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Fürstenkrone 100 – Adelsroman: Liebesgeheimnisse in Schloss Lichtenau
Fürstenkrone 101 – Adelsroman: Die Moorprinzessin
Fürstenkrone 80 – Adelsroman: Ich lass dich nicht aus meinen Armen
eBook-Reihen30 Titel

Fürstenkrone

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Über diese Serie

In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.
Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.
"Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.

Patricia Prinzessin von Löwenstein drehte sich in ihrem hellblauen, knöchellangen Ballkleid vor dem Spiegel des Kleiderschranks. Sie überlegte, ob sie nicht besser ein anderes Ballkleid nach Steinwalden mitgenommen hätte. Immerhin war sie vor zwei Monaten dreiundzwanzig geworden, dieses Kleid ließ sie jedoch bedeutend jünger erscheinen. Über ihr hübsches Gesicht flog ein amüsiertes Lächeln. Die meisten jungen Frauen, die sie kannte, hatten nichts dagegen, um etliche Jahre jünger zu erscheinen. Es klopfte. »Ja, bitte!« Sie wandte sich der Tür zu. »Ach, du bist es, Alexander«, sagte sie, als ihr um ein Jahr älterer Bruder eintrat. »Gut siehst du aus.« Sie legte flüchtig die Arme um seinen Nacken. »Heute abend wirst du dich kaum vor Verehrerinnen retten können, obwohl dich natürlich nur Victoria interessieren wird. Wenn ich nicht deine Schwester wäre…« »Die beste Schwester, die sich ein Mann wünschen kann«, erwiderte der junge Prinz. Er hielt Patricia ein Stückchen von sich ab. »Das Kleid steht dir gut.« Seine Finger berührten leicht die Perlen, die seine Schwester trug. Patricia legte sie nur selten ab.
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum27. März 2018
Fürstenkrone 100 – Adelsroman: Liebesgeheimnisse in Schloss Lichtenau
Fürstenkrone 101 – Adelsroman: Die Moorprinzessin
Fürstenkrone 80 – Adelsroman: Ich lass dich nicht aus meinen Armen

Titel in dieser Serie (40)

  • Fürstenkrone 80 – Adelsroman: Ich lass dich nicht aus meinen Armen
    Fürstenkrone 80 – Adelsroman: Ich lass dich nicht aus meinen Armen
    Fürstenkrone 80 – Adelsroman: Ich lass dich nicht aus meinen Armen

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. "Gloria! Wie schön, dich zu sehen!" Rechtsanwalt und Notar Dr. Henry Kröger verließ mit raschen Schritten seinen Schreibtischbereich und eilte seiner ernsten jungen Mandantin entgegen. Seine Freude wirkte echt, aber auch prüfend-besorgt. Nach der freundschaftlichen Umarmung hielt er die hübsche junge Frau dann auch ein wenig von sich ab, ihre Augen findend. Und nach einem Moment trat tatsächlich ein verhaltenes Lächeln auf ihre Lippen. "Geht es dir gut, mein Kind?", forschte er väterlich-besorgt, die Trauer in ihrem offenen Gesicht noch erkennend, um dann gleich die Frage anzuschließen: "Wie ist die Auktion gelaufen?" "Gut, Onkel Henry! Für die Sommerzeit sogar überraschend gut. Der Kunsthandel zeigt sich erstaunlich stabil." Gloria de Vries war die Erleichterung anzumerken. Ihre erste Auktion, für welche sie verantwortlich zeichnete, hatte sie erfolgreich hinter sich gebracht! "Wunderbar!" Der agile ältere Herr mit dem weißen Haar und der zurückhaltenden hanseatischen Noblesse nickte zufrieden. Wie gut, dass die Kleine, wie er sie gedanklich immer noch nannte, einen guten Einstieg in die alleinige geschäftliche Verantwortung gehabt hatte. Er wollte sie im Moment nicht nach den erzielten Erlösen befragen. Den Wert der Dinge würden die beiden langjährigen Mitarbeiter des Kunsthandels de Vries im Auge behalten, da war er sich sicher. Charlotte von Bellwange und Hans Christensen waren erfahrene Kunsthistoriker und seit Jahrzehnten in dem renommierten Haus für hochwertige Kunst tätig. "Komm, nimm Platz, mein Kind", sagte er daher, sie mit zu jenem ausladenden Mahagonischreibtisch nehmend, welcher das Herzstück in dem weiten Arbeitsraum darstellte. Mit den kostbaren Holzvertäfelungen an Decken und Wänden, den eingebauten hohen Aktenschränken und antiken Ledersesseln

  • Fürstenkrone 100 – Adelsroman: Liebesgeheimnisse in Schloss Lichtenau
    Fürstenkrone 100 – Adelsroman: Liebesgeheimnisse in Schloss Lichtenau
    Fürstenkrone 100 – Adelsroman: Liebesgeheimnisse in Schloss Lichtenau

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Die untergehende Abendsonne tauchte das ehrwürdige alte Schloss in ein zauberhaftes Licht. Die schneeweiße Fassade schien jetzt in einem zarten Rosaton zu leuchten, und die mit Kupfer belegten Türme der beiden Seitenflügel erstrahlten in beinahe mystisch anmutendem Glanz. Herward Graf von Lichtenau saß auf einer der weitläufigen Terrassen, die sich auf der Rückseite des Schlosses befanden, und ließ seinen Blick über den Park gleiten. Was er dort sah, gefiel ihm. Überall hatten die Gärtner kunstvolle Blumenbeete angelegt, die zu dieser Jahreszeit bereits üppig blühten. In den Bäumen sangen die Vögel ihr Abendlied, und auf dem See im hinteren Teil des Parks zogen zwei weiße Schwäne ihre Runden.

  • Fürstenkrone 101 – Adelsroman: Die Moorprinzessin
    Fürstenkrone 101 – Adelsroman: Die Moorprinzessin
    Fürstenkrone 101 – Adelsroman: Die Moorprinzessin

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 102 – Adelsroman: Leis' erklingt die Abschiedsmelodie
    Fürstenkrone 102 – Adelsroman: Leis' erklingt die Abschiedsmelodie
    Fürstenkrone 102 – Adelsroman: Leis' erklingt die Abschiedsmelodie

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 103 – Adelsroman: Das Geheimnis der Fürstin Carolin
    Fürstenkrone 103 – Adelsroman: Das Geheimnis der Fürstin Carolin
    Fürstenkrone 103 – Adelsroman: Das Geheimnis der Fürstin Carolin

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 104 – Adelsroman: Die bürgerliche Komtess
    Fürstenkrone 104 – Adelsroman: Die bürgerliche Komtess
    Fürstenkrone 104 – Adelsroman: Die bürgerliche Komtess

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 105 – Adelsroman: Heimweh nach Schloss Hohenfels
    Fürstenkrone 105 – Adelsroman: Heimweh nach Schloss Hohenfels
    Fürstenkrone 105 – Adelsroman: Heimweh nach Schloss Hohenfels

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 106 – Adelsroman: Die Erbin von Montfort
    Fürstenkrone 106 – Adelsroman: Die Erbin von Montfort
    Fürstenkrone 106 – Adelsroman: Die Erbin von Montfort

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 107 – Adelsroman: Es gibt eine Zukunft für uns
    Fürstenkrone 107 – Adelsroman: Es gibt eine Zukunft für uns
    Fürstenkrone 107 – Adelsroman: Es gibt eine Zukunft für uns

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 108 – Adelsroman: Tina läuft ins Glück
    Fürstenkrone 108 – Adelsroman: Tina läuft ins Glück
    Fürstenkrone 108 – Adelsroman: Tina läuft ins Glück

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 109 – Adelsroman: Nur ein Hauch Glückseligkeit
    Fürstenkrone 109 – Adelsroman: Nur ein Hauch Glückseligkeit
    Fürstenkrone 109 – Adelsroman: Nur ein Hauch Glückseligkeit

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 110 – Adelsroman: Das Schloss in Südtirol
    Fürstenkrone 110 – Adelsroman: Das Schloss in Südtirol
    Fürstenkrone 110 – Adelsroman: Das Schloss in Südtirol

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 111 – Adelsroman: Das verleugnete Fürstenkind
    Fürstenkrone 111 – Adelsroman: Das verleugnete Fürstenkind
    Fürstenkrone 111 – Adelsroman: Das verleugnete Fürstenkind

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 112 – Adelsroman: Wiener Liebesreigen
    Fürstenkrone 112 – Adelsroman: Wiener Liebesreigen
    Fürstenkrone 112 – Adelsroman: Wiener Liebesreigen

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 113 – Adelsroman: Eine Frau für René
    Fürstenkrone 113 – Adelsroman: Eine Frau für René
    Fürstenkrone 113 – Adelsroman: Eine Frau für René

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 114 – Adelsroman: Elisabeth und der verfemte Graf
    Fürstenkrone 114 – Adelsroman: Elisabeth und der verfemte Graf
    Fürstenkrone 114 – Adelsroman: Elisabeth und der verfemte Graf

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 115 – Adelsroman: Schöner als alle Träume
    Fürstenkrone 115 – Adelsroman: Schöner als alle Träume
    Fürstenkrone 115 – Adelsroman: Schöner als alle Träume

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 116 – Adelsroman: Ein Baby für Schloss Lindenbach
    Fürstenkrone 116 – Adelsroman: Ein Baby für Schloss Lindenbach
    Fürstenkrone 116 – Adelsroman: Ein Baby für Schloss Lindenbach

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 117 – Adelsroman: Der verschollene Graf
    Fürstenkrone 117 – Adelsroman: Der verschollene Graf
    Fürstenkrone 117 – Adelsroman: Der verschollene Graf

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 118 – Adelsroman: Im Sturm der Leidenschaft
    Fürstenkrone 118 – Adelsroman: Im Sturm der Leidenschaft
    Fürstenkrone 118 – Adelsroman: Im Sturm der Leidenschaft

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

  • Fürstenkrone 119 – Adelsroman: Graf, Sie sind kein Ehrenmann
    Fürstenkrone 119 – Adelsroman: Graf, Sie sind kein Ehrenmann
    Fürstenkrone 119 – Adelsroman: Graf, Sie sind kein Ehrenmann

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Anke von Toerring schrie nicht auf, als sie die schicksalsschweren Worte hörte.Mit zitternder Hand stützte sie sich Halt suchend auf die Tischplatte und starrte Oberst Campen an."Er ist also tot?", flüsterte sie kaum verständlich. "Ich habe geahnt, dass dieser Tag einmal kommen würde.Tausendmal hatte sich Anke von Toerring diesen Augenblick vorzustellen versucht. Immer dann, wenn Rüdiger am nächsten Tag in seine Maschine steigen und fliegen sollte.Der Oberst räusperte sich. "Fassen Sie sich, Anke", sagte er mit rauer Stimme. "Ich weiß, wie Ihnen zumute ist.Ankes Gesicht war leichenblass. Jedes ihrer Worte kostete sie eine unendliche Mühe."Wie – wie ist es geschehen?Oberst Campen riss sich zusammen."Die Maschine explodierte und stürzte ins Meer. Sie fanden auf dem Meer nur Bruchstücke des Wracks, und das erst viele Stunden nach der Explosion. Bitte, Frau von Toerring, behalten Sie Ihren Mann so in Erinnerung, wie er von Ihnen ging.Anke schwankte. Nie mehr würde Rüdiger lachen, nie mehr die Arme nach ihr ausstrecken und sie an seine Brust ziehen, ihr nie mehr die kleinen Kümmernisse von den Lippen küssen.Endlich kamen die erlösenden Tränen.

  • Fürstenkrone 120 – Adelsroman: Graf Michael und die Malerin
    Fürstenkrone 120 – Adelsroman: Graf Michael und die Malerin
    Fürstenkrone 120 – Adelsroman: Graf Michael und die Malerin

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. "Felix ist schon wieder verschwunden", rief Gräfin Johanna aufgeregt. Inmitten einer Unmenge von Papieren und Aktenordnern saß Graf Michael von Sternberg an dem großen Eichenschreibtisch in seinem Arbeitszimmer und sah noch nicht einmal auf. Gräfin Johanna versuchte es erneut: "Dein Sohn hat sich mal wieder versteckt! Du musst uns suchen helfen.Unwillig legte Michael von Sternberg die Stirn in Falten. "Du siehst doch, dass ich zu tun habe, Mutter. Was ist mit dem Kindermädchen, warum weiß sie nicht, wo er ist? Schließlich haben wir sie dafür eingestellt, das ist ihre Aufgabe.Gräfin Johanna setzte sich entschlossen in den Besucherstuhl. Sie hatte nicht vor, sich so leicht abspeisen zu lassen. "Es ist die Aufgabe eines Vaters, sich um sein Kind zu kümmern!Jetzt sah Graf Michael endlich hoch: "Es ist meine Aufgabe als Familienoberhaupt, das Gestüt zu erhalten. Ich muss mich um Reithalle, Stallungen und die Zucht unserer Pferde kümmern, die, wie du weißt, regelmäßig auf Eliteschauen im ganzen Land vertreten sind. Ich bin für das Personal verantwortlich und für den reibungslosen Ablauf des Tagesgeschäftes. Das ist eine Menge Arbeit, da kann ich nicht auch noch einem kleinen Jungen hinterherrennen, der gerne Verstecken spielt. Ganz zu schweigen davon, dass es mit den Finanzen nicht zum Besten steht.Gräfin Johanna seufzte leise. Seit dem Tod ihrer Schwiegertochter Christine, die bei einem schweren Autounfall ums Leben kam, vergrub sich ihr Sohn in seiner Arbeit und vernachlässigte darüber alles andere. Am meisten litt darunter der kleine Felix."Michael, er ist bereits seit drei Stunden fort.

  • Fürstenkrone 121 – Adelsroman: Der letzte Fürst von Stolzenfels
    Fürstenkrone 121 – Adelsroman: Der letzte Fürst von Stolzenfels
    Fürstenkrone 121 – Adelsroman: Der letzte Fürst von Stolzenfels

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Als Katja die Tür aufschloß, wunderte sie sich ein wenig, weil Kurt ihr nicht wie sonst entgegenkam. Aber wahrscheinlich hatte er sich so sehr in seine Zeitungslektüre vertieft, daß er sie gar nicht hatte kommen hören. Kurt König stand kurz vor dem Staatsexamen und war in den letzten Wochen sehr nervös gewesen. Katja, die als Sekretärin in einer großen Industriefirma arbeitete, hatte das in den vergangenen Wochen mehr als einmal unliebsam zu spüren bekommen. Aber da sie ihn liebte, war sie auch geduldig mit ihm. Sie öffnete die Tür zu seinem Appartement, das er bescheiden als Junggesellenbude bezeichnete, und erstarrte. Da beugte sich Kurt, ihr Kurt, gerade über ein Mädchen, das sie nur allzu gut kannte, und küßte es. Es war Angelika Vossen, ihre Freundin und Kollegin. Kurt und Angelika mußten wohl gespürt haben, daß sie nicht mehr allein waren. Sie fuhren auseinander und starrten Katja erschrocken an. Angelika faßte sich als erste. Sie lachte, knöpfte sich aufreizend langsam ihre durchsichtige Bluse zu und sagte mit ihrer rauchigen Stimme: "Jetzt weißt du es also."

  • Fürstenkrone 122 – Adelsroman: Der Weg in die Heimat
    Fürstenkrone 122 – Adelsroman: Der Weg in die Heimat
    Fürstenkrone 122 – Adelsroman: Der Weg in die Heimat

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Baron von Bernhausen lehnte lässig an einer der dicken Säulen, die die Decke des großen Festsaales von Lichtenfelde trugen. Nachdenklich zog er an seiner Zigarette und sah den tanzenden Paaren zu. Sein ganz besonderes Augenmerk galt der schönen jungen Komtesse von Hugendorff. Wie ihr goldblondes Haar in dem Licht der kostbaren Kristalleuchter schimmerte. Wie leicht sie im Arm ihres Tänzers über das Parkett glitt! Wie betont einfach und doch so wirkungsvoll ihr Kleid war, dessen zarte Fliederfarbe so wunderbar gegen ihr blondes Haar abstach.Der nächste Tanz muß mir gehören! dachte Bernhausen und drückte den Rest seiner Zigarette in einen der kleinen vergoldeten Aschenbecher. Unauffällig begab er sich in die Nähe der Komtesse, und kaum hatte die Kapelle die ersten Takte zum nächsten Tanz begonnen, als er sich auch schon vor ihr verneigte."Komtesse, Sie sehen bezaubernd aus. Ja, ich möchte sagen, Sie sind die Königin dieses Festes", erklärte er in seiner schmeichelnden Art, in der er den Damen Komplimente zu machen pflegte.Verenas Wangen überzogen sich mit einem rosigen Hauch. Konnte sie ihren Ohren noch trauen? Königin dieses Festes hatte er sie genannt! Er, der elegante und von vielen heimlich verehrte Baron von Bernhausen machte ausgerechnet ihr solch ein Kompliment! Sie lächelte glücklich, ihr Herz schlug schneller, und ihre Augen verrieten nur zu deutlich, daß es dem Mann entgegenschlug, der ihr diese Worte gesagt hatte.Bernhausen hatte mit einiger Verwunderung die Veränderung bemerkt, die mit der Komtesse vorgegangen war. Sprachen ihre Augen nicht eine deutliche Sprache? Konnte er nicht darin lesen, daß dieses hübsche Mädchen in ihn verliebt war? Bernhausen richtete sich unwillkürlich gerade auf.

  • Fürstenkrone 123 – Adelsroman: Die falsche Gräfin
    Fürstenkrone 123 – Adelsroman: Die falsche Gräfin
    Fürstenkrone 123 – Adelsroman: Die falsche Gräfin

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. "Meine Damen und Herren! Wir landen in wenigen Minuten in Rom. Bitte, schnallen Sie sich an und stellen Sie das Rauchen ein!" Auf Deutsch und Englisch, auf Französisch und Italienisch tönte die Stimme der Stewardess durch den Passagierraum der Maschine der ›Alitalia‹. Der Mann, der an einem Fensterplatz im Abteil der Ersten Klasse saß, drückte mit nervösen Fingern die eben angerauchte Zigarette im Aschenbecher aus und fügte die Enden des Sicherheitsgurtes zusammen. Dann warf er einen Blick auf die Uhr. Die Landung erfolgte völlig planmäßig. Trotzdem dünkte es ihn eine kleine Ewigkeit, seitdem die Maschine in München gestartet war. Kurz nach neun Uhr war es gewesen, und er war eben im Werk angekommen, als ihn der dringende Anruf Johns erreichte.Dann war alles sehr schnell gegangen. Ein Rückruf in Rom, der ihm bestätigte, dass die Nachricht auf keinem Irrtum beruhte, wie er anfangs gehofft, die Buchung des Fluges, die wie durch ein Wunder gelang, dann die rasende Fahrt zum Flugplatz, wo der stets zuverlässige John ihm seinen eilig gepackten Koffer übergab und er selbst fast in letzter Minute noch die Maschine nach Rom erreichte.Sanft setzten die Räder des Fahrgestells auf der Landebahn auf. Die Maschine rollte aus, kam genau an der vorgeschriebenen Stelle zum Stehen.Mark Graf v. Hohenheim war als erster beim Ausstieg und eilte die Gangway hinunter. Über sein markantes Gesicht mit den dunklen Augen und den ebenfalls dunklen, nur an den Schläfen ein klein wenig ergrautem Haar, ging ein Zucken nervöser Ungeduld.Graf v. Hohenheim hatte in seinem Leben schon viele Flugreisen unternommen, aber noch nie waren ihm die Formalitäten, die es zu erfüllen galt, so quälend und zeitraubend erschienen wie zu dieser Mittagsstunde in Rom.Der Mann, der eben das Flughafengebäude verlassen hatte, nahm nichts davon wahr. Er hielt verzweifelt nach einem Taxi Ausschau, und als er endlich einen freien Wagen erspähte, überholte er mit großen Schritten rücksichtslos eine Dame, die ebenfalls darauf lossteuerte, und schwang sich hinein.

  • Fürstenkrone 124 – Adelsroman: Immer Ärger mit der Liebe
    Fürstenkrone 124 – Adelsroman: Immer Ärger mit der Liebe
    Fürstenkrone 124 – Adelsroman: Immer Ärger mit der Liebe

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Zum Glück regnete es. Wie hätte sie jetzt Sonnenschein ertragen können? Wie hätte sie es aushalten sollen, wenn um sie herum die Welt strahlte, als wäre alles in schönster Ordnung?Schon im Treppenhaus stieg Sabrina der beißende Geruch von Desinfektionsmitteln scharf in die Nase. Als sie die Intensivstation betrat, rannte eine Schwester mit angespanntem Gesicht an ihr vorbei. Aus einem Zimmer ertönte ein schriller Alarm.Ein eiskalter Schauder überlief Sabrina. Sie hatte das Gefühl, gleich ohnmächtig zu werden. Aber eine Ohnmacht war völlig undenkbar. Hinter einer dieser Türen lag Hector, hilflos und allein. Er brauchte sie. Sie musste sich um jeden Preis zusammenreißen.Es war Nummer zwölf, hatten sie ihr unten gesagt. Der Raum war ganz am Ende des Flurs. Sie musste ihn durch eine Art Schleuse betreten. Die Schwester half ihr in einen grünen Kittel aus Papier. Dazu erhielt sie eine seltsam aufgeplusterte Haube, die sie sich über die Haare stülpte, und einen Mundschutz.Schließlich stand sie an Hectors Bett. Sie musste sich daran abstützen, so schwach und hilflos fühlte sie sich. An seinen Körper waren alle möglichen Geräte angeschlossen, und in seine Nase führte ein Schlauch, über den er vermutlich Sauerstoff bekam.

  • Fürstenkrone 125 – Adelsroman: Unvergesslich schön, doch ohne Herz
    Fürstenkrone 125 – Adelsroman: Unvergesslich schön, doch ohne Herz
    Fürstenkrone 125 – Adelsroman: Unvergesslich schön, doch ohne Herz

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Gräfin Margarete vom Königsegg ging unruhig in dem Empfangssalon des Sanatoriums Monrepos auf und ab. Die Sorge um ihren einzigen Sohn, Danilo, der hier seit drei Wochen mit einem schweren Nervenfieber lag, packte sie wieder. Wenn Danilo nun nie mehr richtig gesund werden würde! Mein Gott, sie durfte nicht daran denken. Wie konnte er sich nur diese Sache mit der Tänzerin so zu Herzen nehmen.Ihre Gedankengänge wurden unterbrochen durch das Eintreten von Professor Camus, dem das Sanatorium gehörte. Um Leute wie die Gräfin Königsegg bemühte er sich persönlich. In sein Sanatorium fand ja auch nicht jeder Eintritt. Dazu waren die Preise viel zu unerschwinglich für gewöhnliche Sterbliche."Ihr Herr Sohn ist heute in der Lage, Sie zu empfangen, Frau Gräfin", sagte er salbungsvoll."O Gott, wie dankbar bin ich Ihnen, Professor.Der Professor lächelte geschmeichelt. "Ich habe getan, was ich konnte, Frau Gräfin. Glauben Sie mir, es war nicht einfach. Der Herr Graf hatte keine Lust mehr zu leben, verstehen Sie. Und dann findet ein Patient auch nicht die Kraft, sich aus diesem Teufelskreis zu befreien. Da muss dann die tätige Hilfe des Arztes hinzukommen. Natürlich wird es noch zu Depressionen kommen, bis Ihr Herr Sohn diesen Schock überwunden hat, aber ich bin jederzeit für ihn da."Wir sind Ihnen zu unendlichem Dank verpflichtet, Herr Professor. Glauben Sie, dass ich Danilo heute bereits mit nach Hause, nach Deutschland, nehmen kann?

  • Fürstenkrone 126 – Adelsroman: Liebe, wohin führst du mich?
    Fürstenkrone 126 – Adelsroman: Liebe, wohin führst du mich?
    Fürstenkrone 126 – Adelsroman: Liebe, wohin führst du mich?

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Regine von Trebbe sah aus dem Zugfenster. In ihren Augen traten Tränen, als sie die vorbeihuschenden Häuser erkannte. Sie und die Ländereien gehörten zu Ewedingen.Regine ließ sich in den bequemen Sitz des Erste-Klasse-Abteils zurücksinken und atmete tief durch. Jetzt dauerte es nicht mehr lange. Sie war wieder zu Hause. Bald würde ihr Vater sie in seine Arme schließen. Seit Jahren träumte sie von diesem für sie so wichtigen Augenblick.Als der Zug endlich abbremste, öffnete sie das Abteilfenster, um nach ihm Ausschau zu halten. Doch sie konnte ihn nirgends entdecken. Wahrscheinlich hatte ihr Vater auch jetzt keine Zeit für sie, genau wie in den Jahren zuvor, als er immer Ausreden gefunden hatte, um sie niemals besuchen zu müssen. Auch eine frühere Heimkehr hatte er verhindert. Liebte er sie denn gar nicht mehr, seine kleine Prinzessin?Seit dem Tod ihrer Mutter hatte Regine seine Liebe verloren. Doch sie war sich keiner Schuld am Tod ihrer Mutter bewusst. Also, warum musste sie doppelt leiden, warum nur?Regines Freude war wie weggeblasen. Ein Schatten legte sich auf ihre Seele. Traurig zog sie ihre Windjacke über, ergriff ihre Reisetasche und trug sie zum Ausgang des Wagens. In diesem Moment blieb der Zug stehen.

  • Fürstenkrone 127 – Adelsroman: Bleibt die Vergangenheit lebendig?
    Fürstenkrone 127 – Adelsroman: Bleibt die Vergangenheit lebendig?
    Fürstenkrone 127 – Adelsroman: Bleibt die Vergangenheit lebendig?

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Sie dachte sich gar nichts, als sie die Stimme vernahm, die plötzlich über den Bordlautsprecher kam: "Meine Damen und Herren! Ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit. Wir sind gezwungen, eine Gewitterwand zu durchfliegen. Bitte, legen Sie die Sicherheitsgurte an und stellen Sie das Rauchen ein!" Marion Wächtler, zweite Stewardess der Lufthansa-Maschine München-Rom, warf einen raschen Blick durch eine der Fensterluken. Eben war der Himmel noch blau gewesen. Nun flogen dunkle Wolkenfetzen vorüber, und die ersten Regentropfen klatschten gegen die Scheiben. "Mir ist schlecht, Tante", flüsterte das Kind, das neben Marion hertrippelte. Das kleine Mädchen mochte etwa vier Jahre zählen. Es trug ein Latzhöschen aus leuchtend rotem Cordsamt, und seine dunklen Locken waren mit einer ebensolchen Schleife zu einem Pferdeschwänzchen aufgebunden. Seit sie in München die Maschine be­stiegen, hatte sein Plappermäulchen keinen Augenblick stillgestanden. Nun zuckte es weinerlich um den kleinen Kindermund.Marion beugte sich mitleidig über die Kleine."Es gibt öfters Kinder, die das Fliegen nicht gut vertragen", bemerkte sie tröstend. "Ich gebe dir gleich eine Tablette. Dann wird es dir bald besser gehen.Einen Augenblick lang dachte sie an die elegante silberblonde Dame im violetten Hosenanzug, die vorne im Abteil der Ersten Klasse saß. Es war ihr deutlich anzumerken gewesen, dass sie die Übelkeit ihres Töchterchens als höchst unwillkommene Komplikation der Reise betrachtete. Auf jeden Fall hatte sie sich mit Genuss ihrem Martini gewidmet und es vorgezogen, ihr Kind einer Stewardess anzuvertrauen.Kaum eine Minute war seit der Lautsprecherdurchsage vergangen, und schon war das Flugzeug mittendrinnen in einem Inferno entfesselter Naturgewalten.

  • Fürstenkrone 128 – Adelsroman: Mit dir nur will ich glücklich sein
    Fürstenkrone 128 – Adelsroman: Mit dir nur will ich glücklich sein
    Fürstenkrone 128 – Adelsroman: Mit dir nur will ich glücklich sein

    Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. "Danke, Leander, dass du dich um alles so wunderbar kümmerst, gerade, was die finanzielle Seite unseres Erbes betrifft." Christina Komtess von Reining schaute über das Gatter der Pferdekoppel hinweg, warf die dunklen Locken zurück und lehnte sich an die Schulter ihres Bruders. Zwei Jahre war es nun her, dass sie ihre Eltern durch einen Autounfall verloren hatten und Leander als Nachfolger seines Vaters die Leitung des Gutes übernommen hatte.Christina liebte das Land ihrer Vorfahren. Die Koppeln, die wie grüne Perlen in dem wogenden goldenen Meer der Weizenfelder leuchteten, die Obstplantagen hinter dem Herrenhaus, ein aus hellem Sandstein erbautes Gebäude mit mächtigen Fenstern und einem von Säulen umrahmten Eingang."Der Ruf unseres Hauses stützt sich auf das Gestüt, und das ist inzwischen auch dein Verdienst", gab Leander das Kompliment an seine Schwester zurück."Irgendetwas beunruhigt dich. Was ist es?" Christina hatte die Melancholie in Leanders dunklen Augen wahrgenommen. Schon seit einigen Monaten schien ihn etwas zu beschäftigen, worüber er aber offensichtlich nicht mit ihr reden wollte."Mach dir keine Sorgen, es ist alles in Ordnung, meine Kleine", antwortete der hochgewachsene junge Mann, legte den Arm um seine Schwester und hauchte einen Kuss auf ihr seidiges Haar. "Du weißt doch, ich habe in Arne den allerbesten Berater", fügte er mit einem zuversichtlichen Lächeln hinzu."Sicher, Arne kennt sich aus, was die Finanzen betrifft."Höre ich da wieder einen leichten Zweifel, was seine anderen Fähigkeiten betrifft?"Bitte, Leander, gib dich nicht so überrascht. Du weißt genau, dass ich nicht so für Arne empfinde, wie er es sich noch immer erhofft."Was gefällt dir nicht an ihm?", fragte der Bruder. "Er sieht gut aus, er besitzt Umgangsformen, er ist reich und vor allen Dingen liebt er dich."Aber ich liebe ihn nicht.

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