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Moorleichenfunde in Schleswig-Holstein: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
Halligenbuch - Eine untergehende Inselwelt: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
Natur und Altertum in Thüringen - Reiseerinnerungen aus den Jahren 1836 - 1841 -1842: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
eBook-Reihen27 Titel

Auf historischen Spuren

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Über diese Serie

Zweiteiliger historischer Roman in einem Band. [1862]
Aus dem Inhalt: Im Tilsiter Frieden hatte Preußen bekanntlich seine Länder diesseits der Elbe an Frankreich abtreten müssen. Russland und Preußen hatten den jüngsten Bruder Napoleons, Jerome, ausdrücklich als König von Westphalen anerkannt; Österreich hatte mit schweren Opfern den Frieden erkauft, während die übrigen Fürsten, den Umständen sich beugend, dem Protektor des Rheinbundes huldigten.
Tiefe Schmach lag auf dem gesamten Vaterlande - aber ein Stein, Hardenberg, Scharnhorst, Gneisenau, Fichte, Schleiermacher u. a. verzagten nicht. Mit heiligem Ernst suchten sie den Funken der Freiheit, der tief im Herzen der geknechteten Völker glimmte, wach zu erhalten. Der Geist der Insurrektion wurde genährt und erhalten. Ein allgemeiner Aufstand in Pommern, in der Mark, in Niedersachsen, Westphalen, Hessen, Thüringen und Franken wurde beabsichtiget. Ein rascher, kühner Angriff auf das Königreich Westphalen wurde beschlossen. Waren doch in keinem Lande die Aussichten auf glücklichen Erfolg in so hohem Grade vorhanden, als hier. In der westphälischen Armee standen viele ehemalige preußische Offiziere, welche nur gezwungen dem fremden Herrscher dienten, wie es zugleich mit den meisten Hessen der Fall war. Das Volk im Lande hielt mit unendlicher Treue und Zähigkeit an dem Kurfürsten und mochte von dem Neuen nichts wissen, selbst wo es das Bessere war. Jetzt war die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Ausbruches des Krieges zwischen Österreich und Frankreich näher gerückt. Preußen, meinte man, könne dem Kampfe nicht fernbleiben - und so wurde selbst von einem Stein, Scharnhorst und Gneisenau kein Bedenken getragen, eine beabsichtigte Erhebung von Seiten Hessens für gut zu heißen.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum11. Okt. 2016
Moorleichenfunde in Schleswig-Holstein: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
Halligenbuch - Eine untergehende Inselwelt: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
Natur und Altertum in Thüringen - Reiseerinnerungen aus den Jahren 1836 - 1841 -1842: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

Titel in dieser Serie (27)

  • Natur und Altertum in Thüringen - Reiseerinnerungen aus den Jahren 1836 - 1841 -1842: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Natur und Altertum in Thüringen - Reiseerinnerungen aus den Jahren 1836 - 1841 -1842: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Natur und Altertum in Thüringen - Reiseerinnerungen aus den Jahren 1836 - 1841 -1842: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Neuausgabe des Buches aus dem Jahre 1843, aufbereitet für die heutige Leserwelt. Aus dem Inhalt: "Thüringen mit seinen in immergrünem Waldesschmuck prangenden Gebirgen, seinen malerischen Tälern, belebt durch heitere, blühende Ortschaften, mit seinen gemütlichen, kunstsinnigen Bewohnern... Wie es den Blick an die gewinnende Gegenwart so innig fesselt, führt es ihn auch in die Vorzeit des unvergleichlichen Landes. Der landschaftliche Schmuck, der die Reste des Altertums, die Ruinen und Trümmer berühmter Klöster und Burgen hier umgibt, verbindet diese unzertrennlich mit einer schönen Natur und lässt die Beschauer beides mit gleicher Liebe umfassen..."

  • Moorleichenfunde in Schleswig-Holstein: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Moorleichenfunde in Schleswig-Holstein: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Moorleichenfunde in Schleswig-Holstein: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Dokumentation von Moorleichenfunden. Neuausgabe des Buches aus dem Jahre 1873. Aus dem Inhalt: "Anfang Juni 1871 stieß man beim Torfgraben im Rendswührener Moor auf eine vollständig erhaltene menschliche Leiche. Der Fund machte damals in der Umgegend viel Aufsehen und erregte bald in den weitesten Kreisen Aufmerksamkeit, da es sich ergab, dass der Leichnam aus einer entlegenen Vorzeit herstammt und etwa von gleichem Alter ist, wie die berühmten schleswigschen Moorfunde von Taschberg (Süderbrarup) und Nydam (Sundewitt). Wir glauben, sowohl den Wünschen unserer nächsten Landsleute wie auch der Archäologen und Anthropologen zu entsprechen, wenn wir hiermit die Resultate unserer Untersuchungen über diesen Moorleichenfund, der gegenwärtig im hiesigen »Museum vaterländischer Alterthümer« ausgestellt ist, veröffentlichen. Bei dieser Gelegenheit werden sich auch die mancherlei unrichtigen Angaben ausgleichen, die in den Zeitungen vorkamen, und die durch diesbezügliche Briefe selbst in die Sitzungsberichte auswärtiger gelehrter Gesellschaften übergegangen sind. Unser Bericht erscheint etwas spät, dafür hat die Verzögerung es uns ermöglicht, die Nachrichten über zwei weitere Moorleichen unseres Landes hinzuzufügen. Möchte diese Schrift dazu beitragen, etwaigen künftigen Moorfunden die gehörige Beachtung und von allen Seiten die gebührende Rücksicht zuzuwenden! Kiel, Juli 1873."

  • Halligenbuch - Eine untergehende Inselwelt: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Halligenbuch - Eine untergehende Inselwelt: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Halligenbuch - Eine untergehende Inselwelt: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahre 1866, aufbereitet für die heutige Leserwelt. Aus dem Inhalt: »Das vorliegende Büchlein möchte seinen Lesern einen Einblick in die Verhältnisse einer immer kleiner werdenden Inselwelt an der Westküste des Herzogtums Schleswig gewähren. Es möchte ferner, da das Absterben des Volkstums auf jenen Eilanden mit dem Zerbröckeln der Inselschollen gleichen Schritt hält, seinerseits dazu beitragen, ein hinsiechendes Volkstum neu zu beleben. Hätte der Verfasser ausschließlich für seinen Volksstamm geschrieben, so würde er sich in seinen Erzählungen der treuherzigen Mundart der friesischen Insulaner bedient haben. Da er jedoch auch einem größeren Publikum sowohl das eigentümlich Friesische als das allgemein Germanische des Büchleins zugänglich machen wollte, wählte er seine und seines Volksstammes zweite Muttersprache als Darstellungsmittel. Einige Erzählungen wurden schon vor mehreren Jahren im nordfriesischen Dialekt aufgezeichnet. In der vorliegenden Bearbeitung hat der Verfasser manche friesischen Wörter und Wendungen beibehalten, damit das Büchlein den friesischen Leser anheimele und den nichtfriesischen fortwährend daran erinnere, dass der Schauplatz der Erzählungen eben an den Grenzmarken deutschen Landes und Lebens zu suchen ist. Übrigens ist das Verständnis überall durch kurze Andeutungen vermittelt. Und so gehe denn hinaus, mein Halligenbuch, mit deinen Skiltjis, Statjis und Telen Zeugnis zu bringen von der Sage und Sitte, von dem biedern Sinn und der rechten Einfachheit, von der Treuherzigkeit und Gottesfurcht der Bewohner einer untergehenden Inselwelt im deutschen Meere! Schleswig, in der Osterzeit 1866. Johansen«

  • Goethe und die lustige Zeit in Weimar.: [1857]
    Goethe und die lustige Zeit in Weimar.: [1857]
    Goethe und die lustige Zeit in Weimar.: [1857]

    = Digitale Neufassung für eBook-Reader = Diezmann: "Der Abfassung der vorliegenden Schrift standen, wie sich leicht denken lässt, viele Schwierigkeiten und Hindernisse verschiedener Art entgegen und obwohl ich ihr viel Zeit und viel Liebe gewidmet habe, bin ich doch lange unentschlossen gewesen, ob ich sie so wie sie ist dem Publikum vorlegen dürfe oder nicht. Dass sie erscheint, hat zunächst die freundliche Zuschrift eines wohlbekannten vorzüglichen Kenners der Goethe-Literatur veranlasst, dem ich meine Zweifel und Bedenken mitteilte und der darauf antwortete: „Wenn nicht endlich einmal jemand den Mut hat, eine Darstellung der ersten zehn Jahre von Karl Augusts und Goethes weimarischem Leben wenigstens zu versuchen, so ist zu befürchten, dass diese Lücke noch Jahrzehnte lang unausgefüllt bleiben wird, ja vielleicht so lange bis es ganz unmöglich geworden ist. …“ … Dass ich manche bisher unbekannten Dokumente, so wie andere Mitteilungen benutzen konnte, werden die Kenner bemerken; die ganze und volle Wahrheit über jene merkwürdige Zeit kann freilich erst geschrieben werden, wenn einst die Siegel von den Papieren fallen, die wohlverwahrt in Weimar, teils im Staatsarchiv, teils im Goethe’schen Archiv, liegen und deren so viele sind, dass selbst durch eine Auswahl mehrere Bände gefüllt werden könnten. Möge die Lösung jener Siegel nicht zu lange auf sich warten lassen und bis dahin die vorliegende Schrift wenigstens einiges zur Kenntnis zweier der größten Männer des Vaterlandes beitragen — Karl Augusts und seines Goethe.“

  • Aus Weimars Glanzzeit. Ungedruckte Briefe von und über Goethe und Schiller: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Aus Weimars Glanzzeit. Ungedruckte Briefe von und über Goethe und Schiller: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Aus Weimars Glanzzeit. Ungedruckte Briefe von und über Goethe und Schiller: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahre 1855, aufbereitet für die heutige Leserwelt. Aus dem Inhalt: »...Karl August, Goethe und Schiller haben Weimar einen Glanz verliehen, der leuchtend strahlen wird, solange es eine deutsche Literatur gibt. Ein halbes Jahrhundert bereits ruht Schiller, ein Vierteljahrhundert Goethe mit dem fürstlichen Freund in der kleinen Stadt an der Ilm in der Gruft, die durch sie zur Kaaba Deutschlands geworden ist, aber ihr Wirken zieht sich wie ein roter Faden bis zum heutigen Tag durch die deutsche, ja durch die europäische Literatur, ihre Worte und Werke klingen in immer weiteren Kreisen in tausendfachen Echos nach, und ihre Gestalten erscheinen umso größer und riesenhafter, je weiter die Zeit sich von jener entfernt, in welcher sie lebten und tätig waren...« Mit der Reihe »Auf historischen Spuren« hat sich die Autorin zur Aufgabe gemacht, Literatur vergangener Jahrhunderte für heutige Leser aufzubereiten und wieder zur Verfügung zu stellen. Dabei wird der Schreibstil des Verfassers möglichst unverändert übernommen, um den Sprachgebrauch der damaligen Zeit zu erhalten. Gleichwohl werden Änderungen, die sich beispielsweise aus der Überprüfung historischer Fakten ergeben, schonend eingearbeitet. Das vorliegende Buch enthält gegenüber der Originalausgabe die unter anderen Berichtigungen kleinerer Irrtümer gegenüber der Originalausgabe.

  • Goethes Liebschaften und Liebesbriefe.
    Goethes Liebschaften und Liebesbriefe.
    Goethes Liebschaften und Liebesbriefe.

    = Digitale Neufassung für eBook-Reader = Diezmann (1868): "Alles geben die Götter Ihren Lieblingen, Alle Freuden, die unendlichen, Alle Schmerzen, die unendlichen, ganz, sagt Goethe, der selbst ein Liebling der Götter war, die ihm namentlich die Freuden und Wonnen, wie die Schmerzen und Leiden der Liebe in überreichem Maße boten, denn er liebte zu oft wiederholten Malen, von den ersten Jahren der Jugend bis zu den spätesten des Alters. Auch liebte er stets mit Leidenschaft, wenn auch nicht mit kühner und tapferer, denn er bewahrte sich immer kühle Besinnung und sobald er erkannte, dass die Leidenschaft, der er verfallen war, übermächtig werde, zog er sich zurück und floh. So floh er aus Sesenheim von der reizenden Friederike, aus Wetzlar von Charlotte Buff und aus Frankfurt von der schönen Lili. Vergessen hat er aber keine von denen, die er jemals geliebt, und unsterblich sind sie alle durch ihn geworden. Wem in der Welt wäre Gretchen (im Faust), wem das reizende Idyll in Sesenheim, wem Werthers Lotte, wem wären die zauberischen Liebeslieder an Lili unbekannt? Wenn wir uns nun auch der wunderlichen Meinung nicht anschließen wollen, Goethe sei der größte Dichter der modernen Welt geworden, weil er so viel und so heiß geliebt, so ist es doch Tatsache, dass alle Kräfte des Körpers und des Geistes durch die Liebe gesteigert werden, die der Mensch empfindet, gewiss also auch die Fähigkeit, den mannigfaltigen wechselnden Empfindungen, welche in der Brust eines Liebenden sich regen, in den verschiedensten Formen Ausdruck zu geben. Versuchen wir also den verschiedenen Neigungen unseres großen Dichters nachzugehen und gewissermaßen eine Geschichte seines Herzens zu geben, die ebenso unterhaltend für den gewöhnlichen Leser, als belehrend für denjenigen sein muss, welcher sein Wesen und Sein gründlich kennenlernen will. Wo nur immer möglich, folgen wir des Dichters eigenen Worten."

  • Geschichte der Reformation in Dresden und Leipzig
    Geschichte der Reformation in Dresden und Leipzig
    Geschichte der Reformation in Dresden und Leipzig

    Digitale Neufassung [1839] Dass seit dem Jahre 1817 die großen Taten Gottes des 16. Jahrhunderts vor dem geistigen Auge unserer Zeit genossen aufs Neue vorübergegangen sind und das Reformationszeitalter gleichsam noch einmal von uns durchlebt worden ist, hat unstreitig auf die Bewohner des protestantischen Deutschlands den wohltätigsten Einfluss geäußert und die Liebe zu dem Evangelio vielfach wiederum angeregt. Das Volk besonders ist in unserer Zeit häufig durch Wort und Schrift auf das Werk der Reformation, das ein Werk Gottes war, hingewiesen worden, und es hat sich gern erzählen lassen von den großen Veränderungen, welche durch schwache Werkzeuge vor dreihundert Jahren in der Kirche herbeigeführt worden sind. Auch für die Städte Dresden und Leipzig bricht mit dem künftigen Jahre abermals sein Jubeljahr an. Erst nämlich wurde daselbst, so wie in den übrigen Städten der damals albertinischen Lande die Reformation eingeführt. Die Bewohner Dresdens und Leipzigs nun in nachstehendem Schriftchen darauf hinzuweisen, wie von ihren Vätern vor 300 Jahren für die Wahrheit gestritten worden ist, und ihnen so das Evangelium selbst, für welches jene kämpften, teurer zu machen, drang und zwang den Verfasser sein Herz. Sind ihm doch gerade diese Städte, in denen beiden er einst das Wort des Herrn verkündigte, besonders lieb geworden. Dass beide Städte, was die Reformationsgeschichte derselben anlangt, zusammen gehören, wird jeder zugeben, welcher mit dieser Geschichte einigermaßen vertraut ist. Hoffentlich werden auch andere sächsische Städte Schriftsteller finden, welche die im Jahre 1539 daselbst erfolgte Einführung der Reformation erzählen. Dass die nachstehende Darstellung, ob sie gleich nur eine populäre ist und sein sollte, aus den Quellen geschöpft sei, dafür sollten zum Teil die dem Texte untergesetzten Anmerkungen zeugen. Das Sammeln der in Chroniken und anderen Schriften zerstreuten Nachrichten und die Zusammenstellung derselben zu einer fortlaufenden Erzählung hat übrigens so bedeutende Schwierigkeiten, dass ich, wenn ich nicht völlig erreichte, was ich erreichen wollte, auf eine nachsichtsvolle Beurteilung wohl Ansprüche machen kann. So möge denn das Buch hingehen und Segen stiften, und dem Volk erzählen von den Taten des allmächtigen Gottes! Waldenburg, den 31. Oktober 1838.

  • Die Burg Rotenstein und ihre Besitzer
    Die Burg Rotenstein und ihre Besitzer
    Die Burg Rotenstein und ihre Besitzer

    Digitale Neufassung [1827]: Geschichtliche Darstellung aller Besitzer der Burg Rotenstein

  • Masaniello oder der Volksaufstand zu Neapel 1647.
    Masaniello oder der Volksaufstand zu Neapel 1647.
    Masaniello oder der Volksaufstand zu Neapel 1647.

    Digitale Neufassung [1830] ... Die Revolution, mit deren Schilderung die folgenden Blätter sich beschäftigen, zeichnet sich vor allen übrigen aus. Masaniello ihr Urheber und Leiter, ging aus dem Volke selbst hervor, welches gegen seine Unterdrücker die Waffen ergriff und hat in zehn Tagen mehr Wunder getan, als oft ein ganzes Jahrhundert hervorzubringen vermag. Dieser außerordentliche Mensch ist in den beiden letzten Jahrhunderten, besonders von französischen und italienischen Dichtern, häufig auf die Bühne gebracht worden; bei uns hat ihn Meißner zu dem Helden eines Romans gemacht, welcher vielen Beifall fand. Und wahrhaftig, es dürfte sich auf dem ganzen weiten Gebiete der Geschichte kaum noch ein interessanterer Charakter und ein anderer Mann auffinden lassen, welcher, wie er, in der kurzen Zeit von drei Tagen von der Armut eines Fischers zu der Macht eines Königs erhoben, wie ein Verbrecher ums Leben gebracht und wie ein Heiliger verehrt worden wäre. ...

  • Das Gespenst im alten Schloss oder Ein Verbrecher verrät sich selbst: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Das Gespenst im alten Schloss oder Ein Verbrecher verrät sich selbst: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Das Gespenst im alten Schloss oder Ein Verbrecher verrät sich selbst: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1860, für eBook-Reader geeignet. +++ Auszug aus dem Inhalt: "...Entsetzt blickt sie an das Ende der Halle, die eine Mauerwand schloss ... Die Wand schien sich geöffnet zu haben und eine Gestalt zeigt sich, genau wie sie schon das Gespenst gesehen! Ein langes faltiges Gewand flattert um die Gestalt, deren Füße entblößt und deren Kopf unbedeckt ist. Gebleichtes Haar hängt um die Schläfe herab. Lautlosen Schrittes und langsam schwankend schreitet diese Gestalt weiter in der Halle vor. Jetzt steht sie im vollen Licht des sechsten Fensters, zunächst der erschrockenen Vefe gegenüber, flüstert ohne Unterlass leise Worte..."

  • Der Räuber oder Die entdeckte Giftmischung auf das Leben Mathias Corvinus, König von Ungarn: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der Räuber oder Die entdeckte Giftmischung auf das Leben Mathias Corvinus, König von Ungarn: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der Räuber oder Die entdeckte Giftmischung auf das Leben Mathias Corvinus, König von Ungarn: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1830, für eBook-Reader geeignet. ++ Aus dem Inhalt: "...Als gestern des Abends der Fürst von Serbien Euch und mich überraschte, da zwang mich diese Überraschung eine Zuflucht unter dem Bett desselben zu suchen. Dort blieb ich verborgen bis zur Stunde, wo ich mich unbemerkt entfernen konnte und wo mich Eure Wachen erhaschten. Daselbst hatte ich Gelegenheit, ein Gespräch dieses Fürstenpaares zu behorchen, welche meine Haare zu Berge sträubten. - Nun - und du hörtest? - Dass man das hunyadische Königlein zu seinen Vätern schicken wolle..."

  • Der Burggeist von Winzer oder Die Schreckensnacht im schwarzen Turm: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der Burggeist von Winzer oder Die Schreckensnacht im schwarzen Turm: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der Burggeist von Winzer oder Die Schreckensnacht im schwarzen Turm: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1860, für eBook-Reader geeignet. +++ Auszug aus dem Inhalt: "...Wenn die Mitternacht über die dunklen Forste und Tannenwälder heranzog, dann trieb es mich auf die Zinnen und Giebel der Türme hinauf, dann verfiel ich in Raserei, bis der Morgenruf der Hähne mich wieder in meine Gemächer hinabscheuchte. Eines Nachts trat der Wahnsinn mit furchtbarer Wucht an mich heran, und ich stürzte mich in die rauschende Tiefe hinab. Nun muss ich so lange als Selbstmörder wandeln, bis mein Bruder Heinrich am Kreuzweg auf dem Pfad nach Rundling, ebenda, wo jene furchtbare Beschwörung stattfand, mit dem geweihten Schwert erschlagen wird, das dort im Schrank liegt, und das ich am Tag meiner Bekehrung vom Abt Niederaltaichs erhielt. Geschieht aber dieses nicht an meinem Bruder, dann muss ich wandeln, irren, bis das mächtige Geschlecht der Winzerer ausgestorben sein wird. Doch ich weiß, dass diese Frist nicht gar fern ist, dass in 100 Jahren deren Name erlischt..."

  • Der Burggeist auf Rodenstein oder Der Landgeist im Odenwald: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der Burggeist auf Rodenstein oder Der Landgeist im Odenwald: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der Burggeist auf Rodenstein oder Der Landgeist im Odenwald: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1816, für eBook-Reader geeignet. +++ Aus dem Inhalt: "...Bekannt ist die Sage von dem wandernden Burggeist auf Rodenstein oder vom Landgeist im Odenwald. In älteren und auch in den neuesten Zeiten soll er, deutschen Krieg und Frieden verkündend, mit Ross sowie Wagen und Heer sowie Hunden in luftigem Getöse und Jagen, seinen Hin- und Herzug gehalten haben, zwischen den Burgen Rodenstein und Schnellerts, welch letztere fast ganz zertrümmert ist..." (Dokumentation)

  • Die Räuber - Abenteuer zweier Freunde auf einem Schloss in Böhmen: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Die Räuber - Abenteuer zweier Freunde auf einem Schloss in Böhmen: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Die Räuber - Abenteuer zweier Freunde auf einem Schloss in Böhmen: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1840, für eBook-Reader geeignet. +++ Aus dem Inhalt: "...Merkst du denn nicht, dass wir mit beiden Füßen recht in der Mitte der Schiller'schen Räuber stehen? - Der Schauplatz ist ein altes Schloss in Böhmen, mithin die Dekoration richtig. Als spielende Personen treten auf: Maximilian, regierender Graf, Franz sein Sohn, Amalia, seine Nichte. - Nun, und Carl mag der Hauptmann der Räuber sein, die uns anfielen. Es freut mich sehr, die Begebenheit endlich einmal in der wirklichen Welt anzutreffen... Willibald lachte sehr über Hartmanns närrischen Gedanken, meinte aber doch, dass in der Tat ein merkwürdiges Spiel des Zufalls hier die wichtigsten Personen aus jenem Trauerspiel, wenigstens dem Namen nach, bis auf den Haupthelden zusammengebracht, so dass nur noch ein Herrmann und ein alter Daniel fehle..."

  • Galanterien von Leipzig: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Galanterien von Leipzig: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Galanterien von Leipzig: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1799, für eBook-Reader geeignet. +++ Aus dem Inhalt: "Sie glauben, lieber Freund, Leipzig müsste ein kaltes frostiges Städtchen sein, weil man so wenig von dessen galanten Geschichten höre. Und doch wüssten Sie von »dem galanten Leipzig«, was es so besonders macht, schon mehr als einmal gehört zu haben. Es verdient auch wahrhaftig diesen Beinamen, und wenn anderer Orte wegen ihrer freien Lebensart einen größeren Ruf erhalten haben, so ist es doch nur deswegen geschehen, weil sie nicht so geschickt wie in Leipzig, den Spiegel von Tugend und Unschuld vor Blöße und Ausschweifung zu bringen wussten. Freilich nehmen die Leipziger Herren und Schönen das Wort von einer ganz anderen Seite. Sie wollen diese Galanterie in besondere Ausübung feiner Lebensart verwandeln..."

  • Der Graf von Gleichen - Romantische Volkssage - Nebst einem historisch-kritischen Anhang und einer anatomischen Beschreibung der neuerlichen ausgegrabenen Gebeine: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der Graf von Gleichen - Romantische Volkssage - Nebst einem historisch-kritischen Anhang und einer anatomischen Beschreibung der neuerlichen ausgegrabenen Gebeine: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der Graf von Gleichen - Romantische Volkssage - Nebst einem historisch-kritischen Anhang und einer anatomischen Beschreibung der neuerlichen ausgegrabenen Gebeine: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1836, für eBook-Reader geeignet. +++ Aus dem Inhalt: Nachdem Graf von Gleichen in Kairo in Haft kam, glaubte der Hauptmann der Gefangenen, er sei erfahren in der edlen Gartenkunst und beauftragte ihn, gemäß dem Willen des Sultans einen Garten nach Art der Franken einzurichten und zu pflegen. - In völliger Unkenntnis und "...mit neuem Mut belebt, entschloss sich der Graf zu dem misslichen Unternehmen einer planlosen Umwandlung des ihm übergebenen Platzes. Er stellte die Arbeiter auf gut Glück an und verfuhr mit beispielloser Willkür in dem wohlgeordneten, schattenreichen Park. Die nutzbaren Fruchtbäume mussten den Anpflanzungen von Rosmarin, Amaranten und Sammetblumen weichen, und den nackten Boden deckte, nachdem er das gute Erdreich hatte ausstechen lassen, buntfarbiger Kies, der so sorgfältig festgestampft wurde, dass kein Grashalm darin wurzeln konnte. Ein Rosensaum, durch den sich seltsam gewundene Blumenbeete mit grotesken Figuren schlängelten, umschloss den ganzen Platz, den er in mehrere Terrassen geteilt hatte. Die ganze Gartenanstalt aber konnte nicht gedeihen, da der Graf aus Unkunde, die Zeit zu säen und zu pflanzen, wenig oder gar nicht beachtete..."

  • Der berüchtigte Räuber Johann Pascolini, dessen Leben, Taten und schreckliches Ende: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der berüchtigte Räuber Johann Pascolini, dessen Leben, Taten und schreckliches Ende: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der berüchtigte Räuber Johann Pascolini, dessen Leben, Taten und schreckliches Ende: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1871, für eBook-Reader geeignet. +++ Eine wahre Geschichte über das Treiben des berüchtigten Räubers Johann Pascolini aus Unterweikertshofen bei Dachau.

  • Liebertwolkwitz in den Tagen der Schlacht bei Leipzig vom 14. bis 18. Oktober 1813: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Liebertwolkwitz in den Tagen der Schlacht bei Leipzig vom 14. bis 18. Oktober 1813: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Liebertwolkwitz in den Tagen der Schlacht bei Leipzig vom 14. bis 18. Oktober 1813: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1848, für eBook-Reader geeignet. +++ Aus dem Inhalt: "Durch vorliegende Schrift sollen, zugleich als ein lehrreiches Andenken an die vorigen Zeiten, einige denkwürdige örtliche Ereignisse der Vergessenheit entzogen werden. ..."

  • Pamfilius Frohmund Eulenspiegel - lustige Abenteuer, Streiche und tolle Possen - Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegel: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Pamfilius Frohmund Eulenspiegel - lustige Abenteuer, Streiche und tolle Possen - Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegel: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Pamfilius Frohmund Eulenspiegel - lustige Abenteuer, Streiche und tolle Possen - Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegel: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1860 (Des Erzkalfakters, Quadratschlankels und durchtriebenen Leutvexirers, Pams. Frohm. Eulenspiegel...), für eBook-Reader geeignet. +++ Aus dem Inhalt: »...Es wird nicht viele Leute geben, die nicht schon die lustigen Historien, das merkwürdige Leben, die Taten und Reisen des Erzschelms Till Eulenspiegel gelesen, aber nirgend etwas davon gehört oder gefunden haben, dass Till Eulenspiegel auch verheiratet gewesen sei. Er hatte wirklich eine Frau, die er jedoch auf seinen weiten Wanderzügen nicht als eine überflüssige Last mit sich schleppen wollte, um nicht in der Ausübung seiner lustigen Streiche gehindert zu sein. So lange sie im Besitz ihres von ihren Eltern ererbten kleinen Bauerngutes war, brauchte sie keinen Mangel zu leiden und gewöhnte sich nach und nach daran, ohne ihren Eheherrn zu leben, der sich durch nichts auf der Welt von seiner Wanderlust abbringen ließ. Er besuchte aber seine Frau immer richtig, so oft er in die Gegend kam, fütterte sich 8 Tage lang durch und ging dann wieder in die weite Welt, aber niemals, ohne eine Handvoll Taler als Vorspann mitzunehmen. Wer zurzeit, da Till Eulenspiegel lebte, lesen und schreiben konnte, wurde schon für gelehrt gehalten, und solche Gelehrte in verschiedenen Ländern schrieben alle lustigen Reden und Streiche fleißig auf, die dann nach Erfindung der Buchdruckerkunst auch richtig gedruckt wurden. Diese Zeit erlebte zwar der Sohn des Till Eulenspiegel nicht mehr, aber eine solche Sammlung durfte er, als er 13 Jahre alt war, in seinen freien Stunden in dem Kloster Gottsgnad, das nur eine halbe Stunde von dem Gütl seiner Mutter entfernt war, und worin er als Laufbursche und zu allerlei Aushilfsarbeiten im Klostergarten und in der Ökonomie verwendet wurde, abschreiben. Diese tollen Geschichten reizten ihn zur Nachahmung, und er beschloss, auf gleiche Weise sein Glück zu versuchen, sich aber dabei so pfiffig zu benehmen, dass er mehr Groschen - als sein Vater Schläge erhielt - bekommen sollte. Als er mit der Abschrift fertig war, brachte er sie nach Hause und las diese Geschichten abends seiner Mutter, die nur bisweilen von einzelnen lustigen Streichen ihres sauberen Mannes und Landstreichers gehört hatte und sich nun oft tüchtig ärgerte, über manches und gar vieles, was sie da Neues erfuhr, und ihren Sohn Pamfili täglich dringend warnte, einen solchen Lebenslauf zu führen wie sein unverbesserlicher Vater...« Buch 1

  • Pamfilius Frohmund Eulenspiegel - neue lustige Abenteuer, Streiche und tolle Possen - Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegel: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Pamfilius Frohmund Eulenspiegel - neue lustige Abenteuer, Streiche und tolle Possen - Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegel: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Pamfilius Frohmund Eulenspiegel - neue lustige Abenteuer, Streiche und tolle Possen - Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegel: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1860 (Der durch eine steinalte, boshaftige, drachenhässliche Teufels-Hexe in allerlei Viecherln verzaubert, und durch einen Teufels- und Gewaltsrausch wieder glücklich erlöste Pamfilius Frohmund Eulenspiegel...), für eBook-Reader geeignet. +++ Aus der Nachschrift von Buch 1: »Bei einem ländlichen Ausflug kam ich in einen großen Marktflecken am Inn, als dort eben der Nachlass eines verstorbenen Pfarrers versteigert wurde. Ich kaufte nach dem Gewicht eine Kiste mit alten Papieren, unter denen ich, offenbar von Pamfilius Frohmund Eulenspiegel eigenhändig geschrieben, nicht nur die vorstehende Geschichte fand, sondern auch ein Heft mit dem Titel »Meine wundersame Verzauberung durch eine alte Hexe in allerlei Viecherln«, worüber ich recht viel lachen musste, und was ich seiner Zeit den geehrten Lesern gleichfalls mitzuteilen gedenke. ...« Buch 2

  • Enthüllung mystischer Umtriebe in und außer Leipzig - Ein Beitrag zur Geschichte unserer Zeit: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Enthüllung mystischer Umtriebe in und außer Leipzig - Ein Beitrag zur Geschichte unserer Zeit: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Enthüllung mystischer Umtriebe in und außer Leipzig - Ein Beitrag zur Geschichte unserer Zeit: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1829, für eBook-Reader geeignet. +++ Aus dem Inhalt: »...Wenden wir unseren Blick von diesen größeren Erscheinungen der politischen Welt zu den Bestrebungen der redenden und schreibenden Welt, so scheint hier fast eine solche Verwirrung der Stimmen zu herrschen, als zu jener Zeit, wo man einen Turm bis zu den Wolken des Himmels hinaufbauen wollte. In diesem Gewirr aber treten bald hier bald dort Männer als Lehrer auf, die kein Mensch berufen hat, die auch selbst wohl wissen, dass sie eigentlich nichts Gründliches erlernt, sondern die Wissenschaft nur so obenhin berührt haben, um ein Wort mitsprechen zu können, wenn etwa in der Gesellschaft davon die Rede ist. Und diese angeblichen Lehrer finden nicht nur Zulauf, sondern werden auch wohl gar von manchen als auserwählte Rüstzeuge des Herrn gepriesen! Zu diesen Betrachtungen veranlasst mich eine seltsame Mystifikation, welche unlängst hier in Leipzig stattfand und von welcher auch wahrscheinlich dem größeren Publikum einige Kunde durch öffentliche Blätter zukommen wird. Da jedoch diese Sache nicht bloß ein örtliches Interesse hat, sondern ihrem Ursprung nach von weit größerem Umfang zu sein scheint, so lohnt es wohl der Mühe, dem Publikum darüber eine vollständigere und genauere Rechenschaft zu geben. Ich halte mich aber dazu umso mehr verpflichtet, da ich unschuldiger Weise jener Mystifikation anfangs selbst einigen Vorschub geleistet habe, und da ich nicht zugeben kann, dass über diesen meinen Anteil an der Sache unstatthafte Gerüchte im Publikum verbreitet werden. ...«

  • Der Sturm auf dem Rhein - Vier Unterhaltungen mit Schiffern über die Frage: Welche sind die wahren Freunde und Feinde der katholischen Kirche?: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der Sturm auf dem Rhein - Vier Unterhaltungen mit Schiffern über die Frage: Welche sind die wahren Freunde und Feinde der katholischen Kirche?: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Der Sturm auf dem Rhein - Vier Unterhaltungen mit Schiffern über die Frage: Welche sind die wahren Freunde und Feinde der katholischen Kirche?: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1838, für eBook-Reader geeignet. +++ Eine eifrige Diskussion über das Christsein während einer Schifffahrt auf dem Rhein. +++ Aus dem Inhalt: An einem der ersten schönen Frühlingstage nach dem harten Winter des Jahres 1838 beleuchtete die Sonne freundlich die herrliche Gegend. Nebeltau hing hier und da über den Bergen. Die Glocken der alten Kirchen von Koblenz tönten weithin und stimmten die Seele feierlich zum nahen Pfingstfest. Die Bauern waren schon auf dem Feld, die Schiffer in ihren Kähnen. An manchem Fenster öffnete ein Städter seine Laden. Da sah man einen fremden Herrn an dem Ufer des Rheins seinen Tornister auf den Rücken festschnallen und einigen Schiffsleuten zuwinken. Er bat sie, ihn auf ihrem Nachen den Rhein hinaufzufahren, bis nach Bingen, den Loreleyfelsen vorüber. Dann wollte der Herr mit dem Dampfboot oder mit denselben Schiffern, wenn er das Dampfboot verfehlte, wieder hinunter bis nach Köln, um die ganze schöne Gegend recht gemächlich zu genießen. Er war ein Katholik, aus den Rheinprovinzen gebürtig, der aber eine Reihe von Jahren aus seinem Vaterland entfernt gewesen war und die Bergstraße noch nie gesehen. Über die Bezahlung wurden sie bald einig, da es dem fremden Herrn nicht an Geld zu fehlen schien. Die Schiffsleute waren gleich rüstig bei der Hand. Der eine nannte sich A. Weiler, der andere, jüngere, hieß Moordorf. Er hatte seinen Knaben mit, ein Kind von 8 bis 9 Jahren, welchem die Mutter ein gutes Stück Weizenbrot mit in die Tasche gegeben. Am Steuerruder saß ein Alter, der hatte etwas Finsteres und Verschlossenes. Sie nannten ihn nur den Alten. -- Der fremde Herr aber zeigte ein gar offenes und edles Wesen, sodass ihm ein jeder gern ins Angesicht sah. Als er nun, nachdem er noch einen Blick auf den Ehrenbreitstein geworfen, im Begriff war, einzusteigen, flüsterte der Alte den anderen etwas ins Ohr. Sie nickten und Moordorf rief dem Fremden zu: »Ehe es abgeht, gnädiger Herr, um Verzeihung, Sie sind doch nicht ein Evangelischer?« -- Fremder: »Ein Evangelischer? Warum fragt Ihr danach?« Schiffer: »Einen solchen fahren wir nicht, wir wollen es nur mit ehrlichen Katholiken zu tun haben.« Fremder: »Aber, Schiffsleute, seid Ihr nicht bei Sinnen, was fragt Ihr nach meinem Glauben? Zu Eurer Beruhigung will ich Euch sagen, dass ich ein Christ bin, so gut wie Ihr, und nun fahrt ab, oder ich sehe mich nach anderen um.«

  • Geschichtliche Darstellung der Burg Streitberg: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Geschichtliche Darstellung der Burg Streitberg: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Geschichtliche Darstellung der Burg Streitberg: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahre 1823, aufbereitet für die heutige Leserwelt. Aus dem Inhalt: »Die alten Burgen sind wesentliche und bedeutende Gegenstände der Geschichte des Landes, in welchem sie sich befinden. Ihr Hauptzweck war die Verteidigung gegen ungerechte Angriffe, doch wurden sie in den heillosen Fehdezeiten öfters missbraucht und zu Räuberhöhlen gemacht. ... Ich beschränke mich gegenwärtig selbst nur auf die geschichtliche Darstellung der vier Burgen Streitberg, Neideck, Altenburg bei Bamberg und Gößweinstein, welchen jedoch die zwei Burgen Tüchersfeld als kleine Zugabe folgen werden. Sie sind in mancher Hinsicht merkwürdig, besonders Streitberg und Altenburg. Ich glaube daher, eine gute Auswahl getroffen zu haben.« Oesterreicher Mit der Reihe »Auf historischen Spuren« hat sich die Autorin zur Aufgabe gemacht, Literatur vergangener Jahrhunderte für heutige Leser aufzubereiten und wieder zur Verfügung zu stellen. Dabei wird der Schreibstil des Verfassers möglichst unverändert übernommen, um den Sprachgebrauch der damaligen Zeit zu erhalten. Gleichwohl werden Änderungen, die sich beispielsweise aus der Überprüfung historischer Fakten ergeben, schonend eingearbeitet. Das vorliegende Buch enthält gegenüber der Originalausgabe unter anderen Berichtigungen kleinerer Irrtümer.

  • Geschichte der Stadt Taucha - Von der Zeit ihrer Gründung bis zum Jahre 1813: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Geschichte der Stadt Taucha - Von der Zeit ihrer Gründung bis zum Jahre 1813: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Geschichte der Stadt Taucha - Von der Zeit ihrer Gründung bis zum Jahre 1813: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1866, aufbereitet für die heutige Leserwelt. Aus dem Inhalt: "Der Vorstand des königlichen Finanz-Archivs, Herr Hofrat Dr. Stephan zu Dresden, wandte sich unterm 28. April 1863 mit dem Ersuchen an den hiesigen Stadtrat, ihm gedruckte Nachrichten, die Stadt Taucha betreffend, behufs Vervollständigung der bei dem genannten Archiv befindlichen Bibliothek zugehen zu lassen. Da sich dergleichen Nachrichten nicht auffinden ließen, so wurde der Verfasser gegenwärtigen Schriftchens seitens des hiesigen Stadtrats beauftragt, die wenigen Nachrichten, die sich im Rats-Archiv vorfanden, zusammenzustellen und an das königliche Finanz-Archiv abzugeben. Jene Zusammenstellung fand den Beifall des Rats, sodass Herr Bürgermeister Lindner mir den ehrenvollen Auftrag erteilte, mich der Mühe der Aufsuchung anderweitiger Nachrichten zu dem Zweck der Darstellung einer möglichst zusammenhängenden Geschichte der Stadt Taucha zu unterziehen. Durch fleißige Benutzung der mir mit dankenswerter Zuvorkommenheit dargebotenen Quellen, wofür ich ganz besonders den Herren Professor Dr. Flathe zu Leipzig, Hofrat Dr. Stephani zu Dresden, Gerichtsamtmann Lehmann, Oberpfarrer M. Platz und Bürgermeister Lindner da hier zu großem Dank verpflichtet bin, ist das vorliegende Material gewonnen und für den bezeichneten Zweck von mir weiter verarbeitet worden. Auf Vollständigkeit macht das Büchlein keinen Anspruch, denn obgleich es an der Bemühung meinerseits, die vorhandenen Zeitlücken durch Aufsuchung des erforderlichen Materials auszufüllen, nicht gefehlt hat, so ist das Unmögliche doch nicht möglich zu machen gewesen. Um den Vertrieb des Buchs zu erleichtern, habe ich mich entschließen müssen, vorläufig die Geschichte der Stadt von der Zeit ihrer Gründung bis zum Jahre 1813 zu bearbeiten und würde, wenn mir Gott Leben und Gesundheit schenken und der vorliegende Versuch die gewünschte Aufnahme und Beurteilung finden sollte, die neuere Geschichte der Stadt in einem zweiten Heft späterhin nachfolgen lassen. - Taucha, den 31. Oktober 1865. Der Verfasser"

  • Hexen- und Gespenster-Geschichten: Ein geschriebenes Lesebuch für die deutschen Schulen, dann auch für alle großen und alten Kinder in der Stadt und auf dem Lande: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Hexen- und Gespenster-Geschichten: Ein geschriebenes Lesebuch für die deutschen Schulen, dann auch für alle großen und alten Kinder in der Stadt und auf dem Lande: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Hexen- und Gespenster-Geschichten: Ein geschriebenes Lesebuch für die deutschen Schulen, dann auch für alle großen und alten Kinder in der Stadt und auf dem Lande: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1806, aufbereitet für die heutige Leserwelt. Aus dem Inhalt: "Das größte Hindernis allen vernünftigen Denkens, und die Quelle vieler Untugenden ist in meinem Umkreis der Glaube an Hexen und Gespenster, welcher besonders meinen Religionsunterricht in der Schule sehr erschwert und ihn in seiner Wirksamkeit aufhält. Die dummen Anhänger dieses Aberglaubens wissen zu dessen Begründung gewöhnlich nichts anders als gelesene oder gehörte Geschichten, mit allmöglichen Scheinfarben der Wahrheit ausgeschmückt, vorzubringen. Aus diesem Grund glaube ich dem Unwesen bei meinen Schulkindern nicht besser steuern zu können, als Geschichten mit Geschichten zu widerlegen, so wie sich Gift am besten mit Gegengift vertreiben lässt."

  • Geschichte der Stadt Greifswald: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Geschichte der Stadt Greifswald: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
    Geschichte der Stadt Greifswald: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann

    Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1860, aufbereitet für die heutige Leserwelt. Aus dem Inhalt:"An den Gestaden der Ostsee von der Recknitz bis zur Weichsel wohnten nach der Völkerwanderung zwei nahverwandte wendische Volksstämme, die Ranen oder Ruganen und die Pommern oder Pommeranen. Die ersteren besaßen außer der Insel Rügen den nördlichen Teil von Neuvorpommern zwischen dem Ryck, der Trebel und Recknitz, die letzteren unter mehreren Fürsten stehend, den ganzen übrigen Küstenstrich an der Ostsee, und teilten sich in eigentliche Pommern und Pommerellen. Diese Vielherrschaft schwächte sie, sodass sie weder über die weit minder zahlreichen und ausgedehnten Ranen obsiegen noch gegen ihre Nachbarn, die Polen, ihre Unabhängigkeit behaupten konnten, von welchen ihnen auch im Anfang des 12. Jahrhunderts, 1124-28, durch den Bischof Otto von Bamberg das Christentum aufgedrungen wurde. Doch wirkte zu ihrer Bekehrung neben der Furcht vor den Polen auch viel die feurige Beredsamkeit und die Freigebigkeit des Bischofs von Bamberg mit. Die Ruganen hatten außer den Pommern mächtige Feinde an den Dänen, mit welchen sie in beständigen Fehden lebten. Man unternahm beiderseits häufige Seezüge und plünderte einander die Küsten aus. Aber an Unterwerfung und bleibende Oberherrschaft über den Mindermächtigen wurde lange nicht gedacht..."

  • Bei der Knallhütte
    Bei der Knallhütte
    Bei der Knallhütte

    Zweiteiliger historischer Roman in einem Band. [1862] Aus dem Inhalt: Im Tilsiter Frieden hatte Preußen bekanntlich seine Länder diesseits der Elbe an Frankreich abtreten müssen. Russland und Preußen hatten den jüngsten Bruder Napoleons, Jerome, ausdrücklich als König von Westphalen anerkannt; Österreich hatte mit schweren Opfern den Frieden erkauft, während die übrigen Fürsten, den Umständen sich beugend, dem Protektor des Rheinbundes huldigten. Tiefe Schmach lag auf dem gesamten Vaterlande - aber ein Stein, Hardenberg, Scharnhorst, Gneisenau, Fichte, Schleiermacher u. a. verzagten nicht. Mit heiligem Ernst suchten sie den Funken der Freiheit, der tief im Herzen der geknechteten Völker glimmte, wach zu erhalten. Der Geist der Insurrektion wurde genährt und erhalten. Ein allgemeiner Aufstand in Pommern, in der Mark, in Niedersachsen, Westphalen, Hessen, Thüringen und Franken wurde beabsichtiget. Ein rascher, kühner Angriff auf das Königreich Westphalen wurde beschlossen. Waren doch in keinem Lande die Aussichten auf glücklichen Erfolg in so hohem Grade vorhanden, als hier. In der westphälischen Armee standen viele ehemalige preußische Offiziere, welche nur gezwungen dem fremden Herrscher dienten, wie es zugleich mit den meisten Hessen der Fall war. Das Volk im Lande hielt mit unendlicher Treue und Zähigkeit an dem Kurfürsten und mochte von dem Neuen nichts wissen, selbst wo es das Bessere war. Jetzt war die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Ausbruches des Krieges zwischen Österreich und Frankreich näher gerückt. Preußen, meinte man, könne dem Kampfe nicht fernbleiben - und so wurde selbst von einem Stein, Scharnhorst und Gneisenau kein Bedenken getragen, eine beabsichtigte Erhebung von Seiten Hessens für gut zu heißen.

Autor

Johann Konrad Dahl

Johann Konrad Dahl wurde am 19. November 1762 in Mainz geboren. Er studierte Philosophie und Theologie und war später unter anderen als Stadtpfarrer sowie Domkapitular tätig. Sein Leben endete am 10. März 1833, ebenfalls in Mainz.

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