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Versuch über den menschlichen Verstand. Band I: Buch I und II
Versuch über den menschlichen Verstand. Band II: Buch III und IV
Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830)
eBook-Reihen30 Titel

Philosophische Bibliothek

Von John Locke, Nagarjuna, Anonymus und

Bewertung: 3 von 5 Sternen

3/5

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Über diese Serie

Das Erstlingswerk von David Hume (1711–1776), das hier in der bearbeiteten Übersetzung von Theodor Lipps neu ediert wird, trägt den Titel A Treatise of Human Nature: Being an Attempt to Introduce the Experimental Method of Reasoning into Moral Subjects; die Bücher I und II der Schrift (Über den Verstand, Über die Affekte) wurden 1739 anonym publiziert, Buch III (Über Moral) folgte 1740, ebenfalls anonym. Die großen Erwartungen, die der Autor in die Veröffentlichung der drei Bücher setzte, erfüllten sich nicht – sie fielen »als Totgeburt aus der Presse« (so Hume über die Nichtbeachtung seines Erstlings durch die Zeitgenossen).

Heute gilt das Jugendwerk, da es im Kern bereits die ganze Philosophie des kritischen Empirikers enthält, als Humes grundlegendes theoretisches Werk. Humes Wissenschaft von der menschlichen Natur vollzieht sich in einer doppelten Bewegung: Sie zerstört der Intention nach die traditionelle Metaphysik und etabliert deren ihr selbst verborgene Wahrheit in einer neuartigen Geisteswissenschaft oder Anthropologie, der »science of man«. In dieser anthropologischen Restauration der rationalistischen Metaphysik ähnelt die Humesche Philosophie der Anthropologie in der Renaissance und der beginnenden Neuzeit, die sich gegen die Scholastik und deren Ontologie wendet und ein anthropozentrisches Konzept an ihre Stelle setzt. Die militante Anthropologie Humes destruiert den Rationalismus und rekonstruiert die von ihren falschen Prätentionen gereinigte Philosophie in einem neuen Medium. In dieser Negation und Ersetzung erhebt sie einen universalistischen Erkenntnisanspruch – und nimmt diesen als bloß empirische Seelenlehre und Phänomenologie zugleich zurück.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum1. Jan. 1985
Versuch über den menschlichen Verstand. Band I: Buch I und II
Versuch über den menschlichen Verstand. Band II: Buch III und IV
Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830)

Titel in dieser Serie (40)

  • Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830)
    Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830)
    Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830)

    Dieses von Hegel als Leitfaden für die Hörer seiner Vorlesungen konzipierte Werk bietet einen programmatischen Aufriß seines gesamten philosophischen Systems. Es umfaßt die drei Teile: Wissenschaft der Logik, Philosophie der Natur und Philosophie des Geistes. Die 8., um ein Literaturverzeichnis erweiterte Auflage bietet den durchgesehenen Text der 6., nach der Originalausgabe neu herausgegebenen Text mit Anmerkungen von F. Nicolin und O. Pöggeler. Beigegeben sind eine Einleitung, Literaturverzeichnis und Personen- und Sachregister.

  • Versuch über den menschlichen Verstand. Band I: Buch I und II
    Versuch über den menschlichen Verstand. Band I: Buch I und II
    Versuch über den menschlichen Verstand. Band I: Buch I und II

    Lockes philosophisches Hauptwerk wurde bereits 1671 begonnen, aber erst 1690 vollständig publiziert. Im Sendschreiben an den Leser berichtet Locke von einer mit Freunden geführten, ergebnislosen Diskussion, die ihn auf den Gedanken gebracht habe, solchen Sacherörterungen eine Untersuchung der Leistungsfähigkeit des menschlichen Verstandesvermögens voranzuschicken. Die Durchführung dieses kritischen Programms beginnt - nach der Widerlegung der überkommenen Lehre von den angeborenen Ideen und Grundsätzen (Buch 1) - mit dem Aufweis des empirischen Ursprungs des gesamten Materials der menschlichen Erkenntnis (Buch 2) und endet - nach einer später eingeschobenen Erörterung über Sprache und Denken (Buch 3) - mit einer Bestimmung der Grenzen und Arten der Erkenntnis (Buch 4). Neben einer Bibliographie von R. Brandt bietet die Ausgabe eine vollständige Übersetzung aller vier Bücher.

  • Versuch über den menschlichen Verstand. Band II: Buch III und IV
    Versuch über den menschlichen Verstand. Band II: Buch III und IV
    Versuch über den menschlichen Verstand. Band II: Buch III und IV

    Lockes philosophisches Hauptwerk wurde bereits 1671 begonnen, aber erst 1690 vollständig publiziert. Im »Sendschreiben an den Leser« berichtet Locke von einer mit Freunden geführten, ergebnislosen Diskussion, die ihn auf den Gedanken gebracht habe, solchen Sacherörterungen eine Untersuchung der Leistungsfähigkeit des menschlichen Verstandesvermögens voranzuschicken. Die Durchführung dieses kritischen Programms beginnt – nach der Widerlegung der überkommenen Lehre von den angeborenen Ideen und Grundsätzen (Buch 1) – mit dem Aufweis des empirischen Ursprungs des gesamten Materials der menschlichen Erkenntnis (Buch 2) und endet – nach einer später eingeschobenen Erörterung über Sprache und Denken (Buch 3) – mit einer Bestimmung der Grenzen und Arten der Erkenntnis (Buch 4).

  • Monologen: nebst den Vorarbeiten
    Monologen: nebst den Vorarbeiten
    Monologen: nebst den Vorarbeiten

    Hauptmotiv der auf den "Selbstprüfungen" Über den Wert des Lebens und auf der Neujahrspredigt von 1792 fußenden Schrift sind philosophisch-moralische Überlegungen, die zum Horizont der Romantik gehören. Die Berührung mit dem Absoluten entsteht aus der Einsicht und Einkehr in den innersten Kern des Selbst.

  • Kurzer Traktat über Gott, den Menschen und dessen Glück: Sämtliche Werke, Band 1
    Kurzer Traktat über Gott, den Menschen und dessen Glück: Sämtliche Werke, Band 1
    Kurzer Traktat über Gott, den Menschen und dessen Glück: Sämtliche Werke, Band 1

    Der Kurze Traktat ist ein Frühwerk Spinozas. Er entstand um 1660 und ist nur als Kopie einer niederländischen Übersetzung der lateinisch geschriebenen Abhandlung erhalten; erst 1862 wurde er, in unzureichender Form, erstmals publiziert. Der junge Philosoph, 1656 aus der jüdischen Gemeinde in Amsterdam verbannt, Autodidakt und voller Wissbegierde, stand unter dem Einfluss vielfältiger geistiger Strömungen. Da ist einmal die marranische Tradition jüdischen Denkens, die in Amsterdam fortwirkte; zum anderen das antidogmatische Christentum seines Freundeskreises der Kollegianten und Mennoniten; die neuplatonisch beeinflusste Philosophie des Leone Ebreo; sowie nicht zuletzt die Philosophie Descartes', die in affekttheoretischer Hinsicht in den Traktat eingegangen ist. Auch wenn Spinoza seine Gedanken hier noch nicht more geometrico demonstriert, kann der Kurze Traktat als eine Frühform der Ethik, seines systematischen Hauptwerks, angesehen werden. Die drei im Titel genannten Themen sind auch die drei zentralen Themen der Ethik: Gott, Mensch und menschliches Glück. Wesentliche Elemente der reifen Philosophie Spinozas sind schon präsent: die attributiv bestimmte Natur Gottes, der Monismus der einen Substanz, die Zurückweisung der Willensfreiheit, die ontologische Nichtigkeit der moralphilosophischen Kategorien von »gut« und »schlecht«, die Theorie des Wahren als Kriterium seiner selbst und des Falschen, die Verankerung der Leidenschaften in einer unzureichenden Form des Erkennens, die Vernunft als Instanz einer Beurteilung und nicht Steuerung der Affekte, menschliche Freiheit als Freisein von äußerem Zwang. Vollständige Neuübersetzung von Wolfgang Bartuschat mit neuer Einleitung und kommentierenden Anmerkungen sowie einem deutsch-niederländischen Begriffsregister.

  • Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt: Sämtliche Werke, Band 2. Zweisprachige Ausgabe
    Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt: Sämtliche Werke, Band 2. Zweisprachige Ausgabe
    Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt: Sämtliche Werke, Band 2. Zweisprachige Ausgabe

    Die "Ethik" ist Spinozas Hauptwerk, an dem er von 1662 bis 1675 gearbeitet hat. Sie enthält das Ganze seiner Philosophie, die er - wie kein anderer bedeutender Philosoph - in einem einzigen Werk zusammengefaßt hat. Das in fünf Teile gegliederte Werk enthält im ersten Teil eine Theorie elementarer Strukturen der Welt, im zweiten Teil eine Theorie menschlichen Erkennens und in den restlichen drei Teilen eine Ethik vernünftigen menschlichen Handelns, auf die - wie der Titel "Ethik" signalisiert - die gesamte Philosophie hinausläuft.

  • Theologisch-politischer Traktat: Sämtliche Werke, Band 3
    Theologisch-politischer Traktat: Sämtliche Werke, Band 3
    Theologisch-politischer Traktat: Sämtliche Werke, Band 3

    Spinoza entwickelt in seinem Traktat die Grundlagen von Toleranz in der Religion und Liberalität in der Politik und plädiert vehement für die Freiheit philosophischen Denkens. Er wendet sich gegen ein falsches Religionsverständnis der zeitgenössischen Theologen und legt – als einer der ersten Denker – die Bibel historisch-kritisch und nicht dogmatisch aus. Spinoza erörtert die im Feld des Religiösen aufgewiesene Freiheit im Hinblick auf den besten Staat und zeigt, dass die Freiheit zu philosophieren die unabdingbare Voraussetzung für Frieden im Staat ist. Die Neuausgabe des Textes enthält neben einer Einführung und erläuternden Anmerkungen des Herausgebers auch ein Verzeichnis der Bibelstellen sowie ein Namen- und Sachregister.

  • Descartes' Prinzipien der Philosophie: Sämtliche Werke, Band 4. In geometrischer Weise dargestellt mit einem Anhang, enthaltend Gedanken zur Metaphysik
    Descartes' Prinzipien der Philosophie: Sämtliche Werke, Band 4. In geometrischer Weise dargestellt mit einem Anhang, enthaltend Gedanken zur Metaphysik
    Descartes' Prinzipien der Philosophie: Sämtliche Werke, Band 4. In geometrischer Weise dargestellt mit einem Anhang, enthaltend Gedanken zur Metaphysik

    Die 1663 in Amsterdam unter dem Titel »Des Cartes Principiorum Philosophiae Pars I et II, More Geometrico demonstratae« erschienene Schrift ist die einzige, die Spinoza zu Lebzeiten unter seinem Namen hat veröffentlichen lassen; er hoffte, dass »bei dieser Gelegenheit sich vielleicht einige Männer, die in meinem Vaterlande die obersten Stellen einnehmen, finden werden, die das Übrige, was ich geschrieben habe und als meine Sicht anerkenne, zu sehen wünschen und darum Sorge tragen, dass ich es veröffentlichen kann, ohne eine Unannehmlichkeit befürchten zu müssen«. Der eigentümliche Reiz dieser Schrift liegt darin, dass sie eine Auseinandersetzung Spinozas mit Descartes auf dem Boden der Cartesischen Philosophie und mit der Begrifflichkeit der spätscholastischen Metaphysik enthält. Sie vermag Probleme und Spannungen innerhalb der referierten Systeme aufzuzeigen und deutlich zu machen, dass sie nach einer andersartigen Begründung verlangen. Indem das Referat teilweise auf Spinozas eigene Position verweist, ist die Schrift das Beispiel einer Textexegese, in der Implikationen des Textes aufgezeigt werden, die über die Perspektive der im Text verhandelten Sachverhalte hinaus auf einen höheren Standpunkt hindeuten. Dieser Standpunkt ist somit eine Fortentwicklung der Sache selbst.

  • Von der Freiheit des Meeres
    Von der Freiheit des Meeres
    Von der Freiheit des Meeres

    Hugo Grotius (1583–1645) verfasste 1604/05 ein Rechtsgutachten für die Vereenigde Oostindische Compagnie, aus dem zu seiner Zeit nur ein Kapitel, "Mare liberum", veröffentlicht wurde. Hierin verteidigt Grotius das Recht des jungen niederländischen Staates auf freie Schifffahrt und freien Handel und weist den Anspruch der Spanier, Portugiesen und Engländer auf ein Monopol im Kolonialhandel zurück, indem er den Rechtsgrundsatz formuliert, dass niemand ein Eigentum an den Meeren beanspruchen dürfe und diese folglich allen Nationen als internationale Gewässer für die Handelsschifffahrt zur Verfügung stehen müssten. Ergänzt um die Einschränkung der sog. Dreimeilenzone wurde "Von der Freiheit des Meeres" zur Grundlage für das internationale Seerecht.

  • Fünf Fragen über die intellektuelle Erkenntnis: Quaestio 84-88 des 1. Teils der Summa de theologia
    Fünf Fragen über die intellektuelle Erkenntnis: Quaestio 84-88 des 1. Teils der Summa de theologia
    Fünf Fragen über die intellektuelle Erkenntnis: Quaestio 84-88 des 1. Teils der Summa de theologia

    Die Quaestionen 84-88 enthalten zentrale Partien der thomistischen Erkenntnislehre. Hintergrund ist die mittelalterliche Kontroverse um die Einheit des Intellekts. Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck des durchges. Nachdr. von 1986.

  • Drei Schriften vom verborgenen Gott
    Drei Schriften vom verborgenen Gott
    Drei Schriften vom verborgenen Gott

    Von dem biblischen Motiv der Suche nach dem verborgenen Gott, die im Dunkel der Ungewißheit beginnt, und der Erkennbarkeit Gottes handelt ein Großteil des philosophischen Werks des Nikolaus von Kues. Auch in den in diesem Band versammelten drei Schriften "Vom verborgenen Gott" (De deo abscondito), "Vom Gottsuchen" (De quaerendo deum) und "Von der Gotteskindschaft" (De filiatione die) geht es um die Suche des Menschen nach dem Ausgang und Endziel allen Seins und sein Heimfinden zu Gott. Der Mensch weiß, daß er Gott nicht erkennen kann, aber die Stellungnahme zu dem verborgenen Gott ist für den Menschen die Seins- und Lebensfrage, er sucht in Gott seine Vollendung.

  • Grundriss des Eigentümlichen: in Rücksicht auf das theoretische Vermögen als Handschrift für seine Zuhörer (1795)
    Grundriss des Eigentümlichen: in Rücksicht auf das theoretische Vermögen als Handschrift für seine Zuhörer (1795)
    Grundriss des Eigentümlichen: in Rücksicht auf das theoretische Vermögen als Handschrift für seine Zuhörer (1795)

    Der Grundriß führt die in der Grundlage von 1794 dargelegte Begründung der theoretischen Philosophie bis zu dem Punkt, wo Kants Kritik der reinen Vernunft ansetzt.

  • Versuch einer neuen Darstellung der Wissenschaftslehre: Vorerinnerung, Erste und Zweite Einleitung, Erstes Kapitel (1797/98)
    Versuch einer neuen Darstellung der Wissenschaftslehre: Vorerinnerung, Erste und Zweite Einleitung, Erstes Kapitel (1797/98)
    Versuch einer neuen Darstellung der Wissenschaftslehre: Vorerinnerung, Erste und Zweite Einleitung, Erstes Kapitel (1797/98)

    Der 1797/1798 begonnene Versuch, dem Zeitgenossen eine "wohltuende Faßlichkeit" zugebilligt hatten, liefert innerhalb der einleitenden Standpunkts- und Methodenkritik einen Schlüssel zur Wissenschaftslehre, der auf die Grundlage von 1794/95 paßt, dessen Brauchbarkeit für die neue Darstellung jedoch durch deren Tendenz zu einem neuen Systemstandpunkt verhindert wird. So reiht er sich in die Folge jener Übergangswerke ein, die für Fichtes Arbeit zwischen 1794 und 1804 charakteristisch sind.

  • Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre: als Handschrift für seine Zuhörer (1794)
    Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre: als Handschrift für seine Zuhörer (1794)
    Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre: als Handschrift für seine Zuhörer (1794)

    Im Zentrum seines Werkes steht Fichtes WL, die er siebenmal bearbeitete. Die zweite Darstellung, die Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre (1794), in der er das Wissen von Tatsachen von den Prinzipien der Gegenstandserfahrung aus erörtert, ist die einflussreichste geblieben. Fichte hat in der Gegenstandserfahrung nicht nur die praktischen, sondern auch die theoretischen Prinzipien aufgezeigt und damit die Verbindung von theoretischer und praktischer Vernunft nachgewiesen. Sein Werk wurde durch diese Leistung Ausgangspunkt des deutschen Idealismus. Dem Text dieser seit dem Neudruck 1956 vierten Auflage liegt die »zweite verbesserte Ausgabe« von 1802, Leipzig zugrunde. Varianten zur Erstausgabe von 1794 und der Auflage von 1802, Tübingen werden mitgeteilt, ebenso die Marginalbemerkungen Fichtes. Mit Einleitung, Registern und Verzeichnis der Ausgaben.

  • Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde: 2. Auflage (1847)
    Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde: 2. Auflage (1847)
    Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde: 2. Auflage (1847)

    Schopenhauers Dissertation, die er 1847 in einer wesentlich erweiterten Fassung herausbrachte, liegt hier nach der Kritischen Ausgabe der Sämtlichen Werke von Arthur Hübscher vor. Ausgangspunkt der Untersuchung ist der Satz »Nihil est sine ratione« (nichts ist ohne Grund), den Schopenhauer zunächst als tradiertes Prinzip jeder Seinsordnung vorstellt. In den folgenden Kapiteln werden die verschiedenen Fassungen des Satzes von Descartes bis Kant und seinen Nachfolgern untersucht – mit dem Ergebnis: Gründe für Zusammenhänge seien nicht Merkmale einer Seinsordnung, sondern gehörten unseren Vorstellungen an, und zwar je nach Gegenstandsbereich in unterschiedlichen Formen. Die Ausgabe enthält eine Einleitung »Schopenhauer heute« von Michael Landmann und einen Vergleich der ersten mit der zweiten Auflage des Werks von Elfriede Tielsch.

  • De mundi sensibilis atque intelligibilis forma et principiis: Über die Form und die Prinzipien der Sinnen- und Geisteswelt. Zweisprachige Ausgabe
    De mundi sensibilis atque intelligibilis forma et principiis: Über die Form und die Prinzipien der Sinnen- und Geisteswelt. Zweisprachige Ausgabe
    De mundi sensibilis atque intelligibilis forma et principiis: Über die Form und die Prinzipien der Sinnen- und Geisteswelt. Zweisprachige Ausgabe

    Kants Inauguraldissertation von 1770 ist als eine Frühform der "Kritik der reinen Vernunft" bezeichnet worden, zumal einige Abschnitte daraus später in Kants theoretisches Hauptwerk eingegangen sind. Wie der Herausgeber und Übersetzer, Klaus Reich, in seiner Einleitung zeigt, greift diese Auffassung jedoch zu kurz, denn die zentrale Einsicht, dass die reine Vernunft selbst einer Kritik bedürfe, findet sich in der Dissertation noch nicht. Eine wichtige Voraussetzung für die Vernunftkritik, nämlich der Gedanke der Erkenntnis apriori durch die Sinnlichkeit (gegeben in der reinen Anschauung), wird jedoch in der Dissertation, mit der Kants "vorkritische Periode" abschließt, zum ersten Mal formuliert.

  • Der Sophist: Zweisprachige Ausgabe
    Der Sophist: Zweisprachige Ausgabe
    Der Sophist: Zweisprachige Ausgabe

    Ausgangspunkt des zum Spätwerk zählenden Dialogs ist die Fragestellung nach einer Wesensbestimmung des Sophisten, des Staatsmannes und des Philosophen. Im Verlauf steht jedoch die Frage nach dem Wesen der Philosophie im Vordergrund.

  • Compendium. Kompendium: Kurze Darstellung der philosophisch-theologischen Lehren. Zweisprachige Ausgabe (lateinisch-deutsche Parallelausgabe, Heft 16)
    Compendium. Kompendium: Kurze Darstellung der philosophisch-theologischen Lehren. Zweisprachige Ausgabe (lateinisch-deutsche Parallelausgabe, Heft 16)
    Compendium. Kompendium: Kurze Darstellung der philosophisch-theologischen Lehren. Zweisprachige Ausgabe (lateinisch-deutsche Parallelausgabe, Heft 16)

    Das um 1464 verfaßte Compendium enthält ein kurze Darstellung der Philosophie und Theologie des Cusanus. Es ist keineswegs nur retrospektiv angelegt, sondern bietet mit der Unterscheidung von "Sein" und "Zeichen des Seins" einen neuen Versuch, Sein und Erkennen zu deuten.

  • De coniecturis. Mutmaßungen: Zweisprachige Ausgabe (lateinisch-deutsche Parallelausgabe, Heft 17)
    De coniecturis. Mutmaßungen: Zweisprachige Ausgabe (lateinisch-deutsche Parallelausgabe, Heft 17)
    De coniecturis. Mutmaßungen: Zweisprachige Ausgabe (lateinisch-deutsche Parallelausgabe, Heft 17)

    Die "Mutmaßungen" sind das zweite philosophische Hauptwerk von Cusanus. Darin faßt er die mathematische Zahl als Ebenbild des menschlichen Verstandes auf; das Wesen der ratio bestehe im messenden Erkennen, und das naturgegebene Maß sei eben die Zahl. Mit dieser Verwendung der Zahlensymbolik wurden neue Denkmöglichkeiten eröffnet.

  • Euthyphron: Zweisprachige Ausgabe
    Euthyphron: Zweisprachige Ausgabe
    Euthyphron: Zweisprachige Ausgabe

    Der frühe Dialog (ca. 399 v. Chr.) gibt eine erste Einführung in die Anfangsgründe der "Ideenlehre" Platons; und zwar durch den Aufweis, daß moralische Urteile und alle Praxis erst daraus Geltung erlangen, daß sie auf wirkliches, allgemeinverbindliches Wissen gegründet sind.

  • Laches: Zweisprachige Ausgabe
    Laches: Zweisprachige Ausgabe
    Laches: Zweisprachige Ausgabe

    Thema des Dialogs Laches (ca. 399 v. Chr.) ist die Erörterung der Bedeutung des Zusammenhangs von Wissen und Wollen als Merkmal ethischen Handelns: Tapferkeit ist erst dann eine Tugend, wenn sie Gut und Böse voneinander zu unterscheiden weiß.

  • Schriften zur Logik und Sprachphilosophie
    Schriften zur Logik und Sprachphilosophie
    Schriften zur Logik und Sprachphilosophie

    Gottlob Frege (1848–1925), Mathematiker und Philosoph, ist der Begründer der modernen formalen Logik. Autoren wie Bertrand Russell, Rudolf Carnap und Ludwig Wittgenstein sind von ihm ausgegangen. Die hier vorgelegten Schriften aus dem Nachlass wurden unter dem Gesichtspunkt ausgewählt, dass das Interesse an Frege vor allem seinen Arbeiten zur logisch-semantischen Sprachanalyse gilt. Da diese Arbeiten in engem Verbund mit Themen der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie entstanden sind, rücken auch diese Bereiche der analytischen Philosophie in den Blick.

  • Die Wissenschaftslehre: Zweiter Vortrag im Jahre 1804 vom 16. April bis 8. Juni
    Die Wissenschaftslehre: Zweiter Vortrag im Jahre 1804 vom 16. April bis 8. Juni
    Die Wissenschaftslehre: Zweiter Vortrag im Jahre 1804 vom 16. April bis 8. Juni

    Aufgabe der Wissenschaftslehre ist die Rückführung der Mannigfaltigkeit der Tatsachen auf eine letzte, alles berührende und einzig wirkliche Einheit. Der Text zählt zu den schwierigsten und kühnsten in der Geschichte der Philosophie überhaupt. Die Ausgabe basiert auf dem Text der »Sämmtlichen Werke« unter Berücksichtigung der Abweichungen der »Copia«. Zweite, durchgesehene und korrigierte Auflage des von Lauth und Widmann als Studienausgabe vorgelegten, kritisch besorgten Textes. Als Textgrundlage wurde der Text der Nachgelassenen Werke, Band 2 gewählt. Der Text wurde mit Hilfe einer Abschrift (Copia) verbessert. Nicht aufgenommene, abweichende Lesarten der Copia wurden im Apparat verzeichnet. Mit Einleitung, Bibliographie, Register der Personen und zitierten Schriften sowie erweitertem Sachregister.

  • Träume eines Geistersehers. Der Unterschied der Gegenden im Raume
    Träume eines Geistersehers. Der Unterschied der Gegenden im Raume
    Träume eines Geistersehers. Der Unterschied der Gegenden im Raume

    Die Träume eines Geistersehers (1766) sind von Interesse, weil sie den Autor als Skeptiker in Sachen Metaphysik ausweisen. Die 1768 erschienene Abhandlung Vom ersten Grunde des Unterschiedes der Gegenden im Raume ist bedeutsam, weil sie eine der bis dahin von Kant akzeptierten Raumtheorie entgegengesetzte Auffassung zeigt. Sie ist der Ausgangspunkt der Gewinnung der neuen Raumtheorie, die die Grundlage der Kritik der reinen Vernunft ist.

  • De beryllo. Über den Beryll: Zweisprachige Ausgabe (lateinisch-deutsche Parallelausgabe, Heft 2)
    De beryllo. Über den Beryll: Zweisprachige Ausgabe (lateinisch-deutsche Parallelausgabe, Heft 2)
    De beryllo. Über den Beryll: Zweisprachige Ausgabe (lateinisch-deutsche Parallelausgabe, Heft 2)

    Auch diese etwa 1458/1459 entstandene Schrift ist dem Bemühen um Gotteserkenntnis gewidmet, mit Hilfe eines Spiegels und eines Rätselbildes. Wird ein Beryll (aus dem Augengläser hergestellt wurden) zugleich konkav und konvex geschliffen, ermöglicht er, zuvor Unsichtbares zu sehen.

  • Tagebuch
    Tagebuch
    Tagebuch

    Philosophisch gelangte Maine de Biran (1766-1824) über den Sensualismus von Condillac, Helvétius, La Mettrie und Cabanis hinaus, war dem Idealismus Kants und Fichtes zugeneigt und bereitete einen neuen Spiritualismus in der französischen Metaphysik vor. Seine Tagebuchaufzeichnungen zeigen ihn auch als Psychologen und politisch unorthodoxen Menschen.

  • Darstellung der Wissenschaftslehre (1801/1802)
    Darstellung der Wissenschaftslehre (1801/1802)
    Darstellung der Wissenschaftslehre (1801/1802)

    Die erste Darstellung der Wissenschaftslehre nach der Vorlesung von 1801/1802 bietet bereits eine vollständige Wissenschaftslehre und nicht nur die Grundlage derselben. Sie behandelt aber neben der Lehre vom absoluten Wissen und von dieser aus das System der Entfaltungen des Wissens, also nicht allein wie die Wissenschaftslehren von 1804 und 1805 den ersten Teil, die "philosophia prima", d. i. die Lehre vom Absoluten und vom absoluten Wissen. Sie ist damit in charakteristischer Weise von diesen unterschieden.

  • Metaphysik. Erster Halbband: Bücher I (A) - VI (E). Zweisprachige Ausgabe
    Metaphysik. Erster Halbband: Bücher I (A) - VI (E). Zweisprachige Ausgabe
    Metaphysik. Erster Halbband: Bücher I (A) - VI (E). Zweisprachige Ausgabe

    Die »Metaphysik« des Aristoteles (384–322 v.Chr.) begründete die Wissenschaft vom Seienden als Seiendes und gab der 'Ersten Philosophie' ihren Namen. Ausgehend vom Einzelding, das nur durch den Rückgang auf allgemeine Prinzipien erkannt werden kann, stellt Aristoteles die Lehre von den vier Ursachen auf, auf die jedes Seiende gegründet ist: Materie (causa materialis), Form (causa formalis), Bewegungsursache (causa efficiens) und Zweckursache (causa finalis). Die »Metaphysik« ist das grundlegende Werk der Philosophie als Wissenschaft. Für die Neuauflage von 1988 wurde der von W. Christ besorgte Teubner-Text mit der jüngeren Oxforder Ausgabe von D. Ross verglichen. Abweichungen wurden vermerkt. Die Übersetzung wurde inhaltlich und stilistisch verbessert. Beigegeben sind Register zum griechischen und zum deutschen Text.

  • Metaphysik. Zweiter Halbband: Bücher VII (Z) - XIV (N). Zweisprachige Ausgabe
    Metaphysik. Zweiter Halbband: Bücher VII (Z) - XIV (N). Zweisprachige Ausgabe
    Metaphysik. Zweiter Halbband: Bücher VII (Z) - XIV (N). Zweisprachige Ausgabe

    Die »Metaphysik« des Aristoteles (384–322 v.Chr.) begründete die Wissenschaft vom Seienden als Seiendes und gab der 'Ersten Philosophie' ihren Namen. Ausgehend vom Einzelding, das nur durch den Rückgang auf allgemeine Prinzipien erkannt werden kann, stellt Aristoteles die Lehre von den vier Ursachen auf, auf die jedes Seiende gegründet ist: Materie (causa materialis), Form (causa formalis), Bewegungsursache (causa efficiens) und Zweckursache (causa finalis). Die »Metaphysik« ist das grundlegende Werk der Philosophie als Wissenschaft.« Für die Neuauflage von 1988 wurde der von W. Christ besorgte Teubner-Text mit der jüngeren Oxforder Ausgabe von D. Ross verglichen. Abweichungen wurden vermerkt. Die Übersetzung wurde inhaltlich und stilistisch verbessert. Beigegeben sind Register zum griechischen und zum deutschen Text.

  • Grundzüge der Ästhetik
    Grundzüge der Ästhetik
    Grundzüge der Ästhetik

    Brentanos Schriften zur Ästhetik schließen eng an das Grundprinzip der Logik und Ethik, die unmittelbare Einsicht in die Richtigkeit eines Urteils bzw. einer Gemütstätigkeit an: Auch das Schöne wird mit unmittelbarer Evidenz als liebenswert erfahren und einsichtig vom Unschönen unterschieden.

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