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Im Spannungsfeld zwischen Großmächten und Untergrundbewegung: Die Polnische Exilregierung in London während des Zweiten Weltkrieges: Bemühungen der Polnischen Exilregierung um die Erhaltung demokratischer Strukturen im Nachkriegs-Polen. Vom Abbruch polnisch-sowjetischer Beziehungen im Sommer 1943 bis zu den Folgen der Jaltakonferenz 1945
Verletzte Körper: Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre
Wir machten die schwarze Arbeit des Holocaust: Das Personal der Massenvernichtungsanlagen von Auschwitz
eBook-Reihen15 Titel

Berner Forschungen zur Neuesten Allgemeinen und Schweizer Geschichte

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Über diese Serie

Diese Arbeit untersucht Salzhandel und -politik im Kanton Bern im 19. Jahrhundert, einer Zeit des Umbruchs im schweizerischen Salzwesen. Es werden wichtige Akteure vorgestellt, das Zusammenspiel der verschiedenen Salinen und deren Beziehungen mit Bern analysiert und Maßnahmen aufgezeigt, wie die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit diesem lebensnotwendigen Gut gewährleistet werden sollte.
Als zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Süddeutschland und in der Schweiz auf bis dahin unbekannte Salzquellen gestossen wurde, erwuchs daraus eine Vielzahl von sich konkurrierenden Salzlieferstätten und damit ein Überangebot an Salz. Dadurch konnte sich Bern in einem jahrzehntedauernden Prozess aus der Vormachtstellung der französischen Salinen lösen, welche den Berner Salzmarkt bis dahin praktisch uneingeschränkt dominiert hatten. Die Berner Behörden wussten den neu gewonnen Handlungsspielraum geschickt auszunützen und handelten immer attraktivere Vertragskonditionen aus. Die sinkenden Salzpreise wurden auch an die Berner Bevölkerung weitergegeben, jedoch erst unter grossem politischem Druck, da der staatliche kontrollierte Salzhandel für die Kantonskasse hohe Gewinne abwarf. Der Kanton unternahm auch selber Salzbohrversuche, die aber aufgrund immenser Kosten und bescheidener Fördermengen keine nennenswerten Resultate hervorbrachten. Obwohl genügend Salz auf dem Markt zur Verfügung stand, hielt sich der Traum vom eigenen Salz in einigen Köpfen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.
SpracheDeutsch
HerausgeberTraugott Bautz
Erscheinungsdatum22. Dez. 2004
Im Spannungsfeld zwischen Großmächten und Untergrundbewegung: Die Polnische Exilregierung in London während des Zweiten Weltkrieges: Bemühungen der Polnischen Exilregierung um die Erhaltung demokratischer Strukturen im Nachkriegs-Polen. Vom Abbruch polnisch-sowjetischer Beziehungen im Sommer 1943 bis zu den Folgen der Jaltakonferenz 1945
Verletzte Körper: Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre
Wir machten die schwarze Arbeit des Holocaust: Das Personal der Massenvernichtungsanlagen von Auschwitz

Titel in dieser Serie (15)

  • Wir machten die schwarze Arbeit des Holocaust: Das Personal der Massenvernichtungsanlagen von Auschwitz
    Wir machten die schwarze Arbeit des Holocaust: Das Personal der Massenvernichtungsanlagen von Auschwitz
    Wir machten die schwarze Arbeit des Holocaust: Das Personal der Massenvernichtungsanlagen von Auschwitz

    Mit den "Berner Forschungen zur Neuesten Allgemeinen und Schweizer Geschichte" werden die besten Abschlussarbeiten am Historischen Institut der Universität Bern für den Bereich der Geschichte vom ausgehenden 18. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts publiziert. Im Mittelpunkt der Reihe stehen immer die kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und das Hinterfragen von kulturellen Stereotypen sowie von Legenden und Mythen, um einen Beitrag zum Vorankommen historischer Erkenntnisse zu den laufenden Auseinandersetzungen in der Geschichtswissenschaft zu leisten. Band 1, "Wir machten die schwarze Arbeit des Holocaust". Das Personal der Massenvernichtungsanlagen von Auschwitz von Regula Christina Zürcher, unternimmt einen Versuch zu erklären, unter welchen Bedingungen es Menschen möglich wurde, sich an der Vernichtung der europäischen Juden zu beteiligen. Nach Antworten wird an dem Schauplatz gesucht, der zum Synonym für die "Endlösung" wurde - in Auschwitz. Untersucht werden die Leute, die direkt mit der Vernichtung der europäischen Juden beauftragt waren - das Personal der Massenvernichtungsanlagen von Auschwitz. In Anlehnung an den von Primo Levi geprägten Begriff der "Grauzone" stehen dabei einerseits die SS-Leute, andererseits die jüdischen Sonderkommando-Häftlinge im Zentrum. So detailliert und genau wie möglich wird der Alltag des Tötungspersonals in Auschwitz dargestellt und die Reaktionen geschildert, welche die Tötungsaktionen bei den unmittelbaren Akteuren hervorriefen. Besonders innovativ ist die Schilderung der "Freizeit in Auschwitz": Den erstaunten Leserinnen und Leser wird hier ein abwechslungsreiches soziales Leben vor Augen geführt, das sich scheinbar problemlos neben dem "absolut Bösen" abspielte. Die Publikation stellt einen wichtigen Beitrag zur Holocaustforschung dar und ist im Rahmen des von Christopher Browning, Daniel Goldhagen und Omer Bartov abgesteckten Fragestellungskomplexes zu situieren, der systematisch die psychische Dimension derjenigen Männer erforscht, welche die "schwarze Arbeit des Holocaust" gemacht haben. Archiv für Sozialgeschichte 46, 2006, 685-686

  • Im Spannungsfeld zwischen Großmächten und Untergrundbewegung: Die Polnische Exilregierung in London während des Zweiten Weltkrieges: Bemühungen der Polnischen Exilregierung um die Erhaltung demokratischer Strukturen im Nachkriegs-Polen. Vom Abbruch polnisch-sowjetischer Beziehungen im Sommer 1943 bis zu den Folgen der Jaltakonferenz 1945
    Im Spannungsfeld zwischen Großmächten und Untergrundbewegung: Die Polnische Exilregierung in London während des Zweiten Weltkrieges: Bemühungen der Polnischen Exilregierung um die Erhaltung demokratischer Strukturen im Nachkriegs-Polen. Vom Abbruch polnisch-sowjetischer Beziehungen im Sommer 1943 bis zu den Folgen der Jaltakonferenz 1945
    Im Spannungsfeld zwischen Großmächten und Untergrundbewegung: Die Polnische Exilregierung in London während des Zweiten Weltkrieges: Bemühungen der Polnischen Exilregierung um die Erhaltung demokratischer Strukturen im Nachkriegs-Polen. Vom Abbruch polnisch-sowjetischer Beziehungen im Sommer 1943 bis zu den Folgen der Jaltakonferenz 1945

    Inhaltsverzeichnis 1. EINLEITUNG 1.1 THEMA 1.2 FRAGESTELLUNG UND METHODE 1.3 QUELLEN 1.3 FORSCHUNGSSTAND 2. HISTORISCHER ÜBERBLICK: VOM KRIEGSAUSBRUCH BIS "KATYN" 2.1 DIE VIERTE TEILUNG POLENS 2.2 DIE POLNISCHE EXILREGIERUNG 2.3 DIE OPERATION BARBAROSSA 2.4 DIE ATLANTIKCHARTA 2.5 DER POLNISCH-SOWJETISCHE VERTRAG 2.6 EINE POLNISCHE ARMEE UND EINE WOHLFAHRTSORGANISATION AUF SOWJETISCHEM BODEN 2.7 DIE VERSCHLECHTERUNG DER POLNISCH-SOWJETISCHEN BEZIEHUNGEN 2.8 EXKURS: DIE POLNISCHE OSTGRENZE UND SOWJETISCHE FORDERUNGEN NACH DER CURZON-LINIE 2.9 DER ABBRUCH DER POLNISCH-SOWJETISCHEN BEZIEHUNGEN - "KATYN" 3. BRITISCH - POLNISCHE DIPLOMATIE VON "KATYN" BIS "JALTA" 3.1 DIE REGIERUNG VON STANISLAW MIKOLAJCZYK 3.2 DIE VORBEREITUNGEN ZUR AUSSENMINISTERKONFERENZ IN MOSKAU 3.3 DIE AUSSENMINISTERKONFERENZ IN MOSKAU 3.4 DIE KONFERENZ VON TEHERAN 3.5 DIE KONTROVERSEN UM DIE AKZEPTANZ DER CURZON-LINIE 3.6 DIE POLNISCHE FRAGE ALS BELASTUNG FÜR DAS BRITISCH-SOWJETISCHE VERHÄLTNIS 3.7 MIKOLAJCZYKS BESUCH IN WASHINGTON IM JUNI 1944 3.8 DIE EINSETZUNG DES LUBLINER KOMITEES 3.9 MIKOLAJCZYKS ERSTE REISE NACH MOSKAU 3.10 DIE EXILREGIERUNG WÄHREND DES WARSCHAUER AUFSTANDES 3.11 DIE ZWEITE MOSKAUER KONFERENZ VOM 9. BIS 18. OKTOBER 1944 3.12 DIE REAKTIONEN AUF DIE MOSKAUER GESPRÄCHE 3.13 DIE REGIERUNG VON TOMASZ ARCISZEWSKI 4. DER POLNISCHE UNTERGRUND 4.1 DIE ABGRENZUNG DES "LONDONER LAGERS" ZUM KOMMUNISTISCHEN WIDERSTAND 4.2 DER POLNISCHE UNTERGRUNDSTAAT 4.2.1 Die Struktur des Untergrundstaates 4.2.2 Der Ausbau des Untergrundstaates 4.2.3 Die Parteien in Polen 4.2.4 Differenzen zwischen der Exilregierung und dem polnischen Untergrundstaat 4.2.5 Mikolajczyks Konzessionsbereitschaft und seine Demission 4.3 DIE WIDERSTANDSBEWEGUNG - ARMIA KRAJOWA (AK) 4.3.1 Der Aufbau der Heimatarmee 4.3.2 Die Aufstandspläne der Heimatarmee 4.3.3 Die Operation "Burza" (Sturm) 4.3.4 Der Warschauer Aufstand 4.3.5 Die Auflösung der Heimatarmee 4.4 KOMMUNISTISCHE STRUKTUREN IN POLEN 4.4.1 "Polnischer Kommunismus" 4.4.2 Der Aufbau kommunistischer Parteiorganisation 4.4.3 Das Polnische Komitee der Nationalen Befreiung 4.4.4 Die Provisorische Regierung 4.5 MITTEL ZUR INKRAFTSETZUNG DES KOMMUNISMUS IN POLEN 4.5.1 Aufbau eines neuen Verwaltungssystems, Verstaatlichung und Bodenreform 4.5.2 Die Bestimmungen über die polnische Staatsbürgerschaft 4.5.3 Die Konstitution kommunistischer Organisationen 4.5.4 Propaganda und Presse während des polnisch-sowjetischen Disputs 5. DIE KONFERENZ VON JALTA 5.1 DIE VERHANDLUNGEN 5.2 DIE POSITIONEN DER EINZELNEN KONFERENZTEILNEHMER 5.3 DAS SCHLUSSKOMMUNIQUE 5.4 DAS NACHSPIEL ZU JALTA 6. ZUSAMMENFASSUNG 7. ANHANG 7.1 PERSONENREGISTER 7.2 DIE MINISTER IM KABINETT VON STANISLAW MIKOLAJCYZK 7.3 KARTEN 7.4 ROLLENMODELL 7.5 DOKUMENTE 7.6 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 8. QUELLEN UND LITERATUR 8.1 UNGEDRUCKTE QUELLEN 8.2 PUBLIZIERTE QUELLEN UND ERINNERUNGEN 8.3 LITERATUR 8.4 BIBLIOGRAPHIEN 8.5 INTERNET

  • Verletzte Körper: Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre
    Verletzte Körper: Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre
    Verletzte Körper: Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre

    Inhaltsverzeichnis 1.EINLEITUNG 1.1 Einleitung und Fragestellung 1.2 Quellenlage und Quellenkritik 1.3 Theoretische und methodische Einbettung 1.4 Forschungsstand 1.5 Aufbau der Arbeit ERSTER TEIL: DIE KODIFIKATION UND INTERPRETATION DER "SCHWEREN MISSHANDLUNG" IM SCHWEIZERISCHEN SCHEIDUNGSRECHT (1874-1945) 2. DIE KODIFIZIERUNG DES SCHWEIZERISCHEN SCHEIDUNGSRECHTS IM ZIVILGESETZBUCH VON 1912 2.1 Das erste schweizerische Scheidungsrecht im 19. Jahrhundert 2.2 Das Scheidungsrecht im schweizerischen Zivilgesetzbuch 3. DEM "VERLETZTEN GATTEN ZU HÜLFE KOMMEN": EHELICHE GEWALT ALS SCHEIDUNGSGRUND 4. HIERARCHISCHES EHEVERSTÄNDNIS UND ZÜCHTIGUNGSRECHT 4.1 Die hierarchische Ehestruktur im schweizerischen Zivilgesetzbuch 4.2 Exkurs: Zur Geschichte des Züchtigungsrechts 5. DIE INTERPRETATION DES SCHEIDUNGSGRUNDES DER "SCHWEREN MISSHANDLUNG" DURCH DIE JUDIKATUR UND RECHTSWISSENSCHAFT 5.1 Die Praxis des Bundesgerichts 5.2 Die juristische Kommentierung 6. DIE SCHEIDUNG IN DER SCHWEIZ IM KONTEXT DES FAMILIENDISKURSES 6.1 "Die Familie als Grundlage von Staat und Gesellschaft" 6.2 Kritik an der Scheidungspraxis: Die Stellungnahme der Schweizer Rechtswissenschaft (1940-1945) 7. FAZIT: ERSTER TEIL ZWEITER TEIL: EHELICHE GEWALT VOR DEM AMTSGERICHT LUZERN STADT 8. SPRECHEN ÜBER EHELICHE GEWALT VOR DEM SCHEIDUNGSGERICHT 8.1. Die Ehefrau als das Opfer männlicher Gewalt 8.1.1. Das Sprechen über männliche Gewalt 8.1.2 Die Antwort auf Misshandlungsvorwürfe: Die Stellungnahme der Ehemänner 8.2 Der Ehemann als das Opfer weiblicher Gewalt 8.2.1 Das Sprechen über weibliche Gewalt 8.2.2 Die Reaktion der Frauen auf den Gewaltvorwurf ihrer Ehemänner 8.3 Das Sprechen über eheliche Gewalt und die Frage nach der Schuld 8.4 Körperlicher Schmerz im Spannungsfeld von Diskurs und Erfahrung: Schlussbemerkung 9. KONFLIKTKONTEXT UND SOZIALE FUNKTION VON EHELICHER GEWALT 9.1 Die Deutungsmuster der gescheiterten Ehe I: Verletzte geschlechtsspezifische Rollennormen 9.1.1 Der überbordende männliche Kontrollanspruch 9.1.2 Die Vernachlässigung der weiblichen Pflichten 9.2 Die Deutungsmuster der gescheiterten Ehe II: Verletzte Sexualnormen 9.2.1 Der unerträgliche männliche Körper 9.2.2 Die Verteidigung der männlichen Potenz 9.3 Die Deutungsmuster der gescheiterten Ehe III: Die Misshandlungsvorfälle 9.3.1 Der Mann als Täter von ehelicher Gewalt 9.3.2 Die Frau als der "aggressive Teil" 9.4 Das Gerichtsurteil 9.5 Geschlechterbeziehung als Machtsystem: Schlussbemerkung 10. INTERVENTIONEN BEI EHELICHER GEWALT 10.1 Das soziale Umfeld der Opfer und TäterInnen und seine Reaktion auf die eheliche Gewalt 10.1.1 Unmittelbar von ehelicher Gewalt betroffen: Die Kinder 10.1.2 Unfreiwillige ZeugInnen ehelicher Gewalt: Die NachbarInnen 10.1.3 Die elterliche Familie und Verwandtschaft als ökonomisches und emotionales Sicherheitsnetz 10.2 Interventionen von staatlicher Seite 10.2.1 Interventionen der Polizei 10.2.2 Strafrechtliche Sanktionen 10.2.3 Schnell und nachhaltig: Die anstaltliche Versorgung 10.3 Das Gerichtsurteil 10.4 Der "typische Gewalttäter": Schlussbemerkung 11. DIE RICHTERLICHE PRAXIS DES AMTSGERICHTS LUZERN ZUR EHELICHEN GEWALT IM SCHEIDUNGSPROZESS - 1940, 1942, 1944 11.1 Der Scheidungsgrund der "schweren Misshandlung" wird abgewiesen: Die Fälle und Kriterien 11.2 Der Scheidungsgrund der "schweren Misshandlung" wird anerkannt: Die Fälle und Kriterien 11.3 Der Ermessensspielraum bei der Beurteilung der "schweren Misshandlung": Seine Ausgestaltung durch das Amtsgericht Luzern 11.3.1 "Wenn ein Löwe sprechen könnte, wir könnten ihn nicht verstehen." Zum Problem der Wortbedeutung der "schweren Misshandlung" 12. FAZIT: ZWEITER TEIL 13. NACHWORT 14. ABBILDUNGSVERZEICHNIS 15. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 16. BIBLIOGRAPHIE 16.1 Quellen 16.1.1 Ungedruckte Quellen 16.1.2. Gedruckte Quellen 16.2 Literatur

  • Politische Identitäten im Wandel: Lesbisch-feministisch bewegte Frauen in Bern 1975 bis 1993
    Politische Identitäten im Wandel: Lesbisch-feministisch bewegte Frauen in Bern 1975 bis 1993
    Politische Identitäten im Wandel: Lesbisch-feministisch bewegte Frauen in Bern 1975 bis 1993

    Auch in Bern hatte sich zu Beginn der 1970er Jahre eine Frauenbewegung herausgebildet. Nach 1975 forderten Aktivistinnen den Feminismus weiter heraus: Nicht nur die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern sollte reflektiert werden, sondern die Diskriminierung lesbischer Frauen in der Gesellschaft und innerhalb der Frauenbewegung musste Gegenstand jeder Frauenbefreiung werden. Waren es nicht gerade lesbische Frauen, welche die Frauenbewegung zu einem grossen Teil trugen? Weshalb war ihre spezifische Situation bisher nicht in den Blick geraten? Das Verhältnis zwischen Lesbianismus und Feminismus bestimmte auch in der Schweiz die innerfeministischer Ausdifferenzierungen in den 1970er Jahren. Am Beispiel dreier Berner Gruppierungen, welche sich auf unterschiedliche Weise für die Emanzipation frauenliebender Frauen einsetzten, wird der subtile Wandel im politischen Selbstverständnis lesbisch-feministischer Akteurinnen zwischen 1975 und 1993 nachgezeichnet. Dieser ermöglicht nicht zuletzt Rückschlüsse auf zentrale Veränderungen in der Frauenbewegung, die sich in den 1970er und 1980er Jahren vollzogen.

  • Der Prozess gegen Captain Henry Wirz und seine Hintergründe 1865
    Der Prozess gegen Captain Henry Wirz und seine Hintergründe 1865
    Der Prozess gegen Captain Henry Wirz und seine Hintergründe 1865

    INHALT 1. EINLEITUNG8 1.1 Fragestellung 1.2 Quellenlage 1.3 Forschungsstand 1.4 Methodisches 1.5 Gliederung der Arbeit 2. AUSSÖHNUNG ODER BESTRAFUNG? 2.1 Rechtliche Fragen im Umgang mit dem Feind 2.2 Amnestie für die Konföderierten 2.3 Konföderierte vor Gericht 3. DIE PERSON HENRY WIRZ 3.1 Wirz' Zeit in der Schweiz 3.2 Auf nach Amerika 3.3 Laufbahn in der Konföderationsarmee 3.4 Lagerkommandant in Andersonville 4. DAS LAGER ANDERSONVILLE 4.1 Die Entwicklung der Gefangenen- und Totenzahlen 4.2 Die Versorgungslage 4.3 Mangelnde Hygiene und Krankheiten 4.4 "Shebangs" und Erdlöcher als Unterkünfte 4.5 Sicherheits- und Strafmassnahmen 5. DER PROZESS 5.1 Die Anklage 5.2 Die Strategie des Anklägers 5.3 Die Strategie der Verteidigung 5.4 Das Urteil und seine Vollstreckung 6. DIE HINTERGRÜNDE 6.1 Die Kriegsgefangenen-Debatte 6.2 Der Prozess als Ablenkungsmanöver 6.3 Stantons Verschwörungstheorie 6.4 Hetzkampagne in der Presse 6.5 Alle Macht dem Staatsanwalt 6.6 Sündenbock für Vorgesetzte und System 6.7 Wirz - die "deutsche Laus" 6.8 Wirz ohne Fürsprecher 7. FAZIT 8. ABKÜRZUNGEN 9. BIBLIOGRAPHIE 9.1 Quellen 9.2 Literatur 10. ANHANG 10.1 Fotografie von Henry Wirz 10.2 Geografische Lage Andersonvilles 10.3 Grundsriss des Gefangenenlagers Andersonville 10.4 Illustrationen in "Harper's Weekly"

  • "Briefträger" und "Vermittler": Schweizer Schutzmachttätigkeit für Großbritannien und Deutschland im Zweiten Weltkrieg
    "Briefträger" und "Vermittler": Schweizer Schutzmachttätigkeit für Großbritannien und Deutschland im Zweiten Weltkrieg
    "Briefträger" und "Vermittler": Schweizer Schutzmachttätigkeit für Großbritannien und Deutschland im Zweiten Weltkrieg

    INHALTSVERZEICHNIS 1. EINLEITUNG 1.1 Fragestellung 1.2 Schutzmachttätigkeit als Forschungsgegenstand 1.3 Quellenlage 1.4 Theoretische und methodische Einbettung 2. JURISTISCHE RAHMENBEDINGUNGEN 2.1 Grundsätzliches zur Schutzmachttätigkeit 2.2 Rechtsgrundlagen der Kriegsgefangenenbetreuung 3. SCHUTZMACHT UND NEUTRALITÄTSPOLITIK 4. VERWALTUNG SAUFBAU 5. AUFGABENBEREICHE DER SCHUTZMACHT 5.1 Überblick 5.2 Lagerbesuche 5.2.1 Kriegsgefangenenlager in Grossbritannien und Kanada. 5.2.2 Kriegsgefangenenlager in Deutschland 5.2.3 Sicherheit der Kriegsgefangenen 5.2.4 Die Situation in den letzten Kriegsmonaten 5.3 Arbeitseinsatz der Kriegsgefangenen 5.4 Betreuung bei Strafverfahren 5.5 Austauschverhandlungen 5.5.1 Repatriierung von Verwundeten und Kranken 5.5.2 Fallbeispiel: Erster Gefangenenaustausch und Handfesselungsaffäre 6. ARBEITSBEDINGUNGEN DER SCHUTZMACHT 6.1 Zusammenarbeit mit den ausländischen Behörden 6.1.1 Fallbeispiel: Besuchsbewilligungen 6.1.2 Fallbeispiel: Stalag Sagan 6.1.3 Einhaltung des Genfer Kriegsgefangenenabkommens. 6.1.4 Kooperationsbereitschaft der Behörden 6.2 Kriegsbedingte Schwierigkeiten 6.3 Entscheidungsstrukturen 7. UMSETZUNG DES SCHUTZMACHTMANDATES 7.1 Handlungsspielräume der Schutzmacht 7.1.1 Fallbeispiel: Beschwerdeübermittlung 7.1.2 Selbstverständnis der Schutzmachtakteure 7.2 Vorgehensweisen der Schutzmachtakteure 7.2.1 Prinzip der Gegenseitigkeit 7.2.2 Kleine Schritte, langer Atem 7.2.3 Auftritt als unabhängige Instanz 8. FAZIT 9. ABKÜRZUNGEN 10. QUELLEN UND LITERATUR 10.1 Quellen 10.1.1 Ungedruckte Quellen 10.1.2 Gedruckte Quellen 10.2 Literatur 11. ANHANG 11.1 Personenregister 11.2 Schutzmacht im GKA 11.3 Verwaltungsabläufe

  • Go and Stop: Solarstrom und Energiepolitik
    Go and Stop: Solarstrom und Energiepolitik
    Go and Stop: Solarstrom und Energiepolitik

    Inhaltsverzeichnis 1. EINLEITUNG 1.1 Fragestellung 1.2 Forschungsstand 1.3 Quellenlage 1.4 Methode 1.5 Aufbau 2. ENTWICKLUNG DER PHOTOVOLTAIK 2.1 Was ist Sonnenenergie 2.1.1 Indirekte und direkte Sonnenenergienutzung 2.1.2 Passive und aktive Sonnenenergienutzung 2.2 Geschichte der Photovoltaik 3. DIE SONNENENERGIE IM KONTEXT EIDGENÖSSISCHER ENERGIEPOLITIK 1973-2000 3.1 Akteure 3.1.1 Advocacy-Koalitionen und ihre Prioritäten 3.1.2 Policy-orientiertes Lernen 3.1.3 Konventionelle Koalition 3.1.4 Staatliche Koalition 3.1.4.1 Bundesamt für Energiewirtschaft/Bundesamt für Energie (BEW/BFE) 3.1.4.2 Eidgenössische Kommission für die Gesamtenergiekonzeption (GEK) 3.1.4.2.1 Der Auftrag der Kommission 3.1.4.2.2 Die Zusammensetzung der Kommission 3.1.4.3 Eidgenössische Fachkommission für die Nutzung der Sonnenenergie (KNS)3 3.1.4.4 Eidgenössische Energiekommission (EEK) 3.1.4.5 Eidgenössische Energieforschungskommission (CORE) 3.1.5 Alternative Koalition 3.1.6 Exkurs: Externe und interne Ereignisse 3.1.7 Zwischenfazit 3.2 Anfänge eidgenössischer Energiepolitik 1973-1978 3.2.1 Fragmentierte Energiepolitik bis 19735 3.2.2 Dringlicher Bundesbeschluss 1974 3.2.3 Grundlagen eidgenössischer Energiepolitik: Die Gesamtenergiekonzeption (GEK) 1974-1978 3.2.3.1 Der Schlussbericht der Kommission für die Gesamtenergiekonzeption 3.2.3.2 Die Sonnenenergie in der Gesamtenergiekonzeption 3.2.3.3 Vernehmlassung des Schlussberichts der Kommission für die Gesamtenergiekonzeption 3.2.4 Zwischenfazit 3.3 Der lange Weg des Energieverfassungsartikels 1983-1990 3.3.1 Erster Versuch: Vorschlag des Bundesrats 1983 3.3.2 Alternative: Vorschlag der Umweltverbände 1984 3.3.3 Der zweite Vorschlag von Bundesseite 1990 3.3.4 Zwischenfazit: Förderplanung und -realität 3.4 Die Anwendung des Energieartikels 1990-2000 3.4.1 Vorlauf: Der Energienutzungsbeschluss (ENB) 3.4.2 Die Ausführung des Energieartikels: Das Energiegesetz von 1999 3.4.2.1 Vorentwurf und Vernehmlassung 3.4.2.2 Die Botschaft zum Energiegesetz: Rück- und Ausblick des Bundesrats 3.4.2.2.1 Einspeisevergütung für Selbstversorger 3.4.2.2.2 Förderung von Pilot- und Demonstrationsanlagen 3.4.2.3 Intermezzo: Versuch zur Einführung einer Lenkungsabgabe 3.4.3 Die Energie-Umwelt- und die Solarinitiative: Nein zu Lenkungsabgaben und zur Förderung der Sonnenenergie 3.4.3.1 Anlass und Ziel der Initiativen 3.4.3.2 Botschaft des Bundesrats zu den Energieinitiativen 3.4.3.3 Gegenvorschläge des Parlaments 3.4.3.3.1 Gegenvorschläge des Ständerats 3.4.3.3.2 Gegenvorschlag des Nationalrats 3.4.3.4 Vernehmlassung zu Energieabgaben 3.4.4 Zwischenfazit 4. FORDERUNGEN UND MASSNAHMEN ZUR FÖRDERUNG DER PHOTOVOLTAIK 4.1 Forderungen für die Photovoltaik 4.1.1 Postulat für ein schweizerisches Institut für Sonnenenergie 4.1.2 Motionen für ein Versuchs-Sonnenkraftwerk 4.1.3 Vorstösse nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 4.1.3.1 Die Antwort des Bundesrats: Bericht "über erneuerbare Energien und neuere Energietechnologien" 1987 4.1.3.2 Energieperspektiven der Expertengruppe "Energieszenarien" 1988 4.1.4 Vorstösse nach der Aufnahme des Energieartikels 1990 4.1.4.1 Parlamentarische Vorstösse nach dem 23. September 1990 4.1.4.1.1 Motion Ruf: "Erforschung erneuerbarer Energien" 4.1.4.1.2 Motion Wiederkehr: "Impulsprogramm Solarenergie" 4.1.4.1.3 Motion David: "Impulsprogramm Sonnenenergie 1991" 4.1.4.1.4 Postulat Rebeaud: "Elektrische Leitungen in Streusiedlungen" 4.1.4.2 Die Antwort des Bundesrats: "Wie weiter.?" 4.2 Massnahmen zur Förderung der Photovoltaik 4.2.1 Impulsprogramm "Erneuerbare Energien" (PACER, 1989-1995) 4.2.1.1 Ziele und Mittel 4.2.1.2 Massnahmen und Wirkung 4.2.2 Aktionsprogramm "Energie 2000" (1991-2000) 4.2.2.1 Ziele 4.2.2.2 Mittel 4.2.3 Aktionsprogramm "Energie 2000": Startprogramm "Photovoltaik" (1991-1996) 4.2.4 Investitionsprogramm "Energie 2000" (1997-1999) 4.2.5 Subventionsprogramm "Photovoltaik" (1997-2001) 4.2.6 Exkurs: Mitnahmeeffekte 4.2.7 Pilot- und Demonstrationsanlagen 4.2.7.1 Pilot- und Demons

  • Vergangenheit aneignen oder bewältigen?: Zwei konkurrierende Deutungen des deutschen Sonderwegs
    Vergangenheit aneignen oder bewältigen?: Zwei konkurrierende Deutungen des deutschen Sonderwegs
    Vergangenheit aneignen oder bewältigen?: Zwei konkurrierende Deutungen des deutschen Sonderwegs

    Was sind die Ursachen des deutschen Sonderwegs? Auf diese Frage gibt es zahlreiche Antworten, die als konkurrierende Deutungen nebeneinander Geltung beanspruchen. Aus erkenntnistheoretischem Interesse erforscht die vorliegende Arbeit die gesellschaftliche Bedingtheit dieser konkurrierenden Deutungen des deutschen Sonderwegs. Dabei wird angenommen, dass Geschichtsschreibung immer auch einen Zweck verfolgt. Unter dieser Annahme versucht die Arbeit den Zusammenhang zwischen der Geschichtsschreibung des deutschen Sonderwegs und den Ansichten der Autoren darüber, was Geschichte leisten kann, aufzuzeigen.

  • "Sex Wars": Feminismus und Pornographie in der Deutschschweiz (1975-1992)
    "Sex Wars": Feminismus und Pornographie in der Deutschschweiz (1975-1992)
    "Sex Wars": Feminismus und Pornographie in der Deutschschweiz (1975-1992)

    Seit Beginn der 1980er Jahre stand die Revision des Schweizerischen Strafgesetzbuchs auf der politischen Agenda, die auch den Tatbestand der Pornographie neu regeln sollte. Die dabei diskutierten Änderungen wurden von einigen Feministinnen als "Kriegserklärung" an Frauen verstanden, auf die sie mit einer "Gegenoffensive" reagierten. Was mit dieser militärisch anmutenden Bezeichnung umschrieben wurde, wie sich die feministische Auseinandersetzung mit Pornographie äusserte und wie Pornographie zwischen Männern und Frauen der Neuen Linken verhandelt wurde, ist Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Ausserdem wird der Frage nachgegangen, wie sich die feministischen Deutungsmuster der Pornographie in der Deutschschweiz in einer transnational geführten feministischen Pornographie-Diskussion situierten. "Sex Wars" - so wird in dieser Publikation gezeigt - umschreibt für die Schweiz zwei Dinge: Einerseits die grundlegende Diskussionen über Sexualität, Körperlichkeit und Geschlechterverhältnisse in feministischen Gruppierungen. Andererseits bezeichnet der Begriff die Diskussion über die Deutungsmacht von Pornographie zwischen Männern und Frauen.

  • "Mit Pistole und Pessar": Sexualreform und revolutionäre Gesellschaftskritik im Zürich der 1920er- und 1930er-Jahre
    "Mit Pistole und Pessar": Sexualreform und revolutionäre Gesellschaftskritik im Zürich der 1920er- und 1930er-Jahre
    "Mit Pistole und Pessar": Sexualreform und revolutionäre Gesellschaftskritik im Zürich der 1920er- und 1930er-Jahre

    Die Forderungen nach einer von moralischen Zwängen befreiten Sexualität, "freier Liebe", freiem Zugang zu Verhütungsmitteln und nach einem Recht auf Abtreibung wurden nicht erst mit der sexuellen Revolution der 1960er Jahre laut. Bereits in der Zwischenkriegszeit verbanden vor allem sozialistische Ärztinnen und Ärzte ihre radikale Gesellschaftskritik mit einer Reflexion über die gängigen Vorstellungen von Sexualität. In der Schweiz waren das Ehepaar Fritz und Paulette Brupbacher und eine Gruppe von Frauen der Kommunistischen Partei an Aufklärungskampagnen und am Kampf für einen straflosen Schwangerschaftsabbruch beteiligt. Ihrer Konzeption von Sexualität, die sich nur im Rahmen ihrer Gesellschaftskritik und -utopie nachvollziehen lässt, und ihrem sexualreformerischen Handeln geht diese Arbeit nach.

  • "Dem Sempachersee kommt die Gülle hoch": Das Spannungsfeld zwischen intensiver Tierhaltung und Gewässerschutz im Kanton Luzern 1976-2003)
    "Dem Sempachersee kommt die Gülle hoch": Das Spannungsfeld zwischen intensiver Tierhaltung und Gewässerschutz im Kanton Luzern 1976-2003)
    "Dem Sempachersee kommt die Gülle hoch": Das Spannungsfeld zwischen intensiver Tierhaltung und Gewässerschutz im Kanton Luzern 1976-2003)

    Ab Mitte der 1970-er Jahre löste das "Seesterben" im Luzerner Mittelland, welches größtenteils durch massive Düngereinträge seitens einer bodenunabhängige Masttierhaltung verursacht wurde, eine lang anhaltende Debatte um die Problematik von intensiver Tierhaltung und Gewässerverschmutzung aus. Anhand dieses aussagekräftigen Beispiels wird in vorliegender Arbeit nachgezeichnet, wie die Gesellschaft im Zeitraum von 1976 bis 2003 mit diesem dringlichen Umweltproblem umging, nach Ursachen forschte und verschiedene Handlungsstrategien zur Problemlösung entwickelte. Die Gestaltungsräume umweltund gewässerschutzpolitisch motivierter Massnahmen wurden von Beginn an durch die der Agrarpolitik inhärenten Pfadabhängigkeiten mitbestimmt und empfindlich eingeengt. Der dadurch entstehende Interessenskonflikt, das entsprechende Ringen um eine Kompromissfindung, als auch die gesellschaftliche Perzeption des Umweltproblems "Seesterben" und der Überdüngungsproblematik werden mit dieser Studie erstmals umwelthistorisch aufgearbeitet.

  • vorwärts rückwärts: Zur Geschichte des Fahrradfahrens in der Schweiz
    vorwärts rückwärts: Zur Geschichte des Fahrradfahrens in der Schweiz
    vorwärts rückwärts: Zur Geschichte des Fahrradfahrens in der Schweiz

    1962 war das Fahrrad am Ende. Der Künstler Christo packte es ein und montierte es auf den Dachträger eines Autos. Damit war das Fahrrad als Transportmittel erledigt. Benedikt Meyer beleuchtet die Ursprünge des Fahrradfahrens, seine Blütezeit zur Jahrhundertwende, seine Alltäglichkeit in der Zwischenkriegszeit, sein Verschwinden im Rahmen der Motorisierung und seine unerwartete Renaissance seit 1970. Ein Buch, das eine Forschungslücke schliesst: die Geschichte des Fahrradfahrens in der Schweiz. Dr. phil. Benedikt Meyer (*1982) hat an den Unis Basel, Bern und Bordeaux Geschichte, Sozialpsychologie und Volkswirtschaftslehre studiert. Er promovierte 2013 an der Uni Bern zur Geschichte der Schweizer Fluggesellschaften und ihrer Passagiere. Der engagierte Alltagsradler hat auch mehrere grössere Touren absolviert, darunter Basel-Bordeaux, Bern-Oslo und New York-San Francisco.

  • "Mit Flugpost/par avion": Die Anfangsjahre des Luftpostverkehrs in der Schweiz (1919-1930)
    "Mit Flugpost/par avion": Die Anfangsjahre des Luftpostverkehrs in der Schweiz (1919-1930)
    "Mit Flugpost/par avion": Die Anfangsjahre des Luftpostverkehrs in der Schweiz (1919-1930)

    Die Luftfahrt machte während des Ersten Weltkriegs einen grossen Entwicklungsschritt. Nach Kriegsende standen Flugzeuge, Infrastruktur und ausgebildetes Personal zur Verfügung, was erstmals einen planmässigen und gewerblichen Luftverkehr ermöglichte. Dieser drehte sich in seinen Anfängen in erster Linie um die Beförderung von Luftpost. Die Autorin untersucht die Organisation, das Angebot, die Nachfrage und die Finanzierung des Schweizer Luftpostverkehrs – und erläutert, weshalb der Staat das unrentable Geschäft in hohem Masse unterstützte und somit überhaupt aufrechterhielt.

  • Der Staatsschutz und die Zürcher 80er- Jugendunruhen: Staatliche Herrschaftssicherung zwischen Repression, Ausnahmezustand und gouvernementaler Verwaltung
    Der Staatsschutz und die Zürcher 80er- Jugendunruhen: Staatliche Herrschaftssicherung zwischen Repression, Ausnahmezustand und gouvernementaler Verwaltung
    Der Staatsschutz und die Zürcher 80er- Jugendunruhen: Staatliche Herrschaftssicherung zwischen Repression, Ausnahmezustand und gouvernementaler Verwaltung

    30. Mai 1980 in Zürich: Die Jugend explodiert. Die zweitägigen Opernhauskrawalle markierten den Startpunkt einer Jugendunruhe, die zwei Jahre lang durch ihre Militanz und Provokation die Gemüter erhitzte. Überrascht und überfordert verlangte die Zürcher Politik polizeiliche Erkenntnisse über die Jugendbewegung. Der Staatsschutz reagierte hektisch. Anhand von Akten des Staatsschutzes beleuchtet Leo Grob dessen Praktiken während der Zürcher 80er-Jugendunruhen, zeichnet Überwachungsziele und -methoden nach und untersucht die vielgestaltige Verschränkung von Staatsschutz und Ausnahmezustand.

  • Bohren, Feilschen, Politisieren: Der Salzhandel im Kanton Bern im 19. Jahrhundert
    Bohren, Feilschen, Politisieren: Der Salzhandel im Kanton Bern im 19. Jahrhundert
    Bohren, Feilschen, Politisieren: Der Salzhandel im Kanton Bern im 19. Jahrhundert

    Diese Arbeit untersucht Salzhandel und -politik im Kanton Bern im 19. Jahrhundert, einer Zeit des Umbruchs im schweizerischen Salzwesen. Es werden wichtige Akteure vorgestellt, das Zusammenspiel der verschiedenen Salinen und deren Beziehungen mit Bern analysiert und Maßnahmen aufgezeigt, wie die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit diesem lebensnotwendigen Gut gewährleistet werden sollte. Als zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Süddeutschland und in der Schweiz auf bis dahin unbekannte Salzquellen gestossen wurde, erwuchs daraus eine Vielzahl von sich konkurrierenden Salzlieferstätten und damit ein Überangebot an Salz. Dadurch konnte sich Bern in einem jahrzehntedauernden Prozess aus der Vormachtstellung der französischen Salinen lösen, welche den Berner Salzmarkt bis dahin praktisch uneingeschränkt dominiert hatten. Die Berner Behörden wussten den neu gewonnen Handlungsspielraum geschickt auszunützen und handelten immer attraktivere Vertragskonditionen aus. Die sinkenden Salzpreise wurden auch an die Berner Bevölkerung weitergegeben, jedoch erst unter grossem politischem Druck, da der staatliche kontrollierte Salzhandel für die Kantonskasse hohe Gewinne abwarf. Der Kanton unternahm auch selber Salzbohrversuche, die aber aufgrund immenser Kosten und bescheidener Fördermengen keine nennenswerten Resultate hervorbrachten. Obwohl genügend Salz auf dem Markt zur Verfügung stand, hielt sich der Traum vom eigenen Salz in einigen Köpfen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.

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