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Körper, Leibideen und politische Gemeinschaft: „Rasse“ und Rassismus aus der Sicht der Philosophischen Anthropologie
Der Mensch zwischen kosmologischer Differenz und Neo-Umweltlichkeit: Über die Möglichkeit einer philosophischen Anthropologie heute
Philosophische Anthropologie zwischen Soziologie und Geschichtsphilosophie
eBook-Reihen7 Titel

Philosophische Anthropologie Themen und Positionen

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Über diese Serie

Seit einigen Jahren ist ein erneuter Anlauf zu einer produktiven Konfrontation von Kritischer Theorie und Philosophischer Anthropologie zu beobachten. Unter Berücksichtigung der verborgenen Anthropologie der neueren französischen politischen Philosophie radikalisiert das vorliegende Buch diesen Ansatz in der Richtung einer Anerkennung des Leibs und der Primärvorgänge. Im Kontext der weltweiten Seuche, in der es entstanden ist, wurde immer plausibler, dass der Brennpunkt der Konfrontation in der Biopolitik als dem Kern des Politischen liegt. Neben einigen bereits erschienenen Aufsätzen, die zur Eingliederung in dieses Buchprojekt überarbeitet wurden, besteht der Band hauptsächlich aus unveröffentlichten Texten, die alle auf diese theoretisch-praktische Absicht fokussieren. Ausgehend von dem Aufruf, über den Anthropologieverdacht hinauszudenken, wird versucht, die Konfrontation der Kritischen Theorie mit der Philosophischen Anthropologie auf die Spitze zu treiben, damit der Kritischen Theorie nicht wieder die Impulse und Erkenntnismittel abhanden kommen, die sie beim Übergang von ihrer ersten Periode (dem Programm von 1937) zur zweiten (der Dialektik der Aufklärung) freigelegt hatte und die in den Entwürfen ihrer neueren Vertreter eher im Hintergrund stehen. Die letzten Kapitel verstehen sich als ein Beitrag zu dieser prospektiven Anwendung. Es könnte durchaus der Fall sein, dass die Philosophische Anthropologie keineswegs auf den Hund kommt, sondern trotz herrschenden Hundewetters in der Geschichtsphilosophie sich als unerlässlicher Anhaltspunkt erweist.

Der Autor:

Professor Gérard Raulet lehrte als ordentlicher Professor für deutsche Ideengeschichte an der Universität Paris-Sorbonne.
SpracheDeutsch
HerausgeberTraugott Bautz
Erscheinungsdatum13. Juli 2018
Körper, Leibideen und politische Gemeinschaft: „Rasse“ und Rassismus aus der Sicht der Philosophischen Anthropologie
Der Mensch zwischen kosmologischer Differenz und Neo-Umweltlichkeit: Über die Möglichkeit einer philosophischen Anthropologie heute
Philosophische Anthropologie zwischen Soziologie und Geschichtsphilosophie

Titel in dieser Serie (7)

  • Philosophische Anthropologie zwischen Soziologie und Geschichtsphilosophie
    Philosophische Anthropologie zwischen Soziologie und Geschichtsphilosophie
    Philosophische Anthropologie zwischen Soziologie und Geschichtsphilosophie

    Neben den bekannten lebenswissenschaftlichen Zusammenhängen, die im 20. Jahrhundert den Beginn des Projekts einer Philosophischen Anthropologie mit geprägt haben, standen die human-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Bewandtnisse oft im Schatten. Der vorliegende Band erörtert deshalb explizit die Bedeutung dieser Felder und Disziplinen für die Philosophische Anthropologie – also des definitiv gewordenen historischen Bewusstseins der Kulturwissenschaften, des Impulses der sich etablierenden Wissenschaft der Soziologie und der sich zuspitzenden Frage nach dem ‚Politischen‘ in einem komplexen Begriff des ‚Menschen‘. Die Beiträge des Bandes, hervorgegangen aus zwei internationalen Konferenzen zur ‚Philosophischen Anthropologie‘, gelten dem historischen und aktuellen Potenzial dieser Denkströmung. Rainer Adolphi lehrt als Professor für Philosophie an der Technischen Universität Berlin. Andrzej Gniazdowski forscht in der Position eines Professors am Institut für Philosophie und Soziologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN), Warschau. Zdzislaw Krasnodebski lehrt als Professor für Soziologie an der Universität Bremen.

  • Körper, Leibideen und politische Gemeinschaft: „Rasse“ und Rassismus aus der Sicht der Philosophischen Anthropologie
    Körper, Leibideen und politische Gemeinschaft: „Rasse“ und Rassismus aus der Sicht der Philosophischen Anthropologie
    Körper, Leibideen und politische Gemeinschaft: „Rasse“ und Rassismus aus der Sicht der Philosophischen Anthropologie

    Dieses Buch unternimmt erstmals eine Bestandsaufnahme und Auswertung der Debatten zu Rassismus und zur ‚Rassenidee‘ auf philologisch gesicherter Basis im geschichtlichen und theoretischen Horizont der Philosophischen Anthropologie. Mit Beiträgen zu Erich Voegelin, Helmuth Plessner, Arnold Gehlen, Erich Rothacker sowie zur ‚Medizinethik‘ im Nationalsozialismus und zur modernen ‚Biopolitik‘ hinterfragen Vertreter der Politischen Philosophie, der Wissenschafts- und Philosophiegeschichte sowie der Soziologie hauptsächlich aus der Voegelin-Forschung und der internationalen Forschung zur philosophischen Anthropologie die epistemologische, moralische und politische Dimension des problematischen Verhältnisses zwischen biologischer und philosophischer Anthropologie. Mario Marino ist akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Technikwissenschaft der BTU Cottbus-Senftenberg.

  • Der Mensch zwischen kosmologischer Differenz und Neo-Umweltlichkeit: Über die Möglichkeit einer philosophischen Anthropologie heute
    Der Mensch zwischen kosmologischer Differenz und Neo-Umweltlichkeit: Über die Möglichkeit einer philosophischen Anthropologie heute
    Der Mensch zwischen kosmologischer Differenz und Neo-Umweltlichkeit: Über die Möglichkeit einer philosophischen Anthropologie heute

    Das vorliegende Buch widmet sich aktuellen Möglichkeiten der philosophischen Anthropologie. Im Rahmen einer umfassenden Betrachtung der philosophischen Anthropologie im 20. Jahrhundert diskutiert der erste Teil die jüngst als originären Denkansatz vorgestellte Philosophische Anthropologie. Ihren spezifischen Schwachpunkten stellt der zweite Teil eine anders geartete philosophisch-anthropologische Erfahrung entgegen: Karl Löwiths kosmozentrische Anthropologie, die auf der Idee einer kosmologischen Differenz zwischen Welt und Menschenwelt basiert. Diese ‚Löwith’sche Korrektur‘ bildet die Inspiration für eine im dritten und letzten Teil entfaltete philosophische Anthropologie der Technik, die insofern eine Philosophie der Technik im Nominativ ist, als sie in der Technik das gegenwärtige Subjekt der Geschichte erblickt. Der Theorieansatz von Neo-Umweltlichkeit und Tierwerdung erweist sich als eine philosophische Anthropologie auf der Höhe des 21. Jahrhunderts – und somit als Bestätigung der gegenwärtig wachsenden Brisanz der „Menschenfrage“.

  • Kulturanthropologie als Philosophie des Schöpferischen: Michael Landmann im Kontext
    Kulturanthropologie als Philosophie des Schöpferischen: Michael Landmann im Kontext
    Kulturanthropologie als Philosophie des Schöpferischen: Michael Landmann im Kontext

    Michael Landmann ist heute unter den Vertretern der Philosophischen Anthropologie als einer prominenten Denkrichtung innerhalb der deutschsprachigen Philosophie des 20. Jahrhunderts ein nahezu vergessener Denker. Daran hat bisher auch die seit einigen Jahren einsetzende kritische Revision dieser Denkrichtung nichts ändern können. Dabei muss Landmanns 1955 erschienene Philosophische Anthropologie. Menschliche Selbstdarstellung in Geschichte und Gegenwart (fünf Auflagen bis 1982) immer noch als eine ebenso prägnante wie luzide Einführung in die Geschichte philosophisch- anthropologischen Denkens und seine Grundfragen angesehen werden. Das systematische Potenzial seines Entwurfs einer philosophischen Kulturanthropologie ist bisher nicht ausreichend erschlossen worden. Der vorliegende Band möchte dazu und zur Überprüfung der Fruchtbarkeit von Landmanns Denken in Hinblick auf zeitgenössische und heutige Problemstellungen einen Beitrag liefern. Jörn Bohr ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Bergischen Universität Wuppertal. Matthias Wunsch ist Privatdozent für Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal, Leiter des DFG-Projekts „Personale Lebensform und objektiver Geist“ und Mitglied des LOEWE Schwerpunkts „Tier – Mensch – Gesellschaft“ an der Universität Kassel.

  • Die Autonomie der Geisteswissenschaften: Studien zur Philosophie Wilhelm Diltheys, Zweiter Band Dilthey im philosophie- und wissenschaftsgeschichtlichen Kontext
    Die Autonomie der Geisteswissenschaften: Studien zur Philosophie Wilhelm Diltheys, Zweiter Band Dilthey im philosophie- und wissenschaftsgeschichtlichen Kontext
    Die Autonomie der Geisteswissenschaften: Studien zur Philosophie Wilhelm Diltheys, Zweiter Band Dilthey im philosophie- und wissenschaftsgeschichtlichen Kontext

    Wilhelm Dilthey zählt zu den wichtigsten Vertretern der deutschsprachigen Philosophie in der zweiten Hälfte des 19. und im beginnenden 20. Jahrhundert. Sein philosophisches Hauptinteresse galt der Ausarbeitung einer umfassenden Philosophie der Geisteswissenschaften, die er als eine "Kritik der historischen Vernunft" bezeichnet hat und die auch durch kritische Auseinandersetzungen mit alternativen Konzeptionen (u. a. Empirismus, Positivismus, Völkerpsychologie) Gestalt gewann. Die Aufsätze des Buches erörtern unterschiedliche Themen von Diltheys Werk. Sie untersuchen u. a. seine Geschichtsschreibung, seine Metaphysikkritik, seine deskriptive Psychologie bzw. Strukturpsychologie, seine philosophische Anthropologie, seine hermeneutische Grundlegung der Geisteswissenschaften, seinen Wahrheits- und seinen Typusbegriff. Lessing

  • Die Autonomie der Geisteswissenschaften: Studien zur Philosophie Wilhelm Diltheys, Erster Teilband, Dilthey im philosophie- und wissenschaftsgeschichtlichen Kontext
    Die Autonomie der Geisteswissenschaften: Studien zur Philosophie Wilhelm Diltheys, Erster Teilband, Dilthey im philosophie- und wissenschaftsgeschichtlichen Kontext
    Die Autonomie der Geisteswissenschaften: Studien zur Philosophie Wilhelm Diltheys, Erster Teilband, Dilthey im philosophie- und wissenschaftsgeschichtlichen Kontext

    Wilhelm Dilthey zählt zu den wichtigsten Vertretern der deutschsprachigen Philosophie in der zweiten Hälfte des 19. und im beginnenden 20. Jahrhundert. Sein philosophisches Hauptinteresse galt der Ausarbeitung einer umfassenden Philosophie der Geisteswissenschaften, die er als eine "Kritik der historischen Vernunft" bezeichnet hat und die auch durch kritische Auseinandersetzungen mit alternativen Konzeptionen (u. a. Empirismus, Positivismus, Völkerpsychologie) Gestalt gewann. Die Aufsätze des Buches behandeln einerseits Diltheys Beziehungen zu wichtigen Vertretern der Philosophie (u. a. J. St. Mill, M. Lazarus, F. A. Trendelenburg) und der Wissenschaften (J. Müller, H. v. Helmholtz, H. Ebbinghaus), die für das Verständnis seiner Philosophie bedeutsam sind, andererseits die Dilthey-Rezeption bei E. Cassirer, H. Plessner und H.-G. Gadamer, um Dilthey als zentrale Figur im philosophischwissenschaftlichen Diskurs zu beleuchten. Hans-Ulrich Lessing ist apl. Professor für Philosophie am Institut für Philosophie I der Ruhr-Universität Bochum.

  • Das kritische Potenzial der philosophischen Anthropologie: Studien zum historischen und aktuellen Kontext
    Das kritische Potenzial der philosophischen Anthropologie: Studien zum historischen und aktuellen Kontext
    Das kritische Potenzial der philosophischen Anthropologie: Studien zum historischen und aktuellen Kontext

    Seit einigen Jahren ist ein erneuter Anlauf zu einer produktiven Konfrontation von Kritischer Theorie und Philosophischer Anthropologie zu beobachten. Unter Berücksichtigung der verborgenen Anthropologie der neueren französischen politischen Philosophie radikalisiert das vorliegende Buch diesen Ansatz in der Richtung einer Anerkennung des Leibs und der Primärvorgänge. Im Kontext der weltweiten Seuche, in der es entstanden ist, wurde immer plausibler, dass der Brennpunkt der Konfrontation in der Biopolitik als dem Kern des Politischen liegt. Neben einigen bereits erschienenen Aufsätzen, die zur Eingliederung in dieses Buchprojekt überarbeitet wurden, besteht der Band hauptsächlich aus unveröffentlichten Texten, die alle auf diese theoretisch-praktische Absicht fokussieren. Ausgehend von dem Aufruf, über den Anthropologieverdacht hinauszudenken, wird versucht, die Konfrontation der Kritischen Theorie mit der Philosophischen Anthropologie auf die Spitze zu treiben, damit der Kritischen Theorie nicht wieder die Impulse und Erkenntnismittel abhanden kommen, die sie beim Übergang von ihrer ersten Periode (dem Programm von 1937) zur zweiten (der Dialektik der Aufklärung) freigelegt hatte und die in den Entwürfen ihrer neueren Vertreter eher im Hintergrund stehen. Die letzten Kapitel verstehen sich als ein Beitrag zu dieser prospektiven Anwendung. Es könnte durchaus der Fall sein, dass die Philosophische Anthropologie keineswegs auf den Hund kommt, sondern trotz herrschenden Hundewetters in der Geschichtsphilosophie sich als unerlässlicher Anhaltspunkt erweist. Der Autor: Professor Gérard Raulet lehrte als ordentlicher Professor für deutsche Ideengeschichte an der Universität Paris-Sorbonne.

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