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Warum Leid?: Der Mensch zwischen Resignation und Aufbegehren
"Es muss sich etwas ändern": Zeit der Reformen - Anstöße der Reformation
Authentizität – Modewort, Leitbild, Konzept: Theologische und humanwissenschaftliche Erkundungen zu einer schillernden Kategorie
eBook-Reihen9 Titel

Schriften der Katholischen Privat-Universität Linz

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Über diese Serie

Die Kluft zwischen den diversen Milieus unserer Gesellschaft wächst. Soziale Spannungen, ethnische und religiöse Konflikte, radikalisierte Gewalthandlungen nehmen zu. Die unbewältigten Ursachen und Folgen der Migration sowie eine wachsende Infrage-stellung menschenrechtlicher Grundhaltungen gehören zu den Herausforderungen der Gegenwart. Pluralismus, Wohlstand und Chancengleichheit werden in der politischen Rhetorik zwar gern als Eckpfeiler des Zusammenlebens propagiert, bei genauerer Betrachtung sind sie aber ins Wanken geraten. Mit einem nüchternen Blick auf die Fakten werden die sozialen, ökonomischen und kulturellen Entwicklungen in Österreich und Deutschland analysiert und konkrete gesellschaftspolitische, sozialethische und pastorale Reaktionsmöglichkeiten – gerade auch seitens der Kirchen aufgrund ihres biblischen Menschenbildes – benannt.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum19. Apr. 2016
Warum Leid?: Der Mensch zwischen Resignation und Aufbegehren
"Es muss sich etwas ändern": Zeit der Reformen - Anstöße der Reformation
Authentizität – Modewort, Leitbild, Konzept: Theologische und humanwissenschaftliche Erkundungen zu einer schillernden Kategorie

Titel in dieser Serie (9)

  • Authentizität – Modewort, Leitbild, Konzept: Theologische und humanwissenschaftliche Erkundungen zu einer schillernden Kategorie
    Authentizität – Modewort, Leitbild, Konzept: Theologische und humanwissenschaftliche Erkundungen zu einer schillernden Kategorie
    Authentizität – Modewort, Leitbild, Konzept: Theologische und humanwissenschaftliche Erkundungen zu einer schillernden Kategorie

    Authentizität ist ein schillerndes, gleichzeitig aber sehr populäres Wort: In Medien und Populärkultur wird "authentisch sein" als herausragendes Leitbild eines als gelungen definierten Lebens angesehen. Im religiösen Feld gilt vielen allenfalls ein "authentisch gelebter Glaube" noch als glaub-würdig. Soziologisch hängt die Hochkonjunktur des Begriffs damit zusammen, dass die orientierende Kraft von Traditionen, Gemeinschaften und Organisationen brüchig geworden ist, sodass die Einzelnen auf der Suche nach Identität immer mehr auf sich selbst verwiesen sind. Aus philosophischer, sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive sowie in theologischen Aufnahmen untersuchen die Autorinnen und Autoren die Tragweite und die zeitdiagnostische Bedeutung des Begriffes Authentizität. Die Schriften der Katholischen Privat-Universität Linz widmen sich aktuellen AuseinanderSetzungen mit gesellschaftlich relevanten Themen und präsentieren die philosophisch-theologischen Forschungsaktivitäten an der KU Linz.

  • Warum Leid?: Der Mensch zwischen Resignation und Aufbegehren
    Warum Leid?: Der Mensch zwischen Resignation und Aufbegehren
    Warum Leid?: Der Mensch zwischen Resignation und Aufbegehren

    Leid zu erfahren, Lied zu ertragen, eigenes oder fremdes Leid zu bewältigen oder daran zu zerbrechen, zählt zu den existienziellsten Erlebnissen des Menschen. Zugleich stellt dies für Religion und Philosophie eine echte Herausforderung dar. Die Frage Warum Leid? lässt sich kaum allein mit einem intellektuellen Diskurs beantworten. Zwischen Resignation und Aufbegehren gilt es, aus religiöser Perspektive auch den Horizont der Hoffnung offen zuhalten, selbst wenn damit das geheimnisvolle Dunkel des "Warum" konkreten Leidens nie zur Gänze ausgeleuchetet wird. Nicht nur bei schuldlosem Leid erhebt sich die Frage nach der Existenz Gottes, nach seiner Gerechtigkeit, Güte und Allmacht. Wie kann er all das Schreckliche in der Welt zulassen? Die Suche nach Antworten auf das Theodozee-Problem ist dabei stets durch eine Haltung der Solidarität mit den Opfern zu ergänzen. Die 17. Ökumenische Sommerakademie Kremsmünster 2015 stellte sich in einem interdisziplinären und pastoralen Dialog historischen und aktuellen Leiderfahrungen.

  • "Es muss sich etwas ändern": Zeit der Reformen - Anstöße der Reformation
    "Es muss sich etwas ändern": Zeit der Reformen - Anstöße der Reformation
    "Es muss sich etwas ändern": Zeit der Reformen - Anstöße der Reformation

    Die Beiträge beschäftigen sich nicht bloß mit der Proklamierung der Reformation durch Martin Luther als einem historischen Ereignis, sondern behandeln die damaligen reformatorischen Entwicklungsprozesse als Anstoß für die Gegenwart. "Es muss sich etwas ändern" beschreibt nicht nur den Zeitgeist des 15./16. Jahrhunderts, sondern trifft ebenso die gegenwärtigen Forderungen nach Veränderung und Reform in gesellschaftlichen, kulturellen und kirchlichen Kon texten. Im differenzierenden Blick auf das Erinnern, Gedenken und Feiern des Jahres 2017 intendieren die Beiträge eine Selbstvergewisserung und den Anstoß zur Weiterentwicklung der evangelisch-katholischen Ökumene-Bemühungen.

  • Gärten in der Wüste: Schöpfungsethik zwischen Wunsch und Wirklichkeit
    Gärten in der Wüste: Schöpfungsethik zwischen Wunsch und Wirklichkeit
    Gärten in der Wüste: Schöpfungsethik zwischen Wunsch und Wirklichkeit

    Klimawandel, Schöpfungsverantwortung, Postwachstumsökonomie und soziale Gerechtigkeit durch nachhaltiges, ökologisch bedachtes Handeln: Dies sind wissenschaftlich, gesellschaftlich und kirchlich viel diskutierte Stichworte, nicht zuletzt durch die engagierte Umweltenzyklika von Papst Franziskus (Laudato si'). Angesichts zunehmender umweltethischer Ansprüche und Maßnahmen – jüngsten politischen Infragestellungen ökologischer Fakten und Prognosen zum Trotz – spüren die Beiträge nicht nur im kirchlich-religiösen Kontext "Gärten in der Wüste" auf. Aus unterschiedlichen weltanschaulichen, fachwissenschaftlichen und theologischen Perspektiven wird das ambitionierte Anliegen einer "ökologischen Umkehr" aufgegriffen, reflektiert und dokumentiert.

  • Urne wie Sarg?: Zur Unterscheidung zwischen Erd- und Feuerbestattung
    Urne wie Sarg?: Zur Unterscheidung zwischen Erd- und Feuerbestattung
    Urne wie Sarg?: Zur Unterscheidung zwischen Erd- und Feuerbestattung

    Schon seit geraumer Zeit entwickelt sich die Feuerbestattung zur bevorzugten Bestattungsform im urbanen und zunehmend auch im ländlichen Raum. Die in der Tradition der Kirche bewährte Erdbestattung mit ihren rituellen Vollzügen wird immer weniger praktiziert. Dieser Band gibt einen Einblick in die Praxis und Herausforderungen der Feuerbestattung und der Urnenbeisetzung. Dabei werden die juristischen, kirchenrechtlichen und ethischen Fragestellungen ebenso in den Blick genommen wie die heutigen Erwartungen der Menschen an die kirchlichen und öffentlichen Bestattungsformen. Aktuelle kulturanthropologische, rechts- und moralphilosophische Untersuchungen sowie praktische Perspektiven derzeitiger Bestattungskultur und der neuen liturgischen Texte und Riten zeigen, wie neue Trends aufgegriffen werden und der würdevollen Bestattung dienen.

  • Gott und die digitale Revolution
    Gott und die digitale Revolution
    Gott und die digitale Revolution

    Algorithmen nehmen zunehmend Einfluss auf unser Leben. Ein Konsens darüber, dass nicht das technisch Mögliche, sondern das gesellschaftlich Sinnvolle passiert, setzt einen konstruktiven Dialog voraus. Segen oder Fluch der Digitalisierung hängen wesentlich von vorgegebenen Werturteilen ab. Doch wer legt diese fest und wer setzt sie durch? Die Kirchen sind sowohl mit dem Potenzial neuer Kommunikationsmittel als auch mit dem Traum humanoider künstlicher Intelligenz konfrontiert. Welche kritische Bedeutung fällt in einem technokratischen Welt- und Menschenbild der theologisch-ethischen Reflexion des biblischen Gottesbildes zu? Eine kontroverse Debatte über die aktuellen Entwicklungen der Digitalisierung, die damit verbundenen Hoffnungen, Erwartungen und Befürchtungen.

  • Zwischen Illusion und Ideal: Authentizität als Anspruch und Versprechen: Interdisziplinäre Annäherungen an Wirkmacht und Deutungskraft eines strittigen Begriffs
    Zwischen Illusion und Ideal: Authentizität als Anspruch und Versprechen: Interdisziplinäre Annäherungen an Wirkmacht und Deutungskraft eines strittigen Begriffs
    Zwischen Illusion und Ideal: Authentizität als Anspruch und Versprechen: Interdisziplinäre Annäherungen an Wirkmacht und Deutungskraft eines strittigen Begriffs

    Von Adorno noch als "Wort aus der Fremde" apostrophiert, ist "Authentizität" heutzutage weniger Fremd- als vielmehr Modewort. Mit der Inflation des Begriffsgebrauchs korreliert jedoch eine Deflation des Begriffsgehalts. Zwar scheint unter den Bedingungen eines als unübersichtlich empfundenen Pluralismus der Lebensentwürfe die Besinnung auf Eigenheit und Eigentlichkeit des individuellen Selbst Verlässlichkeit und Orientierung zu versprechen, der theoretischen Reflexion indes stellt sich diese Sehnsucht nach dem Authentischen, vermeintlich Einfachen und Ungebrochenen nicht nur als erstrebenswertes Ideal ethischer Einstimmigkeit dar. Kritische Stimmen melden sich zu Wort, die den Authentizitätsdiskurs mit dem Verdacht befragen, ob hier nicht ein neuer Jargon der Echtheit über die faktische Unmöglichkeit authentischer Personalität in der Spätmoderne illusionär hinwegzutäuschen suche. Der hier vorgelegte Sammelband umfasst Beiträge, welche Authentizität historisch beschreiben, kritisch hinterfragen, aber auch reflektiert verteidigen. Im Blick auf Phänomene der Alltagskultur und der Kunst werden Wirkmacht und Deutungskraft des Begriffs expliziert und in ausgewählten Aspekten Anspruch und Versprechen der Authentizität aus den interdisziplinären Perspektiven von Philosophie und Theologie sowie Sozial-, Geschichts , Kultur-, Literatur- und Religionswissenschaften beleuchtet.

  • Benediktion von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften
    Benediktion von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften
    Benediktion von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften

    Die Frage nach den Möglichkeiten für die Benediktion von gleichgeschlechtlichen Paaren wird seit einigen Jahren in der Kirchenöffentlichkeit diskutiert. Aufgrund der Aktualität hat die Katholische Privat-Universität Linz eine transdisziplinäre Fachtagung zu dieser Thematik veranstaltet. Hier wurden die ethisch-theologischen Fragestellungen, die kirchliche Tradition und die Bedingungen für eine Benediktion aus unterschiedlichen Fachperspektiven bewertet. Mithilfe dieses Diskurses erörterten die Teilnehmer die möglichen Voraussetzungen, Hindernisse und Formen für eine Benediktion von Männer- und Frauenpaaren. Neben den Tagungsbeiträgen enthält der Band ein Muster für ein liturgisches Formular, anhand dessen aufgezeigt werden soll, welche Gestalt eine mögliche zukünftige Benediktionsfeier haben könnte.

  • Die gespaltene Gesellschaft: Analysen, Perspektiven und die Aufgaben der Kirchen
    Die gespaltene Gesellschaft: Analysen, Perspektiven und die Aufgaben der Kirchen
    Die gespaltene Gesellschaft: Analysen, Perspektiven und die Aufgaben der Kirchen

    Die Kluft zwischen den diversen Milieus unserer Gesellschaft wächst. Soziale Spannungen, ethnische und religiöse Konflikte, radikalisierte Gewalthandlungen nehmen zu. Die unbewältigten Ursachen und Folgen der Migration sowie eine wachsende Infrage-stellung menschenrechtlicher Grundhaltungen gehören zu den Herausforderungen der Gegenwart. Pluralismus, Wohlstand und Chancengleichheit werden in der politischen Rhetorik zwar gern als Eckpfeiler des Zusammenlebens propagiert, bei genauerer Betrachtung sind sie aber ins Wanken geraten. Mit einem nüchternen Blick auf die Fakten werden die sozialen, ökonomischen und kulturellen Entwicklungen in Österreich und Deutschland analysiert und konkrete gesellschaftspolitische, sozialethische und pastorale Reaktionsmöglichkeiten – gerade auch seitens der Kirchen aufgrund ihres biblischen Menschenbildes – benannt.

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