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Die ersten Kapuziner-Konstitutionen von 1536: Eingeleitet und übersetzt von Oktavian Schmucki OFMCap, zu dessen 90. Geburtstag herausgegeben von Leonhard Lehmann OFMCap
Erklärung und Verteidigung der Klarissen-Regel Papst Urbans IV.: Kritische Edition des lateinischen Textes mit ihrer Begründung und deutschen Übersetzung von Johannes Karl Schlageter OFM
Brot des Evangeliums - Verteidigung der Franziskus-Regel: Kritische Edition des Textes mit Einführung und Übersetzung von Johannes Karl Schlageter OFM
eBook-Reihen3 Titel

Quellen zur franziskanischen Geschichte

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Über diese Serie

Die Erklärung und Verteidigung der Klarissen-Regel, die der Franziskaner Augustin von Al-veldt OFM 1533/34 für die Klarissen zu Eger (heute: Cheb/Tschechien) schrieb, folgte in en-gem Zusammenhang der Verteidigung der Franziskus-Regel, die Alveldt 1532 vollendet hatte (vgl. Quellen zur franziskanischen Geschichte, Band 2). Es war vermutlich die Kenntnis dieser damals ungedruckten Schrift, die die Äbtissin des Klarissenklosters zu Eger, Ursula Gräfin Schlick, veranlasste, den ehemaligen Provinzialminister der Sächsischen Franziskaner-Provinz vom Heiligen Kreuz dringend um eine Erklärung und Verteidigung der für ihr Kloster maßgebenden Regel zu bitten.
Im Gegensatz zur oft kommentierten Franziskus-Regel war die Klarissen-Regel anscheinend selbst manchen Schwestern in ihrer Bedeutung und in ihrer Verbindlichkeit nicht völlig klar. Das zeigte sich in der kurzen Widmung und in der längeren Einleitung zu Alveldts Erklärung und Verteidigung der Klarissen-Regel.
Das Manuskript des vollständigen lateinischen Textes von Alveldts Erklärung zur Klarissen-Regel befindet sich heute in der Bibliothek des Bayerischen Nationalmuseums zu München und ist hier erstmals vollständig und mit deutscher Übersetzung wiedergegeben.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum17. Okt. 2016
Die ersten Kapuziner-Konstitutionen von 1536: Eingeleitet und übersetzt von Oktavian Schmucki OFMCap, zu dessen 90. Geburtstag herausgegeben von Leonhard Lehmann OFMCap
Erklärung und Verteidigung der Klarissen-Regel Papst Urbans IV.: Kritische Edition des lateinischen Textes mit ihrer Begründung und deutschen Übersetzung von Johannes Karl Schlageter OFM
Brot des Evangeliums - Verteidigung der Franziskus-Regel: Kritische Edition des Textes mit Einführung und Übersetzung von Johannes Karl Schlageter OFM

Titel in dieser Serie (3)

  • Brot des Evangeliums - Verteidigung der Franziskus-Regel: Kritische Edition des Textes mit Einführung und Übersetzung von Johannes Karl Schlageter OFM
    Brot des Evangeliums - Verteidigung der Franziskus-Regel: Kritische Edition des Textes mit Einführung und Übersetzung von Johannes Karl Schlageter OFM
    Brot des Evangeliums - Verteidigung der Franziskus-Regel: Kritische Edition des Textes mit Einführung und Übersetzung von Johannes Karl Schlageter OFM

    Bruder Augustin, der sich mit seinem Beinahmen „Alveldt (Alveldianus)“ vielleicht auf seinen Geburtsort bezog, vermutlich auf die heutige Stadt Alfeld an der Leine südlich von Hildesheim, trat ungefähr um 1500 in einem Kloster der damaligen Observanten-Vikarie der franziskanischen Saxonia bei. Wichtig für seine Entwicklung und für seine spätere Tätigkeit, vor allem für Alveldts Gegnerschaft zur frühen deutschen Reformation, wurde ein nicht näher zu bestimmender Aufenthalt im damaligen Livland (heute Lettland und Estland). Gerade die von Alveldt offenbar negativ erfahrene religiöse Pluralität in Livland hat sein späteres Vorgehen gegen alle Gefährdung kirchlicher Einheit mitgeprägt. Überliefert ist Alveldts Verteidigung der Franziskus-Regel in der Handschrift von Bernhard Dappen, wie sie zum Glück in der Wolfenbütteler Herzog-August-Bibliothek erhalten blieb (Cod. Guelf. 1095 Helmst.) und nun der Forschung zur Verfügung steht. Alveldts Texte, nämlich sein einleitender Brief an die Brüder sowie seine Verteidigung der Franziskus-Regel, datierte er beide an das Ende seines Dienstes als Provinzialminister. Den Brief dürfte Alveldt erst nach der Schrift selbst geschrieben haben, denn der Brief verwies auf die bereits vorliegende Darlegung der Regel, wenn Alveldt schrieb: „Sammelt die Bruchstücke des Evangeliums, die ihr hier seht.“ Aus Bruchstücken des Evangeliums ergab sich nach einem legendären Traum des Franziskus und seiner angeblich gottgegebenen Deutung wie aus vernachlässigten Brosamen die Regel als „Brot des Evangeliums“. Und dieses „Brot des Evangeliums“ wollte Alveldt erneut seinen Brüdern reichen.

  • Die ersten Kapuziner-Konstitutionen von 1536: Eingeleitet und übersetzt von Oktavian Schmucki OFMCap, zu dessen 90. Geburtstag herausgegeben von Leonhard Lehmann OFMCap
    Die ersten Kapuziner-Konstitutionen von 1536: Eingeleitet und übersetzt von Oktavian Schmucki OFMCap, zu dessen 90. Geburtstag herausgegeben von Leonhard Lehmann OFMCap
    Die ersten Kapuziner-Konstitutionen von 1536: Eingeleitet und übersetzt von Oktavian Schmucki OFMCap, zu dessen 90. Geburtstag herausgegeben von Leonhard Lehmann OFMCap

    In den Jahren 1535 und 1536 versammelten sich die Brüder der jungen Reformgruppe der Kapuziner, die durch Vermittlung der einflussreichen Herzogin von Camerino, Katharina Cybo, im Juli 1528 von Papst Clemens VII. mit der Bulle Religionis zelus ihre päpstliche Anerkennung erhalten hatten, in dem verlassenen Kloster St. Euphemia nahe der Basilika St. Maria Maggiore in Rom, um ihr Grundsatzprogramm schriftlich festzulegen. Diese Konstitutionen, im damaligen Italienisch geschrieben, zeugen von der Aufbruchsstimmung und dem Reformwillen, der damals in der ganzen Kirche, besonders aber im Franziskanerorden herrschte. Die ältere Reform der Observanten, die 1517 zur Trennung von den Konventualen geführt hatte, war zu einer großen europaweiten Bewegung geworden, die selbst wieder der Erneuerung bedurfte. So traten Brüder der Observanz, die ein strengeres Leben in Armut und Zurückgezogenheit suchten, zu den "Brüdern vom Eremitenleben" über, die wegen ihrer langen, spitzen Kapuze bald von den Leuten in der Mark Ancona "Kapuziner" genannt wurden, ein Name, der ihnen blieb. Geblieben ist den Kapuzinern auch durch vier Jahrhunderte die Struktur und der wesentliche Inhalt ihrer Konstitutionen von 1536. Sie wurden 1552 nur leicht und 1575 nach dem Konzil von Trient stärker verändert, blieben aber im Wesentlichen bis 1975 gültig. Von diesen Konstitutionen oder Satzungen war das Leben von Tausenden von Kapuziner-Brüdern geprägt, die nach ihrer Unabhängigkeit von den Konventualen 1619 im 17. und 18. Jahrhundert ihre größte Ausbreitung erfuhren. Umso mehr erstaunt, dass dieser Grundtext noch nie vollständig in die deutsche Sprache übersetzt worden ist. Dieser Aufgabe unterzog sich, dafür bestens vorbereitet durch sein langjähriges Wirken am Historischen Institut der Kapuziner in Rom, Pater Dr. Oktavian Schmucki von Rieden in der Schweiz. Er bietet hier neben dem italienischen Text eine treue Übersetzung mit erklärenden und weiterführenden Fußnoten sowie eine historisch-kritische Einführung, die das bleibend Gültige von dem unterscheidet, was an den Konstitutionen von 1536 zeitbedingt und überholt ist. Ein Text, der nicht nur für Kapuziner interessant sein dürfte.

  • Erklärung und Verteidigung der Klarissen-Regel Papst Urbans IV.: Kritische Edition des lateinischen Textes mit ihrer Begründung und deutschen Übersetzung von Johannes Karl Schlageter OFM
    Erklärung und Verteidigung der Klarissen-Regel Papst Urbans IV.: Kritische Edition des lateinischen Textes mit ihrer Begründung und deutschen Übersetzung von Johannes Karl Schlageter OFM
    Erklärung und Verteidigung der Klarissen-Regel Papst Urbans IV.: Kritische Edition des lateinischen Textes mit ihrer Begründung und deutschen Übersetzung von Johannes Karl Schlageter OFM

    Die Erklärung und Verteidigung der Klarissen-Regel, die der Franziskaner Augustin von Al-veldt OFM 1533/34 für die Klarissen zu Eger (heute: Cheb/Tschechien) schrieb, folgte in en-gem Zusammenhang der Verteidigung der Franziskus-Regel, die Alveldt 1532 vollendet hatte (vgl. Quellen zur franziskanischen Geschichte, Band 2). Es war vermutlich die Kenntnis dieser damals ungedruckten Schrift, die die Äbtissin des Klarissenklosters zu Eger, Ursula Gräfin Schlick, veranlasste, den ehemaligen Provinzialminister der Sächsischen Franziskaner-Provinz vom Heiligen Kreuz dringend um eine Erklärung und Verteidigung der für ihr Kloster maßgebenden Regel zu bitten. Im Gegensatz zur oft kommentierten Franziskus-Regel war die Klarissen-Regel anscheinend selbst manchen Schwestern in ihrer Bedeutung und in ihrer Verbindlichkeit nicht völlig klar. Das zeigte sich in der kurzen Widmung und in der längeren Einleitung zu Alveldts Erklärung und Verteidigung der Klarissen-Regel. Das Manuskript des vollständigen lateinischen Textes von Alveldts Erklärung zur Klarissen-Regel befindet sich heute in der Bibliothek des Bayerischen Nationalmuseums zu München und ist hier erstmals vollständig und mit deutscher Übersetzung wiedergegeben.

Autor

Augustin von Alveldt

Provinzial der Sächsischen Franziskanerprovinz vom Heiligen Kreuz 1529 bis 1532, später Beichtvater der Klarissen in Eger, Gegner der reformation

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