gulyas
Lessingstr. 51

D-76133 Karlsruhe

158.10
N
V
E

05 49-58285-01-4

Beispiel eines Versandetiketts

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 89
Agenda

Einführung in das Beispielprojekt


Eurologistikplanung

Reorganisationsplanung

Planung Beispielprojekt
Schwachstellenanalyse

Kommissioniersysteme

Planung Beispielprojekt
Materialflussplanung

EAN Nummernsysteme
Planung Beispielprojekt
Funktionsplanung

Planung Beispielprojekt
Logistik IT

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 90
Planungsdurchführung

IT-Technik und Netzwerk

 Funktionsebenen
 Server
 Hochverfügbarkeit
 Peripheriegeräte
 Mobile Terminals
 Netzwerk

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 91
Funktionsebenen

HOST (INTEX CH)


Stammdatenpflege (logistische Daten)

HOST (INTEX DE)


 Lieferavisierung  Definition der Auslieferzeitpunkte
 Summarische Bestandsführung (Prioritäten)
 Auftragsdisposition  Ermittlung Frachtkosten
 Zuteilung von Lageraufträgen  Aufbereitung Lieferschein- und
Rechnungsdruck

OLS (T+P)
 Wareneingangserfassung Druck Versandetiketten
 Bestandsführung auf Lagereinheiten- Druck Paketinhaltslisten
Ebene (Bestandshoheit) Ausführung LS-/RE-Druck
 Kommissionierung Inventur

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 92
Funktionen des OLS

 Stammdatenverwaltung
 Artikelstammübernahme vom HOST
 Ergänzung lagerrelevanter Informationen im OLS

 Wareneingang
 Empfang und Verbuchen der Lieferavise vom HOST (Sollvorgaben)
 Bildung von Lagereinheiten (Artikel-rein und Artikel-gemischt)
 Lagerortvergabe und Transportauftragsgenerierung
 Rückmeldung der WE-Erfassung (Ist-Erfassung)
 Bestandszugangsmeldung an HOST

 Lagerverwaltung
 Lagerort- und Bestandsverwaltung für die Bereiche:
 Kartonregallager (KRL)
 Palettenlager (PRL)
 Aktionslagerflächen
 Packmittellager

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 93
Funktionen des OLS

 Bestandsverwaltung
 Bestandsmeldungen
 Bestandsabgleich mit HOST
 Unterstützung der permanenten bzw. stichtagsbasierten Inventur
 Protokollierung von Bestandsveränderungen
 Führen der Bewegungsprotokolle
 Druck Lagerspiegel

 Auftragsabwicklung
 Entgegennahme und Verbuchen von Lageraufträgen vom HOST
 Rechnergestützte Bildung von Versandeinheiten
 Kommissionierauftragsfreigabe
 Druck Routing-Etiketten
 Bildung von Kommissionier-Rundgängen
 MDE-gestützte Kommissionierung

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 94
Funktionen des OLS

 Warenausgang
 Druck Paketinhaltslisten
 Druck Versandetiketten
 Lieferschein- und Rechnungsdruck (Aufbereitung HOST)
 Klärfallbehandlung
 Druck Paketübergabelisten

 Informationsfunktionen
 Artikel - Informationen
 Bestands – Informationen
 Lager - Informationen
 Lieferavis - Informationen
 Lagerauftrags - Informationen
 Versandeinheits - Informationen

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 95
Funktionen des OLS

 Statistikfunktionen
 Lagerbelegung
 Materialbewegungsstatistiken

 Systemfunktionen
 Benutzer- und Profilverwaltung
 Stationskonfiguration
 Prozessüberwachung
 Störungsmeldungssystem
 Wiederanlauf nach Kommunikationsstörungen
 Backup und Archivierung

 Schnittstellen
 HOST - OLS (DB-Schnittstelle)
 Druckfile-Übermittlung (FTP)

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 96
Beziehung: Mensch-Lager-System
Alle Lagerbewegungen werden dem System mitgeteilt.

Erfassung Was?
Worin?
Wann?
Woher?
Einlagerung Wohin?
Wer?
Womit?

Kommissionierung OLS

Packerei

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 97
Hardwarekonfiguration

LAN
100 BT

Interne Server 1 Server 2 Interne


2x 9GB 2x 9GB
Platten HP 9000 – rp 5400 HP 9000 – rp 5400 Platten

2 Prozessoren 240 MHz 2 Prozessoren 240 MHz


DAT 1 GB Hauptspeicher 1 GB Hauptspeicher DAT

2x 30GB

2x 30GB
SCSI - Bus
Redundante Platten

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 98
Funk MDE

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 99
Vorteile und Potenziale des OLS

 Wareneingang
 Barcodeeinsatz bewirkt hohe Qualität der Warenvereinnahmung
 Hohe Bestandstransparenz durch Verwaltung von Lagereinheiten
 Einmalerfassung reduziert Aufwand und Fehler

 Auftragsabwicklung
 Unterstützung der Arbeitsvorbereitung (Transparenz
Auftragsvorrat)
 Lieferschein- und Rechnungsdruck für Gesamtlieferung
 Rechnergestützte Packmittelauswahl (VE-Bildung)

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 100


Vorteile und Potenziale des OLS

 Kommissionierung
 Optimale Ausnutzung der Kapazitäten durch vollchaotische
Lagerplatzvergabe
 Verkürzung der Wegezeiten durch Sammelrundgänge
 Keine Suchzeiten durch beleglose Kommissionierung
 Aber: tendenziell längere Kommissionierzeiten durch Scannen
 Unterstützung der Lageroptimierung (Verdichten von
Langsamdrehern in Sammelbehältern)
 Keine Nachschubabwicklung erforderlich

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 101


Vorteile und Potenziale des OLS

 Warenausgang
 Verwalten und Puffern von Versandeinheiten
 Drastische Verkürzung der Warenausgangsbearbeitung
(Endkontrolle entfällt; nur Stichproben)

 Inventur
 Systemunterstützte permanente Inventur

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 102


Lageroptimierung

 Chaotische Lagerhaltung und Optimierungsansätze


Kurze Wege
Hoher Lagernutzungsgrad
Einhalten von FIFO

Gleichmäßige
Optimierung durch Chaos
Hohe Rendite Bahnhofsauslastung
der Versandeinheit

Reduzierung Hohe Rendite


der Bahnhofsankünfte beim Kommissionieren

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 103


Vorteile OLS

Hohe Qualität Unterstützung


WE-Erfassung Arbeitsvorbereitung

Hohe Wegeoptimierte
Bestandstransparenz Einlagerung und
Kommissionierung
Erhöhter Durchsatz
durch Pick-Pack Vermeidung von
Fehl– u. Suchzeiten

Permanente
Inventur Vollchaotische Lagerhaltung
Optimale Kapazitätsnutzung

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 104


WE -Bereitstellung 1

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 105


WE - Erfassung 1 / WE - Klärplatz 1

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 106


WE -Bereitstellung 2

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 107


WE - Erfassung 2 / WE - Klärplatz 2

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 108


Sammel- u. Klärplatz

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 109


Einlagerung

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 110


Einlagerung

20 201 02 03 01 7
02 C 1

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 111


Fachetikett

20 201 02 03 01 7
02 C 1
20 201 02 03 01 7
Prüfziffer Modulo 10 (3/1)

Platznummer

Ebene (01=Ebene A, 02=Ebene B etc.)

Feldnummer

Gassennummmer (1. Stelle bezeichnet die Kommissionierebene)

Lagerbereich (LB 20=KRL/PRL)

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 112


I-Punkt bzw. Auftragsstart

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 113


Routingetikett

NVE-Barcode

Routingbarcode
VE-Nr.

Sonderveredel-
ungs-Typ

Bahnhofs- VE-Typ
kennzeichen
Packereikennzeichen Entnahmepositionen

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 114


Bahnhof

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 115


Kommissionierung

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 116


Kommissionierung

20 201 02 03 01 7
02 C 1

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 117


Bahnhof

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 118


Packerei

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 119


Sonderpackerei

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 120


Versandetikett

Ausliefer-
datum

Pufferkenn-
zeichen

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 121


WA - Palettenbildung

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 122


WA – Bereitstellung 1

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 123


WA - Bereitstellung 2

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 124


Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit. Ich freue
mich auf Ihre Fragen.

DR. THOMAS + PARTNER 10/14/08 125