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Zen - anders denken?: Zugleich ein Versuch über Zen und Heidegger
Philosophie der Nachmoderne: Die Transformation der Kultur - Virtualität und Globalisierung
Über die Grenze
eBook-Reihen30 Titel

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Über diese Serie

Zwischen Jean-Paul Sartre und Emmanuel Levinas enthüllt sich ein Geflecht aus Nähe und Ferne, wie es selten zwei Denkern eigen ist.
Beide sind Zeitgenossen, und geprägt durch dieselben politischen und gesellschaftlichen Ereignisse teilen sie sich die damaligen Diskussionsfelder.
Es ist das Ziel des vorliegenden Bandes, das komplexe philosophische Verhältnis von Sartre und Levinas aufzuarbeiten und dadurch einen Dialog zu ermöglichen, in welchem sich Nähe und Distanz ihrer jeweiligen Theorien geschärft fassen lassen.

In der Explikation der differenten Antworten, welche beide Autoren auf thematisch benachbarte Fragen geben, offenbart sich eine Spannung zwischen beiden Philosophien, die nicht notwendig als reiner Gegensatz gelesen werden muss.
Insbesondere zeichnen die Beiträge ein deutlicheres Bild jener gleichzeitigen Nähe und Ferne und holen einen Dialog nach, den Levinas und Sartre hätten führen sollen, jedoch nie geführt haben.
SpracheEnglish
HerausgeberTraugott Bautz
Erscheinungsdatum19. Feb. 2015
Zen - anders denken?: Zugleich ein Versuch über Zen und Heidegger
Philosophie der Nachmoderne: Die Transformation der Kultur - Virtualität und Globalisierung
Über die Grenze

Titel in dieser Serie (40)

  • Über die Grenze
    Über die Grenze
    Über die Grenze

    Es sind zwei Momente, die schon in den Anfängen der Phänomenologie hervortreten und ihre Bewegung in Gang halten. Diese beiden Momente betreffen die Problematik des Horizonts als solchen - die Frage nach der Grenze einmal als der Randzone jeglichen phänomenalen Sinns und zum anderen als dem Ende von Sinn überhaupt, mit einem Wort: das Problem des Meontischen und dasjenige des Realen. Im Auffinden beider Momente geht die Phänomenologie an die Grenze ihrer selbst und verwirklicht im Dialog der Phänomenologien den Stimulus ihrer Bewegung. In eins damit enthüllt sich der im Faktum leiblicher Existenz verankerte Grundmodus eines transkulturellen Bezugs.

  • Zen - anders denken?: Zugleich ein Versuch über Zen und Heidegger
    Zen - anders denken?: Zugleich ein Versuch über Zen und Heidegger
    Zen - anders denken?: Zugleich ein Versuch über Zen und Heidegger

    Ein Lebenslauf als vorbereitende Einleitung Vor-Wort ERSTER TEIL Die Exposition eines Fragens nach dem Sinn von Zen ZWEITER TEIL Die Frage nach dem Nichts, die die untere Grenze der Transzendenz erschließt DRITTER TEIL Die Frage nach der Sprache, die die obere Grenze der Transzendenz erschließt VIERTER TEIL "Ein Wahrer Mensch ohne jeglichen Rang", der das "und" eigentlich trägt und tragend frei spricht Nach-Wort Anmerkungen Namenverzeichnis

  • Philosophie der Nachmoderne: Die Transformation der Kultur - Virtualität und Globalisierung
    Philosophie der Nachmoderne: Die Transformation der Kultur - Virtualität und Globalisierung
    Philosophie der Nachmoderne: Die Transformation der Kultur - Virtualität und Globalisierung

    Das Fremde in der verbleibenden Autonomie des Denkens ist das Stumme, das Warum, die Frage selber, auch das Gleichgültige, und hierin das Movens der Reflexion, Quellpunkt ihrer Lebendigkeit und Daseinsbejahung wie auch Ihrer Vergeblichkeit. Max Lorenzen

  • Globalisierung des Denkens in Ost und West: Resultate des Österreichisch-Japanischen Dialogs
    Globalisierung des Denkens in Ost und West: Resultate des Österreichisch-Japanischen Dialogs
    Globalisierung des Denkens in Ost und West: Resultate des Österreichisch-Japanischen Dialogs

    Das Faktum der Globalisierung verlangt heute eine Erneuerung der Epistemologie. Für deren Neukonzeption kann eine intensive Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Denkweisen von Ost und West einen grundlegenden philosophischen Beitrag leisten. Dem kritisch-reflexiven Denken der Komparativen Philosophie kommt dabei besondere Bedeutung zu. An der Tangente unterschiedlicher Denksysteme eröffnet sich so die Perspektive einer interdisziplinären Forschung, welche die Kraft hat, für die Philosophie in einer globalisierten Welt den Weg zu bahnen. Die Beiträge dieses Bandes stellen Etappen dieses Weges vor. Die Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. (i. R.) Friedrich G. Wallner arbeitet als Vertreter des "Konstruktiven Realismus" auf den Gebieten der Wissenschaftstheorie und Epistemologie. Beide Personen erhielten den Theodor-Körner-Preis der Republik Österreich. Univ.-Doz. MMag. Dr. Hisaki Hashi, ist Expertin für Komparative Philosophie und Interdisziplinäre Forschung an der Universität Wien.

  • Heideggers Bestimmung des Bösen
    Heideggers Bestimmung des Bösen
    Heideggers Bestimmung des Bösen

    Das Denken Martin Heideggers (1889-1976) ist ontologisch ausgerichtet, und so behandelt auch die vorliegende Schrift genuin "ethische" Fragen wie die Frage nach dem Ursprung und Wesen des Bösen aus der Perspektive des "Seinsdenkens". Heideggers eigene Auffassung des Bösen als des (In)Grimmes orientiert sich an Schellings Philosophischen Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit (1809). Deshalb wird sowohl Schellings Schrift als auch Heideggers Deutung detailliert dargestellt, um auf diese Weise alle Grundzüge von Heideggers Bestimmung des Bösen aufzuhellen. Aus Heideggers Textkorpus werden neben der beiden Schellingauslegungen Abhandlungen aus dem Zeitraum 1945-1946 in Betracht gezogen sowie ein Textpassus aus den Zollikoner Seminaren. Am Beispiel der Wesensbestimmung des Bösen werden gleichzeitig die Grenzen von Heideggers "Seinsdenken" aufgezeigt. Der Autor: Aleš Novák (geb. 1975) ist Dozent für Philosophie an der Karls-Universität Prag, Tschechische Republik.

  • Philosophische Voraussetzungen des interkulturellen Dialogs: Die vergleichende Philosophie von Hajime Nakamura im Dialog mit Anthropologie und Hermeneutik
    Philosophische Voraussetzungen des interkulturellen Dialogs: Die vergleichende Philosophie von Hajime Nakamura im Dialog mit Anthropologie und Hermeneutik
    Philosophische Voraussetzungen des interkulturellen Dialogs: Die vergleichende Philosophie von Hajime Nakamura im Dialog mit Anthropologie und Hermeneutik

    Es gehört zu den Eigentümlichkeiten der Wirkungsgeschichte der komparativen Philosophie, dass Hajime Nakamura (1912-1999) bisher nur die Beachtung gefunden hat, die ihm aufgrund seiner indologischen und buddhologischen, aber nicht philosophischen Leistungen zukommt. Dieses Buch soll dazu beitragen, in anthropologische Voraussetzungen des interkulturellen Dialogs einzuführen, und zwar im Sinne eines Wegweisers zu Nakamuras interkulturell orientierten komparativ-philosophischen Hauptwerken. Nakamuras zentrales interkulturelles Anliegen "vom Standpunkt einer Weltintention" aus hat den Autor dazu veranlasst, diese Fragestellung zunächst im Nachvollzug der historischen Problementfaltung bei Dilthey, Misch, Bollnow und Plessner zu verfolgen. Es werden Themen wie die Erkenntnisanthropologie Diltheys, das Problem der Unergründlichkeit sowie das Ausdrucksproblem bei Dilthey, Misch und Plessner untersucht. Abschließend wird der interkulturelle Dialog auf seine erkenntnisanthropologischen und hermeneutischen Voraussetzungen hin befragt. Das zentrale Anliegen dieser interkulturell philosophischen Arbeit ist, die Explikation der Bewegung von der Anthropologie zur Hermeneutik sichtbar zu machen. André Julien S. E. Faict (geb. 1977 in Belgien) studierte Ostasienkunde, Philosophie und Religionswissenschaften an den Universitäten Gent und Köln sowie, als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Ludwig-Maximilians-Universität und der Hochschule für Philosophie (SJ) in München. Er promovierte 2010 in München und bekleidet seit 2011 ein Lehramt für Philosophie und Moral. Seine Schwerpunkte sind die japanische Philosophie (insbes. Buddhismus und Kyôto-Philosophie), Anthropologie, Hermeneutik (insbes. interkulturelle Philosophie) sowie Phänomenologie (insbes. Phänomenologie der Religion). Zusammen mit K. Ueno veröffentlichte er den Band: Interkulturalität im Denken Hajime Nakamuras, 2006.

  • Diplomatisches Verhalten: Ein phänomenologischer Versuch über das Wesen des Diplomatischen
    Diplomatisches Verhalten: Ein phänomenologischer Versuch über das Wesen des Diplomatischen
    Diplomatisches Verhalten: Ein phänomenologischer Versuch über das Wesen des Diplomatischen

    Das Diplomatische ist eine Eigenschaft der Person, keine Eigenschaft der Gesellschaft. Wie aber kann der eine die Wirklichkeit des anderen erfassen? Ist Individualität unauswechselbar und unwiederholbar, oder gibt es Kommunikationsbrücken zum Anderen? Ist intersubjektive Annäherung durch einen atmosphärischen Bereich von Sympathie möglich? Wann ist der Andere nicht mehr Mittel zu eigenen Zwecken, sondern in seiner Würde Selbstzweck? Vermittelt diplomatisches Verhalten zwischen dem Individuum und der Gesellschaft auf der Basis "verbindender Formen"? Ist Diplomatie die womöglich einzige Methode, politische Probleme ohne Gewalt zu lösen? Ist die erste diplomatische Tugend die Wahrheitsliebe? Warum greift die Definition von Diplomatie als institutionellem Instrument außenpolitischer Interessen zu kurz? Und fällt bei alldem diplomatisches Verhalten nicht "wesenhaft in den Bereich der existentiellen und nicht der völkerrechtlichen, außenpolitischen, verwaltungstheoretischen, institutionssoziologischen Problematik", wie der Autor klar definiert? Mit solchen Fragen und Thesen hat Peter Schwankl in seiner hier zum ersten Mal publizierten Untersuchung den gesamten Bereich des Diplomatischen in seinen historischen institutionellen, sozialen und interpersonalen Dimensionen aus psychologischer, philosophischer, soziologischer und politischer Sicht aufgerollt. Dabei konnte er sich auf Forschungsarbeiten von Helmuth Pleßner, Severus Clemens, Heinrich Wildner und Harold Nicolson oder Ernest Satow, aber auch Henry Kissinger beziehen; für weitere problemgeschichtliche Zusammenhänge berief er sich insbesondere auf zentrale Begriffe wie den "Ernst" und die "indirekte Mitteilung" bei Sören Kierkegaard, die "Sozialsphäre" bei Max Scheler, "soziale Begrenzung" bei Georg Simmel, auch Verweise auf die besondere Stellung des Funktionärtums bei Josef Stürmann und die Dimension des Absurden bei Albert Camus fehlen nicht. Methodisch folgt die Untersuchung im Sinne von Alexander Pfänder dem phänomenologischen Verfahren. Der Autor: Peter Schwankl (1930-1981) studierte Philosophie und Psychologie sowie Physik und Mathematik an der Universität München. Er promovierte bei Josef Stürmann, Schüler von Alexander Pfänder, mit einer systematischen Arbeit über das Unbewusste. Nach einer Assistentenzeit absolvierte er ein Studium der Internationalen Beziehungen am Bologna Centre of the School of Advanced International Studies of the John Hopkins University und der Politischen Wissenschaften an der Universität München. Anschließend wirkte er am German Department der University of the Punjab in Lahore (Pakistan) und war Leiter des dortigen Deutschen Kulturinstituts. Nach einer Tätigkeit im Auswärtigen Dienst auf diplomatischen Posten (Presse, Kultur) in Westafrika und Südostasien engagierte er sich ab 1966 in der Friedrich Ebert Stiftung im Bereich der internationalen Beziehungen. Der Herausgeber: Georg Lechner war langjähriger Leiter von Goethe-Instituten in Asien, Nordamerika und Europa und ist Buchautor, Übersetzer, Essayist und Dokumentarfilmer. Er ist u. a. Initiator der "East-West Encounters" Bombay und Vorstandsmitglied des Indien-Instituts München.

  • Vom zersprungenen Weltwerden
    Vom zersprungenen Weltwerden
    Vom zersprungenen Weltwerden

    Sprachlichkeit als Sprachvermöglichkeit genommen - sofern sie zu verschiedenartigen weltverwandelnden Realisierungen führen kann - treibt irgendwann den Kampf zwischen Genügen und Ungenügen von Menschenwelt und Welt hervor. Er ist im geschichtszeitlichen Weltwerden virulent, nachdem sich in ihm der Aufgang der Sprachlichkeit in einer objektiv wissbaren, den bisherigen Weltzusammenhang sprengenden Weise zugetragen hat. Als Quelle dieses Kampfes verhindert die Sprachlichkeit zugleich seine eindeutige Entscheidung. Er macht auf allen Ebenen die Art von Lebendigkeit aus, die der Welt eigen ist. Welche Folgen hat er, wenn man die Welt als ganze in den Blick zu nehmen versucht? Es geht nicht darum, die Entscheidung dieses Kampfes in einer Harmageddon-Schlacht herbeizuführen. Solcher Verderbtheit menschlichen Vorstellens stehe entgegen, dass das Treiben all dessen, was in der Welt um machtvollen Bestand, um Ausbreitung und Anerkennung kämpft - mit allen ihm zugehörigen Entsetzlichkeiten -, nicht angetastet werden soll, sofern das zu weltbezüglichen Differenzbildungen nötigt. Will man eine Entscheidung nicht-welthafter Art offen halten, bedarf es einer gegen die Sprachvermöglichkeit und gegen fundamentale Möglichkeiten ihrer Weltbestimmungen und Weltbildungen gerichteten Wendung, durch welche die der Welt innewohnende Insuffizienz in eine radikale Nichtigkeit hingesteigert wird. Von ihr aus sind einige Phänomene, die sich an lebendigen Sprachwesen als Weltvorkommnisse finden, in einen Blickwinkel zu rücken, welcher der Welt fremd ist, damit sie für ein Namensscheues durchlässig werden, das mit der Welt unverträglich ist - wogegen Religionen um ihrer Weltbestandsfähigkeitswillen verstoßen müssen. Es ist daher Welthaftes so in eine Bestimmtheit hineinzudenken, dass welthaft Unmögliches sich als ein alle Differenzen zur Welt von sich Abweisendes melden könne - wenn es dies denn täte. In sprachlicher Entstelltheit könnte man versucht sein zu sagen: Einer unbedingten Liebe als welthaft Unmöglichem sei es nicht verwehrt - damit sie nicht von der Welt ausgesperrt werde -, dass sich von ihr her eine darum unbekümmerte Welt als untragbar ausnehme, weil sie Geliebtes und zu Liebendes in ein nicht enden könnendes, Schmerz zurücklassendes Nichtsein entzieht. Denn zu leben ist ein hinnehmendes Haften an dem, was fast nicht ist und dabei die des Nichts würdige Selbstherrlichkeit des Weltwerdens dokumentiert. In dieser Perspektive ist die Welt in ihrer Art von Selbstgenügsamkeit auf dem Umweg über die europäische Geschichte wieder zu dem geworden, was sie ist; was sie immer auch in geschichtlicher Unberührtheit gewesen ist, aber zugleich in den Weltbildungen der lebendigen Sprachwesen nie gewesen ist; als was sie erst jetzt entschieden gewusst wird. Bejaht man das, so hat sich die Welt aus der Art von Sprachgläubigkeit herausgedreht, welche die Geschichte Europas dominiert hat und die zäh weiterlebt. Der Autor ist Professor im Ruhestand an der Universität zu Köln. Er hat in den letzten Jahren die Phänomenologie in den Horizont des Themas Weltwandel und Sprachwandel gerückt.

  • De dignitate Europae
    De dignitate Europae
    De dignitate Europae

    In einem Jahrhundert, in dem es so viele Fachleute für den Tod der Kulturen und für das Ende der europäischen gibt, wäre es vielleicht angemessen, an ihre wunderbare Geburt zu denken. Constantin Noica

  • Briefe zur Logik des Hermes
    Briefe zur Logik des Hermes
    Briefe zur Logik des Hermes

    Inhalt Vorwort 1. Briefe Zur Logik im Allgemeinen 2. Was bedeutet ein logisches Feld oder zwischen der Logik des Ares und der Logik des Hermes 3. Leben und Indifferenz in der Logik 4. Der rasche Augenblick und die Logik 5. Die grundlegende Unterscheidung 6. Alles steht unter einem Urteil 7. Was ist das Einzelne? 8. Das logische Dreieck 9. Wenn das Äubere Medium übergeht in das innere Medium 10. Sechs grundlegende Arten von Aussagen 11. Eine Erklärung der Syllogistik mittels der Grundaussagen 12. Die außergewöhnliche Bedeutung der dritten syllogistischen Figur 13. Auf der Suche nach dem Gesetz, oder: Unendlichkeit wider Unendlichkeit 14. Auf der Suche nach dem Einzelfall 15. Auf der Suche nach den Bestimmungen, oder: die Logik der Entdeckung 16. Die Kunst des Integrierens 17. Die Kunst des Symbolisierens 18. System und Einschluss 19. Die Theorie der sekundären Mengen 20. In den sekundären Mengen endet alles beim Begriff 21. Zwei Klassiker und die Logik des Hermes 22. Die begründete Bewahrheitung oder der Synalethismus 23. Der Synalethismus der Bestimmungen 24. Der Synalethismus des Allgemeinen 25. Der Synalethismus des Einzelnen 26. Die Struktur eines jeglichen Synalethismus 27. Der Kern eines jeglichen logischen Gefüges. Das in-formierende 28. Nachwort zur Logik des Hermes

  • Art and Expression: Contemporary Perspectives in the Occidental and Oriental Traditions
    Art and Expression: Contemporary Perspectives  in the Occidental and Oriental Traditions
    Art and Expression: Contemporary Perspectives  in the Occidental and Oriental Traditions

    Having lost its humanist platform in the post-Romantic era, expression still stands on its own critical merit explaining the artwork in all its genres. An international team of eminent scholars explore the multidimensional perspectives of expression in the Occidental and Oriental traditions of aesthetics and philosophy of criticism. Under a single cover the editor, Ananta Sukla, exhibits a plethora of ideas and insights expanding the horizon of our critical pursuit.

  • Den Nihilismus verwinden
    Den Nihilismus verwinden
    Den Nihilismus verwinden

    Die Tatsache des Nihilismus in der eigenen geschichtlichen Leidenschaft anzuerkennen, hat das Bewusstsein Europas geweckt und auch die Bereitschaft angespornt, diese Leidenschaft in das Offene der Zukunft zu versetzen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Denn es könnte sich dabei um eine weitere nihilistische List handeln, in die sich unsere eigene geschichtliche Leidenschaft verwickelt, sofern uns ihr Ursprung verborgen bleibt.

  • Wie modern ist die Antike ?: Studien und Skizzen zur Altertumswissenschaft
    Wie modern ist die Antike ?: Studien und Skizzen zur Altertumswissenschaft
    Wie modern ist die Antike ?: Studien und Skizzen zur Altertumswissenschaft

    Seitdem Huntingtons Prognose vom "Kampf der Kulturen" am 11. September 2001 aktualisiert wurde, scheint Fukuyamas "Ende der Geschichte" definitiv verschoben, und nach der Schuldenkrise bedeutet auch Spenglers "Untergang des Abendlandes" mehr als ein auflagesteigerndes Schlagwort. In dieser weltgeschichtlichen Situati-on sollte die Auseinandersetzung mit der Antike, immer noch Europas "nächstes Fremde" (Uvo Hölscher), nicht nur defensiv, etwa im Kampf um altsprachliche Stundentafeln und altertumswissenschaftliche Lehrstühle, ge-führt werden, vielmehr auch offensiv mit den kritischen Methoden der Gesellschafts- und Kommunikationstheo-rie, die in diesem Buch durch J. Habermas und die Rezeptionsästhetik M. Fuhrmanns und H. R. Jauß' repräsen-tiert ist. Wir finden Verkörperungen, Spuren und Verfallserscheinungen einer Kultur des argumentierenden Re-dens und des müßigen Verweilens. Diese spiegelt, zusammen mit ihrer ökonomischen Basis, der Sklaverei, unse-re eigenen vielfältigen Abhängigkeiten vom Konsum-, Wachstums- und Machbarkeitswahn bis zu den Exzessen des Kapitalismus, und zeigt mögliche Wege der Befreiung auf. Die hier aus vier Jahrzehnten versammelten, aus verschiedenen Anlässen entstandenen Aufsätze entfalten diesen Ansatz auf mehreren Entwicklungsstufen und Ebenen der Analyse und Reflexion. Der Autor: Daniel Aebli, geboren 1945 in Glarus/Schweiz, promovierte 1970/1971 in München als Klassischer Archäologe. Nach seiner Assistentenzeit in Salzburg habilitierte er sich 1976 in Konstanz für das Lehrgebiet "Theorie und Geschichte der Ästhetik". Von 1977 bis 2007 lehrte er an der Hochschule RheinMain (Wiesbaden) Kunst- und Kulturgeschichte.

  • Für den Frieden
    Für den Frieden
    Für den Frieden

    "Sei Nagasaki die letzte Atombombenopferstadt!" - Die vernünftigen Menschen in Japan schämen sich dafür, dass ein Land, das auf seine überlegene Technologie eigentlich stolz sein sollte, trotz der harten Erfahrung sowie des innigsten Wunsches der Atombombenopfer in Hiroshima und Nagasaki die Katastrophe von Fukushima verursacht hat. Diese Katastrophe hat den Fehler der bisherigen Wirtschafts- und Energiepolitik bewiesen. Sie spiegelt die Schwäche der Politik nicht nur in Japan, sondern der ganzen Welt; politische, kulturelle und religiö-se Konflikte sind heute eher noch komplizierter geworden. Man muss aufs Neue danach fragen, ob die Mensch-heit zu Beginn des 21. Jahrhunderts wirklich im beständigen Fortschreiten zum Besseren ist. Erasmus von Rotterdam, Immanuel Kant und Salomo Friedlaender (ein "Altkantianer" des 20. Jahrhunderts, der heute wieder entdeckt zu werden beginnt) haben schon, jeder auf seine Weise, ihre Zeitgenossen ermahnt, die kriegerische Selbstzerstörung zu beenden, einen dauerhaften Frieden anzustreben und dafür sich der Moralität klar und fest bewusst zu werden: Sie soll als ratio cognoscendi der Freiheit der Menschlichkeit zugehören. An diese klassischen und modernen Texte anknüpfend und sich auf Grundprinzipien der japanischen Verfassung berufend, plädiert der Autor dafür, dass der Mensch ohne Zweifel Hoffnung auf Zukunft hat. Der ewige Friede ist allein dem Menschen selbst als Person überlassen; letztere ist das Subjekt der Freiheit und der Moralität, also kommt es auf die Erziehung zur Persönlichkeit an. Der Autor: Hiroo Nakamura, japanischer Kantforscher, ist als Professor für Ethik (engineering ethics) am Naga-no National College of Technology tätig. Er hat drei Bücher zu Kant verfasst (auf Japanisch) sowie zwei Bücher übersetzt; zuletzt: La Constitution japonaise et la philosophie kantienne (Seibundo, Tokyo 2008) und Vernunft und Frieden. Ausgewählte Texte zur politischen Theorie von Salomo Friedlaender/Mynona (hg. von Hartmut Geerken, Detlef Thiel und Hiroo Nakamura, Shintensha, Tokyo 2012).

  • Anthropologische Wege: Ulmer Stadthausvorträge
    Anthropologische Wege: Ulmer Stadthausvorträge
    Anthropologische Wege: Ulmer Stadthausvorträge

    Das gemeinsame Thema der hier versammelten Aufsätze ist der Mensch und seine Orientierung in der Welt. Die zunehmende Komplexität unserer Lebensführung wird anhand verschiedener Themen wie der Autonomie in der politischen Debatte um die Patientenverfügung, dem Phänomen des Lachens, der Menschenwürde im Rechtssystem, dem Objektivitätsanspruch in den Wissenschaften, den Gefühlen in der Moral, der Frage nach Technik und Institutionen und dem Problem von statisch- bzw. dynamisch-funktionalen Erklärungen aufgezeigt und auf ein zentrales Moment des menschlichen Selbstverständnisses zurückgeführt, das in der Frage liegt: Wie versteht der Mensch sich und die Welt? Die Beiträge sind aus Vorträgen entstanden, die der Verfasser als Gastprofessor am Humboldt-Studienzentrum der Universität während der Jahre 2009-2012 im Rahmen der Humboldt-Lectures (Stadthausvorträge) gehalten hat.

  • Die Anwesenheit des Gastes
    Die Anwesenheit des Gastes
    Die Anwesenheit des Gastes

    Gleich welchen Geschlechts, welchen Alters, welcher Ethnie zugehörig, einerlei an welchem Ort und zu welcher Zeit kann der Gast der Einheimische, Vertraute, Freund ebenso sein wie der Fremde, der Unbekannte, sogar der Feind. Als Herr wie als Knecht, als Meister wie als Schüler kann eine Person als Gast empfangen sein, privat oder öffentlich oder als ein Mediengast vor den Lautsprechern und Bildschirmen, der niemandem mehr persönlich und leibhaftig zu Gast ist. Auch Tiere, Götter, Dämonen scheinen als Gäste vorübergehend zu verweilen. Dieser weltweite Gast kennt zudem keine Verneinung: im Unterschied zu 'Ungeist' oder 'Unmensch' hat sich kein 'Ungast' gebildet, denn das 'Ungastliche' verneint die Gastfreundschaft, nicht die Gastlichkeit überhaupt. Und im Unterschied zu Gottheiten gilt der Gast schlechthin als eine endliche Erscheinung, ohne doch aufzuhören wiederzukehren.

  • Von Dilthey zu Levinas Wege im Zwischenbereich von Lebensphilosophie, Neukantianismus und Phänomenologie
    Von Dilthey zu Levinas Wege im Zwischenbereich von Lebensphilosophie, Neukantianismus und Phänomenologie
    Von Dilthey zu Levinas Wege im Zwischenbereich von Lebensphilosophie, Neukantianismus und Phänomenologie

    Was jenseits aller Differenzen Denker wie Dilthey, Simmel, Husserl, Cassirer, Misch, Plessner, Heidegger und Levinas gemeinsam haben, ist die Verortung des menschlichen Lebens in einem Zwischenbereich, in dem Selbst und Anderes, Subjekt und Objekt, Ich und Welt, Form und Leben, Sein und Seiendes, Gedankenmäßigkeit und Unergründlichkeit sich zugleich verbinden und trennen.

  • Mit Auge und Ohr
    Mit Auge und Ohr
    Mit Auge und Ohr

    Die Anerkennung des Eigenrechts eines Werkes und die Freiheit der subjektiven Aneignung dieses Werkes bestimmen die Wahrnehmung in gleichem Maße. In Komplementen bilden beide eine innere Einheit, die unter den jeweiligen intermedialen Voraussetzungen als ein Gegebenes die Komplementarität offener Systeme zur Geltung bringt und zu einer interdisziplinären Sichtweise stimuliert.

  • Entgrenzungen der Phänomenologie und Hermeneutik: Festschrift für Helmuth Vetter zum 70. Geburtstag
    Entgrenzungen der Phänomenologie und Hermeneutik: Festschrift für Helmuth Vetter zum 70. Geburtstag
    Entgrenzungen der Phänomenologie und Hermeneutik: Festschrift für Helmuth Vetter zum 70. Geburtstag

    "Die Geschichte der Hermeneutik ist kein gerader, durch steten Fortschritt vorgezeichneter Weg, sondern wandelt auf manchen Nebenwegen und zuweilen auch Um- oder Abwegen." (Helmuth Vetter) Phänomenologie und Hermeneutik, insbesondere Martin Heideggers phänomenologische Hermeneutik, haben Helmuth Vetters Denken entscheidend geprägt. Von Anfang an hat Helmuth Vetter aber die engeren disziplinären Grenzen von Phänomenologie und Hermeneutik überschritten, indem er sein Denken immer wieder zu anderen Ansätzen und Fragestellungen hin öffnete oder mit ihnen in Auseinandersetzung trat - wie beispielsweise Psychoanalyse und Psychopathologie, Strukturalismus und Postmoderne, Dichtung und Literatur, Theologie und Rhetorik. Die Aufsätze, die dieser Band aus Anlass von Helmuth Vetters 70. Geburtstag versammelt, tragen diesem doppelten Aspekt seiner phänomenologisch-hermeneutischen Forschungen Rechnung. Die Herausgeber: Silvia Stoller ist Universitätsdozentin am Institut für Philosophie der Universität Wien und derzeit Universitätsassistentin am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Gerhard Unterthurner ist Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Universität Wien und derzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wissenschaft und Kunst in Wien.

  • Chinesische Medizin -Placebo, Wissenschaft oder Wirklichkeit?
    Chinesische Medizin -Placebo, Wissenschaft oder Wirklichkeit?
    Chinesische Medizin -Placebo, Wissenschaft oder Wirklichkeit?

    Der vorliegende Band geht aus von originalen klassischen Texten zur chinesischen Medizin und Akupunktur und stellt diese in einen Zusammenhang mit den Quellen traditionellen abendländischen Denkens. Wesentlich dabei ist die begriffliche Ähnlichkeit des altchinesischen Shen mit der Physis(Natur) des Aristoteles. Auf dieser Grundlage werden modische Trends der chinesischen Medizin im Westen relativiert. Die chinesische Heilkunde wird als deduktives System herausgestellt, ein Faktum, das bisher von den meisten westlichen Autoren zum Thema übersehen wurde. So erreicht Chinas alte Medizin für das Abendland die logische Basis, auf der sie im Ursprungsland seit ihren Anfängen beruht. Dokumente zu den anatomischen Grundlagen der chinesischen Heilkunde werden präsentiert und als bedeutungsvoll für das westliche Verständnis erläutert. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen fernöstlicher Medizin und orthodoxer westlicher Schulmedizin werden erörtert, wodurch neue Perspektiven für die chinesische Heilkunde entstehen, die sowohl ihre logische d. h. rationale Orientierung als auch ihre klinisch erfolgreiche, gelegentlich der westlichen Medizin überlegene Anwendung in der Praxis betreffen. Die fehlende Logik der sogenannten Evidence Based Medicine (EBM) wird diskutiert, und die traditionelle chinesische Krankheits-Analyse Bian-Zheng wird als Rückgrat der chinesischen Medizin gekennzeichnet, wobei das Schriftzeichen Zheng Beweis, Evidenz bedeutet, das in sich genügende substanziell deduzierte Bestätigung enthält und keinerlei statistisch-künstliche 'Pseudo-Beweise' mehr benötigt. Der Verfasser: Professor h.c. Dr. med. Claus C. Schnorrenberger studierte westliche Medizin in Berlin, Homburg/Saar, Freiburg i. Br. und chinesische Medizin in Schanghai/VR China. Er ist schweizerischer, englischer und Hongkonger Arzt sowie langjähriger Honorarprofessor der China Medical University (CMU) in Taichung/Taiwan. Er wirkt außerdem als Chairman des Lifu International College of Chinese Medicine (LICCM) in Basel und ist Ehrenmitglied internationaler medizinischer Fachgesellschaften. Zahlreiche Buchveröffentlichungen in Deutsch, Holländisch, Englisch, Französisch, Russisch und Polnisch.

  • Maßnahmen des Erscheinens Friedlaender/Mynona im Gespräch mit Schelling, Husserl, Benjamin und Derrida
    Maßnahmen des Erscheinens Friedlaender/Mynona im Gespräch mit Schelling, Husserl, Benjamin und Derrida
    Maßnahmen des Erscheinens Friedlaender/Mynona im Gespräch mit Schelling, Husserl, Benjamin und Derrida

    So hat diese unbedingte Reinheit & Richtigkeit, Pünktlichkeit des Innens, des ICH, am Außen, am Bruch, an der Differenz, dem Abgrund: an Teilung, Trennung, Wechsel, Zufall denn ihr Übungsmaterial, ihr Nessushemd, ihre Feuerprobe, ihre Folterung. Salomo Friedlaender/Mynona

  • Fifty Letters from the Troubled Modern World: A Philosophical-Political Diary 2009-2012
    Fifty Letters from the Troubled Modern World: A Philosophical-Political Diary 2009-2012
    Fifty Letters from the Troubled Modern World: A Philosophical-Political Diary 2009-2012

    Happy are those epochs that had clear dramas, dreams, and doers of good or evil. Today technology has surpassed politics, the latter having in part become a supplement to technology and threatening to bring the creation of a technological society to completion. This society with its determinist consciousness regards a refusal to participate in the technological innovations and social networks (so indispensable for the exercise of social and political control) as sufficient grounds to remove all those who lag behind in the globalization process (or have disavowed its sanctified idea) to the margins of society. This is the message of the Lithuanian philosopher and politician Leonidas Donskis's new book. Donskis echoes Jean Baudrillard in his assumption that an epoch of fragmentation calls for fragmentary writing. A short essay for a friend, a sketch, or a letter from nowhere, as if it was meant to be found in the bottle in the middle of the sea or on the coast of a remote country, can shed new light on the way in which we perceive ourselves and the world around us. About the author: Leonidas Donskis is a Member of the European Parliament (2009-2014) and acts as a visiting professor of politics at Vytautas Magnus University in Kaunas, Lithuania. He combines political theory, history of ideas, philosophy of culture, philosophy of literature, and essayistic style. Among other books, he is coauthor (together with Zygmunt Bauman) of Moral Blindness: The Loss of Sensitivity in Liquid Modernity (2013), and the author of Modernity in Crisis: A Dialogue on the Culture of Belonging (2011), Troubled Identity and the Modern World (2009), Power and Imagination: Studies in Politics and Literature (2008), and Forms of Hatred: Troubled Imagination in Modern Philosophy and Literature (2003).

  • Heidegger und Japan - Japan und Heidegger: Vorläufiges zum west-östlichen Gespräch
    Heidegger und Japan - Japan und Heidegger: Vorläufiges zum west-östlichen Gespräch
    Heidegger und Japan - Japan und Heidegger: Vorläufiges zum west-östlichen Gespräch

    Die hier vorgelegten Arbeiten aus den Jahren 1959 bis 2001 beruhen auf einer langjährigen Vertrautheit des Verfassers mit der japanischen Kultur und dokumentieren sein philosophisches Grundanliegen: eine Begegnung zwischen dem abendländischen und dem ostasiatischen Denken zu verwirklichen - eine Begegnung, die, nach Heideggers Ansicht, das heutige planetarische Weltgeschick erforderlich macht.

  • Comenius im Blick: Der Briefwechsel zwischen Milada Blekastad und Dmitrij Tschižewski
    Comenius im Blick: Der Briefwechsel zwischen Milada Blekastad und Dmitrij Tschižewski
    Comenius im Blick: Der Briefwechsel zwischen Milada Blekastad und Dmitrij Tschižewski

    "Vor allem möchte ich selbstverstandlich Sie, den ersten von denen, die sich in unserer Zeit um Comenius verdient machten, um verschiedene Ratschläge bitten," schrieb Milada Blekastad (1917-2003), eine tschechische, im norwegischen Oslo lebende Übersetzerin, an den berühmten Slawisten Dmitrij Tschižewskij (1894-1977). Das Leben und die geistige Welt des tschechischen Denkers Johann Amos Comenius (1592-1670), aber auch die Entwicklungen im Bereich der Comenius-Forschung sind die Hauptthemen, die Blekastad und Tschižewskij in ihrer Korrespondenz behandeln. Ihr brieflicher Austausch ist ein einzigartiges Dokument der kulturellen, wissenschaftlichen und politischen Landschaft im Europa der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Der vorliegende Band macht den Text der Schriftstücke in einer zweisprachigen deutschtschechischen Ausgabe zum ersten Mal im Druck zugänglich.

  • Poetik des Staubes bei Goethe und Hafis
    Poetik des Staubes bei Goethe und Hafis
    Poetik des Staubes bei Goethe und Hafis

    Staub, so scheint es, ist nicht mehr durch Greifen begreifbar, sondern nur in den Bewegungen und Auswirkungen zu erahnen, die er in der Luft, im Wasser, im Feuer, über den dunklen Dingen der Erde, ja gar in den unermesslichen Weiten des Weltalls zeitigt. Erweckt dies nicht vielleicht den Eindruck, im Staub einen eigentümlichen Nebel von quasi 'Nichts' zu vermuten, einen Nebel, der zwischen den Dingen webt und gestalthaft erscheint, wo er sich zu Dingen hin verdichtet, während seine Gestalten wieder zu verschwimmen scheinen, wenn der Staub sich lichtet? Im Staub und im 'Staubhaften' ist nicht nur eine ungeheure Vielfalt an stofflichen, sondern ebenso an poetischen Gestalten möglich: zu manchen von ihnen verdichten sich Staub und Staubhaftes gar, ehe sie verletzlich wieder in die wandelbaren Milieus zurückgerufen werden, wo sie sich lichten, lockern und zerfallen. Sind es am Ende die Stäube, deren unermessliche Möglichkeiten sich selbst gegen ihr restloses Verschwinden auflehnen, um in 'Büchern' zu Dichtung zu werden?

  • Schnittpunkte: Essays zum ost-westlichen-Gespräch Erster Band Dimensionen des Ästhetischen
    Schnittpunkte: Essays zum ost-westlichen-Gespräch Erster Band Dimensionen des Ästhetischen
    Schnittpunkte: Essays zum ost-westlichen-Gespräch Erster Band Dimensionen des Ästhetischen

    Dieser Band enthält die vom Verfasser selber ausgewählten und neu überarbeiteten eigenen Schriften, die zeitlich von 1993 bis 2011 reichen. Was die Gebiete betrifft, in denen sie sich bewegen, bilden sie den großen Bogen zwischen den traditionellen Kultur- und Kunstphänomene in Japan einerseits und der Kunst, Ästhetik und Philosophie in Europa andererseits. Sie behandeln auch die in Europa entstandenen Religionen wie Judentum und Christentum einerseits und die östlichen Religionen wie Buddhismus und die antik-chinesischen Philosopheme andererseits. Aber sie stellen keineswegs bloß die Oberflächen dieser sich mehrfach überkreuzenden Gebieten dar. Der philosophisch-dichterische Blick des Verfassers richtet sich ständig und pointiert auf die Schnittpunkte, an denen die Begegnungen der östlichen und der westlichen Geistestraditionen ansetzen, geschürft, und entwickelt werden. Es geht letztlich um diese Schnittpunkte, die dieser Band anbietet.

  • Schnittpunkte: Essays zum ost-westlichen-Gespräch Zweiter Band Deutsch-Japanische Denkwege
    Schnittpunkte: Essays zum ost-westlichen-Gespräch Zweiter Band Deutsch-Japanische Denkwege
    Schnittpunkte: Essays zum ost-westlichen-Gespräch Zweiter Band Deutsch-Japanische Denkwege

    Die Deutsch-Japanischen Denkwege bilden zusammen mit dem Band Dimensionen des Äs-thetischen die zweibändige Ausgabe der Schnittpunkte. Beide Bände machen auf Schnittpunkte in den zwei Denkwegen, dem deutschen und dem japanischen, aufmerksam. Schnittpunkte bilden sich dort, wo unterschiedliche Denkwege einander beleuchten, so dass diese oft anders als in ihrem je eigenen Selbstverständnis in Erscheinung treten. Der zweite Band enthält Schriften und Vortragstexte aus den Jahren 1980 bis 2013; sie wurden vom Verfasser selbst ausgewählt und für diese Veröffentlichung überarbeitet. Streng hermeneutisch und textimmanent durchgeführte Interpretationen stellen Kant, Schelling, Hegel, Nietzsche, Husserl, Heidegger und andere sowie ost-asiatische Den-ker einschließlich Vertreter der "Kyoto-Schule" in unerwartete Kontexte. Somit weist die Konzeption der "Schnittpunkte" auch mit diesem zweiten Band der Philosophie im west-östlichen Gespräch neue Wege. Der Autor: Ryôsuke Ohashi (geb. 1944) studierte Philosophie in Kyôto und München. Nach der Promotion in München habilitierte er sich 1983 in Würzburg. In Japan hatte er an der Technischen Universität Kyôto eine Professur für Philosophie sowie an der Universität Osaka eine Professur für Ästhetik inne. 1990 wurde ihm vom Bundespräsidenten der Phillip-Franz-von-Siebold Preis verliehen. Nach der Emeritierung übernahm er Gastprofessuren an den Universitäten Köln, Wien und Hildesheim. Er war Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin, des Morphomata-Kollegs in Köln und des Nietzsche-Kollegs in Weimar. Zurzeit ist er Fellow im Forschungsinstitut für Philosophie Hannover.

  • Grenzen der Transzendenz
    Grenzen der Transzendenz
    Grenzen der Transzendenz

    Wenn der Philosophie das dialektische Prinzip, d. h. der sondernde, aber eben darum organisch ordnende und gestaltende Verstand, zugleich mit dem Urbild, nach dem er sich richtet, entzogen wird, so, daß sie in sich selbst weder Maß noch Regel mehr hat: so bleibt ihr allerdings nichts anderes übrig, als daß sie sich historisch zu orientieren sucht. Friedrich Wilhelm Joseph Schelling Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit (1809)

  • Hervorgang des Seins: Das ontologische Geschehen des Dichtens
    Hervorgang des Seins: Das ontologische Geschehen des Dichtens
    Hervorgang des Seins: Das ontologische Geschehen des Dichtens

    Ausgangspunkt einer jeden großen Dichtung ist die Rückbesinnung auf die Metaphysik. Gleichzeitig ist auch der Weg des Denkens eine Rückbesinnung auf die Metaphysik. Beide Rückbesinnungen beziehen sich in Wahrheit auf das „Wesen der Metaphysik“, deren Wesenheit im Durchdenken der Wahrheit des Seins beziehungsweise in einer „Offenheit des Seins als Sein“ besteht. Die denkerische Erinnerung an das Wesen der Metaphysik ist – ebenso wie die dichterische Erinnerung an das Wesen der Metaphysik – ein Weg zurück, den sowohl das Denken als auch das Dichten zu beschreiten versuchen, um zu ihrer zwischenzeitlich verloren gegangenen Basis zurückzufinden. So entpuppt sich dieser Weg in seinem grundlegenden Konzept auch als Weg-der-kommt und betrifft die Zukunft sowohl des Dichtens als auch des Denkens.

  • Nichts ist geschenkt: Ein philosophischer Essay über die Seele
    Nichts ist geschenkt: Ein philosophischer Essay über die Seele
    Nichts ist geschenkt: Ein philosophischer Essay über die Seele

    "Du trittst meine Seele mit Füßen." Was bedeutet es, wenn ein Angriff - eine Kränkung, eine Verletzung - nur diese Redewendung und keine andere will? Sollten wir nicht die Kraft und Reichweite jeder Philosophie, die für sich in Anspruch nimmt, das Geheimnis des Lebens zu erhellen, an dem Licht messen, das sie auf eine unauslöschliche Formulierung wie diese wirft?

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