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Der neue Sonnenwinkel 2 – Familienroman: Doppelband
Der neue Sonnenwinkel 11 – Familienroman: Danke für mein Leben, Roberta!
Der neue Sonnenwinkel 1 – Familienroman: Doppelband
eBook-Reihen30 Titel

Der neue Sonnenwinkel

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Über diese Serie

Entscheidungen fürs Leben sollen gefällt werden. Was lange vorbereitet wurde, muss nun vollzogen werden. Aber wie sorgfältig auch alles geknüpft wurde – am Ende sind es die Überraschungen, die Verwicklungen, mit denen keiner rechnete, einschneidende Veränderungen, die den neuen Sonnenwinkel vollenden. Mancher wird bleiben und diesen schönen Flecken Erde genießen, manch anderer wird den Weg suchen in die große weite Welt. Nicht alle Erwartungen werden sich erfüllen. Aber die Liebe wird bleiben im Sonnenwinkel, und wer hier ausgeharrt hat, wird am Ende nicht enttäuscht sein.

Das konnte jetzt wirklich nicht wahr sein. Nicki hatte seit gefühlten Ewigkeiten nichts mehr von Franziska Belani gehört, sie nicht gesehen. Und ausgerechnet jetzt rief sie an, unpassender konnte es überhaupt nicht sein. Sie mochte Franziska sehr gern, doch diesen Anruf jetzt konnte Nicki überhaupt nicht gebrauchen. Davon allerdings ahnte Franziska nichts, die sofort munter zu plaudern begann: »Nicki, wie du gewiss von deiner Freundin, der Frau Doktor, bereits weißt, sind meine Tage im Sonnenwinkel gezählt, sitze ich praktisch bereits auf gepackten Koffern. Und da dachte ich, dass wir unbedingt noch etwas Zeit miteinander verbringen sollten. Wenn du magst, dann können wir jetzt ein wenig plaudern, und dabei können wir uns direkt auch verabreden. Ich richte mich da vollkommen nach dir, denn schließlich hast du ja diese entzückende kleine Tochter, die natürlich immer Priorität haben muss.« Franziska wollte weiterreden, doch Nick unterbrach sie sofort. Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte sie gern mit diesem Opernstar geplaudert, jetzt ging es wirklich nicht. »Franziska, ich habe gerade Besuch, deswegen passt es jetzt nicht, aber natürlich möchte ich mich gern mit dir treffen. Ich rufe dich an, ja? Dann können wir uns verabreden.« Franziska war enttäuscht, sie hatte sich auf ein Telefonat mit Nicki gefreut, einmal, weil sie Nicki wirklich sehr gern mochte, andererseits allerdings, weil sie ziemliche Langeweile hatte. Der Sonnenwinkel war niemals ein Sehnsuchtsort von ihr gewesen, und jetzt, da feststand, dass sie ihn bald verlassen würde, hatte sie auch überhaupt keine Lust mehr, sich umzusehen, Leute kennenzulernen. »Schade, Nicki«, erwiderte sie, »ruf mich an, sobald du Zeit und Lust hast.« »Ja, werde ich tun, ich freue mich darauf, dich endlich wieder mal zu treffen, Franziska.« Sie verabschiedeten sich voneinander, Nicki legte das Telefon weg, am liebsten hätte sie es ganz ausgestellt, um nicht noch einmal gestört zu werden. Aber das war doch wieder einmal so typisch, so etwas geschah, wenn man nicht damit rechnete und wenn man es nicht brauchte.
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum23. Mai 2017
Der neue Sonnenwinkel 2 – Familienroman: Doppelband
Der neue Sonnenwinkel 11 – Familienroman: Danke für mein Leben, Roberta!
Der neue Sonnenwinkel 1 – Familienroman: Doppelband

Titel in dieser Serie (40)

  • Der neue Sonnenwinkel 1 – Familienroman: Doppelband
    Der neue Sonnenwinkel 1 – Familienroman: Doppelband
    Der neue Sonnenwinkel 1 – Familienroman: Doppelband

    Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen, sie kennt die so sympathische Familie des Professors Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi inzwischen schon besser als jeder andere. Die geliebte kleine Bambi wird in den neuen Romanen für besondere Furore sorgen, und eine erfrischend engagierte junge Ärztin wird den Sonnenwinkel gehörig aufmischen. Es war ein herrlicher, sonniger Mittag, ganz so wie in einem Bilderbuch, mit einem klarblauen Himmel, auf dem weiße Schäfchenwolken tanzten. Das Mittagessen war gekocht. Inge Auerbach saß auf ihrer Terrasse in einem schönen, dazu erstaunlich bequemen Korbsessel und wartete nur noch darauf, dass ihre Jüngste, Pamela, die jeder nur Bambi nannte, aus der Schule kam. Es war still geworden im Landhaus am Sternsee. Inge fragte sich immer wieder, wo die Zeit eigentlich geblieben war. In der Erinnerung sah sie sich mit ihrer Familie in dieses wunderschöne Haus einziehen, das ihr Ehemann, der bekannte Professor Werner Auerbach, überraschend für sie gekauft hatte.

  • Der neue Sonnenwinkel 2 – Familienroman: Doppelband
    Der neue Sonnenwinkel 2 – Familienroman: Doppelband
    Der neue Sonnenwinkel 2 – Familienroman: Doppelband

    Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen, sie kennt die so sympathische Familie des Professors Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi inzwischen schon besser als jeder andere. Die geliebte kleine Bambi wird in den neuen Romanen für besondere Furore sorgen, und eine erfrischend engagierte junge Ärztin wird den Sonnenwinkel gehörig aufmischen. Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen, sie kennt die so sympathische Familie des Professors Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi inzwischen schon besser als jeder andere. Die geliebte kleine Bambi wird in den neuen Romanen für besondere Furore sorgen, und eine erfrischend engagierte junge Ärztin wird den Sonnenwinkel gehörig aufmischen.

  • Der neue Sonnenwinkel 11 – Familienroman: Danke für mein Leben, Roberta!
    Der neue Sonnenwinkel 11 – Familienroman: Danke für mein Leben, Roberta!
    Der neue Sonnenwinkel 11 – Familienroman: Danke für mein Leben, Roberta!

    Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung. Mit Michaela Dornberg übernimmt eine sehr erfolgreiche Serienautorin, die Fortsetzung der beliebten Familienserie "Im Sonnenwinkel". Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen. Sie kennt den idyllischen Flecken Erlenried und die sympathische Familie Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi. Das Wetter hatte sich über Nacht gedreht, und nun wurde wohl auch dem größten Optimisten bewusst, dass nicht ewig Sommer sein konnte. Es regnete seit Tagen, und der Wind zerrte an den Bäumen, und die Blätter fielen haufenweise, um letztlich in unansehnlichen Klumpen auf den Wegen zu liegen. Der Sommer war ja längst schon vorbei, doch es hatte noch so viele schöne und warme Tage gegeben, dass man alle Gedanken an den Herbst verdrängt hatte. Herbst … Ja, der war kalendarisch da, aber in ihrem Herzen, in ihrem Inneren gab es ihn schon länger, und Inge fürchtete, da würde es niemals mehr den beschwingten Sommer geben oder den Frühling, der freudige Erwartungen weckte. Inge Auerbach konnte sich noch nicht mit dem abfinden, was geschehen war, und wenn sie ehrlich war, dann musste sie zugeben, dass sie sich vermutlich mitten in einer tiefen Depression befand, seit ihr geliebtes jüngstes Kind sich in Australien befand. Weiter ging es ja wohl nicht. Inge stand am Fenster und schaute hinaus in den Regen, der unaufhörlich gegen die Scheiben klatschte. Im Garten gab es jetzt nichts mehr zu tun, aber im Haus, da wartete eine Menge Arbeit auf sie, zu der sie sich einfach nicht aufraffen konnte. In der Waschküche stapelte sich die ungewaschene Wäsche, auf den Möbeln sah man dicke Staubschichten, und in ihrer Küche, da tat sich nicht mehr viel. Von wegen ausgefallene Gerichte, für die sie berühmt war. Sie schusterte da einfach etwas zusammen, was schnell ging und wenig Arbeit machte, und wenn Werner nicht daheim war, begnügte sie sich

  • Der neue Sonnenwinkel 12 – Familienroman: Du hast dein Glück verspielt!
    Der neue Sonnenwinkel 12 – Familienroman: Du hast dein Glück verspielt!
    Der neue Sonnenwinkel 12 – Familienroman: Du hast dein Glück verspielt!

    Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung. Mit Michaela Dornberg übernimmt eine sehr erfolgreiche Serienautorin, die Fortsetzung der beliebten Familienserie "Im Sonnenwinkel". Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen. Sie kennt den idyllischen Flecken Erlenried und die sympathische Familie Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi. Doktor Roberta Steinfeld hätte mit allem gerechnet, aber gewiss nicht mit ihrer Freundin Nicki, die unerwartet vor ihrer Tür stand und beinahe ihre Klingel abgerissen hätte, so heftig hatte sie Einlass begehrt. So stürmisch zu sein, passte nicht zu Nicki, und an einem Sonntagmorgen so früh unterwegs zu sein, passte erst recht nicht. Roberta starrte ihre Freundin wie einen Geist an, und ihr »Du?«, war nicht unberechtigt. Nicki fiel Roberta um den Hals, dann sagte sie, und ihre Stimme klang atemlos: »Ich habe nur ganz kurz angehalten, um dich zu begrüßen, und ich fahre auch gleich weiter. Mein Gepäck lasse ich direkt im Kofferraum, und wenn ich …« Roberta unterbrach ihre Freundin. Was war denn mit Nicki los? Sie wirkte aufgewühlt, hatte hektische rote Flecken im Gesicht, war fahrig. Roberta blieb ganz ruhig. »Ich wünsche dir auch einen guten Morgen«, sagte sie, »und dann kommst du erst einmal ins Haus und sagst am besten ganz langsam Heuwägelchen. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber augenblicklich überholst du dich selbst in der Kurve.« Roberta legte ihrer Freundin einen Arm um die Schulter, und ehe sie mit ihr ins Wohnzimmer ging, sagte sie: »Schön, dass du da bist. Wir haben uns seit gefühlten Ewigkeiten nicht gesehen, und wir telefonieren auch kaum noch, seit du deinen Malcolm hast.« Nicki reagierte heftig. »Höre auf von dem. Den Namen möchte ich niemals mehr hören. Verstehst du, niemals mehr.« Diese heftige Reaktion machte Roberta betroffen. Sollten sich ihre Befürchtungen bewahrheitet haben? Ohne ihn zu kennen, hatte sie vom ersten Moment an ein ungutes Gefühl gehabt. Ein Mann, der

  • Der neue Sonnenwinkel 13 – Familienroman: Ein Unfall für die Liebe
    Der neue Sonnenwinkel 13 – Familienroman: Ein Unfall für die Liebe
    Der neue Sonnenwinkel 13 – Familienroman: Ein Unfall für die Liebe

    Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung. Mit Michaela Dornberg übernimmt eine sehr erfolgreiche Serienautorin, die Fortsetzung der beliebten Familienserie "Im Sonnenwinkel". Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen. Sie kennt den idyllischen Flecken Erlenried und die sympathische Familie Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi. Gerda Schulz war wie gelähmt. Sie wusste nicht, was es war, was sich da in ihrem Inneren abspielte – waren es Angst und Entsetzen? Sie hatte keine Ahnung, aber eines wusste sie, sie war nicht allein im Haus! Sie hatte noch das scheppernde Geräusch in ihrem Ohr, das eindeutig das Indiz dafür war, dass jemand etwas unachtsam heruntergerissen hatte. Sie konnte jetzt nicht schicksalsergeben darauf warten, was nun kommen würde. Sie war eine Kämpferin und war schon durch mehrere Höllen gegangen. Sie riss sich zusammen, schlich sich leise in die Küche, und dort nahm sie vorsichtig eines der beiden Küchenmesser in die Hand. Mit dem Messer bewaffnet lief sie an den Ort, von dem das Geräusch gekommen war, ins Wohnzimmer. Und richtig, eine große Vase war heruntergefallen, die jemand hier im Haus zurückgelassen hatte und die Leonie unbedingt aufgestellt haben wollte. Um die Vase war es nicht schade, Gerda fand sie hässlich. Aber sie hatte sicher und fest auf einer Anrichte gestanden, und wenn sie nun zertrümmert auf dem Boden lag … Gerda blickte sich suchend um. Es war nichts zu sehen, sie ging zur Diele, lief zur Haustür, die war abgeschlossen. Sie inspizierte die Fenster, alle waren geschlossen, keines war beschädigt. Gäbe es nicht die zertrümmerte Vase, wären ihr jetzt Zweifel gekommen. Die Scherben sprachen eine deutliche Sprache. Gerda ging ins Obergeschoss, in den nicht möblierten Zimmern war nichts zu sehen, sie inspizierte ihr spärlich eingerichtetes Schlafzimmer, nichts. Jetzt gab es nur das Zimmer von Leonie. Die Tür war nur angelehnt, Gerda machte die Tür ganz auf,

  • Der neue Sonnenwinkel 14 – Familienroman: Ein Geschenk des Himmels
    Der neue Sonnenwinkel 14 – Familienroman: Ein Geschenk des Himmels
    Der neue Sonnenwinkel 14 – Familienroman: Ein Geschenk des Himmels

    Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung. Mit Michaela Dornberg übernimmt eine sehr erfolgreiche Serienautorin, die Fortsetzung der beliebten Familienserie "Im Sonnenwinkel". Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen. Sie kennt den idyllischen Flecken Erlenried und die sympathische Familie Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi. Doktor Roberta Steinfeld war eine ganz hervorragende Ärztin. Daran gab es keinen Zweifel. Aber, und das war nicht zu verkennen, sie war auch eine Frau. Und nachdem sie sich von ihrer ersten Überraschung erholt hatte, kam ihr sofort in den Sinn, dass sie furchtbar aussehen musste. Sie hatte, um den Kopf frei zu bekommen, einen Spaziergang um den See machen wollen. Und entsprechend war sie auch gekleidet. Eine bequeme Hose, einen schlabbrigen Pullover hatte sie an, an den Füßen bequeme Schuhe. Und über allem trug sie einen uralten Parka, den sie schon als Studentin in den ersten Semestern getragen hatte, und von dem sie sich einfach nicht trennen konnte, Es gab sie wirklich, die sogenannten Lieblingsstücke, und ihr oller Parka, der gehörte eindeutig dazu. Dabei konnte Roberta nicht einmal sagen, woher diese Liebe kam. Es war ein zweckmäßiges, khakifarbenes Teil, für das sie nicht einmal viel Geld gezahlt hatte. Roberta konnte sich noch sehr gut daran erinnern, dass sie zugeschlagen hatte, weil dieser Parka stark reduziert gewesen war, ein richtiges Schnäppchen. Nun, wie auch immer. Jetzt hätte sie wer weiß nicht was darum gegeben, nicht nur netter angezogen zu sein, nein, wenn sie das geahnt hätte, hätte sie sich ein wenig zurechtgemacht, geschminkt, Wimperntusche und Rouge aufgelegt, und sie hätte in ihre Haare, die sie seit einiger Zeit kinnlang trug, nicht diese dummen Kämmchen reingesteckt. Sie fühlte sich scheußlich. Und das ausgerechnet jetzt. Sie hielt sich am Gartentörchen fest und starrte den Mann an, der ganz offensichtlich, lässig mit einer Flasche Rotwein unter dem Arm, zu ihr

  • Der neue Sonnenwinkel 15 – Familienroman: Roberta schwebt auf Wolke 7
    Der neue Sonnenwinkel 15 – Familienroman: Roberta schwebt auf Wolke 7
    Der neue Sonnenwinkel 15 – Familienroman: Roberta schwebt auf Wolke 7

    Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung. Mit Michaela Dornberg übernimmt eine sehr erfolgreiche Serienautorin, die Fortsetzung der beliebten Familienserie "Im Sonnenwinkel". Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen. Sie kennt den idyllischen Flecken Erlenried und die sympathische Familie Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi. Inge Auerbach hatte sich die Worte ihrer Ärztin, Frau Doktor Roberta Steinfeld, sehr zu Herzen genommen und versuchte, ihren Alltag wieder in den Griff zu bekommen. Nicht nur den, sondern ihr Leben insgesamt. Und sie war ganz stolz auf sich, dass sie das allein in den Griff bekam und nicht auf die blauen Pillen zurückgreifen musste, die die Frau Doktor ihr für alle Fälle mitgegeben hatte. Natürlich war es bitter, dass ihre über alles geliebte Jüngste nichts mehr von ihr und Werner wissen wollte. Das war nichts, was man einfach so beiseiteschieben konnte. Aber Inge war ehrlich genug, sich zu sagen, dass es einzig und allein ihre eigene Schuld war. Es war schon verrückt. Sie und Werner hatten es immer wieder hinausgeschoben, ihrer Kleinen zu sagen, dass sie adoptiert war. Zum Teil lag das daran, dass Bambi, die nur noch Pam genannt werden wollte, sich so sehr als eine waschechte Auerbach gefühlt hatte, zum Teil war es auch Feigheit gewesen. Wie auch immer, das Kind war in den Brunnen gefallen, und der Schuss war nach hinten losgegangen. Wie hatten sie auch ahnen können, dass ihr streng gehütetes Geheimnis einmal so ganz nebenbei ausgeplaudert werden konnte, und dass ausgerechnet ihre Kleine es mit anhören musste. Nein! Daran wollte Inge nicht mehr denken, es brach ihr auch jetzt noch beinahe das Herz. Aber heute war ein guter Tag, und das lag auch daran, dass draußen die Sonne schien und ihre Eltern von nebenan zum Kaffee herübergekommen waren, und selbst Werner hatte sich Zeit genommen und war aus

  • Der neue Sonnenwinkel 16 – Familienroman: Ein kleines Mädchen hat Heimweh
    Der neue Sonnenwinkel 16 – Familienroman: Ein kleines Mädchen hat Heimweh
    Der neue Sonnenwinkel 16 – Familienroman: Ein kleines Mädchen hat Heimweh

    Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung. Mit Michaela Dornberg übernimmt eine sehr erfolgreiche Serienautorin, die Fortsetzung der beliebten Familienserie "Im Sonnenwinkel". Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen. Sie kennt den idyllischen Flecken Erlenried und die sympathische Familie Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi. »Frau Doktor Steinfeld, wollen Sie zu mir?« Wäre diese Frage nicht an sie gerichtet worden, und hätte Hilda Hellwig nicht im Türrahmen ihrer Haustür gestanden, dann hätte Roberta weitergeträumt. Sie riss sich zusammen. »Ja, genau zu Ihnen will ich«, rief Roberta fröhlich und lief durch den sehr gepflegten Vorgarten auf das Haus zu. Ihre Gedanken wirbelten noch immer durcheinander, seit Roberto Andoni ihr gesagt hatte, dass Lars Magnusson nicht verheiratet war, dass es sich bei der blonden Frau an seiner Seite um seine Schwester handelte. Wie verrückt sie doch gewesen war. Aber jetzt war alles einfach nur schön, und am liebsten hätte sie die ganze Welt umarmt. Und deswegen fing sie bei der ein wenig verblüfft dreinsehenden Hilda Hellwig an. »Frau Doktor, Sie sind heute aber ausnehmend gut gelaunt«, sagte Hilda schließlich, nachdem sie sich ein wenig von ihrer Überraschung erholt hatte. Die Frau Doktor war ja nicht wiederzukennen! »Frau Hellwig, ich habe meinen Patienten gegenüber doch immer gute Laune.« Hilda nickte. »Ja, das ist wahr, aber heute … Ich weiß nicht, da ist etwas ganz anders, und wenn es nicht vermessen wäre, würde ich Sie fragen, ob Sie verliebt sind.« Roberta spürte, wie sie rot anlief, und das war ihr jetzt wirklich peinlich, alles war ihr peinlich. Sie war eine gestandene Frau und benahm sich wie ein pubertierendes Mädchen, das sich zum ersten Male verliebt hatte. Sie hatte sich verliebt, nicht zum ersten Male, und da sie, auf diesem Gebiet nicht die Erfahrung ihrer Freundin Nicki hatte, merkte man ihr das wohl an, wenn ihr Gemütszustand sich in dieser Hinsicht veränderte. Roberta

  • Der neue Sonnenwinkel 17 – Familienroman: Leichtsinn raubte ihr das Glück
    Der neue Sonnenwinkel 17 – Familienroman: Leichtsinn raubte ihr das Glück
    Der neue Sonnenwinkel 17 – Familienroman: Leichtsinn raubte ihr das Glück

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Dr. Roberta Steinfeld stand am Fenster ihres Behandlungszimmers und blickte hinaus auf die Straße, die still vor ihr lag. Gerade war Alma nach Hohenborn gefahren, und eine gewisse Aufgeregtheit war nicht zu übersehen gewesen. Alma war verliebt, sie hatte einen netten Mann kennengelernt, der sie heiraten wollte. Und Roberta konnte sehr gut verstehen, dass es Alma zu diesem Mann zog. Sie konnte ja von Glück reden, dass Alma ihren Job bei ihr nicht aufgeben wollte, nur die Wohnung, die sie derzeit noch im Haus bewohnte. Wie schnell sich doch alles veränderte … Aus einem verhuschten Wesen war eine selbstbewusste Frau ­geworden, oder wie es im Märchen hieß – aus einem hässlichen Entlein hatte sich ein stolzer Schwan entwickelt. Nun, so ganz stimmte dieser Vergleich nicht, hässlich war Alma nie gewesen. Aber darüber musste sie sich jetzt wirklich keine Gedanken machen. Die Zeit würde zeigen, wie sich alles entwickeln würde. Und irgendwie ging es immer weiter. Vor Roberta lag ein langes Wochenende, sie hatte keinen Bereitschaftsdienst, und es gab keine Patienten, bei denen täglich Hausbesuche gemacht werden mussten. Alle waren für das Wochenende versorgt. Und Roberta hatte sich auf ein Wochenende mit ihrer Freundin Nicki gefreut, doch die hatte kurzfristig absagen müssen, weil sie für einen früheren Auftraggeber nach Spanien gereist war, um in Barcelona bei einer Konferenz zu übersetzen. Dabei hatte Nicki doch kürzertreten wollen und hatte einen festen Job angenommen. Roberta war sich nicht sicher, ob Nicki nicht sogar froh gewesen war über den Job. Sie hatte zwar vollmundig behauptet, es mache ihr nichts mehr aus, in den Sonnenwinkel

  • Der neue Sonnenwinkel 18 – Familienroman: Wenn eine Ärztin liebt
    Der neue Sonnenwinkel 18 – Familienroman: Wenn eine Ärztin liebt
    Der neue Sonnenwinkel 18 – Familienroman: Wenn eine Ärztin liebt

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Es war sehr still in dem hellbeige gestrichenen, freundlichen Krankenzimmer. Es drangen nur Geräusche vom Gang draußen – schnelle Schritte, das Klappern von Geschirr. Und man hörte den Regen, der an die Fenster klatschte, die hinaus zum Park führten. Fast schien es so, als wolle angesichts des ganzen Unglücks auch der Himmel weinen. Marianne von Rieding saß ein wenig zusammengesunken auf einem ziemlich unbequemen Stuhl und blickte unverwandt ihre Tochter an, die blass, still und mit geschlossenen Augen im Bett lag. Mit einer Situation wie dieser hätte Marianne niemals gerechnet. Sandra und im Krankenhaus. Ja, zur Geburt des Babys, aber so … Marianne wurde aus ihren Gedanken gerissen, als es an der Tür klopfte, ein junges Mädchen den Kopf hereinsteckte. "Darf ich Ihnen auch einen Kaffee bringen und ein Stückchen Kuchen?" Normalerweise aß Marianne von Rieding sehr gern Kuchen. Doch sie war sich sicher, augenblicklich keinen Bissen herunterbringen zu können. "Ein Kaffee wäre ganz wunderbar", rief sie, "bitte nur schwarz." Wenig später stand ein weißer Porzellanbecher vor ihr, und Marianne machte sich beinahe gierig über den Kaffee her. Ihn zu trinken tat gut, und erstaunlicherweise schmeckte der Kaffee sogar, was man in Krankenhäusern nicht immer behaupten konnte. Als sie ausgetrunken hatte, stellte sie den Becher beiseite und wandte sich wieder Sandra zu. Sie würde bald aus dem künstlichen Koma erwachen, in das man sie gesetzt hatte, und diesen Augenblick wollte Marianne erleben. Für Sandra würde es sehr schwer werden, sich wieder in der Realität zurechtzufinden, und da wollte Marianne ihrer Tochter helfen, an ihrer Seite sein. Marianne wusste noch nicht, wie

  • Der neue Sonnenwinkel 19 – Familienroman: Das Geheimnis der Gerda S.
    Der neue Sonnenwinkel 19 – Familienroman: Das Geheimnis der Gerda S.
    Der neue Sonnenwinkel 19 – Familienroman: Das Geheimnis der Gerda S.

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. In Gedanken hatte sie diese Szene in vielen Jahren mehr als nur einmal durchgespielt, ohne zu denken, dass sie wirklich einmal eintreten würde. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, und Gerda versuchte, all ihre Gefühle niederzudrücken. Sie brauchte ihren klaren Verstand, sie durfte sich keine Sentimentalitäten erlauben. Es gab nur zwei Möglichkeiten, hierzubleiben, sich der Situation zu stellen oder zu gehen. Sie musste gehen, weil ihr das andere nichts bringen würde, ihr Weg mit Leonie war so oder so zu Ende, dann war es besser, jetzt an sich zu denken. Sie nahm ein Foto von Leonie in die Hand, wollte es in ihre Tasche stecken, doch dann besann sie sich. Nichts durfte an ihre Vergangenheit erinnern, sie musste Leonie in ihrem Herzen behalten, und das würde sie. Weiß Gott, das würde sie. Die Zeit mit Leonie war die schönste ihres Lebens, und sie wollte keinen Augenblick davon vermissen. Sie zwang sich, nicht daran zu denken, wie es hätte sein können, wären sie nicht in diesen Sonnenwinkel gekommen. Es brachte nichts, sie waren gekommen. Und obwohl sie es hätte verhindern können, war es geschehen. Und sie hatte sich von Anfang an unbehaglich gefühlt. Sie hatte es gespürt, ohne es wahrhaben zu wollen, dass das das Ende ihrer gemeinsamen Reise war. Vom ersten Tag an hatten Leonie und sie sich voneinander entfernt. Leonie war eingetaucht in ein neues Leben, und sie hatte sich immer mehr zurückgezogen. Und dann war dieser Mann gekommen! Es war wie eine Naturkatastrophe über sie hereingebrochen, wie ein Tsunami, wie ein zerstörender Erdrutsch, als der Name Isabella Duncan plötzlich

  • Der neue Sonnenwinkel 20 – Familienroman: Wir lieben dich, Pamela!
    Der neue Sonnenwinkel 20 – Familienroman: Wir lieben dich, Pamela!
    Der neue Sonnenwinkel 20 – Familienroman: Wir lieben dich, Pamela!

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Inge Auerbach hielt mitten in der Bewegung inne. Sie wurde abwechselnd rot und blass. Sie glaubte, ihr Herz müsse zerspringen. Das Klingeln kannte sie! Inge wusste, wie jedes ihrer Kinder sich bemerkbar machte. Doch das war unvergleichlich. So stürmisch konnte nur einer klingeln, und das war ihr jüngster Sohn Hannes, der im fernen Australien lebte. Wieso war er hier? Viele Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Hannes hatte seinen Besuch nicht angekündigt. Es klingelte erneut, diesmal fordernder. Inge musste zur Tür laufen, ehe er die Klingel abriss. Sie spürte, wie große Freude sie erfüllte und wie ein winziger Hoffnungsschimmer in ihr aufkeimte. Inge hatte auf ihren langen Brief an ihre Jüngste niemals eine Antwort bekommen, jenen Brief, in dem sie versucht hatte, ihr zu erklären, warum sie und Werner niemals über die Adoption gesprochen hatten. Sie hatte sich dafür entschuldigt, dass Pamela, Pam, wie sie genannt werden wollte, durch Fremde erfahren musste, dass sie keine echte Auerbach war. Und sie hatte mit vielen aus dem Herzen kommenden und zu Herzen gehenden Worten geschrieben, wie sehr sie sie, ihr Herzenskind, doch liebten. Wenn nun … Das wäre zu schön, um wahr zu sein! Inge riss die Haustür auf. Es war Hannes, der vor der Tür stand, braun gebrannt, verwegen, lässig, strahlend, fantastisch aussehend. Er war das Bild eines jungen Mannes, und es war überhaupt nicht verwunderlich, dass man Hannes weltweit vermarktete, als das Gesicht von ›Sundance‹, einem Surfbrett der neuen Generation. Inge freute sich riesig, ihren Sohn zu sehen, doch irgendwo war ihr ihre Enttäuschung wohl anzusehen, dass er allein

  • Der neue Sonnenwinkel 21 – Familienroman: Ich will dich nicht verlieren!
    Der neue Sonnenwinkel 21 – Familienroman: Ich will dich nicht verlieren!
    Der neue Sonnenwinkel 21 – Familienroman: Ich will dich nicht verlieren!

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Was war das für ein Geräusch gewesen? Professor Werner Auerbach lauschte angestrengt. Aber da war nichts mehr. Er hatte sich offensichtlich geirrt. Oder aber er hatte etwas hören wollen, weil die Stille im Haus unerträglich für ihn war. Er war heimgekehrt wie immer, und wenn er ehrlich war, dann hatte er erwartet, dass man ihn begrüßen würde wie einen von einer langen Reise heimgekommenen Prinzen. So war es doch immer gewesen. Inge hatte sich gefreut, etwas Leckeres für ihn gekocht, und Pamela, das Nesthäkchen, war ihm lachend um den Hals gefallen. Heute war es anders. Von Inge keine Spur, sie hatte nichts gekocht, Pam war nur kurz hereingeschneit, hatte ihn kurz begrüßt und ihm gesagt, dass sie bei den Großeltern schlafen würde. Das hatte er bereits von seiner Schwiegermutter erfahren. Doch das wäre nicht nötig gewesen. Er war doch da. Er hatte auch die bittere Wahrheit erfahren, dass Inge weggefahren war, nicht zu übersehen, mit einer kleinen Reisetasche. Als wenn das nicht schon genug wäre, hatte ihm auch noch seine Tochter Ricky ganz gehörig die Leviten gelesen und hatte ihm vor Augen geführt, was für ein egoistischer Macho er doch war. Und sie hatte ihm klar und deutlich gesagt, dass das längst überfällig gewesen war, sie habe sich schon gewundert, warum ihre Mutter nicht schon viel früher gegangen sei. Dabei hatte er von ihr doch nur erfahren wollen, ob sie eine Ahnung hatte, wohin Inge gefahren sein könnte. Werner Auerbach, der große Professor, war fix und fertig. Inge gehörte zu seinem Leben! Er liebte sie! Gut, er hatte vielleicht ein wenig übertrieben,

  • Der neue Sonnenwinkel 22 – Familienroman: Gefahr im Paradies
    Der neue Sonnenwinkel 22 – Familienroman: Gefahr im Paradies
    Der neue Sonnenwinkel 22 – Familienroman: Gefahr im Paradies

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Ein uniformierter Polizist vor der eigenen Haustür. Da gingen einem viele Gedanken durch den Kopf. Habe ich falsch geparkt? Bin ich zu schnell gefahren? Ist etwas Schreckliches passiert? Nein, dieser Gedanke kam Inge Auerbach überhaupt nicht. Sie hatte zwar glücklicherweise persönlich eine solche Erfahrung nicht machen müssen, doch aus den Fernsehfilmen wusste man ja, dass in solchen Fällen immer zwei Beamte in Zivil vor der Tür standen, um die Nachricht zu überbringen. Außerdem, hier war alles anders, dieser Polizist stand ja nicht einmal vor der Haustür, sondern kam durch den Garten gelaufen und fotografierte. Inge erholte sich sehr schnell von ihrer Überraschung. "Was tun Sie in meinem Garten, und warum fotografieren Sie?", herrschte sie den Mann an. Der kam seelenruhig näher. "Frau Auerbach?", erkundigte er sich. Inge nickte bestätigend. Der Mann war ihr unangenehm, und sie hatte ihn auch noch nie gesehen. In der Siedlung gab es keine eigene Polizeistation, die befand sich in Hohenborn. Und da tummelten sich die Polizeibeamten auch nicht. Die Anzahl war überschaubar, und wenn es auch keine persönlichen Kontakte gab, so kannte man sich doch vom Sehen. "Schön, dass ich Sie doch noch antreffe. Ich bin Kommissar Lehmann", stellte er sich vor. "Schön, aber Sie haben meine Fragen noch nicht beantwortet, Herr Lehmann." Er war ein unangenehmer Mensch. Inge konnte das nicht an etwas festmachen, sie fühlte es. Es konnte sein, dass es aber auch an seinem stechenden, kalten Blick lag. "Ach so, ja, nun, dass ich hier bin, das ist eine reine Präventionsmaßnahme. Kollegen und ich kontrollieren die ganze Siedlung und beraten die Bewohner, wie sie sich

  • Der neue Sonnenwinkel 23 – Familienroman: Bruder und Schwester in Not!
    Der neue Sonnenwinkel 23 – Familienroman: Bruder und Schwester in Not!
    Der neue Sonnenwinkel 23 – Familienroman: Bruder und Schwester in Not!

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Schon während der Tauffeier hatten die beiden Großmütter Inge Auerbach und Rosmarie Rückert verabredet, sich danach zu treffen, um noch einmal über alles zu reden und um Fotos auszutauschen, die sie reichlich gemacht hatten. Normalerweise kam Rosmarie zu ihr, doch da Inge etwas in Hohenborn zu erledigen hatte, trafen sich die beiden Frauen in der Villa der Rückerts. Gern ging Inge nicht hin, ihr war alles ein wenig zu groß, ein wenig zu protzig. Sie liebte mehr ihr eigenes Haus im Sonnenwinkel, in dem alles gemütlich war. Dabei war es ein Haus, das sich durchaus sehen lassen konnte, es war größer und schöner als die Häuser, die später von Carlo Heimberg, dem großen Architekten, gebaut worden waren und für die er viele Auszeichnungen erhalten hatte. Rosmarie wartete bereits auf sie, und es stand für Inge sogar deren geliebter Kaffee bereit, während Rosmarie lieber Tee trank, grünen Tee, wohlgemerkt. Inge war sich nicht sicher, ob sie aus Überzeugung eine Teetrinkerin geworden war oder weil man grünem Tee positive Eigenschaften nachsagte. So war sie halt, die Rosmarie, sie sprang gern auf fahrende Züge. Aber solange es sich nur um Tee handelte, konnte man mit Rosmarie nachsichtig sein. Sie hatte sich sehr zu ihrem Vorteil verändert, und Inge hatte die Schwiegermutter ihrer Kinder richtig gern. "Ich habe von unserer Meta diesen Nusskuchen backen lassen, den du so gern hast. Du nimmst doch ein Stück, oder hättest du lieber etwas Herzhaftes?" Inge lachte. "Vor allem hätte ich gern eine Tasse Kaffee, und der Nusskuchen ist schon okay, der schmeckt

  • Der neue Sonnenwinkel 24 – Familienroman: Sie fiel aus allen Wolken
    Der neue Sonnenwinkel 24 – Familienroman: Sie fiel aus allen Wolken
    Der neue Sonnenwinkel 24 – Familienroman: Sie fiel aus allen Wolken

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Dr. Roberta Steinfeld, die junge Ärztin, stand mitten im Leben, und sie wusste, wo es längs ging. Sie kam mit jeder Situation nicht nur zurecht, sondern sie konnte sie auch meistern. Was sie gerade erlebte, das überforderte sie. Sie hielt die Türklinke in der Hand und starrte den unverhofften Besucher an wie einen Geist. Sie konnte nichts sagen, und nach einer gefühlten Ewigkeit brachte sie nicht mehr als ein krächzendes "Du?", heraus. Der Besucher hatte diese Probleme nicht, er strahlte sie an und rief: "Ja, ich, mein Liebes. Und du hast doch hoffentlich nichts dagegen, dass ich gekommen bin?" Er hielt ihr eine Flasche Rotwein entgegen und erkundigte sich: "Trinken wir ein Glas Wein miteinander?" Roberta erwachte allmählich aus ihrer Erstarrung, die Vergangenheit holte sie ein, vermischt mit einer wundervollen Gegenwart. So hatte es mit ihnen angefangen, da war er auch plötzlich mit einer Flasche Wein unter dem Arm aufgetaucht, der Lars Magnusson mit seinen unglaublich blauen Augen, der Mann, der sich von der ersten Sekunde an in ihr Herz geschlichen hatte. Und nun war er wieder da, als sei es die selbstverständlichste Sache von der Welt, ganz so, als käme er gerade mal von nebenan, nicht von der Arktis, wo er sich mit dem Leben von Eisbären beschäftigt hatte. "Lars …, mit dir hätte ich jetzt nicht gerechnet …, ich weiß nicht …, warum hast du nicht angerufen …, ich hätte dich doch vom Flughafen abgeholt …, wenn du …" Roberta redete und redete und war nicht in der Lage, auch nur einen einzigen Satz zu beenden.

  • Der neue Sonnenwinkel 25 – Familienroman: Nicki findet kein Glück
    Der neue Sonnenwinkel 25 – Familienroman: Nicki findet kein Glück
    Der neue Sonnenwinkel 25 – Familienroman: Nicki findet kein Glück

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Der Stalker! Das war der einzige Gedanke, der Roberta beherrschte. Sie dachte nicht darüber nach, dass es gefährlich werden könnte, dass er aus Angst vor Entlarvung übergriffig werden könnte. Es musste ein Ende haben! Nur daran dachte sie, und deswegen stürzte sie sich auf ihn, krallte sich an seiner Jacke fest und stieß hervor: "Endlich habe ich dich." Es war ein Mann, der schüttelte sie ab und drehte sich um. Und jetzt musste Roberta sich erst einmal von ihrer Überraschung erholen. Sie hätte mit allem gerechnet, damit wirklich nicht. An ihn hätte sie in ihren kühnsten Träumen nicht gedacht. Dieses Kapitel war doch längst schon abgeschlossen. Der Stalker war … Dr. Max Steinfeld, ihr Ex-Ehemann! Sie starrten sich an. Max war anzusehen, dass es ihm überhaupt nicht recht war, erwischt worden zu sein. Für ihn hätte das Spiel weitergehen können. Roberta brauchte eine Weile, ehe sie etwas sagen konnte. "Max, was soll das? Warum tust du das? Du hast doch alles bekommen, was du wolltest, sogar noch mehr als dir zustand, weil ich dieses unwürdige Spiel, diesen Rosenkrieg einfach beenden wollte." Er sah schlimm aus, ein wenig heruntergekommen, längst nicht mehr so selbstherrlich, so arrogant, wie er immer als Halbgott in Weiß aufgetreten war. "Es ist alles deine Schuld", stieß er hervor. "Du hast alles kaputt gemacht." Nun verstand Roberta überhaupt nichts mehr. "Max, hast du eine Amnesie? Du warst es, der mich permanent betrogen hat. Du warst hinter den Sprechstundenhilfen her, hinter allen Frauen, die bei drei nicht auf den Bäumen waren, du hast selbst vor Patientinnen nicht Halt gemacht. Soll ich noch

  • Der neue Sonnenwinkel 26 – Familienroman: Verliebt in ein Phantom
    Der neue Sonnenwinkel 26 – Familienroman: Verliebt in ein Phantom
    Der neue Sonnenwinkel 26 – Familienroman: Verliebt in ein Phantom

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Dr. Roberta Steinfeld, die coole Ärztin, die jeder Situation gewachsen war, fühlte sich in diesem Augenblick komplett überfordert.Sie hätte mit allem gerechnet, damit nicht.Sie hatte es sich immer gewünscht, erhofft, aber nicht wirklich erwartet.Und nun sollte ihr Traum wahr werden?Sie konnte immer nur auf den Gegenstand blicken, den Lars in der Hand hielt, und das war eindeutig ein Ring, ein wunderschöner Ring, das erkannte sie auf den ersten Blick.Sie war aufgeregt!Und diese Aufgeregtheit erinnerte sie an ihre Kindheit, wenn sie an Weihnachten darauf gewartet hatte, vom Christkind beschenkt zu werden.Dafür gab es nur eine einzige Erklärung.Lars würde ihr gleich einen Antrag machen, etwas, was sie nicht erwartet hatte, und sie … sie würde die glücklichste Frau auf der ganzen Welt sein.In ihrem Kopf spielte sich ein Feuerwerk von Gedanken ab.Sie blickte ihn erwartungsvoll an, natürlich würde sie direkt ›JA‹ sagen, hoffentlich nicht schon, ehe er seinen Antrag beendet hatte.Manchmal wurden Träume wahr, und sie, Roberta Steinfeld, befand sich in einem Traum, der niemals enden sollte!Als Lars zu sprechen begann, hielt sie den Atem an."Als ich bei dem Juwelier vorbeikam und im Schaufenster diesen Ring entdeckte, da wusste ich, dass er keiner anderen Frau als nur dir gehören durfte. Es ist ein Unikat, das heißt, es gibt ihn kein zweites Mal auf der Welt. Und das ist gut so, denn keine andere Frau kommt nur annähernd an dich heran, du bist einmalig, und ich bin ein großer Glückspilz, weil du ausgerechnet mir deine Liebe schenkst.Er sprach noch viele wundervolle Worte aus, bei denen ihr Herz normalerweise vor Freude gehüpft wäre. Jetzt musste sie alles tun, um ihre Enttäuschung nicht zu zeigen. Es gab keinen Antrag, Lars hatte den Ring einfach so gekauft.

  • Der neue Sonnenwinkel 27 – Familienroman: Kann die Liebe Zufall sein?
    Der neue Sonnenwinkel 27 – Familienroman: Kann die Liebe Zufall sein?
    Der neue Sonnenwinkel 27 – Familienroman: Kann die Liebe Zufall sein?

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Wenn es nur jemandem gäbe, dem sie sich anvertrauen könnte, dachte Maren Bredenbrock. Sie war voller Wünsche und voller Hoffnungen. Ihr Leben flog ihr derzeit ganz schön um die Ohren. War das ein Wunder? Auch wenn sie bereits fünfzehn Jahre alt war, war sie noch weit davon entfernt, ganz cool ihr Leben allein zu meistern. In diesem Alter brauchte man nicht nur einen Elternteil, sondern man sehnte sich nach einer heilen Weg, die aus Vater und Mutter bestand. Sie und ihr Bruder Tim hatten nur ihren Vater. Zum Glück. Und der kümmert sich wirklich sehr um sie, im Gegensatz zu ihrer Mutter, die sie einfach verlassen hatte, um sich zu verwirklichen. Und es war ganz schlimm, dass Maren ganz zufällig mitbekommen hatte, dass ihr Vater der Mama einen großen Batzen Geld zahlen musste, damit sie sie endlich in Frieden ließ. Das war zwar gut so, weil sie mit ihr nichts mehr anfangen konnten. Doch es war schon bitter zu erfahren, dass ihre Mutter überhaupt nicht an ihnen interessiert war, dass sie Tim und sie gar nicht haben wollte. War das normal?

  • Der neue Sonnenwinkel 28 – Familienroman: Du bist spitze, Mami!
    Der neue Sonnenwinkel 28 – Familienroman: Du bist spitze, Mami!
    Der neue Sonnenwinkel 28 – Familienroman: Du bist spitze, Mami!

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Es war leider kein Gast, der den ›Seeblick‹ betrat, sondern es war der Postbote, eigentlich ein sehr netter freundlicher Mann. Er konnte nichts dafür, dass das, was ihr Unbehagen verursachte, mit der Post zusammenhing, die er ihr brachte."Hallo, Frau Herzog", rief er und wedelte mit ein paar Briefen herum. "Heute gibt es mehr Post.Als wenn das etwas wäre, um in Freude und Begeisterungsstürme auszubrechen.Sie bemühte sich, nett und freundlich zu sein, obwohl sie mit einem Blick bemerkt hatte, dass gleich obenauf ein Brief vom Finanzamt lag."Darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten?", erkundigte sie sich, "oder darf es etwas anderes sein?Der Mann freute sich.Dennoch sagte er: "Ich bin heute spät dran, deswegen darf ich keine Zeit mehr verlieren. Einen Kaffee nehme ich gern ein andermal, aber ein Schluck Mineralwasser, das wäre nett, das werde ich nicht ausschlagen.Julia erhob sich, und sie kam sich vor wie eine alte, gebeugte Frau, als sie für diesen netten Mann das Mineralwasser holte, das er zügig austrank, sich bedankte."Ich habe die Briefe auf den Tisch gelegt, dann vielleicht bis morgen.Am liebsten hätte sie ihm zugerufen: "Lieber nicht.Das hätte ihn sehr verwundert, sie sagte nichts, und nachdem er gegangen war, setzte sie sich wieder an den Tisch.Es dauerte eine ganze Weile, ehe sie die Briefe in die Hand nehmen konnte.Eigentlich musste sie keinen der Briefe öffnen.Das vom Finanzamt war eine Mahnung wegen der Umsatzsteuer, in dem nächsten Brief wurde sie an die Zahlung der Grunderwerbssteuer für den Kauf des ›Seeblick‹ erinnert. Mit dieser Mahnung hatte sie bereits seit Tagen gerechnet. Und wenn sie ehrlich war, dann hatte sie auf ein Wunder gehofft, auf etwas, was sie von all ihren Sorgen befreien würde.

  • Der neue Sonnenwinkel 29 – Familienroman: Sein Traum wird wahr
    Der neue Sonnenwinkel 29 – Familienroman: Sein Traum wird wahr
    Der neue Sonnenwinkel 29 – Familienroman: Sein Traum wird wahr

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Eine offene Zimmertür bedeutete überhaupt nichts!Beatrix Schuler wusste nicht, was auf einmal mit ihr los war. Warum reagierte sie jetzt beinahe hysterisch?Wie magisch angezogen steuerte sie auf diese offene Tür zu. Sie blieb stehen, atmete tief durch, dann klopfte sie.Es geschah nichts!Sie rief leise: "Leni?Wieder kam keine Reaktion. Da fasste sie sich ein Herz und ging in den Raum hinein. Es war ein großes Schlafzimmer, das sie selbst bis vor ein paar Nächten bewohnt hatte, genau gesagt bis vor dem Wochenende, an dem sie zu ihren Eltern und ihrem geliebten kleinen Sohn gefahren war. Es war Leni gewesen, die den Umzug vorgenommen hatte, wofür Beatrix ihr unendlich dankbar gewesen war.Weil sie das Projekt der Uni leitete, war man davon ausgegangen, dass ihr deswegen auch das schönste Schlafzimmer zustünde. Beatrix hatte sich eigentlich von Anfang an darin nicht wohlgefühlt. Dafür gab es mehrere Gründe, doch einer davon war auf jeden Fall, dass sie keine ebenerdigen Schlafzimmer mochte, weil man in denen nicht mit offenem Fenster schlafen konnte. Auf jeden Fall erschiene ihr das als zu riskant. Bei Leni war es genau umgekehrt. Sie schlief gern ebenerdig, weil sie das daheim ebenfalls tat. Und jeder Mensch hielt halt gern an seinen Gewohnheiten fest.Es war also ganz wunderbar gewesen, dass sie sich darüber unterhalten hatten, und so war es zu dem Tausch gekommen.Beatrix war frohen Mutes in das ehemalige Kinderzimmer mit den schrägen Wänden gezogen, in dem sie sich pu­delwohl fühlte und in dem sie bei offenem Fenster schlafen konnte.

  • Der neue Sonnenwinkel 30 – Familienroman: Rückkehr eines Weltenbummlers
    Der neue Sonnenwinkel 30 – Familienroman: Rückkehr eines Weltenbummlers
    Der neue Sonnenwinkel 30 – Familienroman: Rückkehr eines Weltenbummlers

    Erst liegt ihre Welt in Scherben, und plötzlich ist sie wunderschön. Ole hat eingesehen, dass sie es langsam angehen lassen müssen. Er akzeptiert eine Fernbeziehung, mehr noch, er holt für Simone Bella, das "Honigtöpfchen", aus dem Tierheim. Simone ist bald glücklich mit Ole und ihrem "Honigtöpfchen", kann ihr Glück nicht fassen, alles ist schön wie nie zuvor in ihrem Leben. – Fabian kommt zu seinen Eltern, um ihnen persönlich mitzuteilen, dass Stella mit den Kindern auf und davon ist, einfach so, ohne sich persönlich zu verabschieden. Das ist schmerzlich, doch Heinz reist mit Rosmarie einfach nach Paris, um sie abzulenken. Jörg kommt auf einen Sprung aus Skandinavien vorbei, er leidet unter dem neuerlichen Kindesentzug. – Als Roberta nachts auf den Parkplatz des Krankenhauses zu ihrem Auto geht, macht sich an dem ein Polizist zu schaffen, der sich umdreht und sie mit einer Taschenlampe anleuchtet … Inge Auerbach stand neben der geöffneten Tür und schaute den Besucher an wie einen Geist. Sie war so überrascht, dass es ihr im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache verschlagen hatte. Vielleicht lag es daran, dass sie und die ganze Familie so sehr auf den Besuch von Jörg und seiner Charlotte fixiert gewesen waren und dass Inge in dem Glauben gewesen war, für diese beiden die Tür zu öffnen.Jetzt wusste sie, dass sie es nicht waren. Und wen sie da erblickte, die Überraschung hätte nicht größer sein können."Hallo, Mama", ergriff der Besucher das Wort. "Erkennst du mich nicht mehr? Ich habe mir doch nur die Haare abschneiden lassen, und ja, ein wenig älter bin ich seit unserem letzten Treffen natürlich auch geworden.Jetzt war bei Inge der Knoten geplatzt. Sie begann zu lachen und zu weinen, dann umarmte sie ihren Sohn Hannes, der vor der Tür stand und schluchzte: "Hannes, mein Junge, was für eine wundervolle Überraschung.Inge konnte nicht aufhören, ihn zu umarmen.Welche Gedanken sie sich seinetwegen gemacht hatte, und nun stand er einfach vor der Tür, und wie es schien, ging es ihm gut. Er sah nicht mehr so verwegen aus, doch das konnte an dem ordentlichen Haarschnitt liegen.Den in der Küche Wartenden schien es wohl zu lange zu dauern, Pamela kam in die Diele, um nachzusehen, als sie­ ihren Bruder entdeckte, quietschte sie: "Ich glaube es nicht, Hannes.Ob es sich nun gehörte oder nicht, sie schob ihre Mutter einfach beiseite, und dann herzte sie ihren Bruder, an dem sie so sehr hing.Nach der lebhaften und zugleich innigen Begrüßung schob Hannes seine Schwester ein wenig von sich weg, betrachtete sie und sagte mit einer sehr wohlwollend klingenden Stimme: "Pam, du bist ja richtig erwachsen geworden, und hübsch siehst du aus.Pamela wurde rot wie eine überreife Tomate, und sie wusste überhaupt nicht, wohin sie vor lauter Verlegenheit blicken sollte.Sie hakte sich bei Hannes ein und zog ihn mit sich in die Küche."Seht mal, wen ich euch da mitgebracht hatte", rief sie freudestrahlend, und nachdem sich die erste Überraschung gelegt hatte, begrüßte Hannes seinen Vater, seine Großmutter, den Großvater, und er vergaß auch nicht Luna, die noch nicht wusste, wie sie damit umgehen sollte, dass da jemand gekommen war, der ihr die Aufmerksamkeit stahl."Du siehst ja richtig ordentlich aus, mein Sohn", bemerkte der Professor, "so gefällst du mir sehr.

  • Der neue Sonnenwinkel 31 – Familienroman: Keine Liebe ohne Scherben?
    Der neue Sonnenwinkel 31 – Familienroman: Keine Liebe ohne Scherben?
    Der neue Sonnenwinkel 31 – Familienroman: Keine Liebe ohne Scherben?

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Das Klingeln an der Haustür sollte aufhören. Das nervte.Es war Samstag, da sollte man sie gefälligst in Ruhe lassen.Es hörte auf!Eigentlich sollte Roberta jetzt zufrieden sein. Sie war es nicht, weil es normalerweise nicht ihre Art war, etwas einfach zu ignorieren.Roberta hatte sich verändert, war dünnhäutiger geworden, es störte sie die Fliege an der Wand.Das war ihr bewusst, doch seit Lars einfach gegangen war, war nichts mehr so, wie es gewesen war, ihre kleine, heile Welt war aus den Fugen geraten.Sie konnte nicht damit um­gehen, dass er wie ein kleines, bockiges Kind davongelaufen war. Sie hätten miteinander reden müssen, und das konnten sie normalerweise ja auch.Nichts war mehr normal.Hätte sie bloß den Mund gehalten und nicht von einem gemeinsamen Zusammenleben gesprochen. Es hatte sich ergeben, aus einer Stimmung heraus war sie sehnsuchtsvoll geworden und hatte für einen Moment das Unmögliche für möglich gehalten. Das war falsch gewesen, doch man ist erst hinterher immer schlauer.Sie stand auf, die Neugier trieb sie doch zur Haustür, obwohl von dort nichts mehr zu hören war. Sie riss die Tür auf und prallte zurück, als sie ihre Freundin Nicki sah. Mit der hätte sie überhaupt nicht gerechnet. Seit ihre Freundin mit Dr. Peter Bredenbrock zusammen war, verbrachte sie die Wochenenden mit ihm und seinen Kindern Maren und Tim. Ja, im Sonnenwinkel, in dem Nicki, ihren eigenen Worten nach, nicht einmal tot überm Zaun hängen wollte.

  • Der neue Sonnenwinkel 32 – Familienroman: Immer Ärger mit Max
    Der neue Sonnenwinkel 32 – Familienroman: Immer Ärger mit Max
    Der neue Sonnenwinkel 32 – Familienroman: Immer Ärger mit Max

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Roberta konnte nicht glauben, was sie da sah, lässig und entspannt saß im Sessel ihr Exmann Dr. Max Steinfeld, der sie wie ein böser Schatten verfolgte, obschon sie lange schon geschieden waren. Er grinste sie an. "Ja, ich bin durchs Fenster gekommen", erklärte er seelenruhig, als sei es die selbstverständlichste Sache der Welt, "hätte ich an der Tür geklingelt, dann hättest du mir nicht geöffnet." Es war so unglaublich, dass es Roberta zunächst einmal die Sprache verschlug. Sie war aufgeregt, doch sie bemühte sich, sich ihre Aufgeregtheit nicht anmerken zu lassen. Sie war lange genug mit diesem Schwerenöter verheiratet gewesen, um zu wissen, dass man die Ruhe behalten musste, sonst gewann Max sehr schnell Oberwasser. Sie wunderte sich, wie ruhig ihre Stimme klang, als sie ­bemerkte: "Max, du weißt schon, dass das Hausfriedensbruch war, was du da gemacht hast." "Mein Gott, Roberta, sei nicht so lehrerhaft. Und wenn es Hausfriedensbruch ist, willst du mich jetzt anzeigen? Ich würde dir davon abraten, denn damit schadest du deinem guten Ruf." Wie war ihr Ex denn drauf? "Ich schade meinem guten Ruf? Max, ich bin das Opfer. Und es ist mir vollkommen gleichgültig, was die Leute sagen. Vermutlich werden sie mich bedauern, wenn sie erfahren, dass mein Exmann, der mich ausgenommen hat wie eine Weihnachtsgans, mich stalkt … schon vergessen, das hast du. Und der einfach bei mir einbricht. Max, was bist du nur für ein Mensch." Er grinste sie an.

  • Der neue Sonnenwinkel 33 – Familienroman: Das Doppelleben des Herrn Auerbach
    Der neue Sonnenwinkel 33 – Familienroman: Das Doppelleben des Herrn Auerbach
    Der neue Sonnenwinkel 33 – Familienroman: Das Doppelleben des Herrn Auerbach

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Inge hatte das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren, vor allem wurde ihr bewusst, wie brüchig die scheinbare Sicherheit gewesen war. Das war jetzt die Quittung dafür, dass sie nicht mit Werner geredet hatte. Es hatte sie eingeholt wie damals mit Pamela. Warum war sie nicht schlau geworden, hatte aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt? Werner betrog sie! Werner belog sie! Doch sie konnte sich ihrem Schmerz nicht hingeben, denn in diesem Augenblick kam ihre Jüngste in die Küche zurückgelaufen. "Der Papa ist ja nicht da", rief sie enttäuscht, "dann kann ich ja auch nicht sauer auf ihn sein, weil er mich nicht in seinem Auto mitgenommen hatte und ich den Bus nehmen musste." Das war ihr Anker, an dem Inge sich festhalten wollte, auch wenn sie wusste, dass es töricht war, Pamela hatte sich nicht geirrt, sie selbst hatte schließlich ihren Ehemann höchstpersöhnlich in dem Wiener Caféhaus gesehen, nicht nur ihn, sondern sehr vertraut mit dieser höchst attraktiven jungen Frau. Dennoch sagte sie und wunderte sich über den festen Klang ihrer Stimme: "Du musst dich geirrt haben, mein Kind, ich sagte doch, dass Papa sich mit einem Kollegen am Flughafen getroffen hat." Das konnte Pamela nicht auf sich sitzen lassen. "Mama, ich habe Augen im Kopf, und mit denen kann ich sehr gut sehen. Es war Papa, und er hat sich aus dem Staub gemacht, als ich ihn rief." Wie kam sie jetzt wieder aus der Nummer raus? Es war schrecklich, aber dennoch wollte Inge nicht, dass Pamela schlecht über ihren Papa dachte. So weit ging Inge nicht, dass sie sich zugunsten ihrer eigenen Person profilieren wollte. Was geschehen war und geschah, das ging zunächst einmal nur sie und Werner etwas an. "Pamela, Papa ist nicht da, wir müssen also warten, bis er nach Hause kommt, und wenn wir uns jetzt nicht an den Tisch setzen, dann wird das Essen kalt. Außerdem bist du doch auch mit dem Bus gut und rechtzeitig nach Hause gekommen, nicht wahr?"

  • Der neue Sonnenwinkel 34 – Familienroman: Wer bist du, schöne Fremde?
    Der neue Sonnenwinkel 34 – Familienroman: Wer bist du, schöne Fremde?
    Der neue Sonnenwinkel 34 – Familienroman: Wer bist du, schöne Fremde?

    Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück. Wäre Dr. Roberta Steinfeld nicht so sehr in ihre eigenen Gedanken verstrickt gewesen, dann hätte sie natürlich sofort erkannt, wer da wie ein Häufchen Elend auf ihrer Treppe saß. Erst als sie unmittelbar davorstand, erkannte sie ihre Freundin Nicki, die sie schon so schmerzlich vermisst hatte. Aber das konnte doch überhaupt nicht sein! Nicki befand sich auf dem Jakobsweg und wollte, beginnend in Frankreich, die ganze Strecke zu Fuß bis Santiago de Compostella gehen, dem Ziel der Pilger. Sie strich sich über die Stirn, gaukelte ihre Fantasie ihr da etwas vor? Nein, es war nicht so! Auf der Treppe saß tatsächlich Nicki, und die sprang auf und warf sich in Robertas Arme, ehe sie anfing, haltlos zu schluchzen. Was war geschehen? Roberta versuchte Nicki zu beruhigen, was ihr schließlich auch einigermaßen gelang, was allerdings kein Wunder war, schließlich war sie Ärztin und auch darin geübt, Patienten zu beruhigen. Nur war das hier keine Patientin, es war ihre allerbeste Freundin, mit der sie bisher durch dick und dünn gegangen war, und unter anderen Umständen hätte Nicki jetzt überhaupt nicht hier sein dürfen. Das war schon eine Situation, die auch eine erfahrene Ärztin aus der Spur bringen konnte, vor allem, wenn es sich bei dem Menschen um jemanden handelte, der einem sehr nahe stand. Roberta fasste sich als Erste, dann führte sie die willenlose Nicki ins Haus, verfrachtete sie in einen Sessel, brachte ihr ein Glas Wasser, weil so etwas niemals schaden konnte. Und sie hatte recht daran getan, denn Nicki trank das Glas beinahe in einem Zug aus, dann stellte sie es ab und sagte: "Ich bin wieder da." Das war so typisch Nicki! Roberta musste sich ein Lächeln verkneifen, diese Bemerkung war so überflüssig wie ein Kropf. Also sagte sie nichts, denn sie wusste, gleich würde Nicki anfangen zu reden wie ein Wasserfall. Auch das kannte sie, und während sie wartete, fragte Roberta sich insgeheim, was wohl geschehen war. Nicki, schon immer sehr schlank, war dünn geworden, und sie hatte sich ihre wunderschönen langen schwarzen Haare raspelkurz schneiden lassen, was nicht einmal schlecht aussah. Es stand Nicki, doch es war halt ungewohnt.

  • Der neue Sonnenwinkel 35 – Familienroman: Kinderlachen im Doktorhaus
    Der neue Sonnenwinkel 35 – Familienroman: Kinderlachen im Doktorhaus
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