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Buddhistische Lehre und die inhaltliche Toleranz: Eine interkulturelle Einführung
Die Idee der Toleranz in der Interkulturellen Philosophie
Essays zur Toleranz und Wahrheit in den Weltreligionen
eBook-Reihen12 Titel

Bausteine zur Mensching-Forschung

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Über diese Serie

Werbetext

Es ist vorgesehen 8 Essays (verschiedene Aufsätze und Vorträge) des bekannten interkulturellen Philosophen Prof. Dr. Ram Adhar Mall eingeleitet herauszugeben.
Die Sammlung 'Essays zur interkulturellen Philosophie' die als vierter Band der Reihe 'Bausteine zur Mensching-Forschung' erscheint, stellt ein Baustein für das Gesamtgebäude einer Angewandten Religionswissenschaft dar. Der Verfasser Prof. Dr. Ram Adhar Mall ergänzt damit Band 3. der Reihe 'Die Idee der Toleranz in der interkulturellen Philosophie. Eine Einführung in die Angewandte Religionswissenschaft', der zeitgleich erscheint, und fokussiert gleichzeitig das Thema auf den Bereich der interkulturellen Philosophie. Sie geht mit der Angewandten Religionswissenschaft einher. Zahlreiche Ausdrücke, zu denen Mall durch seine systematische Auseinandersetzung mit der interkulturellen Religionswissenschaft und insbesondere dem Werk Menschings gelangte, gingen in diese Essaysammlung ein. Diese Parallelität zwischen der Angewandten Religionswissenschaft und der interkulturellen Philosophie werden in einer weiteren Zusammenstellung von Aufsätzen Malls, als fünfter Band erscheinen werden, fortgesetzt.

Der Verfasser verfolgt außerdem das Ziel, die Abgrenzung zwischen der vergleichenden Philosophie einerseits und der interkulturellen Philosophie andererseits mit praktischen Beispielen aufzuzeigen. Der rote Faden, der alle diese Essays verbindet, ist die grundlegende interkulturelle philosophische Orientierung, die sich sowohl methodisch als auch inhaltlich definiert. So dienen die unterschiedlichen philosophischen Traditionen als Thesen und Antithesen füreinander. Interkulturelle Philosophie, die dialogisch orientiert ist, wirkt daher als eine Art Paradigmenwechsel in der Historiographie der Philosophie und anderen Kulturwissenschaften vor allem der Angewandten Religionswissenschaft.

Meine Einleitung zu dieser Sammlung beschränkt sich nicht nur auf die herausgegeben Aufsätze des Autors, sondern sie gibt einen Überblick über dessen Leben, Werk und die historische Notwendigkeit einer interkulturellen Philosophie in Zusammenarbeit mit der Angewandten interkulturellen Religionswissenschaft.

Philosophischer Literaturanzeiger vom Juli 2004
SpracheDeutsch
HerausgeberTraugott Bautz
Erscheinungsdatum17. Mai 2005
Buddhistische Lehre und die inhaltliche Toleranz: Eine interkulturelle Einführung
Die Idee der Toleranz in der Interkulturellen Philosophie
Essays zur Toleranz und Wahrheit in den Weltreligionen

Titel in dieser Serie (12)

  • Essays zur Toleranz und Wahrheit in den Weltreligionen
    Essays zur Toleranz und Wahrheit in den Weltreligionen
    Essays zur Toleranz und Wahrheit in den Weltreligionen

    wird noch eingestellt

  • Buddhistische Lehre und die inhaltliche Toleranz: Eine interkulturelle Einführung
    Buddhistische Lehre und die inhaltliche Toleranz: Eine interkulturelle Einführung
    Buddhistische Lehre und die inhaltliche Toleranz: Eine interkulturelle Einführung

    Was ist der Buddhismus seinem Wesen nach? Welche Bedeutung hat er heute? Die vorgelegte Darstellung des interkulturellen Philosophen Ram Adhar Mall orientiert sich am Urbuddhismus und beruht auf der Darstellung der Lehre Buddhas in den dreWas ist der Buddhismus seinem Wesen nach? Welche Bedeutung hat er heute? Die vorgelegte Darstellung des interkulturellen Philosophen Ram Adhar Mall orientiert sich am Urbuddhismus und beruht auf der Darstellung der Lehre Buddhas in den drei Körben des Pali-Kanons. Nicht die ›Göttlichkeit‹ Buddhas soll gezeigt werden, sondern sein Menschsein, sein Weg und sein Dharma. Die praktische Interkulturalität, Interreligiosität von Buddhas Lehre verbindet West und Ost mit Nord und Süd. Die Untersuchung zeigt ferner Überlappungen mit der christlichen Lehre auf, wirft einen kritischen Blick auf die Kastenordnung und zeichnet Wege auf, die eine Anerkennung des Anderen in seiner Andersheit implizieren. Die Kompatibilität des Buddhistischen Prinzips mit der Toleranz wurde immer wieder diskutiert. Der Autor verbindet eine toleranztheoretische und toleranzpraktische Systematik dieses Prinzips mit dem Postulat der inhaltlichen Toleranz Gustav Menschings, die ebenfalls von interkulturell-philosophischer Tragweite ist. Er hält konsequent einen Vergleich mit anderen philosophischen, theologischen und psychologischen Systemen durch. Malls Überlegungen sind von drei methodologischen Schritten geleitet: 1. einem buddhistisch-interkulturellen, 2. einem toleranzpraktisch-interkulturellen, 3. einem ästhetisch-interkulturellen. Die Zusammenfügung dieses hermeneutischen Dreiecks macht deutlich, warum der Verfasser für eine Methodologie des Dialogs auf der Grundlage der inhaltlichen Toleranz plädiert und eine interkulturelle Orientierung, die eine vorbehaltlose Offenheit für interkulturelle Verständigung als Schlüsselbegriff voraussetzt, für konstitutiv hält.

  • Die Idee der Toleranz in der Interkulturellen Philosophie
    Die Idee der Toleranz in der Interkulturellen Philosophie
    Die Idee der Toleranz in der Interkulturellen Philosophie

    Diesen Band gibt es einmal broschiert und einmal gebunden

  • Essays zur Religionsphilosophie und Religionswissenschaft: Eine dialogorientierte und interkulturelle Perspektive
    Essays zur Religionsphilosophie und Religionswissenschaft: Eine dialogorientierte und interkulturelle Perspektive
    Essays zur Religionsphilosophie und Religionswissenschaft: Eine dialogorientierte und interkulturelle Perspektive

    Diesen Band gibt es einmal broschiert und einmal gebunden

  • Interkulturelle Orientierung: Grundlegung der Toleranz. Teil II: Praktische Explikationen
    Interkulturelle Orientierung: Grundlegung der Toleranz. Teil II: Praktische Explikationen
    Interkulturelle Orientierung: Grundlegung der Toleranz. Teil II: Praktische Explikationen

    Unzählige Publikationen auf den Feldern der Ethik, der politischen Philosophie und anderer philosophischer Disziplinen haben die Idee der Toleranz zum Untersuchungsgegenstand gewählt. Auch die Sozialwissenschaften und die historischen Wissenschaften nahmen sich des Themas an, indem sie die Erscheinungsformen von Toleranz und das ihnen zugrundeliegende menschliche Handeln in Geschichte und Gesellschaft untersuchten. Gegenstand der Sozialpsychologie waren die kognitiven Mechanismen, die entweder zu einem aggressiven und konfliktorientierten oder eher zu einem konsens- oder verhandlungsorientierten Verhalten führten. Auch zur Rolle des Vorurteils bei der Genese intoleranten Verhaltens haben Sozialpsychologen wichtige Beiträge geleistet. All diese Forschungen stellen Schritte zu einem besseren Verständnis von Funktionen, Erscheinungsformen, strukturellen Bedingungen, kognitiven Grundlagen, geistesgeschichtlicher Bedeutung und normativer Basis der Toleranz dar. Einer interkulturell informierten und zugleich interkulturell orientierenden Sichtweise waren die meisten der vorliegenden Untersuchungen ungeachtet ihrer sonstigen Verdienste nicht explizit verpflichtet. Die gegenwärtige Problemlage einer postkolonialen und sich globalisierenden Welt macht eine solche Verlagerung des Brennpunktes und des Blickwinkels der Toleranzforschung allerdings zum dringenden Desiderat. Eine interkulturelle Perspektive erscheint in besonderer Weise geeignet, zum Verständnis und zur Erklärung aktueller politischer, ethnischer und religiöser Konflikte beizutragen und unter Berücksichtigung der gesamten Palette vorliegender Forschungen Lösungsansätze anzubieten. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die interkulturelle Toleranzforschung, da Beziehungen zwischen den Kulturen nur dann friedlich gepflegt werden können, wenn Dialoge zwischen ihnen auf der Grundlage wechselseitiger Toleranz geführt werden. Die in zwei Bänden vorgelegte Aufsatzsammlung stellt eine Art Kompendium oder Handbuch dar. Eine toleranztheoretische und toleranzpraktische Systematik verbindet die Bände. Die historischen und gegenwartsbezogenen Aufsätze sind nach sachlichen Gesichtspunkten in jeweils sieben Abteilungen angeordnet und je nach ihrer Bezogenheit auf dialogische Theorie und Praxis unter folgenden Titeln zusammengestellt: Interkulturelle Orientierung. Grundlegung des Toleranz-Dialogs. Teil I: Methoden und Konzeptionen. Teil II: Angewandte Interkulturalität. Ziel der beiden Bände ist die Zusammenführung von Beiträgen, die den Toleranz-Dialog zwischen Kulturen, Traditionen und Religionen aus einer interkulturell orientierten und interdisziplinären Sicht heraus zu fördern versuchen oder zu fördern versprechen. Auch bei jenen Beiträgen, die dies nicht auf den ersten Blick erkennen lassen, bestehen interessante und weiterführende Bezüge zum Thema. Die Aufsätze stellen ein buntes Kaleidoskop von Zugängen zum Toleranz-Dialog vor, die von verschiedenen Sachproblemen her, auf variierenden methodischen Wegen, Fragen entfalten und Lösungsansätze anbieten. Streng wissenschaftlich oder an praktischen Problemen orientiert, distanziert oder engagiert, prinzipientreu oder skeptisch, vermitteln sie Orientierungsmuster mannigfacher Art. Diese Vielfalt an Sichtweisen, Herangehensweisen und Handlungsvorschlägen ist gewollt: Interkulturalität und Toleranz müssen auch, bei Strafe der Selbstwiderlegung, auf der Ebene der Reflexion über Theorie und Praxis von Interkulturalität und Toleranz zur Geltung kommen. ›Interkulturalität‹ und ›Interkulturelle Orientierung‹ werden in diesen Beiträgen im einzelnen unterschiedlich definiert und diskutiert. Daher ist zunächst zu klären, was als der allgemeinste Nenner dieser beiden Begriffe angesehen werden kann. Beide Begriffe bezeichnen eine Grundhaltung, die sowohl eine theoretische als auch eine praktische Differenz gegenüber anderen handlungsrelevanten Einstellungen markiert. Zum Wesen von Interkulturalität und interkultureller Orientierung gehört zum ein

  • Interkulturelle Orientierung: Grundlegung der Toleranz. Teil I: Methoden und Konzeptionen
    Interkulturelle Orientierung: Grundlegung der Toleranz. Teil I: Methoden und Konzeptionen
    Interkulturelle Orientierung: Grundlegung der Toleranz. Teil I: Methoden und Konzeptionen

    Unzählige Publikationen auf den Feldern der Ethik, der politischen Philosophie und anderer philosophischer Disziplinen haben die Idee der Toleranz zum Untersuchungsgegenstand gewählt. Auch die Sozialwissenschaften und die historischen Wissenschaften nahmen sich des Themas an, indem sie die Erscheinungsformen von Toleranz und das ihnen zugrundeliegende menschliche Handeln in Geschichte und Gesellschaft untersuchten. Gegenstand der Sozialpsychologie waren die kognitiven Mechanismen, die entweder zu einem aggressiven und konfliktorientierten oder eher zu einem konsens- oder verhandlungsorientierten Verhalten führten. Auch zur Rolle des Vorurteils bei der Genese intoleranten Verhaltens haben Sozialpsychologen wichtige Beiträge geleistet. All diese Forschungen stellen Schritte zu einem besseren Verständnis von Funktionen, Erscheinungsformen, strukturellen Bedingungen, kognitiven Grundlagen, geistesgeschichtlicher Bedeutung und normativer Basis der Toleranz dar. Einer interkulturell informierten und zugleich interkulturell orientierenden Sichtweise waren die meisten der vorliegenden Untersuchungen ungeachtet ihrer sonstigen Verdienste nicht explizit verpflichtet. Die gegenwärtige Problemlage einer postkolonialen und sich globalisierenden Welt macht eine solche Verlagerung des Brennpunktes und des Blickwinkels der Toleranzforschung allerdings zum dringenden Desiderat. Eine interkulturelle Perspektive erscheint in besonderer Weise geeignet, zum Verständnis und zur Erklärung aktueller politischer, ethnischer und religiöser Konflikte beizutragen und unter Berücksichtigung der gesamten Palette vorliegender Forschungen Lösungsansätze anzubieten. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die interkulturelle Toleranzforschung, da Beziehungen zwischen den Kulturen nur dann friedlich gepflegt werden können, wenn Dialoge zwischen ihnen auf der Grundlage wechselseitiger Toleranz geführt werden. Die in zwei Bänden vorgelegte Aufsatzsammlung stellt eine Art Kompendium oder Handbuch dar. Eine toleranztheoretische und toleranzpraktische Systematik verbindet die Bände. Die historischen und gegenwartsbezogenen Aufsätze sind nach sachlichen Gesichtspunkten in jeweils sieben Abteilungen angeordnet und je nach ihrer Bezogenheit auf dialogische Theorie und Praxis unter folgenden Titeln zusammengestellt: Interkulturelle Orientierung. Grundlegung des Toleranz-Dialogs. Teil I: Methoden und Konzeptionen. Teil II: Angewandte Interkulturalität. Ziel der beiden Bände ist die Zusammenführung von Beiträgen, die den Toleranz-Dialog zwischen Kulturen, Traditionen und Religionen aus einer interkulturell orientierten und interdisziplinären Sicht heraus zu fördern versuchen oder zu fördern versprechen. Auch bei jenen Beiträgen, die dies nicht auf den ersten Blick erkennen lassen, bestehen interessante und weiterführende Bezüge zum Thema. Die Aufsätze stellen ein buntes Kaleidoskop von Zugängen zum Toleranz-Dialog vor, die von verschiedenen Sachproblemen her, auf variierenden methodischen Wegen, Fragen entfalten und Lösungsansätze anbieten. Streng wissenschaftlich oder an praktischen Problemen orientiert, distanziert oder engagiert, prinzipientreu oder skeptisch, vermitteln sie Orientierungsmuster mannigfacher Art. Diese Vielfalt an Sichtweisen, Herangehensweisen und Handlungsvorschlägen ist gewollt: Interkulturalität und Toleranz müssen auch, bei Strafe der Selbstwiderlegung, auf der Ebene der Reflexion über Theorie und Praxis von Interkulturalität und Toleranz zur Geltung kommen. ›Interkulturalität‹ und ›Interkulturelle Orientierung‹ werden in diesen Beiträgen im einzelnen unterschiedlich definiert und diskutiert. Daher ist zunächst zu klären, was als der allgemeinste Nenner dieser beiden Begriffe angesehen werden kann. Beide Begriffe bezeichnen eine Grundhaltung, die sowohl eine theoretische als auch eine praktische Differenz gegenüber anderen handlungsrelevanten Einstellungen markiert. Zum Wesen von Interkulturalität und interkultureller Orientierung gehört zum ein

  • Der Toleranzbegriff im Denken Gustav Menschings: Eine interkulturelle philosophische Orientierung
    Der Toleranzbegriff im Denken Gustav Menschings: Eine interkulturelle philosophische Orientierung
    Der Toleranzbegriff im Denken Gustav Menschings: Eine interkulturelle philosophische Orientierung

    Zu den Leitbegriffen der Gegenwart gehört der Toleranz-Dialog. Er wird vielschichtig diskutiert und unterschiedlich definiert. Davon ausgehend, daß eine interkulturell orientierte Toleranzforschung nur auf der Basis einer offenen Hermeneutik möglich ist, hält der Autor eine Auseinandersetzung mit der toleranztheoretischen und toleranzpraktischen Grundproblematik für unverzichtbar. Er zeigt historisch-systematisch auf, warum ein neuer Ansatz der Toleranz gefordert ist und legt eine programmatische Schrift im Geiste der interkulturellen Philosophie vor. Die Toleranzidee Gustav Menschings, die verschiedene Wege zum gleichen Ziel zuläßt, wird erstmals in einen weltphilosophischen Kontext gestellt. Das Buch zeichnet den methodischen Wandel Menschings und seine Stellung zur Philosophie nach. Es stellt das Programm der Angewandten Religionswissenschaft vor und thematisiert Toleranz als umstrittene Tugend im Wandel der Geschichte. Die Notwendigkeit eines Angewandten Religionsverständnisses wird beleuchtet und auf der Grundlage der Toleranzidee Menschings eine neue Konzeption der Toleranzhermeneutik als regulatives Prinzip entwickelt, die einen umfassenden Dialog bewirken kann und eine Kultur des Friedens impliziert. Eine weitere Rezension: Hermann-Josef Scheidgen Philosophischen Literaturanzeiger, Heft 2/2007.

  • Interkulturelles Denken oder Achse des Bösen: Das Islambild im christlichen Abendland
    Interkulturelles Denken oder Achse des Bösen: Das Islambild im christlichen Abendland
    Interkulturelles Denken oder Achse des Bösen: Das Islambild im christlichen Abendland

    Die Arbeit hat zum Ziel, die Entstehung und Entwicklung des Islambildes im christlichen Abendland unter diskurshistorischen Aspekten zu betrachten. Es geht darum dieses Bild in seinem gegenwärtigen Zustand gemäß den Erkenntnissen und Methoden der interkulturellen Philosophie und der Angewandten Toleranz auf seine Stimmigkeit und seine Tauglichkeit für die Zukunft hin zu überprüfen. Die Studie ist in fünf Kapitel aufgeteilt. Inhalt des ersten Kapitels ist, den Begriff "Islam" zu fassen, einen historischen Überblick über die Jahrhunderte zu geben, wobei die gegenwärtigen politischen und philosophischen Strömungen am Beispiel Iran genauer spezifiziert werden, und den Islam in einen Zusammenhang mit anderen Religionen, insbesondere den Schriftreligionen, zu stellen. Dabei soll der Islam so gezeigt werden, wie er sich selbst versteht. Die Sicht des Morgenlandes auf das Abendland rundet dieses Kapitel ab. Im zweiten Kapitel wird die Entstehung und Entwicklung des Orient- und Islambildes im westlichen Diskurs von Altertum über das Mittealter bis zur Neuzeit dargestellt. Es tritt deutlich zutage, daß sich zu verschiedenen Zeiten aufgrund bestimmter historischer, religiöser und politischer Gegebenheiten unterschiedliche Diskurse ausprägten, wobei der Orient selten neutral, sondern meist verzerrend und abwertend gesehen wurde. Hauptgegenstand des dritten Kapitels ist, die verschärfte Auseinandersetzung des Westens mit dem Islam im gegenwärtigen Medienzeitalter detailliert darzustellen. Unter dem Begriff "Medien" werden hier Presse, Funk und Fernsehen, aber auch Literatur ethnologischen Inhalts, wissenschaftliche Literatur und Schulbücher verstanden. Die in diesen Medien gepflegte Sprache ist, mit einigen Modifizierungen, eine Fortsetzung der im zweiten Kapitel aufgezeigten antiislamischen Diskurse. Die Methodologie von Imperialismus und Islamismus ist Gegenstand des vierten Kapitels. Beide ähneln sich in ihrer Struktur und stellen für die Weltgesellschaft eine Herausforderung hinsichtlich der Gestaltung eines friedlichen Miteinanders dar. Das fünfte Kapitel stellt die Konzeptualisierung einer interkulturellen Philosophie der Toleranz vor, die von einer Verbindung zwischen "West", "Ost", "Ich", "Du", "Wir", "Ihr" ausgeht. Dem reduktiven Verstehen wird ein vierfaches Verstehen gegenübergestellt und es wird aufgezeigt, mit welchen Mitteln Macht Diskurse determiniert. Hinderungsgründe für einen umfassenden Dialog werden erläutert und Änderungsmöglichkeiten herausgearbeitet. weitere Rezension "Bild des Westens ist primitiv" Kölner Stadt-Anzeiger, Nr. 44 Dienstag 21 Februar 2006 S. 23. Hermann-Josef Scheidgen in: Theologische Literaturzeitung. 132, Jg., Heft 9 2007 (916-918).

  • Modelle antirassistischer Erziehung: Möglichkeiten und Grenzen mit Pädagogik ein gesellschaftliches Problem zu bekämpfen
    Modelle antirassistischer Erziehung: Möglichkeiten und Grenzen mit Pädagogik ein gesellschaftliches Problem zu bekämpfen
    Modelle antirassistischer Erziehung: Möglichkeiten und Grenzen mit Pädagogik ein gesellschaftliches Problem zu bekämpfen

    Angesichts des Aufflammens rassistischer Gewalt seit der deutschen Wiedervereinigung ist Rassismus auch in Deutschland verstärkt in den Fokus der Pädagogik geraten. Dabei sind vielfältige praktische Ansätze einer antirassistischen Erziehung entstanden, während die Erziehungswissenschaft das Thema bislang seltener bearbeitet und besonders theoretische Probleme aufgezeigt hat. Vor dem Hintergrund des internationalen Forschungsstands ist Ziel des Autors Theorie und Praxis zusammenzuführen. Die Rassismusforschung des letzten Jahrzehnts hat vor allem Widersprüche und Fallstricke aufgezeigt, die bei der Auseinandersetzung mit dem Thema zu berücksichtigen sind. Rassismus ist demnach in erster Linie auf institutioneller und gesellschaftlicher Ebene zu verorten. Das Bildungssystem hat es bislang versäumt auf die Anforderungen von Rassismus wie auf die durch Migration, Fremdheit und Abweichung angemessen zu reagieren. Entsprechend ist eine Demokratisierung der Institutionen notwendig, die Partizipation und ein selbstbestimmteres Lernen ermöglicht. Nur so kann eine antirassistische Pädagogik im Sinne Adornos zur Mündigkeit führen. Wenn Lernen einen Prozeß bedeutet, in dem Menschen sich ›Fremdes‹ aneignen, dann dreht sich diese Arbeit um die Frage, wie mit Pädagogik Fremdheit und Rassismus überwunden werden können.

  • Engagierter Buddhismus: Eine interkulturelle Orientierung
    Engagierter Buddhismus: Eine interkulturelle Orientierung
    Engagierter Buddhismus: Eine interkulturelle Orientierung

    Traditionell versteht der Westen den Buddhismus vielfach als erlösungskonzentriert und apolitisch. Daß diese Erfahrungsreligion nicht zu meditativ bedingter Schonhaltung verdammt, sondern befähigt, sich sozialem Leid und weltlichen Mißständen helfend zuzuwenden, beweisen seit den 1960er Jahren die sogenannten Engagierten Buddhisten. Sechs Fallbeispiele engagiert-buddhistischen Denkens und Handelns stellt dieses Buch vor: den Theravadamönch Buddhadasa Bhikku und den Sozialaktivisten Sulak Sivaraksa, beide aus Thailand, den indischen Politiker und Bürgerrechtler Bhim Rao Ambedkar, den Lehrer A.T. Ariyaratne aus Sri Lanka, den vietnamesischen Zenmönchen und Dichter Thich Nhat Hanh und die japanische Sekte Soka Gakkai. Sie alle bekennen sich in den jeweiligen nationalen Kontexten zum buddhistisch inspirierten Denken der Gewaltfreiheit, der Non-Dualität, des Mitgefühls und der Achtsamkeit. Sie alle interpretieren die buddhistische Essenz neu, wenden sich mit diesem hermeneutischen Schlüssel sozialen Problemen zu und begründen eine spezifische aktivistische Praxis. Den engagiert-buddhistischen Utopien und Methoden wendet sich das Buch vergleichend zu. Angesichts der Popularität des Buddhismus im heutigen Europa hinterfragt es insbesondere die Kompatibilität buddhistischen Denkens mit Wertvorstellungen des zivilisatorischen Modernisierungsprojektes.

  • Integration oder Segregation: Religiöse Werte in muslimischen Printmedien
    Integration oder Segregation: Religiöse Werte in muslimischen Printmedien
    Integration oder Segregation: Religiöse Werte in muslimischen Printmedien

    Heute leben cirka 3,2 Millionen Muslime in Deutschland. Davon sind rund 2,4 Millionen türkischer Nationalität. Welchen Stellenwert hat Religion für die hier lebenden Muslime? Welches Selbst- bzw. Fremdbild entwerfen Muslime von sich und der sie umgebenden Mehrheitsgesellschaft? Sind hier Konflikte vorprogrammiert? Greifen noch Pauschalurteile, die bestimmte muslimische Gruppierungen unter ein Gesamturteil des Extremismus stellen? Oder muß auch hier zwischen individuell unterschiedlichen religiösen Sichtweisen differenziert werden? Die hier vorliegende Studie analysiert erstmalig mit Hilfe computerunterstützter textanalytischer Methoden deutschsprachige, von muslimischen Organisationen herausgegebene muslimische Zeitschriften und Bücher jenseits des Schulunterrichtes. Nach Ansicht der meisten muslimischen Autoren ist die westliche Gesellschaft, die man immer noch als Kolonialmacht wahrnimmt, konsumorientiert, sexuell zu freizügig, egoistisch und abweisend. Das Verhältnis zur deutschen Mehrheitsgesellschaft, die Muslime immer wieder unter Rechtfertigungszwang stellt, bleibt zwiespältig. Grundsätzlich fühlen sich Muslime von gläubigen Christen besser verstanden. Ethische Grundwerte des friedvollen Miteinanders werden in den muslimischen Schriften immer wieder in den Mittelpunkt gestellt.

  • Essays zur interkulturellen Philosophie
    Essays zur interkulturellen Philosophie
    Essays zur interkulturellen Philosophie

    Werbetext Es ist vorgesehen 8 Essays (verschiedene Aufsätze und Vorträge) des bekannten interkulturellen Philosophen Prof. Dr. Ram Adhar Mall eingeleitet herauszugeben. Die Sammlung 'Essays zur interkulturellen Philosophie' die als vierter Band der Reihe 'Bausteine zur Mensching-Forschung' erscheint, stellt ein Baustein für das Gesamtgebäude einer Angewandten Religionswissenschaft dar. Der Verfasser Prof. Dr. Ram Adhar Mall ergänzt damit Band 3. der Reihe 'Die Idee der Toleranz in der interkulturellen Philosophie. Eine Einführung in die Angewandte Religionswissenschaft', der zeitgleich erscheint, und fokussiert gleichzeitig das Thema auf den Bereich der interkulturellen Philosophie. Sie geht mit der Angewandten Religionswissenschaft einher. Zahlreiche Ausdrücke, zu denen Mall durch seine systematische Auseinandersetzung mit der interkulturellen Religionswissenschaft und insbesondere dem Werk Menschings gelangte, gingen in diese Essaysammlung ein. Diese Parallelität zwischen der Angewandten Religionswissenschaft und der interkulturellen Philosophie werden in einer weiteren Zusammenstellung von Aufsätzen Malls, als fünfter Band erscheinen werden, fortgesetzt. Der Verfasser verfolgt außerdem das Ziel, die Abgrenzung zwischen der vergleichenden Philosophie einerseits und der interkulturellen Philosophie andererseits mit praktischen Beispielen aufzuzeigen. Der rote Faden, der alle diese Essays verbindet, ist die grundlegende interkulturelle philosophische Orientierung, die sich sowohl methodisch als auch inhaltlich definiert. So dienen die unterschiedlichen philosophischen Traditionen als Thesen und Antithesen füreinander. Interkulturelle Philosophie, die dialogisch orientiert ist, wirkt daher als eine Art Paradigmenwechsel in der Historiographie der Philosophie und anderen Kulturwissenschaften vor allem der Angewandten Religionswissenschaft. Meine Einleitung zu dieser Sammlung beschränkt sich nicht nur auf die herausgegeben Aufsätze des Autors, sondern sie gibt einen Überblick über dessen Leben, Werk und die historische Notwendigkeit einer interkulturellen Philosophie in Zusammenarbeit mit der Angewandten interkulturellen Religionswissenschaft. Philosophischer Literaturanzeiger vom Juli 2004

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