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Alternde Gesellschaft - eine Bedrohung?: Ein Gegenentwurf von Andreas Kruse - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 2
Was sollen Männer in Kitas?: Eine Erörterung von Michael Cremers und Jens Krabel - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 3
Ist Deutschland bildungsfeindlich?: Eine Analyse von Klaus Hurrelmann - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 1
eBook-Reihen27 Titel

Soziale Arbeit Kontrovers

Von Anna Klie, Stefan Bestmann, Jutta Henke und

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Über diese Serie

Das von der UN-Behindertenrechtskonvention vorgegebene Ziel der Inklusion behinderter Menschen stößt zunehmend auf Kritik an seiner mangelhaften Umsetzung. Dagegen argumentiert Suitbert Cechura, dass dieser Widerspruch auf einem falschen Verständnis von Inklusion als Ideal beruht: Unter den gegebenen gesellschaftlichen Verhältnissen bedeute Teilhabe "Recht auf Teilhabe an der Konkurrenz" um Noten, Wohnungen und Arbeitsplätze.
SpracheDeutsch
HerausgeberLambertus-Verlag
Erscheinungsdatum5. Dez. 2012
Alternde Gesellschaft - eine Bedrohung?: Ein Gegenentwurf von Andreas Kruse - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 2
Was sollen Männer in Kitas?: Eine Erörterung von Michael Cremers und Jens Krabel - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 3
Ist Deutschland bildungsfeindlich?: Eine Analyse von Klaus Hurrelmann - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 1

Titel in dieser Serie (27)

  • Ist Deutschland bildungsfeindlich?: Eine Analyse von Klaus Hurrelmann - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 1
    Ist Deutschland bildungsfeindlich?: Eine Analyse von Klaus Hurrelmann - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 1
    Ist Deutschland bildungsfeindlich?: Eine Analyse von Klaus Hurrelmann - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 1

    Seit der ersten PISA-Studie im Jahr 2000 steht die deutsche Bildungspolitik auf dem Prüfstand. Statt populärer Lösungen analysiert der Autor die konservative Wohlfahrtstradition und die föderale Kleinstaaterei als strukturelle Hindernisse auf dem Weg zur "Bildungsrepublik Deutschland". Im Vergleich mit anderen Ländern identifiziert er notwendige Reformen, um das Bildungssystem effizient und gerecht zu machen.

  • Alternde Gesellschaft - eine Bedrohung?: Ein Gegenentwurf von Andreas Kruse - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 2
    Alternde Gesellschaft - eine Bedrohung?: Ein Gegenentwurf von Andreas Kruse - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 2
    Alternde Gesellschaft - eine Bedrohung?: Ein Gegenentwurf von Andreas Kruse - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 2

    Die Prognosen über die Bevölkerungsentwicklung mit einem zunehmenden Anteil alter Menschen werden oft als Bedrohung dargestellt. Andreas Kruse stellt diesem "Belastungsszenario" die These entgegen, dass die Potenziale des Alters unterschätzt und vernachlässigt werden - insbesondere im Hinblick auf Arbeitswelt und Zivilgesellschaft. Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen entwickelt der Autor Kriterien einer alters- und pflegefreundlichen Kultur, die diese Potenziale fördert und die gesellschaftliche Teilhabe selbst in Grenzsituationen wie Demenzerkrankungen sichert.

  • Was sollen Männer in Kitas?: Eine Erörterung von Michael Cremers und Jens Krabel - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 3
    Was sollen Männer in Kitas?: Eine Erörterung von Michael Cremers und Jens Krabel - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 3
    Was sollen Männer in Kitas?: Eine Erörterung von Michael Cremers und Jens Krabel - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 3

    Die Autoren analysieren aktuelle Strategien zur Erhöhung des Männeranteils in Kitas und die Gefahr, damit stereotype Geschlechterbilder zu verstärken. Dem setzen sie einen geschlechtersensiblen und gleichstellungspolitischen Ansatz entgegen, der zur Professionalisierung des Erzieher/innenberufs insgesamt beiträgt.

  • Sozialraumorientierung - Fachkonzept oder Sparprogramm?: Ein Beitrag von Oliver Fehren und Wolfgang Hinte - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 4
    Sozialraumorientierung - Fachkonzept oder Sparprogramm?: Ein Beitrag von Oliver Fehren und Wolfgang Hinte - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 4
    Sozialraumorientierung - Fachkonzept oder Sparprogramm?: Ein Beitrag von Oliver Fehren und Wolfgang Hinte - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 4

    Sozialraumorientierung ist zu einem zentralen Ansatz in der Sozialen Arbeit geworden, um soziale und infrastrukturelle Ressourcen bei der Gestaltung individueller Hilfearrangements zu nutzen. Kritische Einschätzungen sehen ihn dagegen als Mittel zum Abbau des Rechtsanspruchs auf einzelfallbezogene Hilfe. Nach einer Einführung in das Fachkonzept Sozialraumorientierung erörtern die Autoren kritische Positionen, klären Missverständnisse und bilanzieren Gewinne und Verluste für die Fachlichkeit Sozialer Arbeit.

  • Ist Integration nötig?: Eine Streitschrift von María do Mar Castro Varela - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 5
    Ist Integration nötig?: Eine Streitschrift von María do Mar Castro Varela - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 5
    Ist Integration nötig?: Eine Streitschrift von María do Mar Castro Varela - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 5

    Dass die Integration eingewanderter Menschen nötig ist, steht anscheinend außer Frage, diskutiert wird nur, wie sie gelingen kann. Demgegenüber charakterisiert die Autorin Integrationspolitiken als Normalisierungs- und Disziplinierungsregimes. Sie analysiert, wie mit Begriffen wie "Menschen mit Migrationshintergrund" diese als Nicht-Zugehörige konstruiert und als Zielgruppe sozialarbeiterischen Handelns festgeschrieben werden.

  • Wie neu sind die "neuen Väter"?: Eine Klärung von Johanna Possinger - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 6
    Wie neu sind die "neuen Väter"?: Eine Klärung von Johanna Possinger - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 6
    Wie neu sind die "neuen Väter"?: Eine Klärung von Johanna Possinger - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 6

    Immer mehr Väter beanspruchen Elternzeit - aber bedeutet dies einen Wandel hin zu einer egalitären Arbeitsteilung in den Familien? Die Autorin untersucht die Diskrepanzen zwischen dem Anspruch und der tatsächlichen Beteiligung von Vätern an der Sorgearbeit. Sie zeigt die Hindernisse, die einer Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienleben entgegenstehen, und identifiziert fünf politische "Stellschrauben" zur Förderung einer engagierten Vaterschaft.

  • Was hilft gegen Armut?: Ein Essay von Georg Cremer - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 7
    Was hilft gegen Armut?: Ein Essay von Georg Cremer - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 7
    Was hilft gegen Armut?: Ein Essay von Georg Cremer - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 7

    Die aktuelle Debatte um Armut in Deutschland wird erregt geführt, ist aber am Ende meist fruchtlos für eine Politik der Armutsprävention. Aus Perspektive der gesellschaftlichen Teilhabe diagnostiziert der Autor Bildungsarmut und Langzeitarbeitslosigkeit als größte Armutsrisiken. Er identifiziert Defizite in Schule und Ausbildung sowie in den Hilfesystemen und in der Arbeitsmarktpolitik. Diese Probleme verhindern eine erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsmarkt. Der Autor zeigt Ansätze zur Befähigung und damit zu einer Politik der Armutsprävention.

  • Hartz IV: Jobwunder oder Armut per Gesetz?: Eine Bilanz von Helmut Hartmann - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 8
    Hartz IV: Jobwunder oder Armut per Gesetz?: Eine Bilanz von Helmut Hartmann - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 8
    Hartz IV: Jobwunder oder Armut per Gesetz?: Eine Bilanz von Helmut Hartmann - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 8

    Die Arbeitsmarktreform von 2005 war von Beginn an heftig umstritten: Fördert sie die Integration Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt oder schaffen ihr Leistungsrecht und ihre arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen eine neue, sich verfestigende Armut? Zur Versachlichung der kontroversen Debatte stellt der Autor die Strukturen des Systems "Hartz IV", seine Wirkungen und Kosten dar. Er zieht eine kritische Bilanz der bisherigen Entwicklung und zeigt Perspektiven dafür auf, wie den negativen Folgen der Reform entgegengesteuert werden kann.

  • Kinderschutz: Kontrolle oder Hilfe zur Veränderung?: Ein systemischer Ansatz von Marie-Luise Conen - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 9
    Kinderschutz: Kontrolle oder Hilfe zur Veränderung?: Ein systemischer Ansatz von Marie-Luise Conen - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 9
    Kinderschutz: Kontrolle oder Hilfe zur Veränderung?: Ein systemischer Ansatz von Marie-Luise Conen - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 9

    In der öffentlichen Debatte um Kinderschutz steht die Forderung nach mehr Kontrolle im Vordergrund. Dagegen argumentiert Marie-Luise Conen, dass die Reduzierung der ASD-Sozialarbeiter/innen auf Kontrollaufgaben eine Lösung der Probleme "kostenintensiver Multiproblemfamilien" verhindere. Sie entwickelt einen systemischen Ansatz, mit dem sich komplexe Dynamiken erfassen und verändern lassen. Eine solche veränderungsorientierte Kinderschutzarbeit bedarf der fachlichen Qualität und einer Kulturveränderung im ASD.

  • Wozu die Wirkung Sozialer Arbeit messen?: Eine Spurensicherung von Monika Burmester und Norbert Wohlfahrt - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 18
    Wozu die Wirkung Sozialer Arbeit messen?: Eine Spurensicherung von Monika Burmester und Norbert Wohlfahrt - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 18
    Wozu die Wirkung Sozialer Arbeit messen?: Eine Spurensicherung von Monika Burmester und Norbert Wohlfahrt - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 18

    Output – Outcome – Impact: mit immer wieder neuen Begriffen sollen Wirkungen sozialer Interventionen gemessen werden. Die aktuelle Diskussion beruht jedoch auf einem veränderten Sozialstaatsverständnis: Nicht mehr die Lösung sozialer Probleme, sondern die Ergebnisse finanzieller Investionen werden betrachtet. Diese These wird in den Etappen der Wirkungsdebatte verfolgt und anhand wirkungsorienter Ansätze wie Social Impact Bonds und SROI geprüft.

  • Was ist "Erfolg" in der Sozialen Arbeit: Eine Untersuchung von Hannah Sophie Stiehm
    Was ist "Erfolg" in der Sozialen Arbeit: Eine Untersuchung von Hannah Sophie Stiehm
    Was ist "Erfolg" in der Sozialen Arbeit: Eine Untersuchung von Hannah Sophie Stiehm

    "Erfolg" in der Sozialen Arbeit ist keineswegs eindeutig. Aktuelle Diskurse um Wirkung und Effizienz stehen teilweise sogar im Widerspruch zu fachlichen Prinzipien wie Ergebnisoffenheit und Autonomie der Klient/innen. In dieser Studie wird das Verständnis von "Erfolg" aus Sicht der Fachkräfte untersucht. Sie zeigt die Zielvorstellungen auf unterschiedlichen Handlungsebenen – die der Klient/innen, der Sozialarbeiter/innen, der Beziehungs- und Interaktionsebene, der Organisations- und der Gesellschaftsebene – und die förderlichen und hinderlichen Bedingungen, die den Erfolg beeinflussen.

  • Wie lässt sich Wohnungslosigkeit verhindern?: Ein Plädoyer von Jutta Henke
    Wie lässt sich Wohnungslosigkeit verhindern?: Ein Plädoyer von Jutta Henke
    Wie lässt sich Wohnungslosigkeit verhindern?: Ein Plädoyer von Jutta Henke

    Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt, die Diskussion über staatliche Eingriffe und nicht zuletzt die Migrationsbewegung der vergangenen Jahre haben das Thema Wohnungslosigkeit verstärkt auf die sozialpolitische Agenda gebracht. Anhand der Befunde einer bundesweiten Studie und mithilfe des Teilhabe- und Chancenmodells von Amartya Sen analysiert die Autorin die Problemlage und kommt zu dem Ergebnis: Die Instrumente, um Wohnungslosigkeit zu beheben oder gar zu verhindern, sind vorhanden, sie müssten jedoch neu organisiert werden. Jutta Henke plädiert für eine Fokusverschiebung weg von der Akutversorgung hin zu mehr Prävention und nachhaltiger Wohnungssicherung.

  • Was braucht ein zukunftsweisender ASD?: Impulse von Stefan Bestmann und Delia Godehardt
    Was braucht ein zukunftsweisender ASD?: Impulse von Stefan Bestmann und Delia Godehardt
    Was braucht ein zukunftsweisender ASD?: Impulse von Stefan Bestmann und Delia Godehardt

    Wie kann eine am Lebensalltag der Menschen orientierte Soziale Arbeit realisiert werden und welche Rolle sollte der Allgemeine Sozialdienst (ASD) dabei einnehmen? Stefan Bestmann und Delia Godehardt machen sich stark für eine dialogisch-partizipativ ausgerichtete, sozialraumbezogene Soziale Arbeit und für einen "lernenden" ASD, der ein solches professionelles Handeln ermöglicht und umsetzt.

  • Migration, Religiosität und Engagement – unauflösbare Spannungsfelder?: Perspektiven von Hacı-Halil Uslucan, Anna Wiebke Klie und Thomas Klie
    Migration, Religiosität und Engagement – unauflösbare Spannungsfelder?: Perspektiven von Hacı-Halil Uslucan, Anna Wiebke Klie und Thomas Klie
    Migration, Religiosität und Engagement – unauflösbare Spannungsfelder?: Perspektiven von Hacı-Halil Uslucan, Anna Wiebke Klie und Thomas Klie

    Das Bild der Beziehung zwischen Religion und Integrationsprozessen ist oft von dem Vorurteil geprägt, dass insbesondere die muslimische Religionszugehörigkeit die Identifikation mit der deutschen Gesellschaft und die Engagementbereitschaft gefährde. In diesem Band wird die Bedeutung subjektiver und kollektiver Religiosität für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte in den Mittelpunkt gerückt. Zusammenhänge von Religion und Engagement werden analysiert und daraus Vorschläge zur Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements abgeleitet.

  • Wie lässt sich die Wirksamkeit von Eingliederungshilfe messen? (SAK 26): Sozialwissenschaftliche Anregungen von Michael Boecker und Michael Weber
    Wie lässt sich die Wirksamkeit von Eingliederungshilfe messen? (SAK 26): Sozialwissenschaftliche Anregungen von Michael Boecker und Michael Weber
    Wie lässt sich die Wirksamkeit von Eingliederungshilfe messen? (SAK 26): Sozialwissenschaftliche Anregungen von Michael Boecker und Michael Weber

    Die im Bundesteilhabegesetz vorgeschriebene Wirkungsorientierung stellt hohe Anforderungen an die Akteure der Eingliederungshilfe. In diesem Band wird die bisherige Praxis kritisiert und ihr ein der Komplexität angemessenes Verständnis von "Wirkung" und "Wirksamkeit" gegenübergestellt. Anhand von Beispielen aus dem Bereich der Teilhabe an Arbeit werden die Bedingungen einer erfolgreichen Umsetzung erläutert.

  • Werkstätten für behinderte Menschen - Inklusionshemmnis oder Weg zur Teilhabe?: Eine Auseinandersetzung von Michael Weber
    Werkstätten für behinderte Menschen - Inklusionshemmnis oder Weg zur Teilhabe?: Eine Auseinandersetzung von Michael Weber
    Werkstätten für behinderte Menschen - Inklusionshemmnis oder Weg zur Teilhabe?: Eine Auseinandersetzung von Michael Weber

    Das System der Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland steht seit Jahren in der Kritik. Attestiert werden unangemessene Entlohnung, schlechte Übergangsquoten auf den ersten Arbeitsmarkt und sogar Gewaltanwendung. Der Hauptvorwurf lautet: Werkstätten befördern Exklusion, nicht Inklusion. Der Autor setzt sich anhand des Konzepts der "umstrittenen Organisationen" von Wolfgang Seibel mit dieser Kritik auseinander und zeigt auf, wie die Werkstätten dennoch zu einer gelingenden Teilhabe beitragen können.

  • Warum ist die Leitung sozialer Organisationen männlich?: Eine Untersuchung von Michael Boecker und Romina Maillaro
    Warum ist die Leitung sozialer Organisationen männlich?: Eine Untersuchung von Michael Boecker und Romina Maillaro
    Warum ist die Leitung sozialer Organisationen männlich?: Eine Untersuchung von Michael Boecker und Romina Maillaro

    In Ausbildung und Praxis der Sozialen Arbeit sind Frauen deutlich überrepräsentiert, auf den Leitungsebenen kehrt sich das Geschlechterverhältnis jedoch um. Auf Grundlage einer qualitativen Befragung von Leitungskräften sozialer Träger wird in diesem Band untersucht, wie "Gender" als Strukturkategorie den beruflichen Aufstieg in der Sozialen Arbeit beeinflusst. Abschließend werden Perspektiven entwickelt, um das Gerechtigkeitsdefizit in der Profession zu überwinden – nicht zuletzt, um den Bedarf an qualifizierten Nachwuchsleitungskräften zu decken.

  • Demenz: Ausschluss aus der inklusiven Gesellschaft?: Ein Einspruch von Peter Wißmann
    Demenz: Ausschluss aus der inklusiven Gesellschaft?: Ein Einspruch von Peter Wißmann
    Demenz: Ausschluss aus der inklusiven Gesellschaft?: Ein Einspruch von Peter Wißmann

    Das Thema "Demenz" ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und gleichzeitig werden immer mehr "exklusive" Hilfsangebote für Menschen mit Demenz geschaffen - entgegen dem Inklusionsanspruch der UN-Behindertenrechtskonvention. Peter Wißmann kritisiert die ausschließenden Praktiken, angefangen beim Begriff "Demenz", der Menschen mit kognitiven Einschränkungen diffamiert, bis hin zur Schaffung von "Parallelwelten". Er fragt, wie eine selbstbestimmte Teilhabe bei Demenz möglich ist und wie betroffene Menschen in das Projekt einer inklusiven Gesellschaft einbezogen werden können.

  • Mehr Kinder durch monetäre Leistungen?: Ein Befund von Irene Gerlach
    Mehr Kinder durch monetäre Leistungen?: Ein Befund von Irene Gerlach
    Mehr Kinder durch monetäre Leistungen?: Ein Befund von Irene Gerlach

    Die deutsche Familienpolitik ist gescheitert, da sie keine Steigerung der Geburtenrate erreicht hat - so die medial verbreitetet Einschätzung. Ihr stellt Irene Gerlach Ergebnisse aktueller Studien zur Wirkung der verschiedenen ehe- und familienbezogenen Leistungen auf die Fertilität entgegen. Sie kommt zu dem Befund: Nicht durch Geld allein werden mehr Kinder geboren, aber durch gezielt eingesetzte monetäre und v.a. infrastrukturelle Maßnahmen.

  • Wie ist der Jugendhilfe zu helfen?: Vorschläge von Harald Tornow. Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 12
    Wie ist der Jugendhilfe zu helfen?: Vorschläge von Harald Tornow. Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 12
    Wie ist der Jugendhilfe zu helfen?: Vorschläge von Harald Tornow. Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 12

    In den aktuellen Diskursen über Missstände und Defizite der Jugendhilfe wird deren Weiterentwicklung im Wesentlichen als eine Aufgabe von Steuerung und Systembeherrschung gesehen. Der Autor stellt diesen Ansatz grundsätzlich infrage und entwickelt stattdessen Anforderungen an ein transparentes, effektives und kundenorientiertes Jugendhilfesystem.

  • Hat Soziale Arbeit ein Geschlecht?: Antworten von Mechthild Bereswill
    Hat Soziale Arbeit ein Geschlecht?: Antworten von Mechthild Bereswill
    Hat Soziale Arbeit ein Geschlecht?: Antworten von Mechthild Bereswill

    "Gender Studies" als angeblich rein akademische, praxisferne Konzepte stehen aktuell im Fokus medialer und populistischer Kritik. Dagegen zeigt Mechthild Bereswill, wie die Kategorie "Geschlecht" sehr konkret die Verhältnisse in der Sozialen Arbeit strukturiert - auf der Ebene der Fachkräfte, der Adressat/innen und der Organisationen. Sie betrachtet die Diskussion um "mehr Männer in die Soziale Arbeit" durch verschiedene "Theoriebrillen" und erläutert damit anschaulich die gängigen geschlechtertheoretischen Ansätze und ihren Nutzen für das Professionsverständnis der Sozialen Arbeit.

  • Welche Zukunft hat der Sozialstaat?: Eine Prognose von Michael Opielka - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers
    Welche Zukunft hat der Sozialstaat?: Eine Prognose von Michael Opielka - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers
    Welche Zukunft hat der Sozialstaat?: Eine Prognose von Michael Opielka - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers

    Der Sozialstaat ist bedroht: Demografischer und kultureller Wandel, Arbeit 4.0 und die Auflösung der Familienverhältnisse entziehen ihm seine Grundlagen. Aus diesem Szenario heraus entwirft der Autor Lösungen für eine Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts, die einem Programm "Sozialer Nachhaltigkeit" verpflichtet ist. Er diskutiert die Idee des Grundeinkommens im Lichte unterschiedlicher Gerechtigkeitsprinzipien und Wohlfahrtsregime und zeigt die Rolle der Sozialen Arbeit und die Bedeutung von Partizipation bei der künftigen Gestaltung des Sozialstaats auf.

  • Was hindert Frauen an der Karriere?: Eine Versachlichung von Dagmar Müller
    Was hindert Frauen an der Karriere?: Eine Versachlichung von Dagmar Müller
    Was hindert Frauen an der Karriere?: Eine Versachlichung von Dagmar Müller

    Noch immer sind Frauen in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert - auch im sozialen Bereich. Was hindert sie am beruflichen Aufstieg? Auf Grundlage empirischer Studien setzt sich die Autorin kritisch mit verbreiteten Klischees auseinander, zeigt die Ursachen für die fehlende berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen auf und diskutiert aktuelle Lösungsansätze wie die Geschlechterquote und partnerschaftliche Arbeitszeitmodelle.

  • Was ist das Soziale wert?
    Was ist das Soziale wert?
    Was ist das Soziale wert?

    Warum werden die Berufe des Sozialsektors zwar wertgeschätzt, aber vergleichsweise schlecht bezahlt? Was bestimmt den Wert des Sozialen? Die Broschüre analysiert die unterschiedlichen Perspektiven und Interessen des Sozialstaats, der Volkswirtschaft und der Sozialwirtschaft.

  • Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement: Gegeneinander - Nebeneinander - Miteinander?: Perspektiven von Paul-Stefan Roß und Roland Roth
    Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement: Gegeneinander - Nebeneinander - Miteinander?: Perspektiven von Paul-Stefan Roß und Roland Roth
    Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement: Gegeneinander - Nebeneinander - Miteinander?: Perspektiven von Paul-Stefan Roß und Roland Roth

    Professionelle Soziale Arbeit und freiwilliges Engagement befinden sich seit jeher in einer schwierigen Partnerschaft. Wie gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen zu einer widersprüchlichen Praxis führen, wird an drei aktuellen Beispielen gezeigt: dem Engagement in Betreuung und Pflege, der "Mitleidsökonomie" der Tafeln und der Flüchtlingshilfe.

  • Welche Bedeutung hat Ethik für die Soziale Arbeit
    Welche Bedeutung hat Ethik für die Soziale Arbeit
    Welche Bedeutung hat Ethik für die Soziale Arbeit

    Ethik spielt für das berufliche Verständnis von Fachkräften der Sozialen Arbeit eine entscheidende Rolle – dennoch gibt es immer wieder Skandale um Verstöße gegen ethische Prinzipien. Daher fragt die vorliegende Studie, was die Umsetzung ethischer Konzepte in die Praxis beeinflusst. Sie zeigt auf, wie Sozialarbeitende ihre Berufsethik bewerten, und was tatsächlich hilft, um dem menschenrechtlichen und professionellen Anspruch der Sozialen Arbeit gerecht zu werden.

  • Inklusion: Ideal oder realistisches Ziel?: Eine Kritik von Suitbert Cechura
    Inklusion: Ideal oder realistisches Ziel?: Eine Kritik von Suitbert Cechura
    Inklusion: Ideal oder realistisches Ziel?: Eine Kritik von Suitbert Cechura

    Das von der UN-Behindertenrechtskonvention vorgegebene Ziel der Inklusion behinderter Menschen stößt zunehmend auf Kritik an seiner mangelhaften Umsetzung. Dagegen argumentiert Suitbert Cechura, dass dieser Widerspruch auf einem falschen Verständnis von Inklusion als Ideal beruht: Unter den gegebenen gesellschaftlichen Verhältnissen bedeute Teilhabe "Recht auf Teilhabe an der Konkurrenz" um Noten, Wohnungen und Arbeitsplätze.

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