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Das wild gewordene Element: Gesellschaftliche Reaktionen auf die beiden Hochwasser im Schweizer Mittelland von 1852 und 1876
dan mein muter wot nicht muter sein, und der vatter nicht vatter: Findelkinder in Bern im 18. Jahrhundert
Kantonale Armenreform und kommunale Fürsorgepolitik: Eine Untersuchung über Armenfürsorge im Kanton Bern im 19. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt der Einwohnergemeinde Worb
eBook-Reihen18 Titel

Berner Forschungen zur Regionalgeschichte

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Über diese Serie

Aus dem Klappentext

Im 18. Jahrhundert begannen erste forstliche Gelehrte sich mit dem Phänomen Waldbrand auseinanderzusetzen. Aus diesen frühen Schriften entwickelten sich im Laufe des 19. Jahrhunderts detaillierte Expertendiskurse, welche zunehmenden Einfluss auf den allgemeinen Umgang mit Feuer im Wald hatten. Gleichzeitig stellten in der betrachteten Untersuchungsperiode vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert verschiedene soziale Gruppen unterschiedliche und sich teilweise entgegenwirkende Nutzungsansprüche an die Wälder.

Im Sinne einer multiperspektivischen Betrachtung geht der Autor deshalb auch wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten im Zusammenhang mit der Waldbrandthematik nach – und erläutert, weshalb die bedingungslose Bekämpfung von Feuer im Wald bis weit ins 20. Jahrhundert hin ein ein unbestrittener Grundsatz von Forstexperten und Herrschaftsträgern blieb.
SpracheDeutsch
HerausgeberTraugott Bautz
Erscheinungsdatum19. Aug. 2004
Das wild gewordene Element: Gesellschaftliche Reaktionen auf die beiden Hochwasser im Schweizer Mittelland von 1852 und 1876
dan mein muter wot nicht muter sein, und der vatter nicht vatter: Findelkinder in Bern im 18. Jahrhundert
Kantonale Armenreform und kommunale Fürsorgepolitik: Eine Untersuchung über Armenfürsorge im Kanton Bern im 19. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt der Einwohnergemeinde Worb

Titel in dieser Serie (18)

  • Kantonale Armenreform und kommunale Fürsorgepolitik: Eine Untersuchung über Armenfürsorge im Kanton Bern im 19. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt der Einwohnergemeinde Worb
    Kantonale Armenreform und kommunale Fürsorgepolitik: Eine Untersuchung über Armenfürsorge im Kanton Bern im 19. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt der Einwohnergemeinde Worb
    Kantonale Armenreform und kommunale Fürsorgepolitik: Eine Untersuchung über Armenfürsorge im Kanton Bern im 19. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt der Einwohnergemeinde Worb

    Die Armenfürsorge war ein zentrales Tätigkeitsfeld der öffentlichen Hand im 19. Jahrhundert. Band 1 der BFR stellt die umfassenden Neuerungen, welche die kantonale Armenreform der Jahre 1857/58 im Kanton Bern mit sich brachte, anhand der Armenfürsorge der Einwohnergemeinde Worb dar. Nebst der Analyse der geleisteten Unterstützungen widmet sich die Studie schwer gewichtig der Frage nach der Wahrnehmung bzw. der Handhabung der Unterstützungspflicht durch die kommunalen Behörden sowie nach deren armenpolitischen Massnahmen. Die Studie zeigt, dass vor allem die Kosten der Notarmenpflege, mit deren Hilfe vermögenslose und nicht arbeitsfähige Personen unterstützt wurden, für die Gemeinde ein grosses Problem darstellten. Während die Anzahl der Notarmen zwischen 1858 und 1897 kontinuierlich zunahm, senkte der Kanton seine Beiträge an die Notarmenpflege der Gemeinden von Jahr zu Jahr. Vielfältige Schwierigkeiten erwuchsen Worbs Bevölkerung und Armenbehörde auch durch die Bestimmungen der neuen Niederlassungsgesetzgebung. Die Studie zeigt weiter, dass die Bewilligung als auch die Ablehnung von Unterstützungsgesuchen durch die Worber Armenbehörde mit spezifischen Verhaltensweisen und Werten in Verbindung gebracht wurde. Nebst der kommunalen ist auch die regionale Fürsorgepolitik, die sich auf der Basis von so genannten Amtsarmenversammlungen entwickelte, von Interesse.

  • Das wild gewordene Element: Gesellschaftliche Reaktionen auf die beiden Hochwasser im Schweizer Mittelland von 1852 und 1876
    Das wild gewordene Element: Gesellschaftliche Reaktionen auf die beiden Hochwasser im Schweizer Mittelland von 1852 und 1876
    Das wild gewordene Element: Gesellschaftliche Reaktionen auf die beiden Hochwasser im Schweizer Mittelland von 1852 und 1876

    Der vorliegende 2. Band der Berner Forschungen zur Regional-geschichte beruht auf der Lizentiatsarbeit von Reto Müller, vorgelegt bei Prof. Dr. Christian Pfister, Universität Bern. Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile: Im ersten Teil werden die beiden Mittellandhochwasser von 1852 und 1876 komperativ dargestellt. Dabei wird vorab der Frage nachgegangen, wie die drei gesellschaftlichen Subsysteme Medien, Politik und Verwaltung auf die beiden Extremereignisse reagiert haben. Die Ereignisse von 1852 und 1876 sind die bisher grössten je registrierten Hochwasser in der Schweiz. Die Arbeit zeigt auf, dass die Hochwasserprävention zu einem wichtigen Betätigungsfeld des jungen Bundesstaates wurde. In diesem Politikbereich konnte der Bundesstaat erstmals ohne grossen Widerstand seine Kompetenzen gegenüber den Kantonen ausweiten. Im zweiten Teil fokussiert sich der Blick der Arbeit auf die Juragewässerkorrektion. Das Hochwasser von 1852 und der neu gegründete Bundesstaat eröffnete dem über Jahrzehnte hinweg geplanten Projekt neue Handlungsspielräume. Die Juragewässerkorrektion war aber weit mehr als bloss ein Hochwasserschutzprojekt: Mit ihr wurden im Bund neue politische Verfahren institutionalisiert, welche bis heute ihre Gültigkeit haben.

  • dan mein muter wot nicht muter sein, und der vatter nicht vatter: Findelkinder in Bern im 18. Jahrhundert
    dan mein muter wot nicht muter sein, und der vatter nicht vatter: Findelkinder in Bern im 18. Jahrhundert
    dan mein muter wot nicht muter sein, und der vatter nicht vatter: Findelkinder in Bern im 18. Jahrhundert

    Kindsaussetzungen gab es in der frühen Neuzeit in ganz Europa, die Häufigkeit hingegen differierte je nach Region ganz beträchtlich. Die Findelhäuser in den Großstädten Europas zeugen vom Ausmaß, welches das Problem annehmen konnte. In Bern wurden ausgesetzte Kinder nicht in einem Findelhaus, sondern individuell bei Pflegefamilien auf dem Land untergebracht. Ein so genannter "Fündelischaffner" war für die Versorgung der Kinder zuständig. Die vorliegende Studie untersucht die in Bern vorhandenen Institutionen zur Versorgung der ausgesetzten Kinder. Zudem fragt sie nach den Motiven und Hintergründen der aussetzenden Eltern. Ein wesentlicher Teil der Untersuchung ist dem Schicksal der in Bern in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ausgesetzten Kinder gewidmet: Kindersterblichkeit, Verdingung, Schulbesuch, medizinische Versorgung sowie Berufsbildung und die Lebensumstände als Erwachsene sind weitere Schwerpunkte des Buches. Die gute Quellenlage in Bern ermöglicht einen vertieften Einblick in diesen besonderen Bereich der Fürsorge im Ancien Régime.

  • Private und nichtstaatliche Armenfürsorge in der Berner Landgemeinde Worb im 19. Jahrhundert
    Private und nichtstaatliche Armenfürsorge in der Berner Landgemeinde Worb im 19. Jahrhundert
    Private und nichtstaatliche Armenfürsorge in der Berner Landgemeinde Worb im 19. Jahrhundert

    Armut war eine schwere Last für viele, auch im 19. Jahrhundert. Aber langsam entwickelte sich in einer ländlichen Berner Gemeinde wie Worb ein soziales Netz. Zu tragen vermochte es nicht alle, aber gegen Ende des Jahrhunderts immer mehr Menschen. Der Kern der Fürsorge bestand zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Verabreichung von Bildung und Erziehung und in der Abgabe von Lebensmitteln und Brennmaterial, zum Teil direkt in Suppenanstalten. Später begannen sich weitere Fürsorge-Strukturen mit anderen Leistungen herauszubilden. Diese unterstützten und ergänzten vor allem die staatliche Armenpflege. Sie wirkten eher präventiv, während die staatliche Fürsorge weitgehend Armutssymptome bekämpfte. Die private, freiwillige und nichtstaatliche Fürsorge drang gezielter zu möglichen Ursachen von Armut vor. Wie zum Beispiel der "Allgemeine Krankenverein", der sich Patienten annahm, bevor sie der Gemeinde wegen zu hoher Arzt- und Pflegekosten zur Last fielen. Oder auch die "Krankenkasse", welche dank den finanziellen Leistungen im Krankheitsfalle Haushaltungen vor dem finanziellen Ruin bewahren konnte. Die private und nicht-staatliche Fürsorge entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts in Worb immer weiter. Sie vermochte die staatliche Armenhilfe zu entlasten, konnte die Armut aber nicht besiegen. Aber vielleicht wollte sie dies auch nicht. Immer noch standen Armut und Not für nichtkonformes Verhalten, Selbstverschulden und oft für die moralische Minderwertigkeit der Betroffenen. Diesen zu helfen war eine tugendhafte Tat, auf welche der begüterte Teil der Gesellschaft auch nicht verzichten wollte.

  • Schweizer, steh zu deinen Bahnen!: Die Sanierung der Schweizerischen Bundesbahnen (1920-1945)
    Schweizer, steh zu deinen Bahnen!: Die Sanierung der Schweizerischen Bundesbahnen (1920-1945)
    Schweizer, steh zu deinen Bahnen!: Die Sanierung der Schweizerischen Bundesbahnen (1920-1945)

    Angesichts der grossen Popularität der Schweizerischen Bundesbahnen gerät oft in Vergessenheit, dass deren Finanzlage dem Bund schon sehr oft grosse Schwierigkeiten bereitet hat. Was anlässlich der Verstaatlichung der Eisenbahnen 1898 als eine Erfolgsgeschichte geplant war, entpuppte sich bereits während des Ersten Weltkrieges als ein finanzieller Albtraum, der nur durch ein engagiertes Eingreifen des Bundes beendet werden konnte. Ein Blick auf die fünfundzwanzigjährige Leidensgeschichte dieser ersten Sanierungsbemühungen lässt deutlich werden, dass die zwischen 1920 und 1945 diskutierten Sanierungskonzepte nichts von ihrer Aktualität eingebüsst haben und teilweise erst heute verwirklicht werden.

  • "Nach dem ein ehrsame gemeind wohlbedächtlich darüber deliberiert": Berner Gemeindeversammlungen im 18. Jahrhundert
    "Nach dem ein ehrsame gemeind wohlbedächtlich darüber deliberiert": Berner Gemeindeversammlungen im 18. Jahrhundert
    "Nach dem ein ehrsame gemeind wohlbedächtlich darüber deliberiert": Berner Gemeindeversammlungen im 18. Jahrhundert

    Inhaltsverzeichnis 1. EINLEITUNG 1.1 Kommunalismus als Alternative 1.2 Kommunalismus als Konzept 1.3 Komplementäres zu Kommunalismus 1.4 Fragestellung 1.5 Quellengrundlage 1.5.1 Versammlungsprotokolle 1.5.2 Dorf- und Versammlungsordnungen 2. WER IST DIE GEMEINDE? 2.1 Wege in die Gemeindeversammlung 2.1.1 Personalrechtlich - Burger oder Hintersässe? 2.1.2 Realrechtlich I - Bauer oder Tauner? 2.1.3 Realrechtlich II - Hausvater oder Haushaltsmitglied? 2.2 Gemeindetypen in Bern 2.2.1 Rechtsamegemeinde 2.2.1.1 Erweiterte Rechtsamegemeinde 2.2.1.2 Reduzierte Rechtsamegemeinde 2.2.2 Burgergemeinde 2.2.3 Hausvätergemeinde 2.3 Erklärungsansatz Ökotypen 2.4 Wer gehört nicht zur Gemeinde? 3. WIE OFT VERSAMMELT SICH DIE GEMEINDE? 3.1 Qualitative Aspekte der Häufigkeit 3.1.1 Monatsgemeinde 3.1.2 Grosse Gemeinde / Jahresgemeinde 3.1.3 Sonntagsgemeinde / Stillstand 3.1.4 Extragemeinde 3.1.5 Ausschüsse 3.2 Quantitative Aspekte der Häufigkeit 3.3 Wer bringt die Gemeinde an die Versammlung? 3.3.1 Regelung der Versammlungshäufigkeit 3.3.2 Einberufung durch Obrigkeit 3.3.3 Einberufung durch Gemeinde 3.3.4 Aufbieten an die Gemeindeversammlung 4. WER GEHT AN DIE GEMEINDEVERSAMMLUNG? 4.1 Teilnahme an der Versammlung - Beispiel Utzigen 4.1.1 Unterschiede zwischen Burgern und Hintersässen 4.1.2 Gründe der Nichtteilnahme 4.1.3 Stellvertreter-Regelungen 4.2 Teilnahme als Pflicht - nicht als Recht 5. WIE LÄUFT DIE GEMEINDEVERSAMMLUNG AB? 5.1 Versammlungsorte der Gemeinde 5.2 Durchführung der Gemeindeversammlung 5.3 Ausklang der Gemeindeversammlung 6. WIE FASST DIE GEMEINDE IHRE BESCHLÜSSE? 6.1 Vortrag und Erläuterung des Traktandums 6.2 Umfrage und Diskussion 6.3 Beschlussfassung und -verkündung 6.3.1 Auswahl bei Abstimmungen und Ämtervergaben 6.3.2 Abstimmungs- und Wahlverfahren 6.3.3 Mehrheitsentscheid oder Einstimmigkeit? 6.3.4 Beteiligung der Obrigkeit an der Beschlussfassung 6.3.5 Verarbeitung des Beschlusses 7. WORÜBER ENTSCHEIDET DIE VERSAMMLUNG? 7.1 Tour d'Horizon über die Themenlandschaft 7.2 Strukturen prägen die Themen 7.2.1 Trub - eine Gemeinde ohne Gemeindegut 7.2.2 Twann - eine Gemeinde mit Gemeindegut 7.2.3 Worb - Monothematik in der Neujahrsgemeinde 7.3 Zeiten prägen die Themen 8. GEMEINDEVERSAMMLUNGEN IM 18. JH. - FAZIT 9. ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS 10. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 11. BIBLIOGRAFIE 11.1 Ungedruckte Quellen 11.1.1 Archiv Schloss Utzigen (ASU) 11.1.2 Gemeindearchiv Aeschlen bei Oberdiessbach (GAAe) 11.1.3 Gemeindearchiv Kirchberg (GAKi) 11.1.4 Gemeindearchiv Trub (GATr) 11.1.5 Gemeindearchiv Twann (GATw) 11.1.6 Historisches Archiv Worb (HAW) 11.2 Gedruckte Quellen 11.3 Literatur 12. ANHANG

  • Pfarrer als Vermittler ökonomischen Wissens?: Die Rolle der Pfarrer in der Oekonomischen Gesellschaft Bern im 18. Jahrhundert
    Pfarrer als Vermittler ökonomischen Wissens?: Die Rolle der Pfarrer in der Oekonomischen Gesellschaft Bern im 18. Jahrhundert
    Pfarrer als Vermittler ökonomischen Wissens?: Die Rolle der Pfarrer in der Oekonomischen Gesellschaft Bern im 18. Jahrhundert

    Die Oekonomische Gesellschaft Bern wurde 1759 als eine der ersten gemeinnützig und ökonomisch ausgerichteten Sozietäten auf dem europäischen Kontinent gegründet. Sie setzte sich zum Ziel, Landwirtschaft, Handwerk und Handel zu fördern und den Bauern auch ganz praktischen Nutzen zu bringen. Als Vermittler zwischen den Ökonomen aus der Stadt und der ländlichen Bevölkerung sah die Gesellschaft die bernischen Landpfarrer vor. Innerhalb der Oekonomischen Gesellschaft finden sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts viele mitarbeitende Geistliche. Die Formen ihrer Aktivitäten gestalteten sich sehr unterschiedlich. Einige nahmen in ihrer Gemeinde aktiv Vermittlungsfunktionen wahr, andere sandten Abhandlungen, Preisschriften oder Topographische Beschreibungen mit vielfältigen Informationen aus ihrem Lebensumfeld nach Bern. Geistliche versuchten zwar einerseits als Volksaufklärer, ökonomisches Wissen zu vermitteln, hatten aber andererseits - zumindest für die Oekonomische Gesellschaft Bern - eine deutlich grössere Bedeutung als Sammler lokaler Informationen. Eine weitere Rezension: Holger Böning, Bremen In: Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, Band 11/2009 © Franz Steiner Verlag, Stuttgart, Band 11 (2009), Seite 207.

  • Dynamik und Krise des ökonomischen Patriotismus: Das Tätigkeitsprofil der Oekonomischen Gesellschaft Bern 1759-1797
    Dynamik und Krise des ökonomischen Patriotismus: Das Tätigkeitsprofil der Oekonomischen Gesellschaft Bern 1759-1797
    Dynamik und Krise des ökonomischen Patriotismus: Das Tätigkeitsprofil der Oekonomischen Gesellschaft Bern 1759-1797

    EINLEITUNG 1.1 Einführung in die Fragestellung 1.2 Weiterführende Perspektiven 1.3 Forschungsstand 1.4 Quellen 1.5 Aufbau 2 REKONSTRUKTION DER AKTIVITÄT 1759-1797 2.1 Grundlagen der Tätigkeit 2.1.1 Subskribenten 2.1.2 Ordentliche Mitglieder 2.1.3 Ehrenmitglieder 2.1.4 Zweiggesellschaften 2.1.5 Vermögen 2.2 Austausch und Diskussion 2.2.1 Versammlungen 2.2.2 Korrespondenz 2.2.3 Abhandlungen 2.3 Diskussionsanstoss und Bekanntmachung 2.3.1 Preisfragen 2.3.2 Publikationen 2.3.2.1 Abhandlungen und Beobachtungen 2.3.2.2 Übersetzungen, Separata und populäre Schriften 2.3.2.3 Weitere Publikationen 2.4 Belohnung und Unterstützung 2.4.1 Prämien 2.4.2 Belohnungen 2.4.3 Unterstützungsleistungen 2.5 Beobachtung und Erprobung 2.5.1 Meteorologische Beobachtungen 2.5.2 Topographische Beschreibungen 2.5.3 Praktische Versuche 2.6 Versuch einer Zusammenfassung der Datenreihen 3 SELBSTWAHRNEHMUNG DER AKTIVITÄT 1759-1797 3.1 Interne Diskussion 3.1.1 Der Impuls von 1775/76 3.1.2 Der Impuls von 1786 3.1.3 Neuansätze in den 1790er Jahren 3.2 Selbstdarstellung 3.2.1 Abhandlungen und Beobachtungen 1760-1773 3.2.2 Neue Sammlung 1779-1785 3.2.3 Publikationen der 1790er Jahre 4 GRÜNDE FÜR DEN RÜCKGANG DER TÄTIGKEIT 1759-1797 4.1 Das Thema Agrarökonomie verliert an Zugkraft 4.1.1 Aufkommen und Abflauen des Diskurses 4.1.2 Der Niederschlag in ökonomischen Sozietäten 4.1.3 Erschöpfung und Institutionalisierung des Themas 4.2 Möglichkeit der direkten Einflussnahme in den Räten 4.3 Neue Themen - neue Sozietäten 4.3.1 Naturgeschichte - Naturforschende Gesellschaft 4.3.2 Französische Revolution - Lesegesellschaft 4.3.3 Weitere Themen und Sozietäten 4.4 Die Massregelung durch die Obrigkeit im Jahr 1766 4.5 Mitglieder 4.5.1 Alte und überlastete Präsidenten 4.5.2 Nachlässige resp. wenig qualifizierte Sekretäre 4.5.3 Frage der Überalterung und Nachwuchsproblem 5 FAZIT 5.1 Rekonstruktion der Aktivität 1759-1797 5.2 Selbstwahrnehmung der Aktivität 1759-1797 5.3 Gründe für den Rückgang der Tätigkeit 1759-1797 6 VERZEICHNISSE 6.1 Verzeichnis der Abbildungen 6.2 Verzeichnis der Tabellen 6.3 Verzeichnis der Abkürzungen 7 BIBLIOGRAPHIE 7.1 Quellen 7.1.1 Ungedruckte Quellen 7.1.2 Gedruckte Quellen 7.2 Literatur 8 ANHANG 8.1 Umrechnung der Währungen 8.2 Liste der Personen mit bekannten Lebensdaten 8.3 Tabellen zu den Datenreihen

  • Natur - Nation - Sicherheit.: Diskurse über die Vereinheitlichung der Masse und Gewichte in der Schweiz und in Frankreich (1747-1801)
    Natur - Nation - Sicherheit.: Diskurse über die Vereinheitlichung der Masse und Gewichte in der Schweiz und in Frankreich (1747-1801)
    Natur - Nation - Sicherheit.: Diskurse über die Vereinheitlichung der Masse und Gewichte in der Schweiz und in Frankreich (1747-1801)

    Im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde in wissenschaftlich interessierten Kreisen immer wieder der Wunsch laut, die äusserst heterogenen Masse und Gewichte zu homogenisieren. Die Gelehrten störten sich zunehmend an den gebräuchlichen, über Jahrhunderte gewachsenen lokalen Masssystemen. Diese anthropomorphen Masse, wie der Fuss oder die Elle, behinderten in den Augen der Wissenschaftler durch ihre Uneinheitlichkeit und Ungenauigkeit den Austausch von Ideen und Handelswaren und damit schlussendlich den wissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Fortschritt. Gegen Ende des Jahrhunderts nahmen im Zuge grosser politischer Umwälzungen auch die Politiker die Ideen der Wissenschaftler auf, vereinnahmten sie für ihre eigenen Zwecke und setzten schliesslich das grosse Werk der Vereinheitlichung der Masse und Gewichte in Gang. In der vorliegenden Arbeit wird dieser Prozess in Frankreich sowie in der Schweiz, insbesondere im Kanton Bern, im Zeitraum zwischen 1747 und 1801 untersucht.

  • Sozialer Aufstieg durch Schulbildung?: Die Sekundarschule Worb und das Städtische Gymnasium Bern am Ende des 19. Jahrhunderts
    Sozialer Aufstieg durch Schulbildung?: Die Sekundarschule Worb und das Städtische Gymnasium Bern am Ende des 19. Jahrhunderts
    Sozialer Aufstieg durch Schulbildung?: Die Sekundarschule Worb und das Städtische Gymnasium Bern am Ende des 19. Jahrhunderts

    Chancengleichheit im Bildungswesen ist heute ein zentrales Thema. Durch das Bildungssystem werden Berufschancen verteilt und eine sich als liberal verstehende Gesellschaft ist deshalb auf eine grösstmögliche Chancengleichheit angewiesen. Der vorliegende Band untersucht den Zusammenhang zwischen Herkunft, Bildungsgang und Berufschancen am Ende des 19. Jahrhunderts anhand der Primar- und Sekundarschulen Worb sowie des Städtischen Gymnasiums Bern. Dabei soll festgestellt werden, welche Kinder welche Schulen besuchen und ob ein besserer Schulabschluss auch zu besseren Berufschancen führt. Es zeigt sich, dass im Schulsystem des ausgehenden 19. Jahrhunderts keine Chancengleichheit herrscht. Sekundarschule und Gymnasium sind weitgehend Standesschulen der oberen Schichten. Chancengleichheit im Sinne von Förderung der Benachteiligten war jedoch auch kein Ziel der höheren Schulen, besonders des Gymnasiums.

  • Gemeinde und Schule -: Determinanten lokaler Schulwirklichkeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts anhand der bernischen Schulumfrage von 1806
    Gemeinde und Schule -: Determinanten lokaler Schulwirklichkeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts anhand der bernischen Schulumfrage von 1806
    Gemeinde und Schule -: Determinanten lokaler Schulwirklichkeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts anhand der bernischen Schulumfrage von 1806

    Nach dem Ende der Helvetischen Republik beauftragte der Kleine Rat von Bern das Schuldepartement, eine Landschulordnung auszuarbeiten, die die bestehende von 1720 ablösen sollte. Schwierigkeiten bei der Abfassung der neuen Gesetzesgrundlage zwangen die Verantwortlichen dazu, in den Dörfern zusätzliche Informationen über den Zustand der Landschulen einzuholen, um diese in eine adäquate Ordnung einfliessen zu lassen. Dazu wurde 1806 ein standardisierter, tabellarischer Fragebogen erarbeitet und mit dem Auftrag, ihn für jede bestehende Landschule von den Pfarrern ausfüllen zu lassen, an die Oberamtleute in den bernischen Amtsbezirken verschickt. Die im Frühling und Sommer 1806 eingegangenen Antworten aus rund 500 Schulgemeinden, an denen etwas mehr als 42'000 Schülerinnen und Schüler gemeldet waren, bilden ein aussergewöhnliches, von der bisherigen schweizerischen Schulgeschichtsforschung kaum wahrgenommenes Quellenkorpus. Die vorliegende Untersuchung versucht diese Forschungslücke zu schliessen, in dem sie in einem ersten Schritt die Informationen zu den Rahmenbedingungen von Schule und Schule halten und zum Bildungsangebot erhebt, analysiert und darstellt. Darauf aufbauend werden in einem zweiten Schritt anhand herausragender "Bildungsräume" die Voraussetzungen gesucht, die ein erfolgreiches Lernen in den angebotenen Lehrinhalten ermöglicht und begünstigt haben.

  • Von der Reformsozietät zum Landwirtschaftsverein: Die Oekonomische Gesellschaft Bern in Zeiten des Übergangs 1798-1831
    Von der Reformsozietät zum Landwirtschaftsverein: Die Oekonomische Gesellschaft Bern in Zeiten des Übergangs 1798-1831
    Von der Reformsozietät zum Landwirtschaftsverein: Die Oekonomische Gesellschaft Bern in Zeiten des Übergangs 1798-1831

    EINLEITUNG 1.1 Forschungsstand 1.2 Fragestellung und Konzeption 1.3 Aufbau 2. THEMATISCHE HINFÜHRUNG 2.1 Die Oekonomische Gesellschaft bis 1798 2.1.1 Gründung und Organisation 2.1.2 Beziehung zur Regierung 2.1.3 Mitglieder 2.1.4 Programm und Themen 2.1.5 Aktivität und Gründe für deren Rückgang 2.2 Zeitumstände 2.2.1 Helvetik 2.2.2 Mediation 2.2.3 Restauration 2.2.4 Wirtschaftliches Umfeld 2.2.4.1 Industrie und Handel 2.2.4.2 Landwirtschaft 3. ADRESSATEN, MEDIEN UND TRÄGER DER GESELLSCHAFT 1798 BIS 1831. VON DER SCHREIBSTUBE AUFS LAND 3.1 Der Gesellschaftszweck und seine Adressaten 3.2 Medien: Die Aktivitäten der Gesellschaft 3.2.1 Versammlungen 3.2.2 Briefe 3.2.3 Preisaufgaben, Prämien und Belohnungen 3.2.4 Versuche und Propagieren von Neuerungen 3.2.5 Publikationen 3.2.6 Kunst- und Industrieausstellungen 3.2.7 Zwischenfazit: Veränderte Handhabung der Medien 3.3 Grundlagen der Gesellschaftsaktivität: Die Finanzen 3.3.1 Finanzlage 1797 3.3.2 Entwicklung bis 1831 3.4 Die Mitglieder der Gesellschaft zwischen Patriziat und ländlicher Bourgeoisie 3.4.1 Ordentliche Mitglieder 3.4.1.1 Entwicklung der Mitgliederzahlen 3.4.1.2 Mitgliederstruktur vor 1822 3.4.1.3 Mitgliederstruktur 1823 und 1830 3.4.1.4 Nichtburgerliche Mitglieder: soziale und geographische Herkunft sowie politische Gesinnung 3.4.1.5 Rekrutierung neuer Mitglieder 3.4.1.6 Motivation zum Eintritt: Interesse an den Themen und Aufbau von Netzwerken 3.4.2 Ehrenmitglieder 3.5 Themen und ihre Lebenszyklen 3.6 Ansätze zu Verbandsbildung 3.7 Das Verhältnis der Oekonomischen Gesellschaft zu Philipp Emanuel von Fellenberg 4. EINSCHLAFEN UND WIEDERBELEBUNG 1814/22 4.1 Gründe und Umstände des Abbruchs der Gesellschaftstätigkeit 4.2 Initiative zur Neugründung 5. FAZIT: DIE OEKONOMISCHE GESELLSCHAFT IN ZEITEN DES UMBRUCHS 5.1 Medien und Themen 5.2 Mitglieder: Die OeG als Vergesellschaftungsprojekt einer werdenden Bürgergesellschaft? 5.3 1822/23: Scharnierjahre im Übergang von der Reformsozietät zum Landwirtschaftsverein? 5.4 Ausblick 6. VERZEICHNISSE 6.1 Verzeichnis der Abbildungen 6.2 Verzeichnis der Tabellen 6.3 Abkürzungsverzeichnis 7. BIBLIOGRAPHIE 7.1 Forschungsdatenbank 7.2 Quellen 7.2.1 Ungedruckte Quellen 7.2.2 Gedruckte Quellen 7.3 Forschungsliteratur 8. ANHANG 8.1 Liste der Personen mit bekannten Lebensdaten 8.2 Tabellen zu den Datenreihen

  • "Freiheit - Gleichheit - Sicherheit": Politische Polizei in der Helvetik (1798-1800)
    "Freiheit - Gleichheit - Sicherheit": Politische Polizei in der Helvetik (1798-1800)
    "Freiheit - Gleichheit - Sicherheit": Politische Polizei in der Helvetik (1798-1800)

    "Freiheit und Gleichheit" - so lautete das Credo der Gründerväter der Helvetischen Republik. Innerhalb weniger Wochen wurde die junge Republik durch zunehmende Bedrohungen von innen und aussen derart in ihren Grundfesten erschüttert, dass die Regierung zum Schutz des Staates zu polizeilichen Massnahmen griff, welche die zuvor garantierten Bürgerrechte entscheidend einschränkten. So wurde der Sicherheit des Staates bald schon höhere Priorität eingeräumt als der neu proklamierten Freiheit und Gleichheit. Die vorliegende Studie thematisiert die Sicherheits- und Informationspolitik von der Gründung der Helvetischen Republik im April 1798 bis zum Sturz des Vollziehungsdirektoriums im Januar 1800 und schliesst damit die Forschungslücke, die im Bereich des polizeilichen Staatsschutzes der Helvetik bisher bestanden hat.

  • Ökonomie in der Herrschaft Worb (1645-1850)
    Ökonomie in der Herrschaft Worb (1645-1850)
    Ökonomie in der Herrschaft Worb (1645-1850)

    Gegenstand der Untersuchung ist die Entwicklung von ökonomischer und sozialer Tragfähigkeit in der ländlichen Gesellschaft am Beispiel der Herrschaft Worb bei Bern. Dazu wird die Produktionsleistung der Landwirtschaft vor und nach der Agrarmodernisierung (um 1790 und Mitte des 19. Jahrhunderts) gemessen. Das Gewerbe wird in beiden Querschnitten miteinbezogen. Der wirtschaftlichen Tätigkeit der Twingherren ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Die Agrarmodernisierung drückt sich in Worb vor allem in den Allmendteilungen aus, denen ein Konflikt zwischen Taunern und Bauern um die Nutzungsrechte an Weide und Wald vorangeht. Sie führt zwar zu einer Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion, verschärft aber das soziale Gefälle, indem die Allmendteilung die alte dörfliche Nutzungsgemeinschaft zugunsten des bäuerlichen Eigentums zerschlägt. Die soziale Tragfähigkeit nimmt also zugunsten der ökonomischen ab.

  • Niedere Schulen im 18. Jahrhundert: Gegenüberstellung von katholischer und reformierter Schulrealität im Fricktal und im Unteraargau
    Niedere Schulen im 18. Jahrhundert: Gegenüberstellung von katholischer und reformierter Schulrealität im Fricktal und im Unteraargau
    Niedere Schulen im 18. Jahrhundert: Gegenüberstellung von katholischer und reformierter Schulrealität im Fricktal und im Unteraargau

    Die vorliegende Untersuchung widmet sich dem katholischen und habsburgischen Fricktal und dem reformierten bernischen Unteraargau, die beide Anfang des 19. Jahrhunderts zum Kanton Aargau verschmolzen. Sie zeigt deutliche Unterschiede in der Schulentwicklung beider Regionen. Dafür waren die andersartigen lebensweltlichen Voraussetzungen ursächlich. Während der Rechenunterricht z.B. im Fricktal vor Einführung des Normalschulunterrichts nur in wenigen Gemeinden eingeführt war, lernten die Schulkinder des Unteraargaus aufgrund von marktstrategischen und ökonomischen Überlegungen in rund einem Drittel der Gemeinden rechnen. Die theresianisch-josephinischen Schulreformen im Fricktal gaben dann aber dem katholischen Schulsystem einen enormen Schub. Die Lehrer wurden zentral in Freiburg im Breisgau nach der Felbigerschen Methode systematisch ausgebildet, was eine Revolution des frühneuzeitlichen Lehrerberufes darstellt. Die Einführung des Normalschulsystems im Fricktal schuf um 1774 einen Schulstandard, den der Unteraargau erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts erreichen sollte. Die gute Ausbildung der katholischen Lehrer erfasste mit dem Schulmeister die zentrale "Schaltstelle" der Bildung, die auch die Forschung von John Hattie als Hauptursache für Schulerfolg sieht. Daneben konnte eine ganze Menge weiterer Faktoren identifiziert werden, welche die These des protestantischen Bildungsvorsprungs entkräften und ein differenziertes Bild der Schulrealität am Ende des 18. Jahrhunderts nachzeichnen.

  • Die „gute“ Waldwirtschaft: Wandel und Kontinuität in der Wahrnehmung und Bewirtschaftung des Gantrischgebietes 1848-1997
    Die „gute“ Waldwirtschaft: Wandel und Kontinuität in der Wahrnehmung und Bewirtschaftung des Gantrischgebietes 1848-1997
    Die „gute“ Waldwirtschaft: Wandel und Kontinuität in der Wahrnehmung und Bewirtschaftung des Gantrischgebietes 1848-1997

    Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die bernischen Behörden unter dem Verweis auf die Sicherstellung einer "guten" Waldwirtschaft mit Bewirtschaftungsvorschriften in die Eigentumsrechte der Waldbesitzenden einzugreifen. In einer Längsschnittstudie untersucht Jacqueline Burri die Entwicklung und Durchsetzung waldwirtschaftlicher Paradigmen sowie deren Einfluss auf die Nutzungsansprüche und Bewirtschaftungsmassnahmen am Beispiel der Wälder im Gantrischgebiet.

  • Der Mönch und seine Berge: Pater Placidus Spescha (1752-1833) als Pionier und Vertreter des modernen Alpinismus
    Der Mönch und seine Berge: Pater Placidus Spescha (1752-1833) als Pionier und Vertreter des modernen Alpinismus
    Der Mönch und seine Berge: Pater Placidus Spescha (1752-1833) als Pionier und Vertreter des modernen Alpinismus

    Pater Placidus Spescha war Mönch, Volkskundler, Naturforscher und Bergführer. Im ausgehenden 18. Jahrhundert, als Ausflüge ins Hochgebirge grundsätzlich noch alleine der Forschung dienten, betrieb er das Bergsteigen bereits als lustvollen Zeitvertreib. Damit stellt er die etablierte Interpretation in Frage, nach der das Bergsteigen erst im 'Goldenen Zeitalter des Alpinismus' in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Sport entdeckt wurde. Der Autor vergleicht drei Generationen von Bergsteigern: ihr Alpenbild, ihre Selbstwahrnehmung, ihre Motivation und ihr alpinistisches Können – und erläutert, warum Placidus Spescha wohl der erste wahre Alpinist war.

  • Naturphänomen, Ressourcenzerstörung oder Argumentationsmittel?: Diskurse im Umgang mit Waldbränden vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert
    Naturphänomen, Ressourcenzerstörung oder Argumentationsmittel?: Diskurse im Umgang mit Waldbränden vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert
    Naturphänomen, Ressourcenzerstörung oder Argumentationsmittel?: Diskurse im Umgang mit Waldbränden vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert

    Aus dem Klappentext Im 18. Jahrhundert begannen erste forstliche Gelehrte sich mit dem Phänomen Waldbrand auseinanderzusetzen. Aus diesen frühen Schriften entwickelten sich im Laufe des 19. Jahrhunderts detaillierte Expertendiskurse, welche zunehmenden Einfluss auf den allgemeinen Umgang mit Feuer im Wald hatten. Gleichzeitig stellten in der betrachteten Untersuchungsperiode vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert verschiedene soziale Gruppen unterschiedliche und sich teilweise entgegenwirkende Nutzungsansprüche an die Wälder. Im Sinne einer multiperspektivischen Betrachtung geht der Autor deshalb auch wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten im Zusammenhang mit der Waldbrandthematik nach – und erläutert, weshalb die bedingungslose Bekämpfung von Feuer im Wald bis weit ins 20. Jahrhundert hin ein ein unbestrittener Grundsatz von Forstexperten und Herrschaftsträgern blieb.

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