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Die Anfänge des öffentlichen Büchereiwesens in Hannover
Eine norddeutsche Fürstenbibliothek des frühen 18. Jahrhunderts: Herzog Ludwig Rudolph von Braunschweig-Lüneburg (1671-1735) und seine Büchersammlung
Die Geschichte der Volksbibliothek Göttingen: 80 Jahre Stadtbibliothek Göttingen 1897-1977
eBook-Reihen9 Titel

Arbeiten zur Geschichte des Buchwesens in Deutschland

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Über diese Serie

Die Schwierigkeiten beim Schreiben über eine Person der jüngsten Zeitgeschichte wie Karl Hobrecker sind objektiver Natur und stoßen von einem bestimmten Punkt der Nachforschungen an auf die Grenzen des Quellenmaterials.

Obwohl Hobrecker und sein Werk den ,Insidern" seiner Zeit, den Bibliophilen und denjenigen, die sich frühzeitig mit Kinder- und Jugendbüchern beschäftigt haben, ein Begriff waren, ist Hobrecker doch im historischen Kontext eine Person der Peripherie.

Hobrecker ist dem Typus des Bürgers zuzurechnen, der nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht. Historische Persönlichkeiten hinterlassen eine Vielzahl von Spuren, die es leichter machen, ihre Lebens- und Wirkungsgeschichte zu erforschen. In unserem Fall kann die Rekonstruktion der Vita des Karl Hobrecker nur punktuell und mosaiksteinartig sein.
SpracheDeutsch
HerausgeberTraugott Bautz
Erscheinungsdatum21. Jan. 2015
Die Anfänge des öffentlichen Büchereiwesens in Hannover
Eine norddeutsche Fürstenbibliothek des frühen 18. Jahrhunderts: Herzog Ludwig Rudolph von Braunschweig-Lüneburg (1671-1735) und seine Büchersammlung
Die Geschichte der Volksbibliothek Göttingen: 80 Jahre Stadtbibliothek Göttingen 1897-1977

Titel in dieser Serie (9)

  • Die Geschichte der Volksbibliothek Göttingen: 80 Jahre Stadtbibliothek Göttingen 1897-1977
    Die Geschichte der Volksbibliothek Göttingen: 80 Jahre Stadtbibliothek Göttingen 1897-1977
    Die Geschichte der Volksbibliothek Göttingen: 80 Jahre Stadtbibliothek Göttingen 1897-1977

    "Gute Bücher sind unsere besten Freunde." Dieses Motto des Vereins Volksbibliothek bestimmte die seinerzeit 80-jährige Geschichte der Göttinger Stadtbibliothek. 1897 wurde sie auf dem Höhepunkt der allgemeinen Volksbildungsbewegung während der für Göttingen so fruchtbaren kulturpolitischen Phase unter dem Oberbürgermeister Dr. Georg Calsow (1893-1926) vom Allgemeinen Deutschen Schulverein gegründet und fand von Anfang an regen Zuspruch. 1900 übernahm ein eigener "Verein Volksbibliothek" die Leitung, eine Lesehalle kam hinzu, nur durch Kriegswirren gestört entwickelte sich die Bibliothek zu einem festen Bestandteil Göttingens kulturellen Lebens. Die Übernahme der durch Privatinitiative entstandenen und mit viel Idealismus über fast 40 Jahre geführten Volksbibliothek durch die Stadt 1934 bildet eine Zäsur in ihrer Geschichte, doch sind die Verknüpfungen und Verflechtungen durch die gesamten achtzig Jahre hindurch so groß, dass von einer kontinuierlichen Entwicklung 1897 bis 1977 gesprochen werden kann.

  • Die Anfänge des öffentlichen Büchereiwesens in Hannover
    Die Anfänge des öffentlichen Büchereiwesens in Hannover
    Die Anfänge des öffentlichen Büchereiwesens in Hannover

    In der heutigen Zeit hat jeder die Möglichkeit, in einer öffentlichen Bibliothek Bücher auszuleihen. In den meisten Fällen steht dem Interessierten dort ein breites Angebot zur Verfügung, das von der Unterhaltungslektüre bis zu wissenschaftlichen Abhandlungen reicht. Die Institution Bücherei hat sich im Bewusstsein der Menschen ihren festen Platz erobert und ist nicht mehr wegzudenken. Dabei ist die Zeit, in der die öffentliche Bücherei noch nicht in jeder Stadt eine selbstverständliche Einrichtung war, gar nicht so lange her. Die ersten öffentlichen Büchereien, die früher Volksbibliotheken genannt wurden, entstanden in den dreißiger und vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts, aber von diesem Zeitpunkt an dauert es noch bis zur Jahrhundertwende und länger, ehe sie sich in ganz Deutschland durchgesetzt haben. Die Aufgabe dieser Arbeit war es, den schwierigen Entwicklungsweg der Volksbibliothek von ihren Anfängen bis zu ihrer Etablierung nachzuvollziehen. Der Entwicklungsweg anhand des hannoverschen Volksbibliothekswesens wird aufgezeigt. Das Beispiel Hannover bot sich vor allem aus zwei Gründen an: 1. Die Stadtbüchereien von Hannover gehören heute zu den bedeutendsten öffentlichen Büchereien in ganz Deutschland. Es ist daher besonders interessant nachzuweisen, dass auch sie sich aus ganz primitiven Anfängen zu ihrem heutigen Stand entwickelt haben. 2. In Hannover ist ausreichend Material vorhanden, denn die vorliegende Arbeit beruht in erster Linie auf der Auswertung von Quellenmaterial. Die Grundlage bilden vor allem Akten aus dem Stadtarchiv von Hannover. Weitere wichtige Informationsquellen sind Bücherverzeichnisse, Jahresberichte der Stadtbüchereien und des Vereins für Allgemeine Volksbibliotheken und die Accessionsbücher der Stadtbüchereien, anhand derer sich die Zusammensetzung der jeweiligen Buchbestände aufzeigen lässt.

  • Eine norddeutsche Fürstenbibliothek des frühen 18. Jahrhunderts: Herzog Ludwig Rudolph von Braunschweig-Lüneburg (1671-1735) und seine Büchersammlung
    Eine norddeutsche Fürstenbibliothek des frühen 18. Jahrhunderts: Herzog Ludwig Rudolph von Braunschweig-Lüneburg (1671-1735) und seine Büchersammlung
    Eine norddeutsche Fürstenbibliothek des frühen 18. Jahrhunderts: Herzog Ludwig Rudolph von Braunschweig-Lüneburg (1671-1735) und seine Büchersammlung

    Die herzogliche Bibliothek in Wolfenbüttel erhielt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verschiedene Büchersamnlungen von Angehörigen des welfischen Fürstenhauses, durch die ihr Bestand erheblich erweitert wurde. Eine Sonderstellung unter diesen Schenkungen nimmt die Bibliothek Herzog Ludwig Rudolphs von Braunschweig-Lüneburg (1671-1735) ein, denn sie ist mit ca. 15 000 Drucken nicht nur die umfangreichste der betreffenden Sammlungen, sondern gewährt durch ihr reiches überliefertes Aktenmaterial auch einen ungewöhnlich genauen Einblick in Entstehen und Aufbau einer fürstlichen Privatbibliothek. Der Darstellung ihrer Geschichte ist die vorliegende Untersuchung gewidmet. Ludwig Rudolph war als drittgeborener Sohn Herzog Anton Ulrichs ursprünglich nicht für die Regierung bestimmt. Als Apanage erhielt er deshalb das spätere Fürstentum Blankenburg, das er seit 1714 in weitgehender Selbstständigkeit verwaltete. Dort baute er in den folgenden Jahren auch die Bibliothek auf, die den Gegenstand dieser Studie bildet. Der Lebensweg des Herzogs erfuhr eine einschneidende Wende - und berührt sich in diesem Punkt mit dem Schicksal seines Großvaters August d.J. -, als der ältere Bruder August Wilhelm 1731 ohne einen Nachfolger zu hinterlassen starb, sodass Ludwig Rudolph das Amt des regierenden Herzogs im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel zufiel. Seine Bücher blieben nach dem Umzug in die Residenzstadt Wolfenbüttel indessen im Blankenburger Schloss zurück und wurden erst 1752/53, viele Jahre nach seinem eigenen Ableben, in die Bibliotheken nach Wolfenbüttel und Braunschweig (Collegium Carolinum) überführt. Die hier zum vorläufigen Verständnis mit wenigen Worten skizzierte Biographie Ludwig Rudolphs ist von der Geschichte seiner Bibliothek nicht zu trennen und wird daher im weiteren Verlauf wiederholt Berücksichtigung finden. Das Buch beschäftigt sich allein mit den Druckwerken der Bibliothek Ludwig Rudolphs. Außer ihnen besaß er über 300 Handschriften, die hier jedoch nicht erneut in das Blickfeld miteinbezogen werden, da Hans Butzmann zu ihrer Beschreibung und Erläuterung einen ausführlichen Katalog vorgelegt hat. In seiner Einleitung findet sich auch ein konzentrierter Überblick über die Geschichte dieser Sammlung, auf den nachdrücklich verwiesen sei. Neben den Büchern standen mir als Quellen die im Archiv der Herzog August Bibliothek aufbewahrten Verwaltungsakten der Blankenburger Bibliothek zur Verfügung. Zu nennen sind vor allem Kataloge aus verschiedenen Zeitabschnitten, Besprechungsprotokolle des Herzogs mit seinen Bibliothekaren, Rechnungen der Buchführer und Briefe. Ergänzend dazu wurden Unterlagen aus dem Niedersächsischen Staatsarchiv Wolfenbüttel herangezogen.

  • Von der Herzoglichen Bibliothek zur Herzog August Bibliothek: Zur Geschichte der Wolfenbütteler Bibliothek von 1920 bis 1949
    Von der Herzoglichen Bibliothek zur Herzog August Bibliothek: Zur Geschichte der Wolfenbütteler Bibliothek von 1920 bis 1949
    Von der Herzoglichen Bibliothek zur Herzog August Bibliothek: Zur Geschichte der Wolfenbütteler Bibliothek von 1920 bis 1949

    Die Geschichte der Herzog August Bibliothek von ihren Anfängen im 16. Jahrhundert bis zum Ausgang des 19. Jahrhunderts ist in den Grundzügen erforscht und dargestellt worden. Bieten die ersten drei Jahrhunderte der Bibliotheksgeschichte dem Bibliothekshistoriker auch noch ein weites Feld für Detailforschung, so sind doch die wichtigsten Daten und Zusammenhänge bekannt. Ein völlig anderes Bild bietet sich dem Bibliothekshistoriker, der die Geschichte der Bibliothek in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Augenschein nimmt. Schon über die Zeit, während der Gustav Milchsack die Bibliothek leitete (1. Oktober 1904 bis 28. Dezember 1919), ist wenig bekannt. Die Tatsache, dass das Handbuch der Bibliothekswissenschaft die Amtszeit Milchsacks, der am 28. Dezember 1919 gestorben war, erst im Jahre 1927 enden lässt und damit einen direkten Übergang des Direktorats von Gustav Milchsack auf Wilhelm Herse anzunehmen scheint, kennzeichnet die Forschungssituation schlaglichtartig. Der hier untersuchte Zeitraum 1920 bis 1949 wird durch zwei Daten begrenzt, die das Ende zweier Wolfenbütteler Direktorate angeben und damit wichtige Einschnitte in der Bibliotheksgeschichte sind und die außerdem in enger zeitlicher Nachbarschaft zu herausragenden Ereignissen in der deutschen Geschichte liegen, nämlich dem Ende der beiden Weltkriege und dem Anfang neuer Staatswesen auf deutschem Boden.

  • Bestseller in der Weimarer Republik 1925-1930
    Bestseller in der Weimarer Republik 1925-1930
    Bestseller in der Weimarer Republik 1925-1930

    INHALT Vorwort 1. Einleitung 2. Zum Deutschen Büchermarkt 1925-1930 3. Bucherfolge in den Zwanziger Jahren 3.1. Die zeitgenössische Diskussion 3.2. Zur Definition des ,Bestseller'-Begriffs 4. Die Bestseller 1925-1930 4.1. Deutschsprachige Autoren 4.1.1. Zeitbücher Thomas Mann Der Zauberberg Jakob Wassermann Der Fall Maurizius Alfred Döblin Berlin Alexanderplatz Bruno Frank Politische Novelle Hermann Hesse Der Steppenwolf 4.1.2. Kriegsbücher Erich Maria Remarque Im Westen nichts Neues Ludwig Renn Krieg Arnold Zweig Der Streit um den Sergeanten Grischa Ernst Gläser Jahrgang 1902 Adrienne Thomas Die Katrin wird Soldat Alfred Beumelburg Sperrfeuer um Deutschland 4.1.3. Historische Romane Lion Feuchtwanger Jud Süsz Alfred Neumann Der Teufel Alfred Neumann Rebellen Max Brod Rëubeni, Fürst der Juden Klabund Borgia. Roman einer Familie Werner Jansen Geier um Marienburg 4.1.4. Historische Monographien und Biographien Der Fall Emil Ludwig René Fülöp-Miller Der heilige Teufel André Maurois Benjamin Disraeli 4.1.5. Novellen und Erzählungen Stefan Zweig - Essays, Novellen und historische Miniaturen Arthur Schnitzler Traumnovelle Arthur Schnitzler Therese Max Brod Die Frau, nach der man sich sehnt Franz Werfel Der Abituriententag Franz Werfel Barbara oder die Frömmigkeit Hermann Hesse Narziss und Goldmund 4.1.6. Unterhaltungsbücher Vicki Baum Stud. chem. Helene Willführ Vicki Baum Menschen im Hotel Tilla Durieux Eine Tür fällt ins Schloß Wilhelm Speyer Charlott etwas verrückt Wilhelm Speyer Der Kampf der Tertia 4.1.7. Sonderfälle Hans Grimm Volk ohne Raum Johannes Werner (Hrsg.) Franziska von Altenhausen - ein literarischer Briefwechsel 4.2. Fremdsprachige Autoren 4.2.1. Skandinavier Sigrid Undset Kristin Lavranstochter Sigrid Undset Olav Audunssohn Knut Hamsun Der Landstreicher Gunnar Gunnarsson Die Leute auf Borg 4.2.2. Engländer und Amerikaner John Galsworthy Die Forsyte Saga Edgar Wallace - der Hexer Jack London - Romantik der Wirklichkeit Der Schmutzaufwirbler Upton Sinclair 5. Zusammenfassung Literaturverzeichnis Verzeichnis der Abbildungen Anhang

  • Wolfenbütteler Leihbibliotheken im 19. Jahrhundert
    Wolfenbütteler Leihbibliotheken im 19. Jahrhundert
    Wolfenbütteler Leihbibliotheken im 19. Jahrhundert

    Die Entwicklungsgeschichte der gewerbsmäßig betriebenen Leihbüchereien spiegelt einen Wandel in der Buchrezeption und -produktion wider. Mit der privat organisierten und nicht auf Gewinn ausgerichteten Lesegesellschaft hatten sich die gebildeten Teile des Bürgertums, die von alters her den Kern der Lesewelt des höheren und im beständigen Wandel begriffenen Büchermarkts ausgemacht hatten, eine Institution geschaffen, in der sie ihre Bedürfnisse nach intensiver Lektüre ausleben konnten. Die Entstehung der Leihbücherei vom hier untersuchten Typus stand von vornherein unter dem Zeichen eines kommerziellen Gewinnstrebens. Der Boden hierfür war fruchtbar: Zum einen war durch die allmählich voranschreitende Schulbildung die Fähigkeit zur Literaturrezeption nicht länger einem kleinen priviligierten Teil der Bevölkerung vorbehalten, zum anderen entwickelte sich im 18. Jahrhundert der Roman zum eigentlichen Träger der Unterhaltungsliteratur. Die um die Wende zum 19. Jahrhundert vielfach geführten Klagen über die umsichgreifende Lesewut bezogen sich denn zumeist auch auf die Romanlektüre. Diese Literaturgattung machte den Hauptbestand einer jeden kommerziell betriebenen Leihbibliothek aus. Goldfriedrich zählt die von dem Exilfranzosen Jean du Sarrat 1704 in Berlin gegründete Leihbücherei zu einer der ersten in Deutschland. Fehlendes statistisches Material lässt eine genaue Beschreibung der Ausbreitung von Leihbüchereien bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts nicht zu. Ab 1750 verbreiteten sich Leihbibliotheken im gesamten deutschsprachigen Raum. In der Blütezeit des Leihbüchereiwesens (1800-1850) fanden sich solche Betriebe auch in den kleinsten Ortschaften. Neben der nicht zu unterschätzenden emanzipatorischen Bedeutung, die der Leihbibliothek zukam, indem sie im wortwörtlichen Sinne eine Tür zum Literaturgenuss auch für diejenigen öffnete, denen sie aus materiellen Gründen bislang verschlossen gewesen war, darf nicht übersehen werden, dass die kommerziell betriebene Leihbücherei dazu beitrug, das Buch zur Ware im eigentlichen Sinne verflachen zu lassen.

  • Die Herzog August Bibliothek in den letzten 100 Jahren: Vier Beiträge zur Vergangenheit und Gegenwart der Wolfenbütteler Bibliothek
    Die Herzog August Bibliothek in den letzten 100 Jahren: Vier Beiträge zur Vergangenheit und Gegenwart der Wolfenbütteler Bibliothek
    Die Herzog August Bibliothek in den letzten 100 Jahren: Vier Beiträge zur Vergangenheit und Gegenwart der Wolfenbütteler Bibliothek

    Die Geschichte der eigenen Institution zu erforschen, ist eine der Aufgaben der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, die in den dargestellten Jahren zu einer internationalen Forschungs- und Studienstätte für europäische Kulturgeschichte ausgebaut wurde. Die 1894 von Otto von Heinemann herausgegebene und in einem Reprint wieder zugängliche Geschichte der Herzoglichen Bibliothek ist nach wie vor eine nützliche Zusammenfassung. Doch inzwischen haben sich die Aspekte und Schwerpunkte beträchtlich verschoben, und eine neue Geschichte der Herzog August Bibliothek ist eine Aufgabe, zu deren Vorbereitung in den letzten Jahren wichtige Beiträge von Werner Arnold, Helmar Härtel, Maria von Katte, Wolfgang Milde, Georg Ruppelt und anderen erschienen sind. Als eine Vorarbeit ist die vorliegende Schrift zu verstehen. Sie gibt die Beiträge eines Vortragszyklus wieder, der im Rahmen des Kulturprogramms der Bibliothek im März 1980 veranstaltet wurde. Da die Abende große Resonanz fanden und der Wunsch nach Veröffentlichung der Beiträge mehrfach geäußert wurde, entschieden sich die Autoren zu einer Publikation, die zu einem Zeitpunkt erscheint, an dem der Übergang von der vergangenen zur zukünftigen Form der Bibliothek offenkundig wird. Mit der Übernahme der Finanzierung des Forschungsprogramms durch das Land Niedersachsen zeichnete sich für die Bibliothek eine Zukunft ab, die sich auch in den Neu- und Umbauten ausdrückt, die 1981 fertiggestellt werden sollten. Im Hinblick darauf wurde diese Schrift herausgeben in der Hoffnung, daß sie nicht nur unter unseren Freunden Beifall findet. Paul Raabe, Wolfenbüttel, Herbst 1980

  • Geschichte der Göttinger Stadtbibliothek von 1934 bis 1961
    Geschichte der Göttinger Stadtbibliothek von 1934 bis 1961
    Geschichte der Göttinger Stadtbibliothek von 1934 bis 1961

    Inhalt 1. Forschungsbericht: Die Entwicklung der öffentlichen Bibliotheken im Dritten Reich und im ersten Nachkriegsjahrzehnt 2. Die "Städtische Volksbücherei" Göttingen im Dritten Reich 2.1. Eröffnung der "Städtischen Volksbücherei" 1934 2.2. Bücherverbrennung und Bestandssäuberung 2.3. Entwicklung der "Städtischen Volksbücherei" von 1934 - 1945. Aufbau der Bücherei, Ausleihform, Statistik im Vergleich, Etat, Personal 2.3.1. Bestandsaufbau 2.3.2. Benutzung. Soziale Zusammensetzung der Leserschaft, Leserverhalten 2.3.3. Öffentlichkeitsarbeit 2.4. Umzug und Vereinigung mit der "Akademischen Lesehalle" 1943 2.5. Sonderentwicklungen im Krieg. ,Kriegseinsatz' der Bücherei, Sicherstellung der Bestände, Rüstungseinsatz des Personals 2.6. Ziele der bibliothekarischen Arbeit unter dem Nationalsozialismus: Das Selbstverständnis der ,Städtischen Volksbücherei" Göttingen im Dritten Reich 3. Von der "Städtischen Bücherei" zur "Stadtbücherei" Neubeginn und Konsolidierung 3.1. Wiedereröffnung 1945. Erneute Bestandssäuberung, Anerkennung als Ausbildungsbibliothek, Auszug der "Akademischen Lesehalle" 3.2. "Die Brücke": Kulturpolitik der britischen Militärregierung 3.3. Umgestaltung zur Freihandbücherei 1954. Überarbeitung des Katalogwerks 3.4. Entwicklung der "Stadtbücherei" von 1945-1961. Neubaupläne, Zweigstelle, organisatorischer Aufbau, Statistik, Etat, Personal 3.4.1. Bestandsaufbau 3.4.2. Benutzung. Soziale Zusammensetzung der Leserschaft, Leserverhalten 3.5. Bildungsfunktion und gesellschaftliche Aufgabe der "Stadtbücherei" Göttingen in den fünfziger Jahren 4. Schlußbemerkung

  • Karl Hobrecker - ein deutscher Sammler: Ein Beitrag zur Geschichte der Kinder- und Jugendbuchforschung
    Karl Hobrecker - ein deutscher Sammler: Ein Beitrag zur Geschichte der Kinder- und Jugendbuchforschung
    Karl Hobrecker - ein deutscher Sammler: Ein Beitrag zur Geschichte der Kinder- und Jugendbuchforschung

    Die Schwierigkeiten beim Schreiben über eine Person der jüngsten Zeitgeschichte wie Karl Hobrecker sind objektiver Natur und stoßen von einem bestimmten Punkt der Nachforschungen an auf die Grenzen des Quellenmaterials. Obwohl Hobrecker und sein Werk den ,Insidern" seiner Zeit, den Bibliophilen und denjenigen, die sich frühzeitig mit Kinder- und Jugendbüchern beschäftigt haben, ein Begriff waren, ist Hobrecker doch im historischen Kontext eine Person der Peripherie. Hobrecker ist dem Typus des Bürgers zuzurechnen, der nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht. Historische Persönlichkeiten hinterlassen eine Vielzahl von Spuren, die es leichter machen, ihre Lebens- und Wirkungsgeschichte zu erforschen. In unserem Fall kann die Rekonstruktion der Vita des Karl Hobrecker nur punktuell und mosaiksteinartig sein.

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